Türkei Studienreise Rundreise 3 Anatolien und seine tausend Gesichter
Die Halbinsel Anatolien die heutige Türkei, ist seit prähistorischen Zeiten besiedelt.
In der Türkei besteht Religionsfreiheit. 99% der türkischen Bevölkerung bekennen sich zum Islam.
In der Türkei ist Hochebene sehr wichtig. Die Menschen fahren wegen verschiedener Zwecke auf die Hochebenen.
Die Türkei mit ihren Hochgebirgen, Hochplateaus, Hochebenen, dichten Wäldern, einer reichen Flora und Fauna bietet Bergwanderern und Bergsteigern vielfältige Möglichkeiten.
Eine Türkeireise ohne einen Besuch in einem der Thermalzentren wäre nicht vollständig. Schon im Altertum wusste man um die heilende Wirkung der mineralreichen Quellen.
Die abwechslungsreiche türkische Küste ist mit ihren unzähligen Buchten, Inseln und antiken Ruinenstätten für einen Yacht- und Segeltörn wie gemacht.
Verein Rundreisen Türkei Ostanatolien/ Reiseverlauf:
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Türkei Studienreise 3 - Große Türkei Studienreise
Reisetermine für 2010: 17.07.-07.08.2010 / 03.09.-17.09.2010
1. Tag:
Anreisetag Transfer zum Hotel und Übernachtung in Istanbul.
2. Tag:
Wir beginnen den Tag nach dem Frühstück mit Türkei bekannte Sehenswürdigkeiten einer Besichtigung der Hagia Sophia. Und danach folgt
die fast direkt gegenüber der Hagia Sophia liegende Sultan Ahmet Moschee oder die so genannte Blaue
Moschee. Dann besichtigen wir den einzigen Wasserspeicher des damaligen Konstantinopels, den
Yerebatan-Sarayi. Nach dem Essen besuchen wir den Hippodrom, und anschließend das Kariye-Museum.
Nach einer kleinen Stadtrundfahrt über das goldene Horn und entlang der neuen Goldenenhorn-Brücke
geht es zurück zum Hotel, wo wir gemeinsam Grillen.
3. Tag:
Nach dem Frühstück fahren wir bis zum Sultan-Ahmet-Platz, mit dem Zentrum des Osmanischen Reiches,
dem Topkapi-Palast. Im Topkapi Saray besichtigen wir die Schatzkammer mit den unzähligen Juwelen,
und den Harem, Aufenthaltsort für die weiblichen Angehörigen. Anschließend geht es weiter zum
ägyptischen Basar, dem Misir Carsisi. Danach machen wir eine Bootsfahrt, mit einer Bosporus-Fähre
bis zum schwarzen Meer. Nach einer Stadtrundfahrt essen wir in einem Lokal der Einheimischen,
bevor wir zurück zum Hotelfahren. Letzte Übernachtung in Istanbul.
4. Tag:
Fahrt über die Bosporus Brücke zur anatolischen Seite und Weiterfahrt bis nach Ankara. Wir erreichen
Ankara am Mittag und nach einer Mittagspause in der alten Stadtfestung von Ankara sind wir zu Gast
bei einer türkischen Familie und essen in einem wunderschön restaurierten alten osmanischen
Fachwerkhaus indem sich das Familienrestaurant befindet. Von dort hat man einen herrlichen
Panoramablick auf die ganze Stadt. Anschließend besichtigen wir das Anatolische Zivilisationsmuseum,
eines der umfassendsten Museen mit einzigartigen Funden aus ganz Anatolien, das Museum hat auch
einen anderen bekannten Namen: Hethitermuseum. Tageskilometer: 380km
5. Tag:
Nach dem Frühstück Abfahrt mit mehreren Pausen von Ankara nach Hattusa, der ehemaligen Hauptstadt
des
Hethiter Reichs. Wir parken die Womos auf einem Platz am Eingang der Stadt, steigen um auf einen
Tourenbus und machen damit unsere Rundfahrt mit Besichtigungen der Siedlungen aus der Bronzezeit,
einem Felsenrelief mit 83 Götterbildern, des Akropols (Himmelstadt) und Nekropols (Totenstadt)
sowie des Löwentors.
Nach einem ruhigen Mittagessen fahren wir am Nachmittag mit den Womos weiter nach Amasya. Nach der
Ankunft in Amasya machen wir einen Spaziergang durch die Stadt und entlang des Flusses. In einem
von Einheimischen besuchten Kaffe am Flussufer sitzen wir gemütlich beisammen und genießen die
Atmosphäre. Übernachtung in Amasya.
6. Tag:
Nach dem Frühstück machen wir einen Rundgang durch die malerische Altstadt von Amasya. Mit ihren
kleinen Gassen und alten renovierten Fachwerkhäusern, ist Amasya eine schöne gepflegte Provinzstadt.
Die Stadt Amasya ist mehrfach durch Erdbeben stark zerstört worden, so 1734, 1825 und zuletzt
1936, jedoch immer wieder restauriert worden. Der Stadtkern wird überragt von der Zitadelle, die
ca. 250 m über der Stadt liegt.
Eine kurze Wanderung führt uns bis zur Festung von Amasya, die in Teilen noch hellenistisches
Mauerwerk aufweist, in ihrer heutigen Form jedoch größtenteils byzantinisch ist. Stadt und Burg
waren von einer teilweise heute noch gut erhaltenen Mauer eingefasst. Im Fels unterhalb der Burg
befinden sich in eindrucksvoller Lage fünf Kammergräber mit Fassaden, die den ersten fünf Königen
von Pontos zuzurechnen sind. Abendessen und Übernachtung in Amasya
7. Tag:
Von Amasya fahren wir nach dem Frühstück weiter überNiksar, Ordu bis nach
Giresun. Immer wieder machen wir Pausen zum Tee trinken, Fotografieren und ausruhen. Auf dieser
Strecke passieren wir eine der wichtigsten Verbindungen von der Seidenstrasse in den Osten, den
Bergpass Kizildag (2200m). Hier auf dem Kizildag (roter Berg) entspringt der längste Fluß des Landes
, an dessen Ufer wir entlang fahren werden.
Unsere Tagesstrecke endet in der Stadt Giresun am schwarzen Meer. Hier an der Küste des
östlichen Schwarzmeeres erstreckt sich die Stadt Giresun wie Perlmutt den Strand entlang. In den
alten schriftlichen Quellen findet sie als "Kerasus", was Kirsche bedeutet, oder als "Kerasion",
d.h. Stadt der Kirschen, Erwähnung. Die Türken sprachen den Namen als "kiresin" aus, woraus später
"Giresun" wurde.
Wir essen hier zu Abend und verbringen anschließend einen gemütlichen Abend in einem
typischen Kaffeehaus an der Küste. Übernachtung in Giresun.
8. Tag:
Heute geht die Fahrt in aller Ruhe weiter entlang des schwarzen Meeres bis nach Trabzon Wir fahren
entlang der Flüsse und Bäche ins bewaldete Küstengebirge. Grün ist hier die dominierende Farbe,
dazu egal wo man hinblickt sieht man überall Wasser. Wir werden heute eine kurze Wanderung bis
zum Höhlenkloster Sümela unternehmen.
Nach einer halbstündigen Zick-Zack-Steigung erreichen wir das Sümela Kloster. Das Panorama
ist atemberaubend und wir bewundern nicht nur die eindrucksvolle Anlage, sondern richten unser
Augenmerk auch auf die innere Schönheit des Klosters.
Sumela-Kloster
Dieses Kloster liegt 17 km südlich von Trabzon im Distrikt Macka. Es ist auch unter dem
Namen Marienkloster bekannt. Dieses Kloster ist einer der bedeutendsten heiligen Orte der orthodoxen
Kirche in Anatolien. Der Überlieferung gemäß wurde es im Jahre 385 durch zwei aus Athen kommende
Mönche gegründet. In der Mitte des XIV. Jh. wurden die Mönchszellen angebaut, und das Kloster
erhielt sein heutiges Aussehen. Nach Eroberung dieser Gegend durch osmanische Truppen im Jahre
1461 hielt das Kloster seinen Betrieb aufrecht und wurde weiterhin zu den ihm eigenen Zwecken
genutzt. Im Jahre 1972 wurde es als Nationalerbe unter Schutz gestellt.
Mittagessen werden wir in einem Restaurant wo Fisch- und auch Fleischfreunde ihre Wünsche
erfüllt bekommen. Nach dem Essen besichtigen wir eine der Werften in denen man traditionelle und
sehr einfache weiße Hochseeboote baut.
Weiterfahrt nach Uzungöl einem der bekanntesten und schönsten Hochlandseen der Region, mitten in einer
sehr bergigen Landschaft gelegen. Abendessen und Übernachtung in Uzungöl.
9.Tag:
Der südöstlich von Trabzon gelegene Gebirgssee Uzungöl ist ein
wunderschöner Ausflugsort mit guten Fischrestaurants, die immer frische Bachforellen im Angebot
haben, und kann Freunden des Zelt- und Wandersports nur empfohlen werden. Daher verbringen auch wir
zwei Tage hier.
Unsere Fahrt führt uns vorbei an unzähligen Almen und kleinen Siedlungen. Unterwegs werden
wir in einem kleinen Restaurant zu Mittag essen. Auf der Fahrt halten wir zur Besichtigung einer
alten Mais- und Wassermühle und auf dem weiteren Weg gelangen wir in eines der bekanntesten
Teeanbaugebiete des Landes und besuchen einen Teefabrik.
In Uzungöl angekommen stellen wir die Womos ab und unternehmen anschließend eine kleine
Wanderung um den See herum. Danach machen wir noch einen kleinen Abstecher zu einem Bäcker, der die
in der Türkei, bekanntesten Brotleibe backt. Ein Brot für zwei Wochen, riesengroß aus Maismehl,
Kartoffeln und Milch. Unser Abendessen bekommen wir in Uzungöl, wo wir zweimal übernachten. Den
nächsten Tag verbringen wir mit Wanderungen, Angeln oder Faulenzen, ganz nach Ihren Wünschen.
10. Tag:
Fahrt über Serpentinen durch die Täler von und über das Kagkar Gebirge. An den Hängen sehen Sie
Tee- und Haselnussplantagen.
Überall auf den Bergspitzen gibt es kleinere Siedlungen in deren Mitte kleine Moscheen die Berge
schmücken. Mit mehreren Pausen fahren wir bis nach Artvin, wo wir zu Mittag essen werden. Danach
geht die Fahrt weiter über Ardahan nach Kars. In dieser Gegend besiedelten Ende des 17 Jh. die
Wolgadeutschen insgesamt 19 Dörfer, die mittlerweile nicht mehr existieren, da die Menschen nach
Deutschland gingen. Unterwegs werden wir immer wieder anhalten und einfach in eins der zahlreichen
Dörfern hineinfahren und mit den einheimischen Kontakte knüpfen.
So machen wir kleine Pausen, die uns ermöglichen etwas die Beine zu vertreten, zu
fotografieren und auch uns mit den Menschen zu unterhalten. Die Verständigung klappt meistens mit
Händen und Füßen, manchmal versteht man auch Bruchstücke eines Satzes, und man hört auch oft genug, daß der Eine oder Andere uns einfach in deutscher Sprache anspricht. Um uns herum sind Berge, Schluchten und Flüsse. Die Vegetation ist sehr reichhaltig und von abwechslungsreicher natürlicher Wildheit. Gegen Abend treffen wir in Kars ein, wo wir zu Abend essen und für eine Übernachtung bleiben werden.
11. Tag:
Heute besichtigen wir als erstes die ehemalige armenische Hauptstadt Ani. Das armenische Reich
existierte vom 9. bis 13. Jahrhundert und liegt direkt an der heutigen Türkisch-armenischen Grenze.
Von dieser alten Stadt sehen wir uns die Stadtmauern, Kirchen und Fresken an. Wir wandern durch
das antike Ani und fahren dann weiter mit mehrere Pausen über Sarikamis, Kagizman, Igdir, entlang
des Bergs Ararat und über den Araratpass in 2650m Höhe. Von hier aus kann man bis zur Iranischen
Grenze weiter blicken.
Landschaft In dieser Gegend wird die Landschaft dominiert von erstarrten Lavastein,
Geröllfeldern und schwarzen Basaltbergen bis das Auge reicht. Dann ändert sich das Aussehen der
Landschaft schlagartig. Sie wirkt wild und ist karg man sieht kaum etwas grün. Flache Lehmhäuser
stehen meist an den Berghängen, eins neben dem anderen und es wimmelt von Kindern die das Ergebnis
der Polygamie sind. An den Grenzbereichen von Ost Anatolien gilt bei den kurdischen Bewölkehrung
als ganz normale Lebensart, daß die Männer bis zu vier Frauen heiraten. Trotz der Mühe und auch
der strengen Verbote des türkischen Staates kann dies nicht verhindert werden.
Noch eine kurze Weiterfahrt und wir beenden unsere Fahrt in Dogubeyazit und besichtigen den
Ishak Pasa Palast und genießen den herrlichen Blick über die Ebene von Dogubeyazit bis zum Berg
Ararat. Das schönste Werk Ostanatoliens, der Ishak Pasa Palast, befindet sich hier. Die
Steinverzierungen des im 18. Jahrhundert auf einem Hügel in der Ebene von Dogubeyazit errichteten
7600 Quadratmeter großen Palastes sind bewundernswert. Gegenüber dem Ishak Pasa Palast steht die von
den Urartaern errichtete Festung von Dogubeyazit. Die heutige Festung wurde 1380 vom Prinzen
Beyazit errichtet und hat daher seinen Namen erhalten. In der Festung auf den Felsen kann man
urartäische Inschriften, Grabzimmer und Reliefs sehen.
Die Stadt Agri liegt 1640m über dem Meeresspiegel an der Transitstraße zum Iran. Die
Geschichte der Stadt reicht weit zurück. Der für die Legende von der Arche Noah sowie für sein
prächtiges Aussehen bekannte Agri Dagi (der Ararat) ist äußerst interessant. Der Agri Dagi ("Agri
Berg"), der dem Bezirk und seiner Hauptstadt den Namen gegeben hat, ist mit 5137m Hohe der höchste
Berg in der Türkei, und in Europa. Abendessen und eine Übernachtung in Dogubeyazit. Legen Sie sich
für Morgen Ihre Badesachen zurecht.
Die Arche Noah Die Stadt Agri liegt 1640m über dem Meeresspiegel an der Transitstraße zum
Iran. Die Geschichte der Stadt reicht weit zurück. Der für die Legende von der Arche Noah sowie für
sein prächtiges Aussehen bekannte Agri Dagi (der Ararat) ist äußerst interessant. Der Agri Dagi
("Agri Berg"), der dem Bezirk und seiner Hauptstadt den Namen gegeben hat, ist mit 5137m Hohe der
höchste Berg in der Türkei, und in Europa. über Jahrhunderte war der Ararat eine natürliche
Grenze Anatoliens im Osten. Anders gesagt, der Ararat ist der letzte Punkt der westlichen
Zivilisationen.
12. Tag:
Nach dem Frühstück fahren wir heute über den Tendurek-Pass (2644m) mit mehreren Pausen bis nach Van.
Unterwegs werden wir Mittagessen an einem der bekanntesten und schönsten Wasserfälle der Gegend.
Geschmückt mit einer Hängebrücke und seinem bildhübschen Aussehen ist dieser Wasserfall eine
Besonderheit. Eine Empfehlung ist es in das Wasser hineinzusteigen, denn es fällt aus 10 m Höhe
mit Getöse herunter und es ist sehr angenehm das Klopfen des Wassers auf der Haut zu spüren und
eine echte natürliche Massage zu genießen.
Weiter geht es Richtung Van, entlang des Van-Sees. Eine unserer Pausen werden wir an der Mündung
eines Flusses verbringen und dort können Sie schwimmen oder fotografieren. Wo das Süßwasser in den
stark sodahaltigen See fließt, verwandelt sich die Farbe des sodahaltigen blauen Seewassers in
Nebelfarben. Angekommen in Van werden wir zu Abend essen. In Van bleiben wir für zwei
Übernachtungen.
13. Tag:
Heute stehen die Womos still und wir nutzen einen Reisebus für die Besichtigungen. Wir beginnen den
Tag mit einer Stadtrundfahrt durch Van und besichtigen Toprakkale.
Festung von Van
In der Hauptstadt des Urartu- Reiches Tuspa (Van) wurde im IX. Jh. v. Chr. diese Festung
erbaut, die zu Beginn des VII. Jh. v. Chr. durch die Bevölkerung von Urartu erneuert wurde und
schließlich nach Weggang der hiesigen Bevölkerung in Richtung Toprakkale in die Hände der Assyrer
fiel. Die wichtigsten Abschnitte dieser Festung, in deren Ruinen auch bauliche Überreste aus der
Periode der Seldschuken, der Leute des schwarzen Hammels, der Leute des weißen Hammels und der
Osmanen zutage gefördert wurden, stellen in die Felsen eingelassene Zellen und Inschriften des
Volkes der Urartäer dar. Im Inneren der Festung befindet sich eine Moschee, die von Sultan
Süleyman dem Prächtigen erbaut wurde.
Van
Die Stadt Van ist heute eine lebendige Großstadt mit farbenfrohen Basaren, bekannt vor
allem durch den Van-See, Schafzucht und den feingearbeiteten Silberschmuck der größtenteils nach
Iran exportiert wird. In Van findet man auch die von Kurdischen Nomaden handgefertigten Teppiche,
Wolledecke oder mit Naturfarben bearbeitete Nomadenkelims und auch das Kupferhandwerk.
Gavustepe ( Antik Sardurihinli )
Gavustepe Burg, dass 24 Km südöstlich von Van ist, wurde von Urartu König II. Sarduri, der
zwischen den Jahren 764 - 735 v. Chr. herrschte, erbaut. In Gavustepe, in dem die Ausgrabungen von
dem türkischen Wissenschaftler seit 1961 verwirklicht werden, treffen sich der Unterer und Oberer
Burg in der Mitte mit dem Haupteingang zusammen. In Yukari Kale, dass sich im Osten befindet,
gibt es einer großen Plattform und ein Tempel das dem Urartu Hauptgott Haldi angehört. Im Asagi
Burg gibt es viele Werkstattgebäuden, 4 - 5 Meter lange Stadtmauer, Palast, Lager, Keller und
ein Tempel das dem Urartu Gott Irmusini angehört.
Insel Akdamar
Danach bringt uns eine halbstündige Bootsfahrt zur Akdamar Insel, dass mit seiner originalen Kirche
bekannt ist, kann man mit einer 20 Minuten dauerndes Motorfahrt gelangen. Es ist von Van 55 Km
weit. I. Gakik, König der Vaspurakan Dynastie, ließ die Akdamar Kirche in den Jahren 915 - 921 n.
Chr. an Architekt Mönch Manuel errichten. Das Zentrum der Kirche hat eine gewölbte, vier
blättrige Ackerklee Kreuz Plan, dass mit roten Tuffsteinen erbaut worden ist.
Auf den Reliefen im Äußeren Teil des Baues werden neben religiöse Themen, die aus der
Bibel und Pentateuch entnommen wurden, auch irdische Themen wie das Palastleben, Jagdszenen, Mensch
oder Tier Figuren beschrieben. Auf diesen Reliefen kann man die 9. und 10. Jh. abbasidische Kunst
Wirkungen sehen, die die Wirkungen der mittelasiatische türkische Kunst in sich verbirgt.
Die inneren Teile der Kirchenwände sind mit religiös thematischen Fresken beschmückt, die nicht mehr
sehr klar zu sehen sind. Diese Wandbilder sind die umfangreichsten und frühgeschichtlichsten
Beispiele des Gebietes. Deshalb haben sie einen großen Wert.
Hosap- Festung
Diese Festung liegt im Landkreis Güzelsu an der Straße, die von Van nach Baskale führt,
etwa 60 km von Van entfernt. Sie wurde im XVI. Jh. durch Süleyman Bey errichtet, einen Angehörigen
des Stammes der Mahmudi. Im Inneren der Festung finden sich zwei Moscheen, drei Bäder sowie mehrere
Brunnen und Kerker.
Wieder zurück auf dem Festland besichtigen wir in Gevas den seldschukischen Friedhof mit seinen
tausend Gräbern in verschiedenen Formen. Am Nachmittag sehen wir uns die Festung Cavustepe und die
sagenumwobene Burg Hosap an, eine seldschukische Anlage aus dem 14.Jh., die auf schroffen, steilen
Felsen wie ein Adlernest errichtet wurde. Von Van entfernt liegt diese Anlage etwa 60 km östlich,
wir benötigen ca. 1 Std. Busfahrt. Nach unserer Rückkehr in Van werden wir zu Abend essen und ein
letztes Mal in Van Übernachten.
14. Tag:
Unsere heutige Fahrt führt uns über Adiyaman nach Kâhta zum Nemrut Berg. Wir fahren bis Kâhta, wie
von den anderen Touren bereits gewohnt, mit mehreren Pausen zum Essen, Trinken und Fotografieren.
Auf Wunsch halten wir jederzeit. In Kâhta stellen wir die Womos ab und übernachten.
16. Tag:
Heute fahren wir sehr früh nach einem kleinen Frühstück los, noch bevor die Sonne aufgeht. Mit
kleinen Bussen geht es von unserem Platz los, nach einer dreißigminütigen holprigen Fahrt steigen
wir noch zu Fuß die letzte Strecke. Eine 20minütige Wanderung über einen Geröllweg bringt uns bis
zu den Terrassen des Nemrut Bergs, wo wir mit einem herrlichen Sonnenaufgang belohnt werden. Auf
einer Höhe von 2150 m hat man einen herrlichen Blick bis zu den hunderte kilometerweit entfernten
Bergen. Nach dem Sonnenaufgang und einem Picknick begeben wir vom Berg herunter und starten zu
einer Besichtigungstour.
Unterwegs haben wir immer die Möglichkeit zu Teepausen in einem kleinen Cafe einzukehren.
Wir besichtigen: Arsameia Ruinen, Yeni Kale, Karakus Tumulus, Cendere Brücke. Wie immer haben Sie
die Gelegenheit den Menschen hier zu begegnen. Die wilde Gegend bietet ihnen immer wieder eine wirklich hervorragende Kulisse für Foto- oder Videoaufnahmen.
Wie werden uns zum Schwimmen an der Cendere Brücke aufhalten, danach fahren wir zurück zum
Hotel wo wir in der Nähe zu Abend essen und zum letzen Mal am Nemrut Berg übernachten.
15. Tag:
Wir fahren heute weiter nach Kappadokien. Auf dieser Fahrt wird es wieder ausreichend Pausen geben,
darunter auch eine zum Mittagessen. In Göreme in Kappadokien angekommen stellen wir die Womos für
die nächsten drei Übernachtungen ab.
16. Tag:
Nach dem Frühstück besichtigen wir das Freilichtmuseum Göreme und die in diesem Museum zu findenden
zahlreiche Kirchen. Eine Kirche ist interessanter als die andere und zum Teil gibt es dort sehr gut
erhaltene Wand- und Deckenmalereien. Danach sehen wir uns das Zelve-Tal und Pasabaglari-Tal an. Nach
dem Mittagessen, in einem für diese Region üblichen Höhlenrestaurant, fahren wir in die unterirdische Stadt Kaymakli und besichtigen sie. Nach mehreren kurzen Aufenthalten auf einigen der berühmtesten Panoramaplätze von Kappadokien geht es zurück zum Hotel.
Museum Göreme
Eine Felsniederlassung 2 km östlich der Provinzstadt Göreme, 13 km von Nevsehir entfernt, wird als
das eigentliche Museum betrachtet. Göreme weist vom 4. Jh. n. Chr. bis zum 13. Jh. n. Chr. ein sehr
verbreitetes Klosterleben auf. Fast in jedem Felsblock befinden sich Kirchen, Kapellen, Essens- und
Wohnräumlichkeiten. Die Kirchen wurden auf zwei verschiedene Arten bemalt. Die eine Art besteht darin, dass die Felsoberfläche geglättet und dann bemalt wurde. Die zweite Art besteht in der Freskentechnik auf dem Fels.
Die Themen dieser Bilder stellen gewöhnliche Szenen aus der Bibel und aus dem Leben Jesu Christi
dar und stimmen mit den großen christlichen Festen überein (Weihnachten, Ostern und Pfingsten). Im
Freilichtmuseum Göreme befinden sich außerdem ein Frauen- und Männerkloster, die St. Basil Kapelle,
Tokali Kirche, Yilanli Kirche ,die Elmali Kirche, Garikli Kirche, Kirche der Hl. Barbara, Karanlik
Kirche.
Die Höhlenstätten Pasabaglari und Zelve
Die Höhlenstätte Zelve ist am besten aus 1 km Entfernung zu sehen. Hier befinden sich eine Kapelle,
die im Namen des Hl. Simon erbaut wurde, und einige Felsenhöhlen. Um dieses Gebiet zugänglich zu
machen wurden Planungen zur Umweltgestaltung durchgeführt.
Hinter Pasabaglari, zwei Kilometer einwärts der Straße Göreme - Avanos gelegen, bildet die aus drei
Tälern bestehende Zelve Höhlenstätte jene Gegend mit den meisten Tuffsteingewölben. Es war im 9.
und 13. Jh. der wichtigste Siedlungsort und ein religiöses Zentrum der Christen. Auch wurden die
ersten religiösen Seminare der Priester hier abgehalten. Die wichtigsten Kirchen dieser Region sind
die Balikli Kirche, die Üzümlü Kirche und die Geyikli Kirche. In diesem bis zum Jahre 1952
besiedeltem Tal findet man zahlreiche Kirchen, Wohngebiete, Tunnel und Mühlen.
Die unterirdische Stadt Kaymakli
Die unterirdische Stadt liegt in der Landstadt Kaymakli, 20 km von Nevsehir entfernt. Sie besteht
aus 8 Stockwerken, wobei der erste Stock in der Periode der Hettiter erbaut wurde. In der römischen
und byzantinischen Periode wurde das Gebiet ausgehöhlt und erweitert so wie es in seinem jetzigen
Zustand zu sehen ist. Heute sind vier Stockwerke beleuchtet und für die Besucher zuggängig.
Diese in Tuffgestein ausgehöhlte Stadt besaß alle Notwendigkeiten, um sich hierher zurückzuziehen.
Die engen Korridore verbinden die Räume und Salons, es existieren Weindepots, Wasserbehälter, Küche
und Speisedepots, Belüftungsschächte, eine Kirche sowie Schiebesteine, um die Türen bei Bedrohung
von außen zu verschließen.
Die unterirdischen Städte sind eine außergewöhnliche Besonderheit der geologischen
Gegebenheiten Kappadokiens und nur in dieser Region anzutreffen. Die unterirdischen Räumlichkeiten
sind ähnlich der anderen Städte. Durch einen kurzen Korridor kann die unterirdische Kirche erreicht
werden. Auch diese Räumlichkeit kann durch einen Schiebestein abgesperrt werden. Die Kirche
verfügt über eine Abszisse, ausgerundete Ecken und ihre Front ist durch Reliefs verziert. Durch
den großen Schiebestein konnte man den Ein- u. Ausgang in und aus der Stadt kontrollieren. Im
inneren Bereich wurde das kleine Zimmer so angelegt, dass der Stein ohne große Schwierigkeiten
bewegt werden konnte.
Vulkane
Eine lange Kette von Vulkanen durchzieht Anatolien von SW nach NE. Sie beginnt in den Regionen
Karaman und Karapinar und setzt sich dann weiter nach Osten fort, mit immer größeren Vulkanen.
Diese Vulkankette enthält zahlreiche, mitten in der Landschaft herausragende Aschekegel, Material,
das für den Bau benutzt wird. Über Kappadokien erhebt sich der höchste Vulkan Zentralanatoliens,
auch ein sehr bekanntes Wintersportzentrum, der Erciyes Dagi mit 3917m. Dieser wird 20km südlich
von Kayseri in sehr interessanter Weise, von zwei riesiggroßen Schlackebergen flankiert. Die Kette
erreicht die armenisch-iranische Grenze und setzt sich über die Grenze weiter fort, mit dem
höchsten Vulkan der gesamten Türkei,, dem Berg Ararat und auch dem kleinen Berg Ararat, der durch
Eruptionen des großen Ararat entstand.
Die Einwohner Kappadokiens fanden es seit der Bronzezeit einfacher, Wohnungen in den
Untergrund zu graben, als Häuser aufzubauen, manche Familien leben heute immer noch in den
Höhlenhäusern. Dies bot mehrere Vorteile: Einen gewissen Schutz vor Feinden, aber auch Wärme im
Winter und Kühlung im Sommer, und zwar weil das Gestein ein schlechter Wärmeleiter ist. Diese Art
von "Klimatisierung" wird bis heute geschätzt, und viele Obsthändler graben für die natürliche
Obstreifung riesige unterirdische Gewölbe und auch Weinherstellern auch bietet dieser Ort
hervorragende Möglichkeiten für die Weinlagerung.
17. Tag:
Sie haben Zeit zu Ihrer freien Verfügung.nach dem Abendessen
entspannen wir uns in einem türkischen Dampfbad nach der Hamam-Tradition.
Ein Hamam ist eine Art Sauna, die man vor allem im arabischen Raum, im iranischen Kulturkreis und
in der Türkei, findet und ein wichtiger Bestandteil der islamischen Badekultur ist. Es ist auch
unter dem Namen "Türkisches Bad" bekannt. Männer und Frauen werden in getrennten Räumen gewaschen,
massiert und können sich ganz dem Genuß hingeben.
18. Tag:
Wir verabschieden uns heute von Kappadokien und fahren Richtung Konya. Unterwegs machen wir
mehrmals Pausen und nutzen eine dieser Pausen zur Besichtigung des Ortes Sultanhani und der
Sultanhani Kervansarayi.
Sultanhani- Karawanserei
Dieses Bauwerk befindet sich 40 km von der Provinz Aksaray entfernt, am Rande des ehemaligen
Dorfes Sultanhani. Dies ist die besterhaltenste, schönste und größte Herberge für Händler,
Karawanen, und für die Reisenden. Diese Karawanserei wurde von Sultan Alaaddin Keykubat gespendet
und in der Seldschukenzeit erbaut.
Nach der Besichtigung fahren wir weiter nach Konya. Nachdem wir unsere Womos abgestellt
haben, besuchen wir in Konya das weltberühmte Mevlana Kloster und das archäologische Museum von
Konya. Nach dem Abendessen haben wir die Möglichkeit in gemütlicher Runde mit einem
Islamwissenschaftler von der Selcuk Universität in Konya über den Islam zu reden. Sie haben hier
die Gelegenheit, alles was sie zum Islam beschäftigt oder interessiert zu Fragen. Unterhalten
sie sich mit uns über Gott und die Welt und die Religionen. Eine Übernachtung in Konya.
Konya
Konya (Ikonion) war eine bedeutende antike Stadt im Zentrum Kleinasiens mit einer fast
3.000 Jahre alten Geschichte. Am selben Ort entwickelte sich nach der türkischen Übernahme um das
Jahr 900 die heutige Großstadt Konya, deren Namen sich aus Ikonion ableitet. Das Wahrzeichen der
Stadt ist das Mausoleum mit dem grünen Turm von Mevlana Dschalal ad-Din Rumi, dem Begründer des
Mevlevi-Ordens. Heute ist der Turm ein Museum und Wallfahrtsort der Anhänger des Mevlana Ordens,
frommer Muslime und Anhänger des Sufismus. Weltweit bekannt sind auch die tanzenden Derwische,
Durch ihre Auftritte trugen sie dazu bei dass der Orden weltweit bekannt wurde und auch sehr
viele nicht muslimische Ordensmitglieder zählt.
Daneben befinden sich in Konya bedeutende Baudenkmäler aus der Zeit des seldschukischen
Reiches. Geschichte In der osmanischen Zeit war Konya ein bedeutendes religiöses Zentrum. Nach dem
Verbot der Sufiorden durch Atatürk entwickelte es sich zu einer Hochburg der islamisch-konservativen
Opposition. Heute ist Konya einer der bedeutendsten Industrie- und Universitätsstandorte der
Türkei,. Museen
In Konya gibt es einige interessante Museen zu besichtigen: das Mevlana-Museum, das
Karatay-Museum (Ein Museum für Keramikfliesen) und das Minarett-Museum mit einer Sammlung von
Kunstschätzen aus Stein und Holz.
19. Tag:
Fahrt über Seydisehir nach Manavgat. Unterwegs machen wir mehrere Pausen. Ankunft in Manavgat
Abendessen und Übernachtung in Manavgat.
20. Tag (inkl. Busfahrt 14):
Nach dem Frühstück besichtigen wir das antike Side. Nach der Besichtigung Sides fahren wir nach
Perge, einer weiteren sehr gut erhaltenen antiken Stadt. Von Perge aus geht es nach Aspendos. In
dem sehr gut erhaltenen antiken Theater von Aspendos finden jedes Jahr spektakuläre kulturelle
Aktivitäten statt. Aspendos liegt 50 km östlich von Antalya auf dem Weg nach Alanya. Nach der
Besichtigung von Aspendos fahren wir zur Festung von Alanya, weiter geht es nach einer Rundfahrt
in Alanya zurück nach Manavgat.
21. Tag:
Der Tag Steht Ihnen Frei Zur Verfügung
Abendessen und Übernachtung in Manavgat.
22. Tag
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland