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Informationen über die TÜRKEI


Sehr geehrter Türkei-Interessent:
Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.


Sie haben mit Ihrer Anfrage den ersten Schritt für Ihren "Traumurlaub" begonnen. Sollten Sie noch zusätzliche Informationen wünschen, stehen wir gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung:

Montag bis Samstag von 9.00 bis 19.00 Uhr
Sie werden überrascht sein, wie preisgünstig Urlaub in der Türkei ist.
Hosgeldiniz" in der Türkei !

Ihre Vahit Kaplan und Seine Türkei Reisen Team

Information über die Türkei


Wohl kaum ein Land ist so reich an Geschichte wie die Türkei. Heute ist die Türkei eine moderne Demokratie, in der neben anderen Industriezweigen der Tourismus eine immer wichtigere Rolle spielt. Kein Wunder, denn in der Türkei verbinden sich Tradition und Zukunft, Gebirge und Meer, Großstädte und Dorfleben zu einer einzigartigen Mischung, die Besucher aus der ganzen Welt anzieht und begeistert.

Klima und Reisezeit
So unterschiedlich die Landschaften in der Türkei sind, so unterschiedlich ist auch das Klima. An der Ägäis und am Mittelmeer herrscht das mediterrane Klima vor. Im Sommer regnet es hier in der Regel überhaupt nicht, die Lufttemperatur steigt in den Monaten Juli und August auf über 30 C an, das Wasser hat eine Temperatur von ca. 25 C.

An der Küste des Schwarzen Meeres spricht man von dem pontischen Klima: Hier fallen Niederschläge von bis zu 2.500 mm im Jahr, die Durchschnittstemperatur der Luft und des Wassers liegt hier bei 25 C in den Sommermonaten. Das kontinentale Klima in Inneranatolien sorgt für heiße, trockene Sommer und kalte, schneereiche Winter. Die Winter an den südlichen Küstenabschnitten sind mild, was viele Besucher zu einem Langzeiturlaub bewegt.

Die Türkei ist ein Ganzjahresreiseziel. Zwischen Frühjahr und Herbst können Sie die ganze Türkei bereisen.
Die Monate Juli und August werden im Zentrum, Süden und Südosten sehr heiß, wohingegen die Temperaturen am Marmarameer und am Schwarzen Meer angenehm sind. Ab Oktober setzen auf dem Ulu Dag (Marmararegion) die ersten Schneefälle ein, die die Region in eine schneesichere Wintersportregion verwandeln.

Wohl kaum ein Land ist so reich an Geschichte wie die Türkei. Heute ist die Türkei eine moderne Demokratie, in der neben anderen Industriezweigen der Tourismus eine immer wichtigere Rolle spielt. Kein Wunder, denn in der Türkei verbinden sich Tradition und Zukunft, Gebirge und Meer, Großstädte und Dorfleben zu einer einzigartigen Mischung, die Besucher aus der ganzen Welt anzieht und begeistert.

Die Türkei hat rund 65 Millionen Einwohner. Die hohe Wachstumsrate ist leicht rückläufig, zwischen 1990 und 1997 betrug sie im Durchschnitt 1,5%. Einer Statistik von 1990 zufolge ist der Anteil der männlichen Bevölkerung geringfügig höher als jener der weiblichen, bemerkenswert ist der große Bevölkerungsanteil der Jugendlichen. Aufgrund der hohen Landfluchtquote breiten sich die Städte immer weiter aus. Die Marmararegion ist ein wichtiges Zentrum für Industrie und Handel, hier herrscht die größte Bevölkerungsdichte

Für Detallierte Landkarte und Für die Distanzen bitte klicken Sie auf dieses link:

http://www.kgm.gov.tr/indexe.html

Reisebekleidung
Wenn Sie in der Haupt- oder Nebensaison in die Türkei reisen, empfiehlt sich für die Regionen Marmara, Ägäis und Mittelmeer eine leichte Sommerbekleidung aus Baumwolle, Sonnenschutz in Form von Sonnenhut, -brille und -creme. Denken Sie auch an eine leichte Jacke für abends. Reisen Sie ans Schwarzmeer, sollten Sie einen Regenschutz sowie Anorak und dickere Pullover mitbringen. Dies trifft auch für die Provinz Ostanatolien zu. Bei Besichtigungen von Moscheen müssen Frauen ein Kopftuch tragen. Im Winter können Sie in den türkischen Gebirgszügen Wintersport betreiben.

Impfungen und Krankenversicherung
Schutzimpfungen für die Einreise in die Türkei sind prinzipiell nicht nötig, erkundigen Sie sich vor ihrer Reise über Vorsorgemaßnahmen bei einem Tropeninstitut, Ihrem Hausarzt oder Ihrer Krankenkasse. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist zu empfehlen.

Anreise Die schnellste und bequemste Art in die Türkei einzureisen ist mit dem Flugzeug. Verschiedene Fluggesellschaften bieten von fast allen Flughäfen, Direktflüge von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach , Istanbul, Izmir, Bodrum, Antalya und Dalaman an. Die kürzeste Strecke mit dem Auto (1.800 km) führt durch das ehemalige Jugoslawien. Eine weitere Möglichkeit ist die Strecke über Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien (2.100 km). Oder über Italien, wo Sie in Venedig und Brindisi mit der Autofähre übersetzen können. Für die Anreise mit der Bahn fährt täglich der Balkan-Express von München nach Istanbul. Außerdem gibt es regelmäßige Verbindungen mit dem Reisebus von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus in die Türkei.

Mit dem Flugzeug Verschiedene Fluggesellschaften bieten Direktflüge nach Ankara, Istanbul, Izmir, Bodrum, Antalya und Dalaman an.
Mit dem Zug
Der Balkan-Express verkehrt täglich zwischen München und Istanbul.

Mit dem Auto

Auch mit dem Reisebus gibt es tägliche Verbindungen von Deutschland aus. Die kürzeste Strecke mit dem Auto (1.800 km) führt durch das ehemalige Jugoslawien, eine weitere Möglichkeit ist die Strecke über Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien (2.100 km). Aufgrund des schlechten Straßenzustandes, langer Wartezeiten an Grenzen und Tankstellen sowie schlechter Infrastruktur in den Durchreise-Ländern ist diese Art der Anreise nicht empfehlenswert. Ab Italien (Venedig und Brindisi) verkehrt eine Autofähre.

Mit dem Schiff
Per Schiff kann man die Anreise besonders interessant gestalten - z. B. von der Nordsee durch den Rhein-Donau-Kanal zum Schwarzen Meer. Durch den Bosporus gelangen Sie zum Marmara-Meer und weiter zur Ägäis und zum Mittelmeer. Dort finden Sie die meisten Yachthäfen.
Reisen im Land

Verkehr
Die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen beträgt 90 km/h, in geschlossenen Ortschaften 50 km/h, auf Autobahnen 120 km/h.

Auto fahren wie in Frankreich

Vergessen Sie alle deutschen Verkehrsregeln :-). Auf dem Papier gelten in der Türkei fast diesselben Gesetze, aber in der Praxis lassen sich diese meist nicht umsetzen. In der Türkei fährt man sehr kreativ, stets den Erfordernissen der jeweiligen Situation angepaßt. Es ist hier nicht Vorstellbar für jede Lage im Auto eine Regel zu haben . Vergessen sie Vorfahrtsbestimmungen, achten Sie bei grüner Ampel trotzdem auf den Querverkehr, Ihr Blinker ist unnütze Verzierung, nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten Ihrer Hupe.

Türken hupen gern mit Ihrem Auto und dies hat in der Türkei auch eine völlig andere Bedeutung als in Deutschland. Es bedeutet alles wenn sie hupen aber nicht "Hey Du Idiot, hat Du Deinen Führerschein in der Lotterie gewonnen?", der Auto Fahrer will lediglich auf sich aufmerksam machen, beispielsweise beim Überholen, oder einfach nur seinem Unmut zur Verkehrslage preisgeben.

Wer ein guter und vorausschauender Autofahrer ist, wird in der Türkei kaum Probleme bekommen. Achten Sie auf Schlaglöcher, ungesicherte Baustellen und plötzlich auftauchende Kinder sowie Tiere auf der Straße, schliessen Sie ihre Türen von innen Ab und kaufen Sie wenn dann nur durch das heuntergekurbelte Fenster. Simit nennt man hier die mit Sesam bestreuten kreisrunden Teigkreise, die gerade im Stau eine Wohltat sind. Su ist das Wasser dazu und schon kann man gelassener der kommenden minuten ausharren. Vorsicht bei Überlandfahrten zu nächtlicher Stunde, diese erfordern hohe Konzentration, vor allem wegen der hohen LKW-Dichte welche mitunter wild überholen und dies ohne Licht.

Tipps
Vor einer Kurve hupen, um überholende Autos zu warnen.
Gefahrenstellen (z.B. Schlaglöcher) sind kaum gekennzeichnet.
Die AutosLandwirtschaftliche Fahrzeuge sind nachts oft gar nicht beleuchtet.
Tiere die die Fahrbahn versperren. Ziegen- oder Schafsherden mit 100 und mehr Tieren. NICHT HUPEN
In den Wintermonaten ist bei Fahrten über Land Winterausrüstung unbedingt erforderlich.
LKW- und Busfahrer sind mit zu geniessen, da sie wie überall in Europa unter enormen Zeitdruck stehen. Insbesondere die beliebten Ziele Kappadokien und Pamukkale können im Winter durchaus mit alpinen Verhältnissen aufwarten, was der Landschaft zwar einen einmaligen Reiz gibt, beim Autofahren aber für unschöne Erlebnisse sorgen kann. Die Überlandstrassen sind grösstenteils in einem sehr guten Zustand. Aber in den Bergregionen muss man aber weiterhin mit sehr schmalen, kurvigen und an Steilabstürzen völlig ungesicherten Strecken rechnen. Strassen zu Dörfern oder Ruinenstätten sind oft nur Schotterstrassen.

Für die Autos der Marken, Renault, Ford und Fiat, gibt es fast in jedem Ort eine Werkstatt, die schnell und billig Autos reparieren kann. Auf Autobahnen gilt die ausgeschilderte Geschwindigkeitsanzeige. Tankstellen haben in der Regel durchgehend geöffnet, aber das Tankstellennetz ist sehr unterschiedlich. An der Türkischen Riviera ist die Dichte hoch. In Jeder Tankstelle gibt einen kleinen Shop, wo Sie sich günstig mit Getränken und Snacks eindecken können. Tanken müssen Sie in der Türkei nicht selbst. Die "Tanker" wissen auch, welches Benzin in welchen Wagen kommt. Nennen Sie einfach den Betrag, für den Sie tanken möchten.

Die Türkei hat auch Verkehrsregeln
Innerhalb Ortschaften

PKW 50 km/h
PKW m. Anhänger 50 km/h
Außerhalb Ortschaften
PKW 90 km/h
PKW m. Anhänger 70 km/h
Es besteht Gurtpflicht.
Nichteinhaltung des absoluten Alkoholverbotes, wird mit erheblichen Strafen geahndet. Hinweisschilder
Bozuk Satih - Schlechte Straße
Dikkat - Achtung
Dur - Stopp
Tehlikeli Viraj - Gefährliche Kurve
Tasit Giremez - Gesperrt
Yavas - Langsam
Tek Yön - Einbahnstrasse
Sollamayin - Überholverbot
Park Yapilmaz; Park Etmeyiniz; Park Yasak - Parkverbot
Sehir Merkezi - Stadtzentrum
Hastane - Krankenhaus

Kontrollen
Wenn Sie über Land fahren, müssen Sie immer damit rechnen, in eine Polizei- oder Militärkontrolle zu kommen. Die Beamten sind meist sehr marterialisch aussehend, sie sind aber höflich und korrekt, besonders die Militärpolizei "Jandarma". Sie sollten diese Kontrollen nie als unnötig betrachten, sondern als Preis für Ihrer Sicherheit. Die Türkische Riviera im Gegensatz zu anderen Urlaubsländern eine erstaunlich niedrige Kriminalitätsrate. Sie sollten immer alle Papiere bei sich haben. Bei einem Mietwagen ist das vor allem der Mietvertrag.

Bei einem Unfall
Bei einem Verkehrs Unfall sollte man immer die Polizei hinzuziehen. Dies gilt insbesondere für gemietete Fahrzeuge, auch wenn der Schaden nur am eigenen Fahrzeug entstanden ist. Haftpflicht- oder Kaskoversicherungen regulieren nur wenn ein Polizeibericht aufgenommen wurde, der immer einen Alkoholtest einschliesst. Die türkische Versicherung zahlt sonst nicht. Ganz wichtig ist die Feststellung des Namens und der Anschrift des Unfallgegners, der Anschrift seiner Versicherungsgesellschaft und die Policen-Nummer sowie das polizeiliche Kennzeichen und eine Beschreibung des gegnerischen Fahrzeugs. Wenn möglich, machen Sie Fotos, ggf. auch von Bremsspuren und allem was Ihnen Report relevant erscheint. Unterschreiben Sie aus versicherungs- und strafrechtlichen Gründen auf keinen Fall ein Schuldeingeständnis. Die Angelegenheit kann nicht mit Geld unter der Hand zu geregelt werden. Bestehen Sie auf einer Kopie des Polizeiberichts.

Festnahme
Das ist bei Unfällen mit Personenschäden oft der Fall. In der Regel sind die türkischen Polizisten Ausländern gegenüber höflich und korrekt, also bleiben Sie ruhig und gelassen. Bitten Sie unbedingt darum, dass die Auslandsvertretung informiert wird. Unterschreiben Sie nichts was sie vorgelegt bekommen und oder was Sie nicht verstehen. Sie haben Anrecht auf einen Dolmetscher, der Ihnen von Ihrer zuständigen Auslandsvertretung vermittelt werden kann.

Diplomatische Vertretungen


Botschaft der Türkischen Republik
(ohne Visumerteilung) Rungestraße 9, D-10179 Berlin Tel: (030) 27 58 50. Fax: (030) 27 59 09 15. Mo-Fr 09.00-13.00 und 15.00-18.00 Uhr. E-Mail: turk.em.berlin@t-online.de www.tuerkischebotschaft.de

Generalkonsulat Berlin
Johann-Georg-Straße 12, D-10709 Berlin Tel: (030) 89 68 02 11 (Zentrale), 89 68 02 20 (Visastelle). Fax: (030) 893 18 98. Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.30-17.00 Uhr (tel. Anfragen). E-Mail: turk.genkon.berlin@t-online.de

Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung

In Berlin:
Tauentzienstrasse 9-12 10789 Berlin Tel.: +49-30-214 3752 Fax: +49-30-214 3952

In Frankfurt:
Baseler Str. 35-37 60329 Frankfurt/Main Tel.: +49-69- 233 081-82 Fax: +49-69-232 751 E-Mail: info@reiseland-tuerkei-info.de

In München:
Karlsplatz 3 80335 München Tel.: +49-89-594 902 Fax: +49-89-550 4138

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland:

In Ankara:
Atatürk Bulv. 114 Kavaklidere 06690 Ankara Tel. 0090 / 312 / 45 55-100 www.germanembassyank.com

In Istanbul:

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Inönü Cad.16-18 Gümüssuyu 80090 Istanbul Tel. 0090 / 212 / 33 46 100 www.deutschesgeneralkonsulat-istanbul.org.tr

In Izmir:
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Atatürk Cad. 260 35220 Izmir Tel. 0090 / 232 / 421 69-95/-96

In Antalya:
Vizekonsulat als Außenstelle des Generalkonsulats Izmir Yesilbahce Mah. Pasakavaklari Cad., 1447 Sok., Gürkanlar Apt, Kat.5/14 07050 Antalya Tel. 0090 / 242 / 322 94 66 und 312 25 35

In Adana:
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Gazipasa Bulv. 13 Kisacik Apt. Kat. 1 D-3 01120 Adana Tel. 0090 / 322 / 453 67 43 und 459 04 76

In Bursa:
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Cemal Nadir Cad. 8/2 16371 Bursa, PK 161 Tel. 0090 / 224 / 221 00 99 und 222 20 97

In Edirne:
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Cavus Bey Mah. Arif Pasa Cad. 3/3 22020 Edirne Tel. 0090 / 284 / 225 31 58 und 212 48 97

In Sivas:
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Sirer Cad. Saglik Sitesi, Kat: 1 No: 5 58030 Sivas Tel. 0090 / 346 / 221 14 04 und 221 61 41

Botschaft der Republik Österreich

In Ankara:
Atatürk Bulv. 189 Tel. 0090 / 312 / 419 04 3
In Istanbul:
Generalkonsulat der Republik Österreich Köybasi Cad. 46 Tel. 0090 / 212 / 262 49 84

In Wien:
Türkische Botschaft, Informationsabteilung für Fremdenverkehr Singerstrasse 2/8 1010 Wien
Telephone: +43 1 512 21 28 Fax: +43 1 513 83 26 E-Mail: turkinfo@tic.at www.turkinfo.tic.at/

Botschaft der Schweizer Eidgenossenschaft

In Ankara:
Atatürk Bulv. 247 Tel. 0090 / 312 / 467 55 55

In Istanbul:
Generalkonsulat der Schweizer Eidgenossenschaft Hüsrev Gerede Cad. 75 Tel. 0090 / 212 / 259 11 15

In Zürich:
Turkish Tourist Office Talstrasse 82 8001 Zürich
Tel.: +41 (1) 2210810 Fax: +41 (1) 2121749 E-Mail: turkeiinfo@bluemail.ch

Fernverkehr
Neben einer Fahrt mit der Türkischen Staatsbahn (TCDD) ist das Reisen mit dem Bus die günstigste Möglichkeit. Auf längeren Strecken wird alle zwei bis drei Stunden ein Zwischenstopp bei einem Restaurant eingelegt, im Bus selbst werden häufig kleine Erfrischungen angeboten. Die Reisebus-Bahnhöfe (Otogar oder Terminal) der großen Städte liegen meistens am Stadtrand, sind aber in der Regel mit einem Zubringerbus bequem zu erreichen. In mittelgroßen und kleineren Städten liegt der Busbahnhof direkt im Zentrum. Außerdem fahren zahlreiche Fähren und Boote, zum Teil mit Schlafkabinen ausgestattet, viele Küstenstädte an. Turkish Airlines fliegt von Istanbul, Ankara und Izmir in alle großen Städte der Türkei.

Stadtverkehr
Bei Fahrten mit dem Taxi gilt der Preis des Taxameters. Bei längeren Fahrten sollte der Preis im Vorfeld ausgehandelt werden. Preisgünstiger ist der Dolmus, ein Kleinbus (erkennbar an dem gelb-schwarz-karierten Band), der auf einer festgelegten Route mit festen Haltestellen verkehrt. Solange noch Plätze frei sind wird jeder mitgenommen, der sich am Straßenrand entsprechend bemerkbar macht.

Grenzformalitäten
Devisenbestimmungen Ein- und Ausfuhrbestimmungen: Ausländische und türkische Währung darf in unbegrenzter Höhe eingeführt werden. Die Ausfuhrerlaubnis für türkische Währung beschränkt sich auf eine Summe im Wert von 5.000 $, eine höhere Summe kann nur dann ausgeführt werden, wenn sie bei der Einreise deklariert wurde. Wechselquittung: Die beim Geldumtausch in der Türkei ausgehändigte Quittung sollte unbedingt aufbewahrt werden, da sie für den Rücktausch von TL in eine ausländische Währung bei der Ausreise vorgezeigt werden muss.

Zeitverschiebung
Von Deutschland aus, also der Mitteleuropäische Zeit aus "MEZ" muss plus 1 Stunde gerechnet werden. Ebenso von der Sommerzeit der "MESZ" muss plus 1 Stunde gerechnet werden.

Zollbestimmungen Bei der Einreise


a) sind folgende Gegenstände zum persönlichen Gebrauch zollfrei:
1 Fotoapparat, 1 Schwarzweißfernseher, 1 Farbfernseher mit maximal 116 cm Bildschirm, 1 Kombinierte. Schwarzweißfernseher, Tonband- Radiogerät 1 Videokamera und 5 unbespielte Kassetten 1 CD-Spieler und 5 CDs 1 Laptop 1 8 mm-Filmkamera und 1 0 neue Filme, 1 Fernglas, Harmonika, Mandoline, Flöte, Gitarre, Mundharmonika höchstens 3 Instrumente pro Person) , 1 Diaprojektor, 1 Transistorradio Kassettenrekorder Autowerkzeug , Sportartikel, Gesellschaftsspiele, Computerspiele 1 Schreibmaschine Kinderwagen, Spielzeug.

200 Zigaretten oder 50 Zigarren, 200g Tabak und 200 Blatt. Zigarettenpapier, 2OOg Pfeifentabak, 50 g Schnupftabak (Im Duty Free Shop können weitere 400 Zigaretten, 1 00 Zigarren und 500 g Pfeifentabak gekauft wer den) 1 1/2 kg Kaffee, 1 1/2 kg Pulverkaffee, 500 g Tee, 1 kg Schokolade und 1 kg Süßigkeiten 5 (100 cc) oder 7 (70 cc) Flaschen alkoholische Getränke, 5 Fl. Parfüm (max. je 120 ml)
b) Wertgegenstände (Schmuck im Wert über 15 000 $) werden bei der Einreise in den Reisepass eingetragen und bei der Ausreise kontrolliert.
c) Es ist verboten, Waffen und jede Art von Schneidewerkzeugen (auch Campingmesser) ohne besondere Erlaubnis einzufahren.
a) Für einen neuen Teppich muß eine Quittung und für alte Gegenstände eine, von der Direktion eines Museums ausgestellte, offizielle Bescheinigung vorgelegt werden.
b) Es ist streng verboten, Antiquitäten auszufahren.
c) Wertgegenstände dürfen nur ausgeführt werden, wenn sie im Reisepaß eingetragen oder mit offiziell umgetauschtem Geld gekauft wurden.

Einreiseformalitäten für Haustiere


Für Haustiere werden folgende Unterlagen verlangt: Nachweis über den bisherigen Gesundheitszustand des Tieres (Certificate of Origin), Bescheinigung über den jetzigen Gesundheitszustand des Tieres (Veterinary Health Certificate). Tollwutimpfbescheinigung, ausgestellt frühestens 15 Tage vor Reisebeginn

Formalitäten für Motorfahrzeugbesitzer Einreise

Besitzer von Kleinbussen, Bussen, PKW, Lastwagen, Wohnmobilen, Mopeds, Motorrädern und Kraftfahrzeugen mit Wohnwagenanhänger müssen bei der Einreise einen gültigen Reisepaß, die internationale Grüne Versicherungskarte (auf der die Geltung sowohl für den europäischen als auch den asiatischen Teil der Türkei vermerkt sein muß), Carnet de Passage (Triptique), Wagenpapiere und im Fall eines anderen Fahrers eine auf dessen Namen ausgestellte und beglaubigte Vollmacht vorlegen. Für eine Weiterfahrt in den Nahen und Mittleren Osten ist eine Transitbescheinigung erforderlich.

Aufenthaltsdauer
Das Fahrzeug kann bis zu 6 Monaten im Land bleiben. Das Ausreisedatum sollte im Einreiseformular vermerkt sein. Wenn in einem Fall von höherer Gewalt der Ausreisetermin nicht eingehalten werden kann bzw. eine Fristverlängerung erforderlich ist, muß diese vor Ablauf der Frist dem türkischen Touring- und Automobilclub (TTOK) und der Zoll - Generaldirektion mitgeteilt werden.

Unfall
Das bei einem Unfall ausgefertigte Polizeiprotokoll wird von der zuständigen Lokalbehörde bestätigt und zusammen mit dem Reisepaß dem nächstliegenden Zollamt eingereicht. Wenn das Fahrzeug noch zu reparieren ist, wird der Name der Reparaturwerkstätte ebenfalls dem Zollamt mitgeteilt. Wenn das Fahrzeug nicht mehr repariert werden kann und sein Eigentümer ausreisen will, muß das Fahrzeug beim Zoll aliefert werden. Danach wird die Fahrzeugregistratur im Reisepaß gelöscht und der Eigentümer kann ausreisen.

Versicherung
Zwischen Deutschland und der Türkei besteht ein Sozialversicherungsabkommen. Der internationale Krankenschein gilt nur in Krankenhäusern und bei Ärzten, die dem Sozialversicherungsverband "Sosyal Sigortarlar Kurumu" angeschlossen sind. Anderswo müssen Behandlungen privat bezahlt werden. Die Kosten müssen bei einer Zweigstelle des Sozialversicherungsverbandes bestätigt werden, um eine Erstattung zu Erstattung zu erhalten. Wir empfehlen Ihnen daher für ein paar € eine eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen

Formalitäten für Yachteigner
Yachten mit einem Transitlog können zur Überwinterung oder Überholung bis zu 2 Jahren in türkischen Gewässern bleiben. Einige Häfen verfügen mit einer Genehmigung des Ministeriums für Tourismus über eine Liegeplatzdauer bis zu 5 Jahren. Die erforderlichen Formalitäten müssen in den Zielhäfen abgewickelt werden.

YENI TÜRK LIRASI
Die Streichung von sechs Nullen bei der Türkischen Lira (TL) wird ab 01. Januar 2005 durchgeführt, womit aus TL 1.000.000 nun YTL 1 werden wird.
Die neue Waehrung heisst "Yeni Türk Lirasi" (abgekürzt YTL) - Neue Türkische Lira. Die Untereinheit wird der "Yeni Kurus" (abgekürzt YKr) sein: 1 YTL = 100 YKr.

Banknoten - YTL: 1, 5, 10, 20, 50 und 100. Münzen - YKr: 1, 5, 10, 25, 50 und 1 YTL. Alte und neue Waehrung werden gemeinsam bis Ende 2005 in Gebrauch sein. Waehrend dieser Zeit wird es eine doppelte Preisauszeichnung geben.

Alte Geldscheine können ab 01. Januar 2006 nur bei der Merkez Bankasi (Zentralbank) und Ziraat Bankasi umgetauscht werden.

Die Vorstellungsbroschüren für YTL werden bis Jahresende in allen Banken erhaeltlich sein. Die internationale Waehrungscode von YTL ist als "TRY 949 2" bestimmt worden. Für weitere Informationen über YTL besuchen Sie die unten angegebene Web-Seite (in Englisch) der Zentralbank.

http://www.ytl.gen.tr/ytl/index_eng.php


Die Währung der Türkei ist die türkische Lira (TL).
Eine Lira entspricht 100 Kurus.
Es gibt Geldscheine im Wert von 50.000, 100.000, 250.000, 500.000 und 1, 5,20,50 Millionen Lira.
Euro- und Travellerschecks werden von Banken in den Urlaubsregionen akzeptiert, Wechselstuben haben während der Hochsaison oft bis Mitternacht geöffnet.
Es empfiehlt sich, alle Umtausch- und Einkaufsbelege aufzubewahren, um den legalen Umtausch beim Rücktausch nachweisen zu können.
Die Banken haben Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet.
Kreditkarten werden im Allgemeinen akzeptiert. Die Einfuhr von Landes- und Fremdwährungen ist unbegrenzt möglich, größere Summen in Fremdwährungen sollten aber bei den türkischen Behörden deklariert werden.

Die Landeswährung darf im Gegenwert von maximal US$ 5.000 ausgeführt werden, Fremdwährungen bis zur Höhe des deklarierten Betrags.

Einkaufen Öffnungszeiten
Der wöchentliche Ruhetag ist der Sonntag. Behörden sowie kleinere Poststellen und Bankfilialen sind montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 und 13.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.
Geschäfte sind in den Küstenregionen und den größeren Städten oft durchgängig von 9.00 Uhr bis in die späten Abendstunden geöffnet, in ländlicheren Gebieten von 9.00 bis 13.00 und von 14.00 bis 19.00 Uhr. Museen sind in der Regel dienstags bis sonntags von 9.00 bis 16.30 Uhr geöffnet.
Handeln
Handeln ist in der Türkei üblich. Das gilt jedoch nicht in Kaufhäusern und Supermärkten. Auch auf Märkten, auf denen die Bauern aus der Umgebung ihr Gemüse verkaufen, wird grundsätzlich nicht gehandelt. Aber bei Schmuck, Textilien, Teppichen und touristischen Souvenirs, kurz: Bei allen Waren, die nicht für das tägliche Leben benötigt werden, darf gefeilscht werden. Wichtig: Bei Führungen und längeren Taxifahrten sollte der Preis bereits vor Inanspruchnahme der Dienstleistung ausgehandelt werden!

Trinkgeld In Hotels ist es üblich, bis zu 10 % des Rechnungsbetrages Trinkgeld zu geben, in Restaurants bis zu 15 %. Taxifahrer erwarten eine großzügige Aufrundung des Fahrpreises.

Souvenirs
Viele Markenartikel sind in der Türkei deutlich günstiger als in den westlichen Staaten Europas, Vorsicht ist aber vor oft täuschend echt wirkenden Imitaten geboten. Besonders beliebte Souvenirs sind Teppiche, Goldschmuck, Lederwaren und Textilien, Kupfer- und Messingartikel, Keramik, Wasserpfeifen sowie kandierte oder in Honig eingelegte Nüsse und Früchte.

Der Kauf von Antiquitäten ist wenig sinnvoll, da wirklich echte Stücke nicht aus der Türkei ausgeführt werden dürfen. Auf jeden Fall sollten sie bei wertvollen Artikeln den Kaufbeleg (wie auch Wechselbelege und Bankquittungen, s. Geld und Devisen) aufbewahren, um bei der Ausreise den legalen Erwerb nachweisen zu können.

Fotografieren
Bei Aufnahmen von Menschen sollten Sie grundsätzlich vorher um Erlaubnis fragen. Betende und militärische Einrichtungen zu fotografieren ist tabu.
Mit dem Flugzeug
Das Streckennetz der türkischen Luftfahrtgesellschaft THY verbindet die internationalen Flughäfen von Istanbul, Ankara, Izmir, Adana, Trabzon, Dalaman und Antalya mit allen größeren Städten der Türkei. Auskunft über Flugpläne, -ermäßigungen und -preise erhalten Sie in allen THYBüros (s. "Nützliche Adressen"). THY-Busse für den Transfer vom Flughafen ins Stadtzentrum und umgekehrt stehen überall zur Verfügung.

Mit dem Schiff / Passagierschiffe
Entlang der Küsten des Marmarameeres, Mittelmeeres und Schwarzen Meeres fahren regelmäßig Passagierschiffe der Türkischen Schiffahrtsgesellschaft TDI. Abfahrt: Galatabrücke (Karaköy), Sirkeci und Eminönü. Kreuzfahrten sollten so früh wie möglich reserviert werden. Die Bogazici(Bosporus)- Küsten werden ebenfalls fahrplanmäßig befahren.

Autofähren
Ancona Izmir/Cesme
Birindisi Izmir/ Cesme
a) Istanbul - Mudanya
b) Istanbul - Bandirma
c) Eskihisar -Topcular
d) Canakkale - Eceabat
e) Gelibolu - Lapseki
f) Odunluk - Bozcaada
g) Gökceada - Kabatepe
h) Istanbul - Izmir
i) Bodrum - Körmen (Datca)
j) Istanbul - Sinop - Samsun - Ordu - Giresun - Rize - Trabzon

Seebusse
Die modernen, schnellen Seebusse verkehren regelmäßig und häufig zwischen den wichtigen maritimen Stationen Istanbuls

Van - See Fähre >
Zwischen Van und der Insel Akdamar verkehren während der Saison täglich Motorboote. Auf dem See verkehrt eine Eisenbahnfähre zwischen Van und Tatvan, der Transitstrecke in den Iran. Auskunft betreffend Ermäßigungen und Fahrpläne erteilen alle Büros der Türkischen Schiffahrtsgesellschaft,

Mit der Bahn
Die Türkei ist mit einem weiten Eisenbahnnetz ausgestattet. Die meisten Züge haben Liege-, Schlaf- und Speisewagen. Eine Attraktion wird in Form von Nostalgiereisen von unterschiedlicher Länge und in verschiedene Gebiete des Landes führend in von einer Dampflokomotive angetriebenem, komfortabel eingerichteten Zügen geboten. Auskunft betreffend Fahrplan, Sonderreisen und Ermäßigung erteilen alle Büros der Türkischen Eisenbahnen TCDD

Mit dem Wagen

Die Türkei verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz. Die Istanbuler Schnellstraße führt über die Bosporus-Brücke nach Asien und mündet in die Autobahn Istanbul - Ankara ein. Die Europastraßen E- 80 und E - 90 führen über die Türkei in den Iran und Irak.

Beschilderung Internationale Beschilderung. Auf natürliche und historische Sehenswürdigkeiten weisen gelbe Schilder hin.
Verkehrsregeln
Europäische Richtlinien. Rechtsverkehr. Tempolimit 90 km/h auf Landstraßen, 50 km/h in geschlossenen Ortschaften. In ländlichen Gebieten ist wegen des verstärkten Verkehrs von landwirtschaftlichen Maschinen und überraschend auftretender Viehherden erhöhte Vorsicht geboten. Die Strecke Ankara-Istanbul ist die meistbefahrene des Landes.

Tankstellen
An den Hauptverkehrsstraßen befinden sich in regelmäßigen Abständen Tankstellen, die rund um die Uhr geöffnet sind. (Wartung, Reparaturwerkstatt und Restaurant sind meistens angeschlossen). Bleifreies Benzin ist in der ganzen Türkei erhältlich.
Reparaturen
Reparaturwerkstätten befinden sich generell in den Außenbezirken der Großstädte und an den Hauptverkehrstraßen.Die türkischen Meister sind bemerkenswert geschickt!
Busse
Alle Städte des Landes sind untereinander durch ein von Privathand betriebenes Bussystem verbunden. Die Busse fahren zu jeder Tageszeit in Großstädten von den Busbahnhöfen und in Kleinstädten meistens vom Marktplatz ab. Busfahren ist die billigste Art der Fortbewegung in der Türkei.
Taxis und Dolmus (Dolmusch)
Taxis gibt es zahlreich in allen Städten und Ortschaften. Man erkennt sie an der gelben Farbe des Wagens. Alle Taxis sind mit Taximetern ausgestattet. Ein Dolmus ist ein Taxi oder Minibus, das, bevor es eine bestimmte Strecke abfährt, solange wartet, bis alle Plätze besetzt sind. Für dieses Verkehrsmittel gibt es festgelegte Haltestellen, und die Gebühren werden von der Stadtverwaltung bestimmt. Ein Dolmus verkehrt in größeren Städten, fährt in die Vororte, zum Flughafen und auch oft in Nachbarorte.

Camping Möglichkeiten
Erholungsgebiete mit Campingmöglichkeiten an den Küsten der Ägäis des Mittelmeeres sind:
Camlik 5 km von Ayvalik enfernt an der Straße Canakkale-Izmir, Strand
Tavsanburnu zwischen Milet und Didyma, Strand
Gökova 30 km von Mugla entfernt an der Straße nach Marmaris, Strand
Cubucak 20 km von Marmaris entfernt an der Straße nach Datca, Strand
Katranci 18 km von Marmaris entfernt an der Straße nach Datca, Strand
Kücükkargi 20 km von Fethiye entfernt, Strand
Ölüdeniz 20 km von Fethiye entfernt, Strand
Kidirak 18 km von Fethiye entfernt, Strand
Oyuktepe 5 km südwestlich von Fethiye, Strand
Düzlercami 19 km von Antalya entfernt an der Straße nach Korkuteli
Kepezbasi 10 km von Antalya entfernt an der Straße nach Burdur
Incekum 19 km von Antalya entfernt an der Straße nach Alanya, Strand
Erdemli Sahil Camligi 2 km von Erdemli entfernt an der Straße nach Mersin
Karatas Kumlugu 2 km von Karatas bei Adana entfernt, Strand

Sehenswürdigkeiten
Die am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in der Türkei sind: Ararat, Catal Hüyük, Ephesos, Didyma, Pergamon, Troja, Gordion, Hattusa, Nemrut Dagi, Hagia Sophia, Blaue Moschee, Topkapi Saray Istanbul, Moscheen in Bursa, Teppichherstellung in Izmir, Kayseri, Konya, Sinterterrassen von Pamukkale, Tuffsteinlandschaft von Göreme. Die beliebteste Küste ist die Türkische Riviera am Mittelmeer.

Weltkulturerbe
Zum Weltkulturerbe wurden Bereiche in Istanbul, der Nationalpark Göreme, Felsendenkmäler von Kappadokien, Große Moschee und Krankenhaus von Divgri, Hattusa (ehemalige Hauptstadt der Hethiter), Ruinenstätte Nemrut Dag, Ruinen von Xanthos mit dem Heiligtum der Latona, antike Stadt Hierapolis-Pamukkale, Safranbolu und die archäologische Stätte von Troja erklärt.

Feste und Feiertage
Offizielle Feiertage sind
der 1. Januar (Neujahr),
der 23. April (Unabhängigkeitstag und Tag der Kinder),
der 19. Mai (Gedenken an Atatürk, Jugend- und Sporttag),
der 30. August (Nationalfeiertag) und
der 29. Oktober (Gründungstag der türkischen Republik).

Die wichtigsten religiösen Feiertage sind
das Opferfest, der Beginn des Ramadan.

Besonders sehenswerte Veranstaltungen sind
die Kamelkämpfe in Selcuk (3. Wochenende im Januar), das Internationale Musik- und Folklorefestival in Silifke (Mai), das Internationale Jazzfestival in Antalya (Mai), das Aspendos Opern- und Ballettfestival im antiken Theater von Aspendos (Juni/Juli), die Wettkämpfe der Ölringer in Edirne (Mai/Juni), die Feierlichkeiten zu Ehren von Haci Bektas Veli in Hacibektas (August), das Nikolausfest in Demre (Dezember) und die Derwischtänze in Konya (Dezember).

Türkei Regionen

Die Türkei ist reich an den unterschiedlichsten landschaftlichen Regionen. Der Wechsel zwischen sonnenverwöhnten Küsten und hoch aufragenden Gebirgen, zwischen fruchtbaren Tälern und weiten Hochebenen macht den besonderen Reiz dieses Landes aus. Zahlreiche historische, durch die Weltgeschichte und Mythologie bekannten Gebiete wie z. B. Thrakien, Kappadokien und Lykien laden zu Studien- und Kunstreisen sowie vielerlei sportlichen Aktivitäten ein.

Thrakien und die Marmara Region

Thrakien und die Marmararegion, aufgrund ihrer Nachbarschaftslage trotz unterschiedlicher Landschaften häufig als einheitliche Region behandelt, liegen im Nordwesten der Türkei. Thrakien ist der europäische Teil der Türkei. Die Marmararegion ist nach dem Marmarameer benannt, einem Binnenmeer, das durch die beiden Meerengen Bosporus und Dardanellen mit dem Schwarzen und dem Ägäischen Meer verbunden ist.

Provinzen
Thrakien und das Marmaragebiet umfassen die Provinzen Balykesir, Bilecik, Bursa, Canakkale, Edirne, Istanbul, Kyrklareli, Kocaeli, Sakarya, Tekirdag und Yalova.
Städte
Wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Region ist Istanbul. Als Hauptstadt sowohl im Römischen als auch im Byzantinischen und im Osmanischen Reich, beherbergt die Metropole zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten. Auch Gebze, am nördlichen Ufer des Marmarameeres gelegen, kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. In Edirne befindet sich die Selimiye Moschee, ein Bauwerk des berühmten Architekten Sinan. Die Stadt Izmit ist ein blühendes Industriezentrum. In Hereke, westlich von Izmit, werden Teppiche von Weltruf hergestellt. Iznik war ein bedeutendes Zentrum für Kacheln und Keramik. Bursa, ehemals erste Hauptstadt des Osmanischen Reiches, ist für seine schönen Gärten sowie für den Handel und die Produktion von Seide bekannt. In Tekirdag finden jährlich Weinfestspiele statt. Nahe der Hafenstadt Gönen mit ihren Thermalquellen liegt der Manyas See, an dessen Ufer sich ein berühmter Vogelschutzpark befindet.

Freizeit und Sport
Im Süden der Provinz liegt das Uludag-Gebirge, eines der besterschlossenen und meistbesuchten Schigebiete der Türkei. Entlang der Küste des Marmarameeres reihen sich zahlreiche Strände und Urlaubsorte, darunter Cynarcyk, Armutlu, Gemlik, Mudanya, Erdek, Denizkent, Parköy, Silivri und Yalova. Auch die Inseln Marmara und Avsa sind beliebte Seebäder. Im Süden der Provinz liegt das Uludag-Gebirge, eines der besterschlossenen und meistbesuchten Schigebiete der Türkei. Entlang der Küste des Marmarameeres reihen sich zahlreiche Strände und Urlaubsorte, darunter Cynarcyk, Armutlu, Gemlik, Mudanya, Erdek, Denizkent, Parköy, Silivri und Yalova. Auch die Inseln Marmara und Avsa sind beliebte Seebäder.

Die Ägäische Region

Man sagt, die südöstliche Küste der Türkei habe "den schönsten Himmel" und "das angenehmste Klima der Welt". Kleine Buchten und Dörfer, Halbinseln und Inselchen, Steilküsten und goldfarbene Strände wechseln einander ab. Hier zeigt sich Anatolien von seiner schönsten Seite.
Klima
In der Ägäis herrscht ein typisch mediterranes Klima mit milden Wintern und heißen, trockenen Sommern. Beständige, oft böig auffrischende sommerliche Nordwinde über der Ägäis sorgen für angenehme Erfrischung. Das Meer hat selbst im Oktober noch eine durchschnittliche Wassertemperatur von 20 C.
Geschichte und Mythologie
Das durch Homer unsterblich gewordene Troja war einst Hauptstadt eines großen Reiches. Pergamon glänzte als kulturelle, wissenschaftliche und künstlerische Hochburg. In diesem von mythologischen Legenden durchrankten Gebiet trifft man überall auf Reste antiker Tempel, Agoren und Theater.
Provinzen und Städte
Die Ägäisregion ist in die Provinzen Afyon, Aydin, Denizli, Izmir, Kütahya, Manisa, Mugla und Usak eingeteilt. Zu den beliebtesten Urlaubs- und Ferienzielen an der türkischen Ägäisküste zählen Bodrum, Marmaris, Datca, Köycegiz und Fethiye.

Sehenswürdigkeiten
Die "Olivenriviera" an der Bucht von Edremit ist eine Augenweide. An der in südlicher Richtung verlaufenden Küste durchquert man zahlreiche sympathische Ferienorte wie Dikili und Candarli, um schließlich Foca zu erreichen. Heldenhafte türkische Seefahrer verhalfen diesem Ort zu Ruhm.
Izmir an der gleichnamigen Bucht ist eine lebendige, moderne Stadt und ein bedeutendes Handelszentrum. Bummeln in den von quirligem Leben erfüllten Einkaufszentren ist ein echtes Vergnügen! Das Meer westlich von Izmir leuchtet in den schönsten Farben. Weiter südlich liegt Priene mit seiner geometrischen Stadtplanung, welche der berühmte Baumeister Hippodamus von Milet gestaltete. Didyma (Didem), heute ein lebendiger Fremdenverkehrsort, war bereits in der Antike besiedelt und berühmt für seinen prachtvollen, Apollo geweihten Tempel.

Geyre, das alte Aphrodisias, liegt an der Autostraße Izmir-Antalya und war ein bedeutendes Kultur- und Kunstzentrum mit einer bekannten Bildhauerschule. An derselben Straße liegt Pamukkale mit seinen strahlenden, schneeweißen Sinterterrassen, die durch seit Jahrtausenden von den Höhen herabrieselnde, stark kalkhaltige Thermalquellen entstanden sind und ein welteinmaliges Naturschauspiel darstellen. Hinter diesen Terrassen liegen die Ruinen von Hierapolis. Bodrum, das alte Halikarnassos, ist die Heimat des Herodot und der Platz, an dem man heute die Überreste des Grabmals von König Mausolos bewundern kann. Dieses Mausoleum zählt zu den Sieben Weltwundern.

Zu den berühmtesten Städten gehört Ephesos (Efes) bei Selcuk, unter den Römern eine der größten Städte der Antike. Ephesos umschließt alle Reichtümer der ionischen Kultur und beeinflusste in hohem Maße das damalige Gedankengut. Der Artemis-Tempel, eins der Sieben Weltwunder jener Zeit, weitere großartige Tempel, Statuen, Theater, Basare, Bibliotheken symbolisieren den einstigen Ruhm und Reichtum von Ephesos.

Ephesos

Sieben historische türkische Bäder laden zum Entspannen ein. Das sanfte Klima ermöglicht an 10 Monaten im Jahr die Ausübung von Wasser- und Freiluftsportarten. Sehenswürdigkeiten

Die Ruinen von Ephesos sind faszinierend. Eine ca. 400 m lange, mit Marmorsteinen gepflasterte Straße führt durch die antiken Überreste. Im antiken Stadion wurden Pferdewagen-Wettkämpfe und die olympischen Spiele ausgetragen. Gegenüber befindet sich der als Akropolis bezeichnete Hügel. Geht man weiter, kommt man an den byzantinischen Bädern vorbei. Dort befindet sich auch die Marienkirche - eine der ersten sieben Kirchen des Christentums. Im 11. Jh. wurde sie unter römischer Herrschaft zur Basilika umgewandelt und der Mutter Maria gewidmet. Zur Zeit des Kaiser Trianus (98-117 n. Chr.) wurde das große Theater fertiggestellt, das bereits in der hellenistischen Epoche begonnen wurde. Es bot 25.000 Personen Platz. Die Celsus-Bibliothek wurde 135 erbaut. Die Dekoration der Vorderseite ist ein Meisterwerk römischer Architektur. Vier Frauenstatuen symbolisieren Vernunft, Schicksal, Wissenschaft und "ethische Qualität".

Museen
Im Selcuk/Ephesos Archäologie-Museum werden Fundstücke von den Ephesos-Ruinen und deren Umgebung aufbewahrt. Das Museum besteht aus zwei Hauptabteilungen, die sich der Archäologie und der Ethnographie widmen. Die Exponate sind nach Epochen aufgeteilt: mykenische, archaische, römische, byzantinische und türkische. Das Camlik Freiluft-Lokomotiven-Museum befindet sich 7 km von Selcuk entfernt. Atatürk hatte dort während der ägäischen Manöver sein Stabsquartier eingerichtet. Zu besichtigen sind 25 verschiedene Zugtypen, u. a. 50-80-jährige Dampflokomotiven und Züge, die im Dienste der Staatseisenbahn der türkischen Republik fuhren. Dass die Wurzeln der türkischen Bäder bis zu den römischen Bädern zurückgehen, sieht man im Saadet Hatun-Bad-Museum. Die während der römischen Epoche angesehene Badkultur wurde bis in die Mitte der byzantinischen Epoche weitergeführt, geriet danach jedoch in Vergessenheit. Mit den Türken lebte diese Kultur wieder auf.

Geschichte
Nach den Schriftstellern der Antike ist Ephesos wie Smyrna um 3000 v. Chr. gegründet worden. Die Spuren ionischer, römischer, byzantinischer, seldschukischer und osmanischer Zivilisationen sind heute noch zu sehen. Im 11. Jh. v. Chr. gründeten Griechen das erste Ephesos. Besondere Bedeutung kam der Stadt im 1. Jh. v. Chr., während der römischen Kaiserzeit, zu: Als Hauptstadt war Ephesos nach dem ägyptischen Alexandria die größte Stadt des Ostens. Nach der Zeitenwende wurde Ephesos zu einer der ersten christlichen Gemeinden überhaupt und wichtige Basis christlicher Missionarstätigkeit. Hier predigten Paulus und Johannes, und selbst die Mutter Gottes soll hier ihre letzten Tage verbracht haben. Angriffe, Eroberungen und Erdbeben ließen Ephesos zunehmend verfallen. In Erinnerung an die Seldschukenherrschaft, unter der Ephesos einen letzten Aufschwung erlebte, wurde der Ort 1914 in Selcuk umbenannt.
Klima Im typisch mediterranen Klima sind die Sommer heiß und trocken, die Winter warm und regnerisch. Es schneit nie, die Temperatur geht nur selten unter 0 °C.
Quelle :Informationen Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung

Marmaris ist von dichtbewaldeten Höhen umgeben. Das Meer hier ist sehr sauber, der große Yachthafen genügt allen Ansprüchen. Das einst kleine Fischerdorf hat sich zu einem beliebten Ferienzentrum für jeden Geschmack entwickelt. Westlich von Marmaris ragt die Halbinsel Datca mit dem gleichnamigen Ferienort ins Meer. Östlich liegt die herrliche Landschaft von Köycegiz mit seinen lykischen Felsengräbern und der traumhaft schönen Lagune Ölü Deniz.

Freizeit und Sport
An den leicht zu erreichenden, schönen Stränden der Ägäis kann man entspannen oder Wassersport treiben. Yachtfreunde finden in vielen Häfen ideale Bedingungen. Viele Thermalbäder, die schon in Homers Sagen Erwähnung finden, werden seit der Antike als Heilbäder benutzt.

Anreise Die Ägäis ist auf dem Seeweg vom Mittelmeer aus zu erreichen. Größer Flughafen der Region ist Izmir

Mittelmeer Region



Lage
Zwischen der Südseite der prachtvollen Taurusberge und dem Mittelmeer erstrecken sich in selten schöner Landschaft feine Sandstrände und geheimnisvolle Buchten, antike Ruinenstätte und attraktive Ferienzentren. Sonnenanbeter, Badenixen, Windsurfer, Wasserschiläufer, Segler, Kanuten, Bergsteiger, Mountainbiker, Höhlenforscher, Golfer, Freunde des Reitsports, der Jagd, des Wanderns und Kulturinteressierte finden hier ihr Urlaubsparadies.

Geschichte und Mythologie
Geschichte und Mythologie sind in der Mittelmeer-Region eng ineinander verwoben. Alte Sagen sind auch heute noch in aller Munde, so zum Beispiel die der feuerspeienden Chimäre. Am Südhang des Berges Olympos habe der lydische Sagenheld Bellerophon Chimäre den Kopf abschlagen wollen. Da es ihm nicht gelang, speie sie noch heute wie eh und je ihr Feuer. Oder die Legende von der schönen Daphne, die sich in der Nähe von Antakya zugetragen haben soll. Apollo habe sich in die Schöne verliebt, aber Daphne habe seine Liebe nicht erwidert. Als Apollo ihr hinterherlief, habe sie sich in einen Lorbeerbaum verwandelt. Der heilige Paulus ist, wie die Bibel berichtet, in Tarsus geboren. Der heilige Nikolaus kam in Patara auf die Welt und hat im heutigen Kale gelebt.

Tour
Begleiten Sie uns auf eine Reise entlang der Mittelmeerküste, die in Antalya beginnt und gen Osten bis Marasch in der Provinz Kahramanmaras geht. Antalya ist eine der bedeutendsten Städte und das größte Fremdenverkehrszentrum der Türkei. Palmengesäumte Straßen, gepflegte Parkanlagen, ein reiches Übernachtungsangebot, zahlreiche Restaurants und nächtliche Vergnügungsstätten aller Art sowie ein außergewöhnlich schöner Yachthafen prägen das Bild der Stadt. Östlich von Antalya ergießt sich der Düden-Wasserfall über steile Felshänge ins Meer und im Westen liegt, umgeben von Kiefernwäldern und Bergen, das berühmte Ferienzentrum Kemer mit seinen wunderbaren Sandstränden.

Die sehenswerte Provinz- und Hafenstadt Alanya liegt inmitten von Apfelsinen-, Zitronen und Bananenplantagen am Südhang des Taurusgebirges. Sie war im 13. Jh. das Winterquartier des Seldschuken Sultans Alaaddin Keykubat. Aus dieser Zeit stammt auch die modernste Werftanlage der damaligen Zeit sowie die gut erhaltene Burganlage, für die die von schönen Stränden umgebene Stadt berühmt ist.

Die Küstenstraße von Anamur nach Silifke ist mit ihren zahllosen Serpentinen von unbeschreiblichem Reiz. Die durch einen Erdeinbruch entstandenen Höhlen bei Narlikuyu werden Cennet ve Cehennem (Paradies und Hölle) genannt. In der weiträumigen Paradieshöhle befinden sich die Überreste einer kleinen Kirche. Gegenüber der auf dem Festland gelegenen mittelalterlichen Burg Korykos erhebt sich xKizkalesi', das mit dem Festland verbundene Mädchenschloss.

Zwei an der nach Mersin führenden Straße liegende Überraschungen sind die römischen Städte Kanlidivane und Viransehir. Mersin mit seinen breiten Uferpromenaden und großen Parkanlagen, mit seinem Handelshafen und seiner Freihandelszone ist eine der modernsten Städte im türkischen Mittelmeerraum.

Östlich von Tarsus erstreckt sich die riesige, fruchtbare Cukurova-Ebene, in der überwiegend Baumwolle angebaut wird. Inmitten der Cukurova liegt die reiche Stadt Adana mit ihrer großen und vielfältigen Textilindustrie. Östlich davon besiegte einst Alexander der Große den persischen König Darios. Zum Gedenken an diesen Sieg und um seinen Namen zu verewigen, gründete Alexander die Stadt Iskenderun (Alexandrette).

Südöstlich von Iskenderun führt die Straße über den Belen-Pass weiter nach Antakya. Antakya ist von religiöser Bedeutung, weil der heilige Petrus hier die erste christliche Gemeinde gegründet hat. Erste Andachten wurden in einer Höhle außerhalb der Stadt gehalten. Diese Höhle ist heute ein Wallfahrtsort. Antakya ist außerdem im Besitz eines großartigen Mosaikenmuseums mit zum Teil weltweit einmaligen Exponaten.

Die Provinz Kahramanmaras mit ihrer gleichnamigen Hauptstadt wäre in der Mittelmeerregion noch 'zu entdecken'! Das ehemalige Marasch ist weitbekannt für sein zähkremiges Speiseeis aus Ziegen- oder Wasserbüffelmilch, für seinen roten Pfeffer und seine roten Pfefferschoten, die der regionalen Küche ihre ureigene Würze verleihen. Die wunderbaren Kupferarbeiten von Kahramanmaras waren einst im ganzen osmanischen Reich verbreitet. Die alte Kunst der Kupferverarbeitung wird heute noch gepflegt.

Antike Stätten
Die Küste am Mittelmeer ist ebenso wie die an der Ägäis voller antiker Stätten. Im Westen von Antalya sind die Ruinen der lykischen Städte Arikanda und Termessos hoch in den Bergen inmitten einer zauberhaften Bergwelt gelegen. In Küstennähe findet man in den Orten Olympos, Kale, Kekova und Kas Überreste alter Kulturen. Die berühmten antiken Städte Perge, Side und Aspendos liegen in "Pamphylien", wie die Küstenebene östlich von Antalya in alten Zeiten genannt wurde.

Provinzen
Die Mittelmeerregion ist in acht Provinzen aufgeteilt: Adana, Antalya, Burdur, Isparta, Hatay, Icel, Kahramanmaras und Osmaniye.
Klima
Die Mittelmeerregion ist von der Sonne verwöhnt: 300 Sonnentage im Jahr machen sie zu einem Ganzjahresziel. Während der Monate März und April können Sie morgens in den Taurusbergen schifahren und mittags am Strand baden.

Schwarzmeer Region



Lage
Die Schwarzmeer-Küste im Norden der Türkei reicht von der türkisch-bulgarischen Grenze bis zur türkisch-georgischen Grenze im Osten. Malerische Fischerdörfer, einsame Buchten und kilometerlange Strände, die zum Schwimmen und Sonnenbaden einladen, reihen sich aneinander. Dichte Nadel- und Laubwälder bedecken das zumeist parallel zur Küste verlaufende Pontische Küstengebirge. In feuchtem Klima und auf fruchtbarem Boden werden Agrarprodukte angebaut, darunter Tee, Tabak, Haselnüsse, Mais und Getreide.

Geschichte und Mythologie
Sinop, die Provinz mit der gleichnamigen Hauptstadt, erhielt ihren Namen von der Amazonenkönigin Sinope. Laut Mythologie haben die kriegerischen Damen in diesem Gebiet gelebt. Sinop ist auch der Geburtsort des Philosophen Diogenes.

Tour

Die Küstenstraße, die sich von Akcakoca bis Hopa schlängelt, ist eine Traumstraße und ideal für eine Reise durch die liebenswerte "grüne" Schwarzmeer-Region. Von Akcakoca führt sie zunächst ins Landesinnere nach Safranbolu und Devrek, bekannt für traditionelle türkische Architektur und kunstvoll geschnitzte Spazierstöcke. Zurück an der Küste, durchquert man bekannte Ferienorte wie Inkum, Amasra und Cakras. Sinop, mit seinen geschützten Buchten, ist einer der bezauberndsten Badeorte am Schwarzen Meer.

Die Küste zwischen Samsun, der größten Hafenstadt an der türkischen Schwarzmeerküste, und Trabzonzeichnet sich durch riesige Haselnussplantagen aus. Östlich von Samsun liegen die für ihre herrlichen Strände und Naturschönheiten bekannten Ferienzentren Ünye und Fatsa und das liebenswerte, in sattes Grün gebettete Städtchen Ordu. Eine steile, felsige Landzunge wird von der Giresun-Burg gekrönt. Der Blick von ihr auf die sich westlich und östlich der Stadt Giresunerstreckenden Strände ist einmalig.

Trabzons bedeutendstes Bauwerk ist die Hagia Sophia (das heutige Ayasofya-Museum). Der Blick auf die Stadt aus der Vogelperspektive vom Boztepe-Park und dem Atatürk-Haus aus ist atemberaubend. Weltbekannt ist das südöstlich von Trabzon liegende Sumela-Kloster, erbaut im 14. Jh. unter König Alexius III. Wie ein Adlerhorst klebt es in 250 m Höhe an einer steilen Felswand.

Die Gegend bei Rize ist die niederschlagsreichste der ganzen Türkei. Sämtliche Grüntöne erfreuen hier das Auge. Der Blick auf das Herz des türkischen Teeanbaus vom Ziraat-Park aus ist paradiesisch.
Der letzte türkische Schwarzmeerhafen vor der Grenze ist Hopa. Südlich von Hopa liegt die Provinz Artvin, bekannt für seine herrlichen Hochalmen und die vielen georgischen Kirchen. Der Fluss Coruh ist von wilder Schönheit und ideal für Wassersport jeder Art.

Freizeit und Sport
Naturfreunde, Wanderer, Bergsteiger, Mountainbiker oder Kanuten werden ihrer sportlichen Leidenschaft in dieser abwechslungsreichen Landschaft frönen.
Küche
Der römische Feldherr Lucullus hat in Giresun die Kirsche entdeckt und dafür gesorgt, dass sie in Europa angebaut werden.
Provinzen
Die Schwarzmeerprovinzen heißen Amasya, Artvin, Bolu, Corum, Giresun, Gümüshane, Kastamonu, Ordu, Rize, Samsun, Sinop, Tokat, Trabzon, Zonguldak, Bartin ve Karabük
Klima
An der türkischen Nordküste herrscht das so genannte pontische Klima vor: Niederschläge fallen das ganze Jahr (Minimum im Sommer, Maximum im Herbst), die Temperaturkurve schwankt wenig.

Zentralanatolien

Lage
Die Hochebene von Zentralanatolien ist reich an geschichtlichen Werten und den unterschiedlichsten natürlichen Schönheiten wie die surrealistisch anmutende Tufflandschaft von Kappadokien. Viele Kulturen haben in dieser Region ihre Spuren hinterlassen. In Catalhöyük an den Nordhängen des Taurusgebirges wurden Überreste von Siedlungen aus dem 8. Jh. v. Chr. ausgegraben. Zentralanatolien war außerdem die Heimat der Hattis, Hethiter, Phryger, Galater, Römer, Byzantiner, Seldschuken und Osmanen. Alexander der Große und Timurlenk eroberten ebenfalls die Provinz im Binnenland, die aus dem Osten kommenden Türken machten sich die Hochebene im 11. Jh. zu eigen. Am 13. Oktober 1923 wurde das im Herzen der Türkei liegende Ankara zur Hauptstadt und damit zum politischen Zentrum der Republik ernannt.

Geschichte und Mythologie
In der Provinz Ankara stößt man auf bedeutende Siedlungen anatolischer Kulturen. Um 2000 v. Chr. zogen die über den Kaukasus gekommenen Hethiter auf die anatolische Hochebene und gründeten von hier aus ihr Großreich, das praktisch ganz Anatolien umfasste. Die Hauptstadt des Hethiterreiches war Hattuscha, das heutige Bogazkale. In der Nähe der Stadt befindet sich das bedeutende Heiligtum "Yazilikaya" in einer Gruppe von Felsen, die mit den Reliefs sämtlicher hethitischer Götter, Göttinnen und Gottkönige geschmückt sind. Ebenfalls in der Nähe von Hattuscha findet man Alacahöyük, die älteste Hethiterstadt, deren Stadttor zu jeder Seite von einer Sphinx flankiert wird.

Um 1200 v. Chr. kamen die Phryger von Thrakien aus nach Inneranatolien, die westlich von Ankara ihre Hauptstadt Gordion gründeten. Alexander der Große soll hier den Gordischen Knoten zerschlagen haben, was ihm, wie das Orakel prophezeit hatte, die Herrschaft über Vorderasien eingebracht hat. Der Grabtumulus des Phrygerkönigs Midas, bei dem sich alles, was er berührte, in Gold verwandelte, erhebt sich in Gordion. In der Nähe von Eskisehir und Afyon sind weitere Siedlungen und Kultstätten der Phryger zu besichtigen. In römischer Zeit sind die Städte Ancyra (Ankara), Caesarea (Kayseri), Tyana (Nigde) und Dorylaeum (Eskisehir) entstanden. Konya, Nigde und Kayseri erlebten ihre Blüte unter den Seldschuken

Städtetour
Die Landeshauptstadt Ankara liegt in der gleichnamigen Provinz. Das prächtigste Bauwerk der Stadt ist "Anitkabir", das Mausoleum Atatürks, Begründer der türkischen Republik. Die zum größten Teil einmaligen Exponate im Ankaraner Museum für anatolische Zivilisationen dokumentieren die etwa 50.000-jährige bewegte Geschichte des Landes.

Die Seldschuken erklärten Konya zur Hauptstadt ihres Großreiches. Unter ihnen erlebte das Gebiet die bedeutendste kulturelle Renaissance seiner Geschichte und die Stadt Konya stand kulturell, wissenschaftlich, künstlerisch und politisch im Zenit. Im 13. und 14. Jahrhundert war Konya eine einzige Ansammlung prachtvoller seldschukischer Bauwerke. Der große islamische Mystiker und Philosoph Mevlana lehrte hier seine Philosophie der Liebe zu Gott und den Menschen. Um dieses Gedankengut völlig aufnehmen zu können, gab man sich zu den Klängen mystischer Musik dem Zeremoniell stundenlanger Drehungen hin, der "Sema" des Ordens der "Tanzenden Derwische". Alljährlich im Dezember wird in Konya eine Mevlana-Gedenkwoche veranstaltet, anlässlich der die Sema getanzt wird. Anders als zu Zeiten Mevlanas, ist sie heute auch der Öffentlichkeit zugänglich.

In Aksehir war der Wirkungsbereich des weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Nasreddin Hodscha (13. Jh.), der dem Volk und den Herrschenden furchtlos aufs Maul schaute und sie mit Spitzfindigkeiten und hintersinnigen Geschichten Moral und Nächstenliebe lehrte. Das symbolträchtige Grabmal des 1284 verstorbenen Hodschas steht in Aksehir. Im Gebiet bei Eskisehir kommen einem unwillkürlich einige Zeilen aus Gedichten des großen Poeten Yunus Emre in den Sinn. Der Dichter beherrschte die große Kunst, mit einfachsten Worten universelle Wahrheiten in bezug auf Nächstenliebe, göttliche Gerechtigkeit, Liebe und Freundschaft auszudrücken. Seine Grabstätte in dem nach ihm benannten Dorf sollte man besucht haben.

Naturwunder
Durch Ausbrüche der Vulkane Erciyes und Hasan vor 3 Mio. Jahren wurde die ganze Nevsehir-Hochebene mit Tuff bedeckt. Wind und Regen haben im Verlauf der Jahrtausende daraus die surrealistisich anmutende Tufflandschaft von Kappadokien geformt, deren Farben von leuchtendem Rot über Gelb- und Ockertöne bis grau-grün reichen. Die ersten Wohnstätten wurden etwa 4000 v. Chr. in die Felsen gehöhlt. Die frühen Christen sowie später die Byzantiner haben Felsenklöster und -kapellen in die Tuffkegel gehauen, die mit herrlichen Fresken geschmückt sind. Ausgangspunkt für eine Kappadokientour ist das lebendige Touristenzentrum Ürgüp.

Provinzen
Zentralanatolien gliedert sich in die 12 Provinzen Ankara, Cankiri, Eskisehir, Kayseri, Kirsehir, Konya, Nevsehir, Nigde, Yozgat, Aksaray, Karaman und Kirikkale.

Klima
In ganz Zentralanatolien herrscht ein ausgeprägtes kontinentales Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern

Ostanatolien und Südostanatolien


Provinzen
Provinzen Ostanatolien umfasst die Provinzen Agry, Bingöl, Bitlis, Elazyg, Erzican, Erzurum, Hakkari, Kars, Malatya, Mup, Tunceli, Van, Ardahan und Igdyr. Zu Südostanatolien zählen die Provinzen Adyyaman, Diyarbakyr, Gaziantep, Mardin, Siirt, Panlyurfa, Batman, Pyrnak und Kilis. Der Berg Ararat und die Igdyr-Ebene haben religiöse Bedeutung: Auf dem Gipfel des Ararat strandete Noah mit seiner Arche; von hier aus brach er, nachdem die Wassermassen sich verzogen hatten, über die Igdyr-Ebene in das Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris auf.

Städte
Auf einer weiten Hochebene liegt die Stadt Erzurum in 1.900 Metern Höhe. Sehenswert sind hier die Medressen, die Grabbauten und die Moscheen aus seldschukischer und osmanischer Zeit. Eine alte Festung überragt die Grenzstadt Kars, die im Nordosten der Region liegt. Die historischen Bauwerke von Ocakly wurden überwiegend im 10. und 11. Jahrhundert n. Chr. erbaut. Über Dogubayazyt thront ein prachtvolles Schloss, erbaut im 17. Jahrhundert unter dem osmanischen Gouverneur Ishak Pascha.
An den Ufern des Vansees liegt die Stadt Van, ehemals Hauptstadt des Urartu-Reiches. Die Burg stammt aus dem 1. Jahrtausend v. Chr. Südlich von Van liegt Edremit, ein beliebtes Ferienzentrum mit schönen Stränden, Campingplätzen und Restaurants. Im Vansee liegt die Insel Akdamar, in der Kirche aus dem 10. Jahrhundert ist heute ein kleines Museum untergebracht. Mit einer Länge von 5 Kilometern zählt die Stadtmauer von Diyarbakyr zu den längsten der Türkei. Die Siedlungsgeschichte des nördlich von Diyarbakyr gelegenen Cayönü reicht bis in die Steinzeit zurück. Mardin beeindruckt mit seiner gut erhaltenen historischen Architektur. In den Städten Panly Urfa und Harran haben dem Alten Testament zufolge die Nachfahren von Noah gelebt, darunter auch Abraham.

Im Kreis Bozova befindet sich das weltweit viertgrößte Wasserwerk: Der Stausee dient der Bewässerung der Harran-Ebene. Das bedeutendste Agrar- und Industriezentrum Südostanatoliens ist Gazi Antep, eine Stadt, die vor allem für traditionelle Spezialitäten wie Kebap, Lahmacun und Baklava bekannt ist. Ein beliebtes Souvenir sind die besonders würzigen Antep-Pistazien. Auch in der Provinz Malatya blühen Agrarwirtschaft und Industrie, hier werden Aprikosen angebaut. Die Ulu-Moschee in der Provinz Battalgazi stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist mit sehenswerten Fayencen geschmückt. Nordöstlich von Adyyaman ragt der Berg Nemrut mit dem Grabtumulus König Antiochus I. von Kommagene und den riesigen Götterstatuen empor.

Türkische Küsten


Die Türkei ist nicht nur mit einer einzigartigen, vielfältigen Natur gesegnet, sie zeichnet sich auch durch eine weitere geografische Besonderheit aus: Gleich von drei Seiten ist sie vom Meer umringt. So können sonnenhungrige Strandurlauber unter einer Vielzahl unterschiedlicher Küstenregionen wählen. Die rund 4.500 km lange Mittelmeerküste verläuft vom Westen, entlang der Ägäis, zur türkischen Riviera im Süden. Im Norden grenzt die Türkei an das Schwarze Meer. Kleine Fischerhorte und belebte Städte sowie Hotels und Unterkünfte aller Kategorien entlang der Küsten laden dazu ein, einen entspannten Urlaub in freundlicher Atmosphäre zu Verbringen.

Ägäis
Man sagt, die südöstliche Küste der Türkei habe "den schönsten Himmel" und "das angenehmste Klima der Welt". Kleine Buchten und Dörfer, Halbinseln und Inselchen, Steilküsten und goldfarbene Strände wechseln einander ab. Hier zeigt sich Anatolien von seiner schönsten Seite.

Klima
In der Ägäis herrscht ein typisch mediterranes Klima mit milden Wintern und heißen, trockenen Sommern. Beständige, oft böig auffrischende sommerliche Nordwinde über der Ägäis sorgen für angenehme Erfrischung. Das Meer hat selbst im Oktober noch eine durchschnittliche Wassertemperatur von 20 °C.

Geschichte und Mythologie
Das durch Homer unsterblich gewordene Troja war einst Hauptstadt eines großen Reiches. Pergamon glänzte als kulturelle, wissenschaftliche und künstlerische Hochburg. In diesem von mythologischen Legenden durchrankten Gebiet trifft man überall auf Reste antiker Tempel, Agoren und Theater.
Provinzen und Städte
Die Ägäisregion ist in die Provinzen Afyon, Aydin, Denizli, Izmir, Kütahya, Manisa, Mugla und Usak eingeteilt. Zu den beliebtesten Urlaubs- und Ferienzielen an der türkischen Ägäisküste zählen Bodrum, Marmaris, Datca, Köycegiz und Fethiye.

Sehenswürdigkeiten
Die Olivenriviera an der Bucht von Edremit ist eine Augenweide. An der in südlicher Richtung verlaufenden Küste durchquert man zahlreiche sympathische Ferienorte wie Dikili und Candarli, um schließlich Foca zu erreichen. Heldenhafte türkische Seefahrer verhalfen diesem Ort zu Ruhm.
Izmir an der gleichnamigen Bucht ist eine lebendige, moderne Stadt und ein bedeutendes Handelszentrum. Bummeln in den von quirligem Leben erfüllten Einkaufszentren ist ein echtes Vergnügen! Das Meer westlich von Izmir leuchtet in den schönsten Farben.

Weiter südlich liegt Priene mit seiner geometrischen Stadtplanung, welche der berühmte Baumeister Hippodamus von Milet gestaltete. Didyma (Didem), heute ein lebendiger Fremdenverkehrsort, war bereits in der Antike besiedelt und berühmt für seinen prachtvollen, Apollo geweihten Tempel.

Geyre, das alte Aphrodisias, liegt an der Autostraße Izmir-Antalya und war ein bedeutendes Kultur- und Kunstzentrum mit einer bekannten Bildhauerschule. An derselben Straße liegt Pamukkale mit seinen strahlenden, schneeweißen Sinterterrassen, die durch seit Jahrtausenden von den Höhen herabrieselnde, stark kalkhaltige Thermalquellen entstanden sind und ein Welt einmaliges Naturschauspiel darstellen. Hinter diesen Terrassen liegen die Ruinen von Hierapolis.

Bodrum, das alte Halikarnassos, ist die Heimat des Herodot und der Platz, an dem man heute die Überreste des Grabmals von König Mausolos bewundern kann. Dieses Mausoleum zählt zu den Sieben Weltwundern.

Zu den berühmtesten Städten gehört Ephesos (Efes) bei Selcuk, unter den Römern eine der größten Städte der Antike. Ephesos umschließt alle Reichtümer der ionischen Kultur und beeinflusste in hohem Maße das damalige Gedankengut. Der Artemis-Tempel, eins der Sieben Weltwunder jener Zeit, weitere großartige Tempel, Statuen, Theater, Basare, Bibliotheken symbolisieren den einstigen Ruhm und Reichtum von Ephesos.

Marmaris ist von dicht bewaldeten Höhen umgeben. Das Meer hier ist sehr sauber, der große Yachthafen genügt allen Ansprüchen. Das einst kleine Fischerdorf hat sich zu einem beliebten Ferienzentrum für jeden Geschmack entwickelt. Westlich von Marmaris ragt die Halbinsel Datca mit dem gleichnamigen Ferienort ins Meer. Östlich liegt die herrliche Landschaft von Köycegiz mit seinen lykischen Felsengräbern und der traumhaft schönen Lagune "Ölü Deniz".

Freizeit und Sport
An den leicht zu erreichenden, schönen Stränden der Ägäis kann man entspannen oder Wassersport treiben. Yachtfreunde finden in vielen Häfen ideale Bedingungen. Viele Thermalbäder, die schon in Homers Sagen Erwähnung finden, werden seit der Antike als Heilbäder benutzt.

Anreise Größer Flughafen der Region ist Izmir.

Mittelmeer


Lage
Zwischen der Südseite der prachtvollen Taurusberge und dem Mittelmeer erstrecken sich in selten schöner Landschaft feine Sandstrände und geheimnisvolle Buchten, antike Ruinenstätte und attraktive Ferienzentren. Sonnenanbeter, Badenixen, Windsurfer, Wasserschiläufer, Segler, Kanuten, Bergsteiger, Mountainbiker, Höhlenforscher, Golfer, Freunde des Reitsports, der Jagd, des Wanderns und Kulturinteressierte finden hier ihr Urlaubsparadies.

Geschichte und Mythologie
Geschichte und Mythologie sind in der Mittelmeer-Region eng ineinander verwoben. Alte Sagen sind auch heute noch in aller Munde, so zum Beispiel die der feuerspeienden Chimäre. Am Südhang des Berges Olympos habe der lydische Sagenheld Bellerophon Chimäre den Kopf abschlagen wollen. Da es ihm nicht gelang, speie sie noch heute wie eh und je ihr Feuer. Oder die Legende von der schönen Daphne, die sich in der Nähe von Antakya zugetragen haben soll. Apollo habe sich in die Schöne verliebt, aber Daphne habe seine Liebe nicht erwidert. Als Apollo ihr hinterherlief, habe sie sich in einen Lorbeerbaum verwandelt. Der heilige Paulus ist, wie die Bibel berichtet, in Tarsus geboren. Der heilige Nikolaus kam in Patara auf die Welt und hat im heutigen Kale gelebt.v
Tour
Begleiten Sie uns auf eine Reise entlang der Mittelmeerküste, die in Antalya beginnt und gen Osten bis Marasch in der Provinz Kahramanmaras geht. Antalya ist eine der bedeutendsten Städte und das größte Fremdenverkehrszentrum der Türkei. Palmengesäumte Straßen, gepflegte Parkanlagen, ein reiches Übernachtungsangebot, zahlreiche Restaurants und nächtliche Vergnügungsstätten aller Art sowie ein außergewöhnlich schöner Yachthafen prägen das Bild der Stadt. Östlich von Antalya ergießt sich der Düden-Wasserfall über steile Felshänge ins Meer und im Westen liegt, umgeben von Kiefernwäldern und Bergen, das berühmte Ferienzentrum Kemer mit seinen wunderbaren Sandstränden.

Die sehenswerte Provinz- und Hafenstadt Alanya liegt inmitten von Apfelsinen-, Zitronen und Bananenplantagen am Südhang des Taurusgebirges. Sie war im 13. Jh. das Winterquartier des Seldschukensultans Alaaddin Keykubat. Aus dieser Zeit stammt auch die modernste Werftanlage der damaligen Zeit sowie die gut erhaltene Burganlage, für die die von schönen Stränden umgebene Stadt berühmt ist.

Die Küstenstraße von Anamur nach Silifke ist mit ihren zahllosen Serpentinen von unbeschreiblichem Reiz. Die durch einen Erdeinbruch entstandenen Höhlen bei Narlikuyu werden "Cennet ve Cehennem" (Paradies und Hölle) genannt. In der weiträumigen Paradieshöhle befinden sich die Überreste einer kleinen Kirche. Gegenüber der auf dem Festland gelegenen mittelalterlichen Burg Korykos erhebt sich Kizkalesi', das mit dem Festland verbundene Mädchenschloss.

Zwei an der nach Mersin führenden Straße liegende Überraschungen sind die römischen Städte Kanlidivane und Viransehir. Mersin mit seinen breiten Uferpromenaden und großen Parkanlagen, mit seinem Handelshafen und seiner Freihandelszone ist eine der modernsten Städte im türkischen Mittelmeerraum.

Östlich von Tarsus erstreckt sich die riesige, fruchtbare Cukurova-Ebene, in der überwiegend Baumwolle angebaut wird. Inmitten der Cukurova liegt die reiche Stadt Adana mit ihrer großen und vielfältigen Textilindustrie. Östlich davon besiegte einst Alexander der Große den persischen König Darios. Zum Gedenken an diesen Sieg und um seinen Namen zu verewigen, gründete Alexander die Stadt Iskenderun (Alexandrette).

Südöstlich von Iskenderun führt die Straße über den Belen-Pass weiter nach Antakya. Antakya ist von religiöser Bedeutung, weil der heilige Petrus hier die erste christliche Gemeinde gegründet hat. Erste Andachten wurden in einer Höhle außerhalb der Stadt gehalten. Diese Höhle ist heute ein Wallfahrtsort. Antakya ist außerdem im Besitz eines großartigen Mosaikenmuseums mit zum Teil weltweit einmaligen Exponaten.

Die Provinz Kahramanmaras mit ihrer gleichnamigen Hauptstadt wäre in der Mittelmeerregion noch 'zu entdecken'! Das ehemalige Marasch ist weitbekannt für sein zähkremiges Speiseeis aus Ziegen- oder Wasserbüffelmilch, für seinen roten Pfeffer und seine roten Pfefferschoten, die der regionalen Küche ihre ureigene Würze verleihen. Die wunderbaren Kupferarbeiten von Kahramanmaras waren einst im ganzen osmanischen Reich verbreitet. Die alte Kunst der Kupferverarbeitung wird heute noch gepflegt.

Antike Stätten
Die Küste am Mittelmeer ist ebenso wie die an der Ägäis voller antiker Stätten. Im Westen von Antalya sind die Ruinen der lykischen Städte Arikanda und Termessos hoch in den Bergen inmitten einer zauberhaften Bergwelt gelegen. In Küstennähe findet man in den Orten Olympos, Kale, Kekova und Kas Überreste alter Kulturen. Die berühmten antiken Städte Perge, Side und Aspendos liegen in "Pamphylien", wie die Küstenebene östlich von Antalya in alten Zeiten genannt wurde.

Provinzen und Städte
Die Mittelmeerregion ist in acht Provinzen aufgeteilt: Adana, Antalya, Burdur, Isparta, Hatay, Icel, Kahramanmaras und Osmaniye. Klima Die Mittelmeerregion ist von der Sonne verwöhnt: 300 Sonnentage im Jahr machen sie zu einem Ganzjahresziel. Während der Monate März und April können Sie morgens in den Taurusbergen schifahren und mittags am Strand baden.

Schwarzmeer-Küste


Lage
Die Schwarzmeer-Küste im Norden der Türkei reicht von der türkisch-bulgarischen Grenze bis zur türksich-georgischen Grenze im Osten. Malerische Fischerdörfer, einsame Buchten und kilometerlange Strände, die zum Schwimmen und Sonnenbaden einladen, reihen sich aneinander. Dichte Nadel- und Laubwälder bedecken das zumeist parallel zur Küste verlaufende Pontische Küstengebirge. In feuchtem Klima und auf fruchtbarem Boden werden Agrarprodukte angebaut, darunter Tee, Tabak, Haselnüsse, Mais und Getreide.

Geschichte und Mythologie
Sinop, die Provinz mit der gleichnamigen Hauptstadt, erhielt ihren Namen von der Amazonenkönigin Sinope. Laut Mythologie haben die kriegerischen Damen in diesem Gebiet gelebt. Sinop ist auch der Geburtsort des Philosophen Diogenes.

Tour
Die Küstenstraße, die sich von Akcakoca bis Hopa schlängelt, ist eine Traumstraße und ideal für eine Reise durch die liebenswerte "grüne" Schwarzmeer-Region. Von Akcakoca führt sie zunächst ins Landesinnere nach Safranbolu und Devrek, bekannt für traditionelle türkische Architektur und kunstvoll geschnitzte Spazierstöcke. Zurück an der Küste, durchquert man bekannte Ferienorte wie Inkum, Amasra und Cakras. Sinop, mit seinen geschützten Buchten, ist einer der bezauberndsten Badeorte am Schwarzen Meer.

Die Küste zwischen Samsun, der größten Hafenstadt an der türkischen Schwarzmeerküste, und Trabzon zeichnet sich durch riesige Haselnussplantagen aus. Östlich von Samsun liegen die für ihre herrlichen Strände und Naturschönheiten bekannten Ferienzentren Ünye und Fatsa und das liebenswerte, in sattes Grün gebettete Städtchen Ordu. Eine steile, felsige Landzunge wird von der Giresun-Burg gekrönt. Der Blick von ihr auf die sich westlich und östlich der Stadt Giresun erstreckenden Strände ist einmalig.

Trabzons bedeutendstes Bauwerk ist die Hagia Sophia (das heutige Ayasofya-Museum). Der Blick auf die Stadt aus der Vogelperspektive vom Boztepe-Park und dem Atatürk-Haus aus ist atemberaubend. Weltbekannt ist das südöstlich von Trabzon liegende Sumela-Kloster, erbaut im 14. Jh. unter König Alexius III. Wie ein Adlerhorst klebt es in 250 m Höhe an einer steilen Felswand.

Die Gegend bei Rize ist die niederschlagreichste der ganzen Türkei. Sämtliche Grüntöne erfreuen hier das Auge. Der Blick auf das Herz des türkischen Teeanbaus vom Ziraat-Park aus ist paradiesisch.

Der letzte türkische Schwarzmeerhafen vor der Grenze ist Hopa. Südlich von Hopa liegt die Provinz Artvin, bekannt für ihre herrlichen Hochalmen und die vielen georgischen Kirchen. Der Fluss Coruh ist von wilder Schönheit und ideal für Wassersport jeder Art.

Freizeit und Sport
Naturfreunde, Wanderer, Bergsteiger, Mountainbiker oder Kanuten werden ihrer sportlichen Leidenschaft in dieser abwechslungsreichen Landschaft frönen.
Küche
Der römische Feldherr Lucullus hat in Giresun die Kirsche entdeckt und dafür gesorgt, dass sie in Europa angebaut.
Provinze
Kastamonu, Ordu, Rize, Samsun, Sinop, Tokat, Trabzon, Zonguldak, Bartin ve Karabük.
Klima
An der türkischen Nordküste herrscht das so genannte pontische Klima vor: Niederschläge fallen das ganze Jahr (Minimum im Sommer, Maximum im Herbst), die Temperaturkurve schwankt wenig.


Hochebenen / Almen ( Zeitschrift für Landwirtschaft und Dorfwesen, 127. Ausgabe )


Mit dem Begriff "Yayla" werden die Hochebenen der Gebirge Mittelanatoliens bezeichnet. Sie waren Schauplatz der Geschichte, Stoffe für Legenden und Märchen. Betrachtet man die Hochebenen, so scheint es, als ob die Geschichte ein wirbelnder Sturm war. Von der Geschichte sind in diesen Hochebenen ein unaufhörliches Sausen des Windes und das Herz der Türkei übrig geblieben. Die Hochebenen in Anatolien, ob trocken oder feucht, breit und mit durchziehendem Wind oder sonnig, sie alle bilden Grundlage für gesundes und festes Wachstum. Der Weizen ist widerstandsfähig und fest; wie der Mensch dieser Region der vom Charakter der Natur geprägt ist.

Der Mensch der Hochebene gleicht seinem Boden äußerlich unscheinbar, innerlich wachsam mit tiefen Gefühlen und tiefem Bewusstsein. Das Wasser der Hochebene wird durch Grabungen geborgen. Ähnlich muss man auch beim Menschen vordringen. Der Bewohner der Hochebene lässt nur durch mühevolles Nachbohren die Tiefen seiner Seele blicken. So wie die Hochebene einen stillen Anschein hinterlässt, wirkt auch der dort lebende Mensch ruhig, gemächlich. Aber wie das Wetter in der Hochebene kann auch der dort lebende Mensch plötzlich explodieren und seine unheimliche Kraft dabei kann Steine aufwerfen, Dächer abreißen und Schornsteine wegfegen.

Der Weizen der Hochebene wächst recht unscheinbar heran, da er innerlich reift und eine besondere Qualität dadurch erhält. Dies ist ähnlich wie bei den Menschen der "yayla", die dürr und schwach erscheinen, doch auch bei ihnen konzentriert sich ihre gesamte Kraft im Nervensystem, ihre Energie in der Seele. Der Mensch der Hochebene lässt nicht los, was er mal gefasst hat und lässt sich nicht aus seinen Wurzeln reißen. Zweifelsohne haben auch Sie bereits einen Baum in Ankara gesehen dessen Wurzeln tief und weit gefächert sind. Man kann zunächst vermuten, dass diese mit einem Ruck ausgerissen werden könnten, aber es genügt nicht die Wurzel nur rauszureisen.

Die Wurzeln eines anatolischen Baumes können nicht herausgerissen werden. Sie gleichen einem Baum selbst, mit seinen Blättern und Früchten nach außen hin und den Wurzeln des Rumpfes nach innen hin, geschützt von der Hochebene. Die Hochebene ist dabei Wurzel und Rumpf zugleich. Die Stimme der Hochebene ist trocken, ihre Augen sind leer, aber ihr Inneres glühend. Die Lieder der Hochebene sind alt. Die "Yayla" weint in ihrem Innersten schluchzend, wie die Gewässer, die durch sie durchziehen.

Wie viele Gebiete Anatoliens ist die Hochebene eine bizzare Landschaft mit einem empfindsamen Herzen, sehnsüchtigen Augen, sie ist ehrlich und offenherzig. Die Hochebene erfährt alles spät, gibt ihre Wünsche spät bekannt, doch trotz allem ruht in ihr die Gewissheit des Sieges und der Harmonie. Der Mensch gleicht dem Boden auf dem er lebt. Erst nach langer Zuneigung und Pflege beginnt er aufzublühen.

Die Hochebene ist nicht langsam sondern geduldig, nicht schwerfällig sondern besonnen, nicht nackt sondern bedeckt. Die Hochebene kann als Wiege der Türken angesehen werden. Die Hochebene selbst ist eine Art Verkörperung des Türkentums.

Falih Rifki ATAY
Das Nomadentum ist die Lebensform einer Gesellschaft, die keinen festen Siedlungspunkt hat. Je nach Jahreszeiten werden dabei verschiedene Plätze aufgesucht um sich den Lebensunterhalt durch Tätigkeiten wie Jagen, Sammeln und Hirtentum zu verdienen. Eine Form der nomadenhaften Tierzucht stellt das "Prinzip der yayla" dar, was mit der Almwirtschaft verglichen werden kann.

Der Soziologe Ziya Gökalp erwähnt in seinem Buch "Geschichte Türkischer Zivilisationen", dass jeder türkische Stamm sowohl einen Fluss als auch einen Berg besaß. Das Flussgebiet fungierte dabei als Winterdomizil, das Berggebiet respektiert die "yayla" als Sommeraufenthalt. Manche Nomaden verbrachten teilweise die vier Jahreszeiten an verschiedenen Orten. Zu der damaligen Zeit (vor dem Islam) galt der Sommer als Frühling und wurde als "yay" bezeichnet. Die an die Jahreszeiten gebundenen unterschiedlichen Aufenthaltsorte hatten folgende Bezeichnungen:

Yazlak: Aufenthaltsort im Frühling
Yaylak: Ort, an den man sich im Sommer zurückzog
Güzlek: Aufenthaltsort im Herbst
Kislak: Winterdomizil
Einige Stämme wechselten jährlich nur zweimal ihren Aufenthaltsort, die sie als
yaylak Sommerdomizil und "kislak" Winterdomizil bezeichneten.
Als natürliches Resultat der auf Landwirtschaft beruhenden Ökonomie des Landes war die gebräuchlichste Siedlungsform die Flächensiedlung. Darunter versteht man Ansiedlungen einer Gemeinschaft, die an Dörfer oder kleinere Einheiten gebunden sind. In diesen Gemeinschaften traf man auf verschiedenste Wohnformen die langfristigen oder kurzfristigen Zwecken dienten, große oder kleine, zentrale oder dezentrale Merkmale aufwiesen. Die wichtigsten Formen dieser Ansiedlungen stellen "mezra" das Feldhaus, "oba" Nomadenhaus, "ciftlik" Bauernhaus, "dam" kleineres Häuschen, "kerpic" Lehmhaus, "bagevi yayla" Gartenhaus, "yaylak" Sommerhaus auf der Alm, "Kislak" Winterhaus etc. dar. Neben geographischen Faktoren wie natürliche Struktur, Klima, Pflanzendecke etc. wurden diese Siedlungsformen aber auch von historischen, sozialen und ökonomischen Faktoren bestimmt.

In ihrer geographischen Definition bezeichnet die "yayla" eine mit Flussbetten durchzogene und aufgeteilte aber dennoch mit flachen Ebenen aufweisende Formen der Erdoberfläche. Diese werden auch als Plateau bezeichnet. In ihrer ansiedlungs-geographischen Bedeutung bezeichnet sie einen Aufenthaltsort, der im Winter im allgemeinen unbesiedelt bleibt, im Sommer jedoch als Aufenthaltsort für Gemeinschaften dient, die neben der Landwirtschaft auch Viehzucht betreiben. Die "yayla" dient somit als Weidefläche und gleichzeitig durch ihre relative Kühle auch als idealer Aufbewahrungs- und Produktionsort für Lebensmittel wie Butter und Käse.

Kurzer geschichtlicher Abriss

A. Das Land
Vor dem Zuzug der türkischen Stämme, konnte man in Anatolien auf kein Nomadentum stoßen. Die Viehzucht war an eine ansässige Siedlungsform gebunden. Die türkischen Stämme führten zunächst ihre nomadische Lebensform, die die Steppe Mittelasiens bedingte, auch in Anatolien fort. Ein Grund darin kann auch in der damaligen historischen sozi- ökonomischen Verfallphase gesehen werden. Mit der Zeit jedoch bevorzugten diese nomadischen Stämme eine dauerhafte Siedlungsform.

Im 13. Jahrhundert kann die Lebensform des anatolisch-türkischen Dorfbewohners in zwei Bereiche eingeteilt werden: Es gab neben dem städtischen Leben ein Nomadentum in den westlichen, südwestlichen und südlichen Gebieten Anatoliens, während es im Inneren Anatoliens und in den Gebieten Sivas und Amasya feste Siedlungsformen bevorzugt wurden. Neben der Tatsache, dass die Viehzucht in Anatolien als traditioneller Bestandteil der landwirtschaftlichen Produktion galt die die türkische Wirtschaft prägte, ist nicht zu übersehen dass vor allem die geographischen Besonderheiten für diese Wirtschaftsform geeignet waren. In dieser Zeit wurden die Hochebenen vorwiegend von türkischstämmiger Bevölkerung besiedelt.

In der Epoche der Seldschuken, in der das Stadt- und Dorfleben besondere Entwicklungen aufzeigte, der Handel und die Landwirtschaft einen Aufschwung verzeichnen konnte, ist zu beobachten dass die Gemeinschaften in den Dörfern vorwiegend mit Landwirtschaft und Viehzucht, die Gemeinschaften in den Städten vor allem mit Handel beschäftigt waren. Dieses Wirtschaftsleben der nomadisch organisierten türkischen Stämme, das vorwiegend auf Viehzucht basierte, beeinflusste lange Zeit das Wirtschaftleben der umliegenden Dörfer, Gemeinden und Städte.

Im 16. und 17. Jahrhundert, der Periode in der das osmanische Reich in wirtschaftlicher Hinsicht große Entwicklungen erzielte und eine politische Stabilität aufwies, kann eine zunehmende Entwicklung des Dorf- und Stadtlebens verzeichnet werden, indem feste Siedlungsformen zunahmen und die Anzahl der Dörfer stieg. Auch die mit den militärischen Niederlagen im 18. und 19. Jahrhundert zusammenhängenden Landverluste auf dem Balkan beschleunigten die Einwanderungen aus dem Kaukasus und ließ in diesem Zusammenhang die Anzahl der Dörfer und die Einwohnerzahl der Gebiete der Marmara Region, Ägäis, des Mittelmeeres und des nordwestlichen Anatoliens ansteigen. Da diese Ansiedler jedoch statt Viehzucht eher auf Landwirtschaft spezialisiert waren, gab es in diesen Dörfern kaum eine an die Viehzucht gebundene Almwirtschaft.

Im der Periode des osmanischen Reiches wurde auf staatlicher Ebene eine Ansiedlungspolitik betrieben. Das steigende Bevölkerungswachstum, die Entwicklung der ansässigen Landwirtschaft, die Einschränkung von Auswanderungen mit den Grenzziehungen der Republik führte zu einem Versiegen der Siedlungswege und förderte eine ansässige Lebensform der Nomaden. Es kann beobachtet werden, dass die vorerst auf das Nomadenleben konzentrierten Einsiedler mit zunehmender Entwicklung der Alm-Kultur sesshaft wurden.

Heutzutage trifft man auf Nomaden in den südöstlichen Gebieten Anatoliens und im Taurus-Gebirge, allerdings verringert sich deren Zahl zunehmend. An dieser Stelle muss darauf hingewiesen werden, dass das oben beschriebene auf Viehzucht beruhende Nomadentum von einer Alm-Kultur im engen Sinne getrennt werden muss. Die Nomaden übten auf ihren weiten Strecken Wanderungen die Almwirtschaft nur begrenzt aus und ihre Tierhaltung bezog sich vorwiegend auf eine Kleinviehzucht. Die "yayla" - Kultur oder das Halbnomadentum dagegen wurde auf kürzeren Distanzen in einem engeren Gebiet ausgeführt, sie hielten vor allem größere Tiere. Weiters muss hervorgehoben werden, dass die Nomaden durch den ständigen Ortswechsel keine bestimmten Almen und Tierunterkünfte aufwiesen, wohingegen die "yayla" -Kultur durch Almen in Dorfnähe und festen Tierunterkünften ausgezeichnet ist.

Ende des 17. und zu Beginn des 18. Jahrhunderts entdeckten einige westliche Wissenschaftler die Bedeutung des "yayla" -Prinzips für ihre Kultur. Im 19. Jahrhundert wurden hinsichtlich der Entwicklung der Alm-Kultur in Österreich, Bayern, Frankreich und Italien wissenschaftliche Arbeiten durchgeführt. Die Ergebnisse wurden Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in speziellen Magazinen und Büchern veröffentlicht.

Die ersten Wissenschaftler die sich mit der Hochebene und deren angeschlossenen Alm-Kultur beschäftigten, waren an der Flora interessierte Botaniker und Spezialisten die sich für eine rentablere Ausnutzung der Weideflächen interessierten. Später interessierten sich Forscher, die auf dem Gebiet der Düngung tätig waren, Techniker für Entwicklung und Planung des Dorflebens sowie Zoologen, die sich mit der optimalen Beweidung von Tieren auseinandersetzten. Aber auch Spezialisten der Käseproduktion, Juristen, die sich auf die Nutzungsrechte der Weidelandschaft spezialisierten und Wirtschaftsexperten, die sich auf die rentable Nutzung der Weideflächen konzentrierten, interessierten sich.

Das "yayla" -Prinzip beinhaltet die gesamten wirtschaftlichen Aktivitäten von angesiedelten Gruppen (Berg-, Wald- und Tal Dörfer) innerhalb eines jahreszeitlich gebunden Zeitabschnittes von 1,5 bis 2 Monaten. Im Prinzip beruht dies auf der instinktiven Anpassung von Mensch und Tier an das Klima, das den Aufstieg auf die Hochebene und den Abstieg in das Tal bestimmt und spiegelt so die natürliche Lebensform des Tieres wider. Auch trotz der Entwicklung der Lebensformen und der Landwirtschaft in den Tiefebenen wurden die Weidegebiete in der Hochebene und die dortigen "yaylak" (Almhäuser, Sommerresidenzen) nicht vernachlässigt, sodass damit das Fundament der heutigen "yayla" -Lebensform und der Bergökonomie gelegt werden konnte.

Die Viehzucht dieser Almwirtschaft beruht auf der sommerlichen Weidung der Tiere und der winterlichen Unterkunft in den Ställen. Die Menschen besitzen somit neben ihren Häusern in den Dörfern auch Unterkünfte in der Hochebene. Das "yayla" -Prinzip beinhaltet auch eine fast ansässige Lebensform, sodass neben der Agrarwirtschaft und Viehzucht auch gärtnerische Tätigkeiten, wie Gemüse- und Obstanbau sowie Handarbeiten durchgeführt werden. Aus diesem Grunde werden die "yayla" auch als Grundstücksflächen betrachtet, die zusätzliche Verdienstquellen darstellen.

Die bestiegenen Hochebenen sind in geographischer Hinsicht weitflächige Ebenen mit Wiesen- und Weideflächen, reichem Wasservorkommen und befinden sich zwischen 2000 bis 3000 m Höhe. In verschiedenen Gebieten der Türkei wird mit denselben Zielen allerdings für wesentlich kürzere Perioden Almbetrieb durchgeführt, der als "güzle yaylagi" (Herbst-Residenz) bezeichnet wird. Diese Bezeichnung geht vor allem darauf zurück, dass der Herbst somit länger für die Landwirtschaft genutzt werden kann. Die als so genannte "bargâh" bezeichneten Orte wiederum stellen kurzfristig im Frühjahr genutzte Weideflächen der Hochebene dar. Diese liegen wesentlich tiefer und näher am Dorf.

Weiter findet man auch so genannte "kislak" (winterliche Aufenthaltsplätze). Um die Tiere im Winter vor Kälte zu schützen und ihnen Weideflächen zu bieten ist es notwendig in die als "kislak" bezeichneten Orte der unteren Ränder der Hochgebirge abzusteigen. Sie dienen hauptsächlich zum Schutz der Tiere und weniger zur Unterkunft der Menschen. An diesen Orten können Einzäunungen von Weidetieren und die Erzeugung von Molkereiprodukten vorgenommen werden, da sie Gebiete darstellen in denen es wenig Schnee und geringe Kälte gibt, aber reiche Weideflächen auffindbar sind. Diese "Kislak" befinden sich geschützt innerhalb oder im Umkreis von verschiedenen Waldlandschaften.

Lage der "Yayla" (Almen, Hochebenen) in der Türkei und Almbetrieb

Der in der Türkei betriebene Almauftrieb weist rhythmische senkrechte Bewegungen auf. Auch wenn der Almauftrieb in manchen Regionen unterschiedlich ist, so beginnt er doch im Allgemeinen in den Monaten April oder Mai und dauert 15 bis 20 Tage. Nach 3 bis 4 Monate Aufenthalten, in denen wirtschaftliche Aktivitäten auf der Alm durchgeführt werden, beginnt die Rückwanderung in die bewohnten Tiefebenen, oder der so genannte Almabtrieb meist Ende August, Anfang September.

Der Umstand, dass Anatolien von den Küsten in das Landesinnere einen Höhenzuwachs aufweist und somit morphologische und topographische Unterschiedlichkeiten in ihrer Pflanzendecke und ihren Klimabedingungen zeigt, führt zu optimalen Bedingungen für die Almwirtschaft. Während die auf dem mittleren Breitenkreise fallenden Gebiete der Türkei im Sommer durch übermäßige Hitze gekennzeichnet sind, bieten die in 1000 bis 2000 m Höhe liegenden Hochebenen mit ihrem reichhaltigen Naturangebot und milden Klimabedingungen ein bequemeres Leben und gleichzeitig auch Erholungsgebiet. In einem außergewöhnlich reizvollem Naturgebiet wird Erholung geboten während sich an den Baumobergrenzen befindlichen Flächen Weideplätze zur Viehzucht anbieten.

Die Hochebenen befinden sich in Nordanatolien, beginnend östlich von Artvin bis hin zu den Bergketten zwischen dem Schwarzen Meer und dem coruh-Tal. Am ausgeprägten befinden sich diese Almen nördlich von Artvin bis hin zu den südlichen Bergen des Ortes Findikli an der Schwarzmeerküste. In der Umgebung von Görele trifft man auf diese Almen nur stellenweise. Die von Görele bis nach Amasya zunehmende Anzahl von bewirtschafteten Hochebenen erreicht ihren Konzentriertesten Punkt im Süden von Ünye und Ordu. Auch im Süden von Gerze sowie in den nördlichen Gebirgen von Boyabat und Tasköprü trifft man auf zahlreiche Hochebenen.

Diese Kette von Hochebenen läuft entlang der Küste bis hin zu Kastamonu und wendet sich an dieser Stelle wieder in das Landesinnere. Eine weitere Kette von Hochebenen befindet sich im östlichen Schwarzmeergebiet südlicher Ausrichtung und umfasst Ardahan, die Hochebene von Savsat, die Hochebenen südlich von Askale, weiter im Westen Koyulhisar, die Hochebenen südlich von Susehir, die Hochebenen nördlich und östlich von Tokat, die Hochebenen nördlich von Gümüshaciköy, die Ilgaz Hochebenen, die Hochebenen nördlich von Ankara, cankiri und den Norden Eskisehir. Die Hochebenen zwischen Gerede und Bolu finden sich in ihrer Konzentriertesten Häufung im nördlichen Teil von Kizilcahamam. Auch die Anzahl der Hochebenen auf den Sündigen Bergen ist erwähnenswert.

Die bedeutendsten Hochebenen Zentralanatoliens befinden sich westlich und südlich von Tuz- See, der südlich von Ankara liegt, sowie in den Bergen westlich von Konya.
Ebenso ist das Taurus-Gebirge ein Almgebiet, wobei diese im Gebiet Alanya und Sugla- See am Konzentriertesten sind.
Gebiete, in denen Almen einzeln vorkommen sind die Gebirge Erciyes und Sultan, die östlichen Egridir- Berge, der Aladag im Taurusgebiet sowie das Madran- Gebirge. Die einsamen Täler der anatolischen Berge, die Küstengebiete sowie die im Winter wenig Schnee habenden Täler dienen als "kislak" (winterliche Aufenthaltsorte).
Ebenso zählen dazu der obere Abschnitt von Merehevi- Tal in der Nähe des Flusses coruh westlich von Artvin, das Gebiet Dil östlich des Berges Agri, Dogu Beyazit westlich von Agri, die Umgebung von Diyadin, die Täler nördlich und östlich von Oltu, die Deltas der Flüsse Yesil und Kizil, die Mittelmeergebiete südlich des Taurusgebirges, die Ebenen von Adana und Amik, der Osten und Süden von Sivas, der Norden und Westen Hekimhanins, die nördliche Ebene Konyas, das Ergene- Tal in Thrazien, Enez und die Umgebung von Tekirdag.

Im Laufe der Zeit wurden diese winterlichen Aufenthaltsorte zu ständigen Siedlungsgebieten. Dieser Umstand wirkte sich auch auf die Namensgebung aus, sodass folgende Orte diesen winterlichen Aufenthaltscharakter wiedergeben: verschiedene Dörfer von Konya (Kizilca, Ag, Kir, In, Kuyu, Kas, Bucak, cay, Dere, Gökce, Yeni, Kara, Aydin) sowie Kislaköy, Kisla Kariyyesi. Auch gibt es unter den Städten und Bezirksstädten Namen, die mit der Endung "kisla" (winterlich) auf ihren Ursprung hinweisen: Ulukisla, Sarkisla, Baskisla.

Zu Beginn dieses Jahrhunderts besaßen nicht nur die Dörfer ihre Sommerresidenzen sondern auch Städte verfügten über gewisse Gartenanlagen. So waren dies z.B. in Ankara die Bezirke Keciören, Dikmen, Seyran, Etlik, in Konya Meram, in Kayseri Gesi und Erkilet, in Sivas Gürün, in Elazig Buzluk, in Sereflikochisar die Hochebenen von Kozanli etc. Dies waren Orte, an denen man sich im Sommer vergnügte und für den Winter Lebensmittel wie Wurst, Schinken, getrocknetes Obst und Gemüse herstellte. Mit der zunehmenden Entwicklung und Ausdehnung der Städte allerdings wurden diese Gebiete von der Stadt aufgenommen und entwickelten sich zu normalen Stadtteilen.

Es ist auch nicht unbedingt notwendig dass sich die Almen oder Gärten in hoher Höhenlage befinden. Dies kann an den Gärten von Mugla aufgezeigt werden, die niedriger liegen, als der Ort selbst. Die vertikale Ausbreitung der Almwirtschaft befindet sich vorwiegend in dem Schwarzmeergebiet, am Mittelmeer, der Ägäis und im östlichen Anatolien, wo ohnehin die Almwirtschaft im eigentlichen Sinne betrieben wird.

Im Gebiet des Schwarzmeeres liegen die Almen im Allgemeinen oberhalb der Baumgrenze, bei 2000 - 2200 m Höhe oder sogar noch höheren Plateaus. Große Familien betreiben meist im Sommer die Viehwirtschaft auf der Alm. Im Mittelmeergebiet ist die Situation anders. Die so genannten "yaylalar" dienen hier sowohl ökonomischen als auch Erholungszwecken. So werden Ausflüge auf die Almen camliyayla, Ulas, Meselik, camalan, Damlama, Gözne, Belen, Kuzucubelen, Findikpinari, Aslanköy zur Erholung unternommen. Ein Teil der Almwirtschaft wird allerdings zu wirtschaftlichen Zwecken, dies ist die Almwirtschaft der nomadenhaften "yörük" turkmenischstämmigen Nomaden, betrieben. Die Unterkünfte bestehen trotz der Verwendung als dauerhafte Unterkunft größtenteils aus Zelten. Die Tourismus- ausgerichteten Unterkünfte sind moderner eingerichtet.

Ebenso in der Ägäis sowie in den östlichen anatolischen Gebieten kommt eine vertikal ausgerichtete Almwirtschaft vor. In der Ägäis gibt es keine dauerhaft eingerichteten Almunterkünfte. Die Almwirtschaft wird von "yörük" turkmenischer Nomadenstamm betrieben. Diese betreiben die Almwirtschaft im Sommer in 1800 - 1900 m Höhe (in den Bergen von Aydin, Honaz, Madran) und kehren danach zu ihren Wintersiedlungen zurück. Die "yörük", die vom Volk auch als "kirli yörük" schmutzige Nomaden bezeichnet werden wandern von den westlichen anatolischen Gebieten des Landesinneren, sogar von Konya, in die Ebenen der Ägäis und in Gebiete entlang der Küste um ihre Wintersitze zu besiedeln. Im Sommer kehren sie dann wieder in ihre Almgebiete im Landesinneren zurück.

In Ostanatolien befinden sich die Almen der Hochebenen in 2000 bis 2700 m Höhe wie z.B. die Hochebenen von Tortum, Narman, Kars, Güllü, Karasu, Allahuekber, Aras. Die Almwirtschaft beginnt in den Monaten Mai / Juni und dauert ca. 3 bis 3,5 Monate. In der Türkei wird auch eine horizontale Almwirtschaft betrieben. Hier besteht zwischen den Orten der Almbewirtschaftung und den tatsächlichen Siedlungsgebieten kaum ein höhenmäßiger Unterschied. Als Beispiel gelten dafür die Gärten und Wiesen von Meram bei Konya.

In Zentralanatolien, lässt man die Hochebenen der Berge Sündiken und Türkmen im oberen Sakarya- Gebiet und des Erciyes- Berges in Kayseri beiseite, findet man auf den Plateaus Almwirtschaften die entfernt von Dörfern jedoch in gleicher Höhe liegen. Diese sind allerdings recht einfach und bestehen aus Hirtenhütten und Weideflächen.

Die Behausungen der Almen haben die Form fester oder aber nomadenhafter Unterkünfte. Der Zustand der festen, dauerhaften Unterkünfte ist abhängig von der Kultur des Gebietes und des Besitzers sowie von seinen wirtschaftlichen Möglichkeiten. Im Allgemeinen ist der Plan jedoch auf die Notwendigkeiten der Viehzucht ausgerichtet. Die Wohnflächen mit Schlaf- und Küchenräumlichkeiten sowie einem engen Innenhof werden von Nebenbauten wie Ställen, Einzäunungsflächen für Weidetiere sowie Molkereibereiche vervollständigt. Die verwendeten Baustoffe dieser Unterkünfte sind im Mittelmeerraum Steine, in Zentralanatolien ungebrannte Ziegeln und Holz-Stein-Verbindungen, im Schwarzmeerraum Holz und in Ostanatolien Steine, das Dach aus Lehm.

Da diese Bauten häufig nicht sehr robust und auch gesundheitsschädigend sind, werden in einigen Gebieten vor allem in Ostanatolien diese sommerlichen Wohnsitze als moderne Bauten realisiert, z.B. in Sogukoluk, Belen, Zigana, Hamsi Köy. In diesen zwei- bis dreistöckigen Gebäuden befinden sich neben Küchen- und Baderäumlichkeiten alles was ein moderner Haushalt benötigt. Trotzdem, wahrscheinlich auf die vorübergehende Besiedlung zurückzuführen, hinterlassen diese Bauten im Vergleich zu festen Unterkünften einen nachlässigen Eindruck.

In der Türkei existieren rund 26.000 Siedlungen in Almgebieten. Aus diesen Zahlen lässt sich erschließen dass fast jedes zweite Dorf zwei oder mehr Almwirtschaften besitzt. In den mehr als 36.000 Dörfern der Türkei wird zum größten Teil keine Almwirtschaft durchgeführt. Allerdings vergegenwärtigt man sich dass in Gebieten um Erzurum, Kars und Bolu jedes zweite oder dritte Dorf eine Almwirtschaft betreibt, geht deutlich hervor welche Bedeutung die Almwirtschaft für die Dörfer spielt. Dies liegt zweifelsohne in der Wichtigkeit der wirtschaftlichen Bedeutung des Almbetriebes. Natürlich werden viele dieser Almbetriebe für den Tourismus ausgebaut, doch sind sie im Vergleich zur klassischen Nutzung der Almen nicht so bedeutend.

Kurz gesagt kann festgestellt werden, dass die Viehhaltung und die Almwirtschaft auf ökonomischen Zwecken ausgerichtet sind und den Dörfern, vor allem in Ostanatolien und im Schwarzmeergebiet, auf diese Weise große Einkommen zufließen und somit ihre Lebenshaltungskosten ausgeglichen werden können, eingenommen der Viehzucht, Schurwolle und Heu.

Rechtswesen der Almen

Die Sommerunterkünfte auf den Almen unterscheiden sich von den festen Winterunterkünften in juristischer Hinsicht nicht. Ihre Unterscheidung ist natürlicher Art. Aus regulärer Hinsicht muss die Kategorisierung, ob eine Wohnung eine Sommer- oder Winterunterkunft darstellt, zuvor im Grundbuch eingetragen werden (101. Artikel des Grundstückgesetzes). Die Vermietung dieser Unterkünfte sowie andere Kriterien wie der Weide- oder Wasserzustand, die flächenmäßige Begrenzung etc. obliegt dem Bürgermeister, dem Rat der Alten oder dem in der Stadt wohnenden "Aga" (Landherren). 10. Artikel des Grundstückgesetzes: Das gesamte Volk willigt ein, dass auf den Sommer- und Winterunterkünften Agrarwirtschaft und Feldhüter betrieben werden darf.

Die Bedeutung der Alm hinsichtlich der Lebewesen

Der Begriff "yayla" wird auch als Bezeichnung von hochgelegenen Orten verwendet, an denen man sich im Sommer ausruhen und entspannen kann. Heutzutage werden einige Almen auch aus touristischen Zwecken zu Feriendörfern umgebaut, was die Veränderung und die Entwicklung der Almwirtschaft darlegt.

Die Luft des Bergklimas ist leichter, natürlicher und trockener, fast ohne Bakteriengehalt und weist einen geringen Sauerstoffgehalt auf. Dies hat zur Folge, dass die dort lebenden Lebewesen wesentlich tiefer einatmen, so dass Lungen und Herz entlastet werden. Zudem führt der geringe Sauerstoffgehalt zu einer vermehrten Erythrozyten Produktion (bis zu 20 % mehr) des Blutes im Körper.

Die Wirkung der Sonneneinstrahlung nimmt mit Zunahme der Meereshöhe zu. Im Gegensatz zu den Tiefebenen können hier in der Hochebene wesentlich mehr Sonnentage gezählt werden, was sich wiederum positiv auf die Strapazierfähigkeit und Regulierung des Nervensystems auswirkt. Die Alm ist für die Auswahl von Zuchttieren für Tierzüchter von großer Bedeutung; denn das Almgelände bietet dem Tier während seiner Futtersuche ständige Bewegung. Die damit zusammenhängende gute Durchblutung und der Sauerstoffwechsel sind optimale Voraussetzungen für die Viehzucht. Durch ihre Steilhänge bietet das Almgebiet auch gute Voraussetzungen für einen gesunden Körperbau, starke Knochen, gut ausgebildetes Muskelsystem etc. und steigert die Kraft, Ausdauer sowie Langlebigkeit von Zucht- oder Milchtieren. Hohe Qualität und Quantität bezüglich Fleisch, Milch, etc. zeichnet die Almproduktion aus. Ein weiterer Vorteil für den Bauer ist, dass auf der Alm die tägliche Stallpflege entfällt.

Durch das Bergklima und vielseitige Weidefutter wird die Milch des Tieres mit Vitaminen, Mineralen und Proteinen angereichert, was den Jungtieren eine gesunde und kräftige Entwicklung verleiht. An dieser Stelle soll auch darauf hingewiesen werden, dass heutzutage viele Almkräuter als Heilkräuter eingesetzt werden.

Geburt auf der Alm und damit zusammenhängende abergläubische Praktiken

Früher wurde die Geburt auf der Alm mit Unterstützung einiger erfahrenen Frauen in den Zelten verwirklicht. Heutzutage wird auf der Alm keine Geburt mehr durchgeführt. Sollte sich der Geburtstermin nähern, so besucht man die nächstgelegene Bezirksstadt. Beim Eintreten der Wehen benachrichtigte früher die Frau nicht sofort die Nachbarn, sondern wartete geduldig bis der Wehenabstand kürzer wurde. Während dieser Zeit ging sie im Zelt herum und ließ erst im allerletzten Moment die Nachbarn durch ein Kind etc. benachrichtigen.

Im Zelt wurde daraufhin Feuer gelegt und Wasser aufgestellt um nach der Geburt Mutter und Kind gründlich mit warmem Wasser zu reinigen. Die werdende Mutter wurde solange im Zelt herumgeführt, bis ihre Wehen periodisch wurden um sie anschließend ans Feuer zu setzen. In einem weiteren Schritt wurde ein Seil am Zeltpfahl befestigt, an welches sich die gebärende Frau bis zur Geburt festhielt. Kurz vor der Geburt hockte sie sich auf den Boden und wurde von einer weiteren Frau im Rücken unterstützt, bis die Geburt abgeschlossen war.

Um den Geburtsvorgang zu erleichtern, praktizierten einige Frauen folgende abergläubische Anwendungen:
Nelkenkraut wird in Wasser eingelegt; das Wasser wird der in Wehen stehenden Frau eingeflösst.
Die gebärende Frau wird dreimal unter einem Kamel durchgeführt, wobei diese ein bestimmtes Gebet verrichten muss.
Die gebärende Frau trinkt dreimal Wasser aus der Hand einer Frau, deren Geburt sehr leicht gewesen ist.
Unter die Fußsohlen der Frau wird erwärmte Erde gestreut.
Nach der Entbindung wurden die Frauen sehr kraftlos und manche fielen sogar in Ohnmacht, was als "kellendi" bezeichnet wurde. In dieser Situation ließ man die Frau eine Zwiebel riechen und streute erwärmte Erde unter ihre Füße.

Wenn das Kind nach der Entbindung keinen Laut von sich gab, wurde die Nabelschnur in Richtung Kind gerieben, anschließend mit einem in heißem Wasser abgekochten sauberen Messer abgetrennt und die Stelle mit Olivenöl eingerieben. Ein Teil der Frauen kümmerte sich um das Neugeborene, die anderen um die Mutter die durch Pressen an beiden Seiten des Bauches die Nachgeburt herausdrückten. Falls dies ohne Erfolg blieb, wurde sie auf Heu-Wasserdampf gesetzt. Um unangenehme Gerüche des Neugeborenen zu vermeiden, wurde es mit Salz abgerieben. Ebenso wurde ihm eine Salz-Zucker-Mischung in den Mund gegeben. Bevor man das Kind zum ersten Mal an die Brust angelegte gab man ihm einige Tropfen einer Zuckerwasserlösung zu trinken.

Gleich nach der Entbindung wurde die Frau gewaschen und auf erwärmte Erde gelegt. Um die Frau innerlich zu erwärmen, wurden ihr zwei bis drei Esslöffel einer besonderen Mischung aus Honig oder "Pekmez" Traubensaft und Butter verabreicht. Bei einer Erstgeburt wurde der Frau ein spezieller "boncuk" Glücksbringer gegeben, den sie schlucken musste im Glauben daran dass dies nicht die letzten Geburtsschmerzen sein mochten.

Die Frau zählt nun nach der Geburt als Wöchnerin. Am nächsten Tag wird sie und ihr Baby von den Nachbarn besucht, die ihr eine besondere Zimt-Grütze zubereitet haben. Um das Kind vor dem Kindbettfieber zu schützen wird es mit einer roten Decke zugedeckt. Um es vor dem Teufel zu schützen, der ihm Krankheit bringen kann, werden oberhalb des Kopfes des Kindes Brotkrümel, ein Messer und ein Spiegel gelegt.

Die Namensgebung erfolgt indem jemand der den Koran kennt dem Baby den Gebetsruf in das Ohr flüstert. Die Namensgebung orientiert sich nach den Namen der Ältesten der Gemeinschaft. Es wird daran geglaubt dass Fleisch, Verstorbene oder Mehl, wenn das Kind dies berührt, es erkranken lassen. Darum ist es notwendig, wenn ein Nachbar ein Tier schlachtet, ein Stück des Fleisches über das Neugeborene zu halten und zu reinigen oder das Kind wird auf das Fleisch gelegt. Sollte dies nicht gemacht werden, so glaubt man dass das Kind nicht laufen lernen würde.

Um zu verhindern dass ein Verstorbener (der Geist eines Verstorbenen) auf das Kind steigen könnte, werden alle Gegenstände des Zeltes nach der Beerdigung geschüttelt und ausgeklopft und wieder an ihre Plätze gestellt. Einer eventuellen Gefährdung des Kindes durch Mehl das aus der Mühle kommt, wird vorgebeugt indem das Gesicht des Kindes mit Mehl eingerieben und der Körper in Mehl getaucht wird.

Eine andere Art das Kind vor dem Kindbettfieber zu schützen ist folgende: in ein Säckchen werden 40 Steinchen gelegt; jeden Tag nach dem Bad des Kindes wird ein Steinchen entfernt. Am vierzigsten Tag werden erneut 40 Steine in einen großen Kessel gelegt und darin Wasser erhitzt, um anschließend alle Hausbewohner und Hausgegenstände mit diesem Wasser zu reinigen und dem eventuellen Tod des Kindes vorzubeugen.

Wenn während der Geburt des Kindes ein Tier stirbt, so besteht die Möglichkeit dass das Kind mondsüchtig wird. Um dem vorzubeugen wird das Kind an einer Weggabelung über einem Stück Fleisch gewaschen. Eine andere Methode ist die Aufwiegung des Kindes mit Salz. Dabei wird das Kind auf eine Waagschale, das Salz auf die andere Waagschale gelegt. Der Vorgang wird nach einer Woche wiederholt, dadurch soll das Kind geheilt werden.

Um zu verhindern, dass das Kind ein Dieb wird werden seine Nägel erst nach Vollendung des ersten Lebensjahres abgeschnitten. Die ersten Haare des Kindes werden als "ana tüyü" Mutterhärchen bezeichnet. Wer diese Haare abschneidet muss dem Kind ein Geschenk überreichen. Früher wurden dazu rote Schüsseln verschenkt. Ein Kind, das beim Laufen häufig hinfällt wird als "köstekli" (Hemmschuh) bezeichnet. In einem solchen Fall wird dem Kind eine Schnur um den Fuß gebunden. Wenn diese Schnur mit einem Messer durchgeschnitten werden kann, so glaubt man dass das Kind nun ohne hinzufallen laufen werde.

Sprichwörter über die Almwirtschaft und das Hirtentum, Aberglauben

Wenn ein Hirte etwas wirklich will, dann kann er Milch aus Filz schöpfen.
Es wurde der Fuchs gefragt, warum sein Hals denn so dick sei. Und er antwortete: Er ist deshalb so dick, weil ich meine Arbeit immer selbst verrichte.
Zwiebelschalen sollen nicht auf dem Ofen verbrannt werden, da dies als teuflisch gilt. Wasser- oder Kochtöpfe sollen nie umgedreht abgestellt werden. Man stellt sie auf den Ofen, gibt ein wenig Wasser hinein, und gibt den Deckel nicht ganz darauf.

Zum Abschluss

Heutzutage versuchen viele Länder, Städte, Gemeinden und Dörfer durch Subventionen die Sommerunterkünfte auf den Almen durch die Errichtung von Sozialanlagen rationeller zu nutzen. In der Türkei wurde von Anfang an nur die Viehzucht bedacht und große Geldaufwendungen für Reformierungen unternommen, allerdings brachten diese nicht den erhofften Erfolg. Wären diese Finanzmittel auch gleichzeitig der Entwicklung der Almen und Weiden neben der Viehzucht und Bestallung zugute gekommen, so hätten bereits heute viel größere Erfolge erzielt werden können.

Türkischer Tee - Die Türkei


An der Nahtstelle zweier Kontinente gelegen, hat die Türkei im Verlauf ihrer Geschichte Einflüsse des Orients und des abendländischen Europas aufgenommen. Nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches und dem erfolgreichen Abschluss des türkischen Befreiungskrieges im Jahre 1924 orientierte sich die Türkei nach Westen. Die Staatsform ist eine parlamentarische Demokratie, vergleichbar der deutschen. Die vorherrschende Religion ist der Islam; die Türkei ist jedoch ein weltlicher Staat, der Glaubensfreiheit gewährt und laizistisch regiert wird.

Die Wenigsten wissen es: Deutsch ist die erste Fremdsprache in der Türkei. In den entlegendsten Ortschaften gibt es fast immer jemanden, der als Dolmetscher helfen kann. Durch die geographische Vielfalt der Türkei weisen die einzelnen Regionen große Klimaunterschiede auf: Sind am Mittelmeer die Sommer warm und die Winter mild, herrschen in Zentralanatolien heiße Sommer und schneereiche, kalte Winter vor.

Anbaugebiet für türkischen Tee: die Schwarzmeerküste
Der ganze Norden der Türkei liegt an den Ufern des Schwarzen Meeres. Das Klima an der Schwarzmeerküste (Nordosten) ist mild und regenreich. Während es bei Trabzon und Rize am meisten regnet mit fast fünf Meter Niederschläge im Jahr, sind die Sommer jedoch recht heiß und die Winter mild. Das durch die See ausgeglichene Klima führt zu einer fast tropisch anmutenden, wuchernden Vegetation, ideal auch für die Teeplantagen.

Wie der Tee in die Türkei kam
Cay (tschai) das ist der türkische Name des Tees. Die ersten Teeanbau-Versuche wurden 1888 unternommen. Die aus China stammenden Samen und Setzlinge wurden in Bursa, der einstigen Hauptstadt des Osmanischen Reiches angebaut. Die Bevölkerung Bursas konnte sich jedoch nur kurz am Teeanbau in ihrer Stadt freuen, da die Teesamen keine ‚Früchte' tragen. 1892 wurde erneut der Versuch gestartet, Tee in Bursa anzubauen, auch dieser Versuch misslang und man führte es auf die Naturgegebenheiten bzw. aufs Klima zurück.

Im Jahre 1917 wird eine Expedition ins benachbarte Georgien, nach Batum ausgesandt. Denn hier hatten die Russen erfolgreich Tee angepflanzt, sie besaßen damit das nördlichste Teeanbaugebiet der Welt. Die türkische Delegation stellte nun fest, dass in Batum die identischen Klimabedingungen wie im türkischen Teil der Schwarzmeerküsten herrscht. Daraus wurde abgeleitet, dass auch an der türkischen Schwarzmeerküste Tee gedeihen kann. 1924 wurde ein Gesetz zur Herstellung von Tee erlassen, welches die Grundlage für den Teeanbau in Rize war.

Im Jahre 1933 wurde ein Programm ins Leben gerufen, das die Umsetzung der Produktion für den Eigenverbrauch gewährleisten sollte. Die Organisation dieses Programms sollte zwei Jahre in Anspruch nehmen. Im Jahre 1935 kam es zum endgültigen Entschluss, dass der Teeanbau und die Weiterverarbeitung in Rize erfolgt.

Weitere zwei Jahre vergehen, bis die Vorhaben umgesetzt wurden. Insgesamt 70.000 Tonnen Setzlinge werden im Jahre 1937, 1939 und 1940 von der Sowjetunion abgekauft und eigene Setzlinge in Treibhäusern herangezüchtet. Im Jahre 1939 wurden spärliche 181 Kilogramm Tee produziert und im darauf folgendem Jahr 191 Kilogramm. Die erste Teefabrik wurde im Jahre 1947 in Rize gegründet.

Die Teeproduktion heute Mit einer Produktionsmenge von 180.000 -190.000 Tonnen schwarzem Tee liegt die Türkei auf dem fünften Platz der Rangliste der produzierenden Länder. Der Inlandsverbrauch liegt bei 150.000 - 160.000 Tonnen, exportiert werden die verbleibenden 30.000 - 40.000 Tonnen. Im Norden der Schwarzmeerküste sind ca. 204.500 meist kleine Familienbetriebe angesiedelt, die sich auf den Teeanbau konzentrieren.

Der pro Kopf Verbrauch von Schwarztee in der Türkei liegt bei ca. 2,3 kg und steigt stetig (Zum Vergleich: Deutschland: 230 Gramm bzw. 2,6 Kilogramm Ostfriesland) Die Weltproduktion des schwarzen Tees teilen sich die fünf anbaustärksten Länder weitgehend unter sich auf:

1. Indien 29 %- 2. China 22 %- 3. Kenia 10 %- 4. Sri Lanka 9 %- 5. Türkei 6 %- 6. Indonesien 6 %

In der Türkei wird der Rize cay (aus der Chinapflanze Camellia sinensis -) angebaut, wobei hauptsächlich Tee-Mischungen angeboten werden, die eine vergleichbare Qualität und gleich bleibenden Geschmack sicherstellen.

Die aktuelle Verteilung der Anbaugebiete stellt sich wie folgt dar:
1. Rize 65%- 2. Trabzon 21%- 3. Artvin 11%- 4. Giresun und Ordu 3%

Die türkische Teepflanze soll laut Angaben weitgehend chemisch nicht behandelt werden, also frei von Pestiziden sein. Vom Geschmack hat der Türkische Tee die Eigenschaften eines herkömmlichen Schwarztees - er ist kräftig mit einer rötlichen Aufgussfarbe.

Tee zum Fortbestand guter türkischer Sitten und Traditionen
Nicht nur das warmherzig und offene Wesen der Türken, sondern auch die uneingeschränkte Gastfreundschaft ist ein wertvoller Teil der türkischen Kultur, die sich ein großer Teil der Bevölkerung erhalten hat. Dazu gehört auch seinem Gast - sei es nun der Nachbar, der einen spontanen Besuch abstattet oder ein völlig Fremder aus fernen Ländern, der zufällig vorbeikommt - zumindest ein Glas Tee anzubieten. Für diese Menschen ist es eine Ehre, Ihren Gast aufs Beste zu bewirten, denn jeder, der an der Tür klopft, ist ihrem Kulturverständnis nach ein Gast Gottes und sie sind zutiefst verletzt, wenn das Angebot zurückgewiesen wird.

Auch im gesamten Tagesablauf spielt Tee eine wichtige Rolle, die Zubereitung und der Genuss wird als ein wichtiges, sich wiederholendes Ritual zelebriert. Und dies unabhängig davon, ob er zum Frühstück, in traditionellen Teehäusern, im Büro, beim Einkauf in Geschäften oder in der öffentlichen Verwaltung gereicht und eingenommen wird.

Ein wichtiger Teil des Rituals: Die Zubereitung im Semaver
In den Lokalen im Freien, die ‚cay Bahcesi' (Teegärten) genannt werden, wird der Tee aus dem Semaver (ähnlich dem Samovar, der von der russischen Kultur übernommen und vor allem in öffentlichen Lokalen benutzt wird) angeboten.

Der Semaver ist ein großer Behälter, der mit Wasser gefüllt und wahlweise im Innenschacht mit Kohle oder elektrisch zum Kochen gebracht wird. Dazu werden zwei übereinander passende Teekannen benötigt, wobei die obere aus Porzellan sein sollte. Die kleinere, obere Kanne enthält das Teekonzentrat, welches sich durch die untere Hitze warmhält und der große, untere Kessel speichert das heiße Wasser.

Die traditionelle Zubereitung des türkischen Tees erfolgt im Semaver. Nur ein traditionell bereiteter Tee entfaltet den vollen aromatischen Geschmack des türkischen Tees: Zum Brühen sollte kalkfreies Wasser verwendet werden. In die obere Kanne wird pro Glas ein Teelöffel Tee und ein zusätzlicher Löffel für die Kanne hinein gegeben und mit lauwarmem Wasser abgespült. Die untere Kanne wird mit Wasser gefüllt. Beide Kannen werden aufeinander gesetzt. Während sich das Wasser in der unteren Kanne bei mittelgroßer Hitze erwärmt und aufkocht, entwickeln die Teeblätter in der oberen Kanne bereits das Aroma.

Das kochende Wasser der unteren Kanne wird in die obere Kanne gegossen. Erneut wird kaltes Wasser in die untere Kanne nachgefüllt und ebenfalls wieder bei mittelgroßer Hitze langsam aufgekocht. Nach ca. 15-20 Minuten ist der Tee gut durchgezogen und kann getrunken werden.

Beim Einschenken sollte ein Teesieb verwendet werden. Der Tee wird aus tulpenförmigen, kleinen Teegläsern genossen. Durch die spezifische Form des Glases wird das Aroma besser erhalten und die Wärme länger isoliert. In jedes Glas wird etwas von dem Teekonzentrat gegossen und je nach gewünschter Stärke mit kochendem Wasser aus der unteren Kanne aufgefüllt. Jetzt muss der Tee nur noch nach belieben mit Zucker gesüßt werden. Halten Sie das Glas am besten am Rande, damit Sie sich die Finger nicht verbrennen.

Teezubereitung zu Hause
Neben dem Semaver wird in den privaten Haushalten der caydanlik gern für die Teezubereitung verwendet. Der Unterschied zum Semaver ist der, dass der untere Wasserkessel nicht elektrisch erhitzt wird. Der caydanlik ist einfacher und praktischer in der Bedienung und die Zubereitung des Tees erfolgt auf dem Küchenherd.

In der Regel wird zum Tee frischer Trockenkuchen (Kek), Gebäck (Kurabiye) oder Blätterteig (mit Schafskäse, Spinatfüllung, Hackfleisch etc.) gereicht.

Der Anatolisch-Türkische Humanismus - Von Prof Melih Inan

Den Gedanken, dass der Mensch den höchsten Wert darstelle und man deshalb seine Würde wahren, alle seine Kräfte zur Entfaltung bringen und zu diesem Zweck in der Gesellschaft günstige Bedingungen schaffen müsse, kann man wohl als "Humanismus" bezeichnen. Ein erstes Aufleuchten dieser Gedankenrichtung begegnet uns in der Antike, doch unter dem Einfluss der mittelalterlichen scholastischen Theologie wurde sie zurückgedrängt und für eine Zeitlang verfinstert.

Mit Beginn der italienischen Renaissance gewann auch der Humanismus neues Leben. Nachdem man anfangs alte griechische und lateinische Texte gelesen und neu schätzen gelernt hatte, wollten die Humanisten eine neue Kultur außerhalb der von der Kirche propagierten Wertmaßstäbe schaffen, die sich dann auch parallel zur Entwicklung von Wissenschaft und Philosophie ausbreitete. Petrarca, Boccaccio, Macchiavelli, Erasmus und Montaigne sind die Hauptvertreter der Epoche. Nach diesem sehr kurzen Blick auf die Geschichte des Humanismus fragen wir uns, wie dieser wohl in Anatolien begann und sich entwickelte und wer seine Vertreter waren.

Die Turkmenischen Volksstämme, die nach der Feldschlacht bei Malazgirt 1071 nach Anatolien einzuwandern begannen, waren weder so wild und grausam wie die Mongolen, deren Nachbarn sie eine Weile gewesen waren, noch Gefangene der Scholastik wie die Europäer jener Zeit. Nachdem sie im 8./9. Jahrhundert den Islam angenommen hatten, entwickelten die Türken in ganz kurzer Zeit in Städten wie Belh, Horasan, Buhara und Yesi eine ganz neue Form des Denkens und Lebens, die die Scholastik der Epoche weit hinter sich ließ. Dieses Gedankensystem brachte später in Anatolien seine schönsten Früchte mit dem Kern des Humanismus. Als Führer auf diesem Weg kann man Ahmet Yesevi in der Stadt Yesi und den Vater von Mevlânâ, Sultanul Ulema Bahaeddin, in der Stadt Belh ansehen.

In dieser Schule Erzogene ließen sich in Anatolien nieder und entzündeten das Feuer eines Humanismus, das die ganze Welt erleuchten sollte. 150 Jahre vor Beginn der Renaissance in Europa verachtete ein Yunus Emre nicht nur die scholastische Theologie, sondern ist noch für uns Heutige überragend, zusammen mit Mevlânâ Celâleddin-i Rumi und Haci Bektas-i Veli. Diese drei wichtigen Persönlichkeiten waren im echten Sinne Muslime und von der Rasse her Türken. Der islamische Glaube war bei allen dreien die Grundlage der Gefühls- und Gedankenwelt. Sie priesen die Gottesliebe als Heilmittel für das menschliche Herz.

Mevlânâ wendete sich mehr an die aristokratische Schicht, an die Elite; Haci Bektas dagegen an die breiten Volksmassen; Yunus Emre jedoch spricht alle an mit seiner starken und beherzten Sprache. Mevlânâ hat seine Gedichte sämtlich persisch geschrieben. Verse, Musik und den Semâ-Tanz erhebt er zur Ebene des Gottesdienstes. Sie spiegelten eine universale Philosophie wieder mit Grundsätzen, die alle Menschen zur Liebe, Brüderlichkeit und Toleranz aufrufen. Das ist eine Fahne, die gegen alle Verbohrtheit entfaltet wird. Voll Toleranz und grenzenlosem Vertrauen betrachtet er Zuneigung, Schönheit und Menschenliebe mit göttlichem Inhalt.

Was Mevlânâ auf Persisch ausdrückt, hat Yunus Emre in schlichtem Türkisch ebenso und auf derselben Sinnebene gesagt. Als muslimisch türkischer Derwisch war Yunus Emre im wahrsten Sinne ein Mann der Liebe. Er glaubte, man sei in die Welt nicht zu Kampf und Streit, sondern zur Liebe gekommen. Der Sinn von alledem sei die Erhebung des Menschen, und jeder sei liebenswert, unabhängig von Glaubensbekenntnis, Sprache, Geschlecht und Rasse. In einem Gedicht spricht Yunus Emre davon, dass das Gebet eines verletzenden Menschen ungültig sei und die religiösen Verdienste dessen, der einen anderen gekränkt hat, nicht zählen. In einem anderen Gedicht heißt es, wichtiger als die Pflicht zur Wallfahrt nach Mekka sei es, andere zu erfreuen, ihnen Gutes zu tun.

Da der Mensch das schönste Werk des Schöpfers und auf Erden sein Statthalter ist, waren sich alle jene großen Persönlichkeiten einig in ihrem Blick auf die gesamte Menschheit. Alle Geschöpfe, seien sie nun gut oder schlecht, schön oder hässlich, müsse man lieben und tolerieren als Werke des Schöpfers, hatte Mevlânâ gesagt. Und in einem Gedicht, das ein Gegenstück zu denen von Yunus Emre ist, heißt es:

Wieder komm wieder,
wärst du auch ungläubig,
wärst du ein Feueranbeter
oder ein Götzendiener
Hättest du auch hundertmal Reue geschworen
Und den Schwur hundertmal wieder gebrochen:
Der Hoffnungslosigkeit Tür ist diese Tür nicht.
Wie immer du bist, komm so!
So erteilt Mevlânâ jedem eine Lektion in Menschlichkeit. Und in einem Aphorismus sagt er: Ich bin wie ein Zirkel. Mit dem einen Fuß stehe ich fest auf dem Boden des Glaubens, mit dem anderen wandere ich durch die 72 Nationen.

Der Ausdruck "72 Nationen" wird als Umschreibung für die Menschen der ganzen Welt gebraucht. Wir finden ihn immer wieder bei Yunus Emre und Mevlânâ, aber auch in den Lehren des Haci Bektas-i Veli.
"Wer die 72 Nationen nicht kennt, der ist nicht von uns", damit meint Haci Bektas, dass derjenige, der nicht alle Menschen unterschiedslos liebt, für ihn nicht als Weggefährte in Frage kommt - was eine sehr fortschrittliche Ansicht ist.

Yunus Emre ist gegen alle Gedanken, die die Menschen einander zu Feinden machen: Wir sind gegen den Hass, wir rächen uns an niemandem, für uns ist die ganze Welt eine Einheit, so formuliert er.


Der anatolische Humanismus erhebt den Menschen derartig, dass er ihn als Teil des Schöpfers sieht und zeigt. Aus diesem Gefühl heraus wird auch der Tod, statt eine schreckliche Katastrophe zu sein, zur eigentlichen Rückkehr. So erklärte beispielsweise Mevlânâ seinen eigenen Todestag zum "Seb-i Arus", d.h., zum Hochzeitstag, an dem er dem Geliebten begegnen wollte. Und unter diesem Namen wird der Tag auch heute gefeiert. Von allen Enden der Welt kommen die Menschen jeder Glaubensrichtung zu diesem Fest in das Kloster des Mevlânâ, wo in einer Atmosphäre der Liebe und Toleranz nicht mehr Rang und Amt zählen und alle Unterschiede verschwunden sind.

Um den anatolischen Humanismus noch besser zu verstehen, wollen wir die Worte von Haci Bektas-i Veli betrachten, die als Grundprinzipien des Bektaschitums gelten:

Wirst du auch gekränkt, so kränke deinerseits nicht
Was dir selber schwerfällt, das sollst du von keinem anderen verlangen
Weder eine Nation noch einen Menschen sollt ihr tadeln
Vergesst nicht, daß auch eure Feinde Menschen sind
Wer den Weg nicht mit Vernunft geht, steht am Ende im Dunkeln.
Beherrsche deine Hand, deine Zunge und deine Lende.
Wie man sieht, sind das keine Prinzipien der Vergangenheit, sondern sie reißen auch heute noch Horizonte auf.
Der Anatolische Humanismus hat im 12. Jahrhundert begonnen, doch endet er dort nicht. Durch die Derwischbewegung und das Bektaschitum ist dieses Gefühl bis in unsere Tage getragen worden. Die heutige Menschheit, die unter Feindschaft, Hunger und Umweltverschmutzung zermalmt wird, leidet gleichzeitig unter einem großen Mangel an Liebe. Dasselbe hatten vor 750 Jahren auch schon die Begründer des Anatolischen Humanismus erkannt und dafür Abhilfe geschaffen. Uns Heutigen sind Mevlânâ, Haci Bektas und Yunus Emre vielleicht noch notwendiger. Sie haben sich in den Glauben der Menschheit nicht eingemischt, über keine Streitfragen diskutiert, sondern die Gottesliebe als Heilmittel für die Herzen angeboten.

Diese humanistische Philosophie vereinigt sich beim Semâ (dem Gottesdienst der Derwische) mit dem Körper. Der Meister Celâleddin B. celebi erklärt das so: "Die Semâ-Feier verkörpert die geistige Himmelsreise des Menschen. Sie wendet den Diener der wahren Wirklichkeit zu, erhöht ihn durch Liebe, sprengt das enge Ich, lässt ihn sich in Gott verlieren und die Fülle erreichen, reif werden - und wieder in den Dienerstand zurückkehren. Das ist eine Rückkehr, um alle Geschaffene, allen Geschöpfen in einer neue Weise, voll Liebe zu dienen.
Der Semâ-Tänzer trägt auf seinem Kopf den "Sikke" (Grabstein) genannten hohen Hut und ist bekleidet mit seinem "Leichentuch"; wenn er seine Jacke auszieht, bedeutet das, er wird für die wahre Wirklichkeit geboren und von da aus nimmt er seinen Weg und schreitet voran.

Zu Beginn des Semâ hält er die Arme über der Brust verschränkt, was ein Kreuz verkörpert. Der Tänzer, der die Einheit Allahs bekennt, öffnet beim Semâ-Tanz die Arme, wobei die rechte Hand wie beim Gebet zum Himmel geöffnet ist, bereit, die göttliche Gnade zu empfangen, während die linke zur Erde gedreht ist. Die von Gott empfangenen Wohltaten, das mit dem Auge Gottes Geschaute, muss an das Volk weitergegeben werden. Von rechts nach links über das Herz hinweg geht die Drehbewegung und umfängt alle Menschen, alles Geschaffene mit Liebe.

Urlaubsarten


Die Türkei ist immer eine Reise wert. Nicht nur Urlauber wissen die Vorzüge der Türkei zu schätzen - auch Geschäftsleute haben sie als einen idealen Austragungsort für Tagungen, Kongresse und Incentive- Reisen entdeckt. Da das Land reich an Thermal- und Mineralquellen ist, gibt es viele Kur- und Heil orte sowie zahlreiche Hotels und Resorts mit attraktiven Wellness- Angeboten.

Auch Sportler finden optimale Bedingungen - seien es die vielen gepflegten Golfplätze, Wassersportmöglichkeiten, Routen für Wandern und Trekking. Hohe Gebirge bieten im Winter beste Voraussetzungen zum Skifahren.

Die glorreiche Vergangenheit lädt zu Entdeckungsreisen in die Geschichte ein. Daneben gibt es noch ein breites Spektrum an Spezialreisen - zum Beispiel die Blaue Reise mit dem Segelboot entlang der Küste.

Aktivurlaub
Die natürlichen Gegebenheiten machen die Türkei zu einem Land mit vielfältigen Möglichkeiten zum Aktivurlaub. Tausende von Kilometern Küste bieten Badespaß in, am und unter Wasser. In aller Abgeschiedenheit im zentralen Hochland schlägt das Herz eines jeden Naturfans, Wanderers oder Mountainbikers höher. Von den Gipfeln des Landes können Freunde des Luftsports ihrem Hobby frönen. Golf-Fans zieht es nach Belek, das türkische Golfer-Dorado.

Heißluftballonfahrten
Im 18. Jahrhundert startete der erste Fesselballon. Was damals als alternatives Flug- und Reisemittel diente, erfreut sich heute bei Sportlern großer Beliebtheit. Auch in der Türkei werden Ballonfahrten seit Jahren als Sport betrieben und für touristische Ausflüge genutzt.

Flugsport
Sie wollen hoch hinaus? Dann sind Fallschirmspringen, Drachenfliegen oder eine Heißluftballon-Fahrt das Richtige. Keine andere Gelegenheit bietet einen solchen Ausblick auf die türkischen Landstriche.

Wandern, Bergsteigen
Die Türkei mit ihren Hochgebirgen, Hochplateaus, Hochebenen, dichten Wäldern, einer reichen Flora und Fauna bietet Bergwanderern und Bergsteigern vielfältige Möglichkeiten, die reizvolle Landschaft zu Fuß zu erkunden. Die bekanntesten Berge der Türkei liegen in der Schwarzmeerregion, im Taurusgebirge, in Zentral-, Nord- und Südostanatolien. Ehrwürdige Gipfel, die jedes Bergsteigerherz höher schlagen lassen, sind im inneranatolischen Bergmassiv der Berg Erciyes (2.917 m), der Agri (5.137 m), der Süphan (4.058 m), der Hasan (3.263 m) und der Nemrut (3.050 m), die allesamt erloschene Vulkane sind. In der Gebirgszone von Südostanatolien liegen der Taurus bzw. Beydag (3.086 m), die Bolkar (3.524 m), der Hakkari Cilo (Gletscher) und der Nur (Amanos).
In der Abgeschiedenheit friedlich schlummernder Dörfer und wildromantischer Felsengärten sind Nomaden, Ziegen- und Schafherden nicht selten ihre einzigen Begleiter. Faszinierend sind die Ausblicke von den Hochplateaus auf schneebedeckte Gipfel.

Agri, Ostanatolien
Der größte und höchste Berg der Türkei ist der Agri (5.165 m.ü.M.) in Ostanatolien. Er ist nicht nur wegen seiner geologischen Beschaffenheit, sondern hauptsächlich wegen der Legenden, die ihn umgeben, auch im Ausland berühmt. Das Gestein besteht bis in 4.000 m aus Basalt, zeigt jedoch in den noch höheren Lagen mit seinem Andesit -Lavagestein die typischen Charakteristika eines Vulkans. Über dem Gipfel liegt eine Gletscherdecke.
An der östlichen Seite des Berges liegt die Serdarbulak Alm, auf 3.896 m der kleine Agri. Der gigantische Berg mit seinen Weiden, die sich bis zur Schneegrenze hinaufziehen, seinen Gletschern und interessanten Gesteinsformationen fasziniert seine Besucher jedesmal aufs Neue. Von Juli bis September ist die beste Zeit für eine Besteigung. Dafür ist eine Genehmigung erforderlich.

Beyadaglar, Antalya
Im westlichen Taurusgebirge verläuft die Beydaglar Gebirgskette parallel zum Golf von Antalya. Der Kizlar ist mit 3.069 m der höchste Gipfel. Von hoch oben bietet sich ein fantastischer Blick auf das Mittelmeer und Antalya. Wer morgens auf etwas Schlaf verzichtet, kann einen phantastischen Sonnenaufgang beobachten. Die Gebirgskette ist nicht nur im Sommer beliebtes Ziel für Bergtouristen, sondern auch im Winter. Auch Fallschirmspringen ist möglich. An einem klaren Tag ist die Aussicht von berauschender Schönheit.

Erciyes, Mittelanatolien
Der erloschene, 3.916 m hohe Vulkan mit seinen stets mit Schnee bedeckten Gipfeln ist der höchste Berg Mittelanatoliens und Wahrzeichen der Stadt Kayseri. Seine Lava bedeckte vor Tausenden von Jahren die Ebenen und Täler und festigte sich hinterher zu einem weichen Tuffstein, aus dem durch Erosion interessante Felsformationen entstanden, wie zum Beispiel die berühmten Feenkamine in Kappadokien. vDer Berg bietet sich nicht nur zum Wandern an, sondern auch für den Wintersport. Am östlichen Hang liegt auf einer Höhe von 2.100 bis 2.900 m die Tekir Alm, das bekannte Wintersportgebiet. Wer auf dem Gipfel steht, kann ganz Kappadokien bis zu den Taurusbergen überblicken. Die günstigste Zeit für eine Bergbesteigung liegt zwischen Mai und Oktober.

Bolkar, Taurus
Die Bolkar-Berge im mittleren Taurusgebirge gelten als türkische Ausläufer der Alpen. Sie verlaufen parallel zur anatolischen Südküste. Der Medetsiz ist mit 3.524 m der höchste Gipfel. Wer die Bolkar-Berge erwandern möchte, sollte sein Lager in Meydan aufschlagen, oder an dem 45 min südwestlich entfernten Karagl-See, der sich in 2.650 m Höhe befindet. Im Juni können Sie die gelben Wasserblumen bewundern, mit denen der ganze See bedeckt ist. Die günstigste Zeit für Bergbesteigungen ist von Mai bis August.

Aladaglari, Östlicher Taurus
54.524 Hektar der Gebirgskette Aladaglar, die sich zwischen Kayseri, Nigde und Adana hinzieht, wurden 1995 wegen ihrer vielfältigen Flora und Fauna zum Nationalpark erklärt. Wer hoch hinaus will, kann einen der drei über 3.700 m hohen Gipfel der Bergkette besteigen. Aber auch schon in 3.000 m Höhe gibt es mehrere Gipfel, die zahlreiche Seen umrahmen. Jahreszeitlich günstig sind die Monate Juni bis September. Die Anreise erfolgt über Nigde, Camardi und Cukurbag.

Rize Kackar, Schwarzes Meer
Die Kackar-Gebirgskette mit ihren höchsten Gipfeln Altiparmak (3.480 m), Kavran (3.932 m) und Verenik (3.710 m) zieht sich mit ihren Gletschern, blauen Seen, dichten Wäldern und wilden Bächen zwischen den Städten Rize und Hopa an der Schwarzmeerküste hin. Vom Süden her leicht zu besteigen, zieht der Gebirgszug jährlich Hunderte von Bergsteigern an.
Bei klarem Wetter können Sie das wunderbare Panorama der Berge bewundern. Wer sie vom Norden her besteigen möchte, sollte ein erfahrener Bergsteiger sein. Beim Abstieg können Sie auf der Ayder Alm übernachten und die dortigen Thermalbäder besuchen. Im Sommer sind die Monate August und September, im Winter die Monate Februar und März günstig für einen Anstieg.

Süphan, Van-See, Ostanatolien
Der Süphan erhebt sich nördlich des Van-Sees in Ostanatolien zwischen Adilcevaz, Ercis und Patnos. Mit 4.058 m ist der erloschene Vulkan der dritthöchste Gipfel Anatoliens. Sein Berg ist stets mit einer Eiskruste bedeckt. Während des Aufstiegs von Osten bildet der Van-See ein tolles Panorama. Juni, Juli, August und September sind für die Besteigung am günstigste

Unterwassersport
Das Tauchvergnügen ist ungetrübt, das Lernen gefahrlos. Kristallklares Wasser, angenehme Temperaturen, steile Unterwasserhänge, spannende Tunnels, eine reiche Unterwasser-Flora und Fauna, Zeugnisse vergangener Jahrhunderte in Form von Ruinen und Schiffswracks - die Taucherparadiese vor der türkischen Küste werden selbst den Vorstellungen anspruchsvoller Taucher gerecht. Die besten Tauchreviere liegen entlang der Ägäis- und Mittelmeer-Küste bei Antalya, Balikesir, Mugla und Canakkale. Zahlreiche Tauchbasen finden Sie vor Ort.

Antalyaa
Besonders empfohlen sei das Gebiet vor Antalya/Kemer. Das Wrack der versunkenen "Paris" liegt in 33 m Tiefe vor dem Hafen und ist eine Pflichtübung für jeden Hobbytaucher. Die Inseln vor Tekirova bieten Unterwasserschluchten und Höhlen, in denen sich Manatafische und - je nach Jahreszeit - Orkinos, Robben und Delfine tummeln. Für erfahrene Taucher, die die Herausforderung suchen, sind die Gewässer um Kalkal ideal. Eine starke Strömung, Felswandtauchen, ein Schiffswrack und eine reichlich gesegnete Unterwasserwelt lassen das Herz des abenteuerlustigen Tauchers höher schlagen.

Balikesir
Auf dem Meeresboden vor Balikesir soll - einer Legende nach - die Stadt Atlantis schlummern. Zwar hat sie noch niemand entdeckt, das Tauchrevier rund um Ayvalik ist trotzdem ein einmaliges, sehenswertes Unterwasserabenteuer. Beliebte Ausgangspunkte sind die Grüne Insel, die Yuvarlak Insel und die Kerbela Steine.

Mugla
In den Gewässern vor Datca, Marmaris und Bodrum tummeln sich eine Vielzahl an bunten Fischen, Delfinen, Seehunden ... 52 Ausgangspunkte alleine in Marmaris und diverse Ruinen unter Wasser ergötzen jedes Taucherherz. Die Bodrumer Burg beherbergt außerdem ein sehenswertes Unterwasser-Museum.

Canakkale
Saros, bei Canakkale, erweckt das Interesse der Taucher nicht nur, weil es unweit von Istanbul liegt. In den Tiefen der Dardanellen liegen jede Menge Wracks und andere antike Überreste

Wassersport

Yacht- und Segeltörns Die abwechslungsreiche türkische Küste ist mit ihren unzähligen Buchten, Inseln und antiken Ruinenstätten für einen Yacht- und Segeltörn wie gemacht. Durch den Bosporus und das Marmarameer gelangen Segler in die Ägäis und an das Mittelmeer. Der Blick vom Boot auf das blaue Meer, abgelegene Strände und die herrliche Landschaft ist unvergleichlich. Der Anker kann jede Nacht in einer anderen Bucht, einem anderen Golf oder einem anderen Küstenabschnitt ausgeworfen werden.

Yachthäfen säumen die gesamte Küste zwischen Istanbul und Antalya. Hier können Sie anlegen, Proviant auffrischen, Ihre Yacht überholen lassen, shoppen, Sehenswürdigkeiten besichtigen, Nightlife erleben u.v.m. Die bekanntesten und bestens ausgerüsteten Yachthäfen der Türkei liegen in Izmir, Kusadasi, Bodrum, Datca, Bozburun, Marmaris, Göcek, Fethiye, Kalkan, Kas, Finike, Kemer und Antalya. Von den Flughäfen Antalya, Dalaman, Izmir und Istanbul bestehen Transfers zu den Yachthäfen.

Wildwassersport
Die mit Naturressourcen reich gesegnete Türkei bietet auf ihren zahlreichen Flüssen hervorragende Gelegenheiten für den Wildwassersport (Rafting, Kanu, Rudern). Um diesen Sport auszuüben, empfiehlt es sich, sich mit einem Anbieter vor Ort in Verbindung zu setzen. Das Zubehör wird gestellt: Ein Helm ist Pflicht, Schuhe, Schwimmwesten und Brillenschnuren für Brillenträger werden empfohlen.

Coruh
Die Provinz Artvin, die der Fluss Coruh unter anderem durchquert, besteht zum größten Teil aus schroffen Felsen und unwegsamen Gebirgsketten. Der Coruh windet sich durch diese Gebirgslandschaft, um schließlich in das Schwarze Meer zu münden. Die gesamte Länge, gemessen von der Quelle bis zu seiner Mündung, beträgt ca. 466 km. Der Fluss gilt als einer der reißendsten Ströme der Welt. Er kann von Bayburt aus in vier Etappen bezwungen werden: Bayburt - Ispir -Yusufeli - Artvin. Die beste Zeit ist Mai bis August.

Altiparmak
Der Fluss Altiparmak, ebenfalls in der Provinz Artvin, entspringt in den Kackar Bergen, und mündet 2 km von der Ortschaft Yusufeli entfernt in den Coruh. Wildwassersportler finden hier einen einzigartigen Parcours durch ein wildromantisches, von steilen Bergen umgebenes Tal. In die Flussebene kann man entweder über Artvin oder über Erzurum gelangen. Der Bezirk Deftise in der Ortschaft Sarigöl ist als Ausgangspunkt für den Parcours am günstigsten. Die Strecke von hier bis zur Flussmündung in den Coruh beträgt 22 km. Der Schwierigkeitsgrad des Parcours liegt zwischen 3 und 4. Die beste Zeit ist Mai bis August.

Köprücay
Der Köprücay entspringt im Taurus und führt durch wunderschöne Schluchten, bevor er in der Nähe von Antalya ins Mittelmeer mündet. Der Fluss, der durch unterirdische Zuflüsse an Volumen gewinnt, bietet einen der schönsten Parcours in der Türkei.

Manavgat
Der Manavgat entspringt an den östlichen Hängen des Taurus und ist ca. 90 km lang. Bevor er sich in die Ebene ergießt, fließt er über harte Konglomerat-Platten, bildet in der Ortschaft Manavgat einen Wasserfall und durchquert die Ebene, um dann ins Mittelmeer zu münden.

Anamur
Der Anamur beginnt als unterirdischer Fluss am Fuße der Taurusberge in den Bergen Catalyatak, Yellice und Kizcagiz und setzt sich dann 35 km bis zu seiner Mündung ins Mittelmeer fort. Der Fluss verbindet sich während seines Laufes mit weiteren Flüssen und erreicht danach ein stattliches Flussbett.

Göksu
Der wichtigste Fluss der Provinz Icel ist der Göksu, der sich aus zwei, in den Taurusbergen entstehenden Armen bildet. Der 260 km lange Fluss bildet zwischen den Städtchen Tasucu und Silifke ein Delta und mündet schließlich ins Mittelmeer. Zwischen den zuletzt genannten Städten liegen die Akgöl- und Paradeniz-Lagunen.

Dalaman
Zwischen Marmaris und Fethiye liegt der Dalaman. In den Kocas Bergen nahe der Ortschaft Dirmil entsprungen, hat er eine Länge von 229 km. Die die Almen des Taurusgebirges Göktepe und Yaylacik durchquerenden kleinen Bäche speisen den Bach Dalaman, bevor er sich in enge und tiefe Täler ergießt und 8 km südlich von Ortaca ins Mittelmeer mündet. Das mit natürlichen Kreidefelsen ausgestattete Flussbett lässt das Wasser jederzeit klar und türkisfarben bis hellblau erscheinen. Durch die vielen Fremdenverkehrszentren in der Mittelmeer- und Ägäis-Region ist der Fluss bekannt und ein beliebtes Ziel für Wildwassersportlerv

Reiten
Das Glück der Erde liegt bekanntlich auf dem Rücken der Pferde. Das ist den Türken schon lange bekannt. Die Verbundenheit mit den Tieren hat in der Türkei eine lange Tradition. Kappadokien heißt übersetzt nichts anderes als "Land der Pferde". Ideale Reitgebiete mit herrlichen Wäldern und weiten Fluren finden Sie in den bei Kastamonu und Bartin gelegenen Orten Daday, Arac, Eflani, Safranbolu, Ulus und Devrek. Möglichkeiten zum Reiten bieten außerdem alle großen Ferienzentren wie in Marmaris, Kemer, Antalya, Side und Cesme.

Fallschirmspringen

Babadagi, Fethiye Besonders beliebt ist das Fallschirmspringen vom 1.980 m hohen Babadagi bei Fethiye. Traumhaft ist der Blick aus der Luft auf die unzähligen Buchten, darunter Ölü Deniz, die am meisten fotografierte Bucht der Türkei. Eine einmalige Landschaft, Sonnenschein satt, das kristallklare Meer und das vielfältige Angebot an sportlichen Aktivitäten ziehen jedes Jahr Tausende von sportbegeisterten Touristen hierher. Beste Flug- und Wetterbedingungen für das Fallschirmspringen herrschen von April bis Oktober.

Denizli, Pamukkale
Vom Berg Cökelen bei Denizli, 21 km von Pamukkale entfernt, sind das ganze Jahr über Fallschirmflüge möglich. Von mehreren Hügeln, auch Übungshügeln, kann abgehoben werden.

Abant
Die Abant Berge, 34 km von Bolu und 25 km vom Abant-See entfernt, weisen mehrere Startpisten zum Fallschirmfliegen auf. Bevorzugt wird die Örencik-Alm. Der Abant-See mit seiner vielfältigen Flora ist Picknickplatz und Ausflugsort, der gute Möglichkeiten zum Sporttreiben bietet.

Egirdir
Der Egirdir-See, 60 km von Isparta entfernt, ist von Hügeln umgeben, die sich zum Fallschirmspringen eignen. Der Flieger-Club der Süleyman Demirel Universität in Isparta bietet an den Hügeln auch Übungsflüge an.

Kayseri
Auf dem Berg Ali Dagi, 15 km von Kayseri entfernt, führt der private Fliegerclub der Erciyes Universität an den Wochenenden Übungsflüge durch. Neben Fallschirmfliegern kommen Trekker, Mountainbiker und Wintersportler in die Provinz Kayseri. Weltbekannt und touristisch sehr gut erschlossen ist das in der Nähe gelegene Kappadokien.

Eskisehir
15 km von Eskisehir entfernt befinden sich die Ausbildungsstätten der Türkischen Luftfahrt, die hier Kurse anbieten. Die nördlichen Berghänge mit ihren von Norden wehenden Winden sind besonders im Sommer ein ideales Terrain für Fallschirmspringe.

Golf

Mit der Eröffnung zahlreicher Golfclubs hat sich die Türkei in den letzten Jahren bemüht, Golfliebhabern Sport- und Begegnungszentren zu schaffen, die an Prestige und Qualität den europäischen Golfanlagen in nichts nachstehen. Besonders das Golfgelände in Belek, 30 km östlich von Antalya, zieht alljährlich viele Golfspieler an, die nicht nur von den gut angelegten Plätzen profitieren, sondern auch außerhalb der Anlagen viele Anregungen, sei es kulturhistorischer oder landschaftlicher Art, wahrnehmen können. Auch in Istanbul, Ankara und Mugla sind Golfanlagen teilweise schon in Betrieb, teilweise noch in der Planung.

In der Türkei befinden sich die meisten Golfplätze in der Nähe der Küstenregionen, die den Touristen außer dem Golfsport auch den jede Menge andere Abwechslung bieten. Während man einerseits in den anspruchsvollen Lokalen, Bars oder Geschäften der Sportzentren seine Zeit verbringen kann, bietet die schöne Umgebung und das nahe Meer auch Naturverbundenen genug Abwechslung.

Hier können Sie golfen:


Vom Fremdenverkehrsamt empfohlene Golfplätze
Gloria Golf Resort, Belek
Nobilis Golf Hotel, Belek
Klassis Golf VE Country, Istanbul
Kemer Golf Country Club, Istanbul
National Golf, Belek
Club Tat Golf, Belek Weitere, vom Fremdenverkehrsamt geförderte Golfplätze
Akdeniz Golf Club: Serik, Belek, ANTALYA 36-Loch
Köprücay Golf: Köprücay Dolusu Mevkii, Serik, ANTALYA 16-Loch, 400 Betten
World of Wonders White House:Özlü köyü, KocaÁam mevkii, Aksu, ANTALYA 18-Loch, 200 Betten
Kemerburgaz Golf: Göktürk Köyü, Kemerburgaz, ISTANBUL 27-Loch, 1.455 Betten
MIR Club Country: Sigirevrek Devlet Ormani, Pendik, ISTANBUL 18-Loch
Pine Bay Sarygerme Golf Resort: Sarigerme mevkii, MUGLA 18-Loch, 44 Betten
Kizilcahamam Golf Tesisi: Merkez köyü mevkii, Kizilcahamam, ANKARA 18+9+27-Loch, 130 Betten

Gloria Golf Resort, Belek
Der von dem französischen Golfarchitekten Michel Gayon entworfene Golfplatz wird selbst anspruchsvollste Golfsportler begeistern. Am Fuße der Taurusberge wurde er mitten in einem Tannenwaldgebiet angelegt. Tiefe "Bunker" und großzügig angelegte "Grüns" (im Durchschnitt ca. 670 qm) liegen um einen 30.000 qm großen künstlichen Teich. Für Männer gilt auf dem Platz ein Handicap von 26, für Frauen 36.

Entfernung zum nächsten Flughafen: 42 km, Antalya
Fahrtdauer: 30 Minuten
Entfernung zum nächsten Stadtzentrum: 50 km, Antalya
Klima: mildes Seeklima
Golf-Saison: ganzjährig
Gelände: 6.288 m, 18-Loch, Par 72, 842 Betten

Nobilis Golf Hotel, Belek
Der weltberühmte Architekt Dave Thomas hat diesen Platz gestaltet, der inmitten eines natürlichen Tannenwaldes liegt. 1998 wurde das 729.000 qm große Gelände, das mit 18-Loch (Pars 72) ausgestattet ist, in Betrieb genommen. Das "Driving Range"-Gelände hat eine Kapazität für 60 Personen. Die Geländelänge beträgt für Männer 5.877 m, für Damen 5.103 m. Der Rasen wird von einem computergesteuerten System überwacht und in regelmäßigen Abständen bewässert.
Entfernung zum nächsten Flughafen: 42 km, Antalya
Fahrdauer: 40 Minuten
Entfernung zum nächsten Stadtzentrum: 50 km, Antalya
Klima: mildes Seeklima
Golf-Saison: ganzjährig
Gelände: 5.877 m, 18-Loch, Par 72, 68 Betten

Klassis Golf Ve Country, Istanbul

Die Gestaltung des Platzes lag bei einem der besten Golfspieler der Welt, Tony Jacklin. 1997 und 1998 war der Platz Gastgeber für die "European Challenge Tour", 1999 für die BEKO Seniors PGA Tour. Das bis zu 60 Höhenmeter aufweisende Gelände besteht aus 4 Pars 3, 4 Pars 5 und 10 Pars 4. Für Anfänger sowie für Profis gibt es verschiedene, 15 x 7 cm große Tees. Außer dem Meisterschaftsgelände gibt es im Club außerdem einen 851 m langen Übungsplatz für Anfänger (9-Loch, Pars 27).

Seymen Köyü Silivri, ISTANBUL
Gelände: 5.850 m, 18 + 9-Loch, Par 72, 990 Betten

Kemer Golf Country Club, Istanbul
Göktur Köyü Uzun Kemer Mevkii Kemerburgaz
ISTANBUL
Gelände: 18-Loch, 1.455 Betten

Natioal Golf Club, Belek
Die Gründung und Gestaltung des Platzes wurde vom Ryder Cup Spieler David Feherty übernommen. Die Herren verpflichten sich zu einem Handicap von 28, die Damen zu 36. Belek Turizm Merkezi.

Klima: mildes Seeklima
Golf-Saison: ganzjährig
Gelände: 6.172 m, 18-Loch, Par 72

Tat Golf Club, Belek
Die Gründung und Gestaltung des 5.252 Hektar großen Platzes geht auf die Golf Course Architects Hawtree of England zurück. Das Golfgelände liegt in der Nähe der antiken Stätten Perge, Side, Aspendos, Termessos, Olympos, Chimera, Kekova und Myra.

Tatbeach Golf Hotel
Entfernung zum nächsten Flughafen: 35 km, Antalya
Entfernung zum nächsten Stadtzentrum: 45 km, Antalya
Klima: mildes, leicht tropisches Klima
Golf-Saison: ganzjährig
Gelände: 18-Loch, 9-Loch Übungsplatz, 650 Betten Zusätzliches Angebot: amerikanische Bar, Geschäfte, Freibad, Fitness-Anlagen, internationale Telefon- und Fernsehverbindungen

Thermal Hotels Wellness


Eine Türkeireise ohne einen Besuch in einem der Thermalzentren wäre nicht vollständig. Schon im Altertum wusste man um die heilende Wirkung der mineralreichen Quellen. Die Türkei hat über 1.000 Quellen mit Temperaturen zwischen 20 C und 110 C und einer Wasser-Durchlaufmenge von 2 bis 500 l/Sek. Auf 200 dieser Quellen wurden bereits Thermalzentren errichtet. Die meisten davon liegen in der Marmara-Region und an der Ägäis. Sie sind über die touristischen Zentren Istanbul, Izmir, Pamukkale, Marmaris und Fethiye einfach zu erreichen.

Die Stadt Hierapolis zum Beispiel wurde auf dem Mineralwasser-Gebiet von Pamukkale gegründet. Die Thermalquellen in Izmir, Balcova, hatten bereits in römischer Zeit einen hohen Bekanntheitsgrad. Die natürlichen Cekirge Thermalquellen in Bursa bewogen die Osmanen, hier in der 1. Murat-Periode (1359 - 1389) neben den römischen und byzantinischen Thermalbädern einen noch größeren Badekomplex zu bauen. Cesme an der ägäischen Küste errang durch die natürlichen Heilquellen ebenfalls Berühmtheit. Das in Mittelanatolien, 13 km von Sivas entfernt, liegende Kangal-Thermalzentrum ist in seiner Art einzigartig. In dem heilenden Wasser schwimmen 2 bis 10 cm große Fische, die bei der Heilung von Hautkrankheiten eine wichtige Rolle spielen.

Afyon, Hüdayi
Standort: 66 km von Afyon
Wasser: Zwischen 70 C, pH Wert 6,3 - 6,9
Zusammensetzung: Sulfat, Hydrogenkarbonat, Natrium, Kalziumsulfat,
Anwendung: Trink- und Badekuren
Heilende Wirkung bei: rheumatischen, dermatologischen, gynäkologischen und kreislaufbedingten Beschwerden sowie bei Störungen des Magen-Darmtraktes, stoffwechselfördernd.

Afyon, Gazligöl
Standort: 22 km von Afyon entfernt
Wasser: 40 C - 71 C, pH Wert 6,0 - 7,3
Heilende Wirkung bei: rheumatischen Erkrankungen, Störungen der Nieren, Leber, Galle, Harnwege, der Ernährung, des Nervensystems sowie Verkalkungserscheinungen, Herz- und Kreislaufschäden, Hautkrankheiten

Afyon, Ömer und Gecek
Standort: 15 km von Afyon
Wasser: Zwischen 51 C bis 98 C, pH Wert 6,5 -7,3
Zusammensetzung: Kohlensäure, Natriumcarbonat, Natriumchlorid, Bromid, Fluorid
Anwendung: Trink- und Badekuren, Inhalation bei Erkrankung der Atemwege
Heilende Wirkung bei: gynäkologischen und rheumatischen Erkrankungen, Nerven-, Herz-, Gallen-, Leber- und Nervenleiden, Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen, Verkalkungserscheinungen.

Ankara, Kizilcahamam
Standort: In der Kreisstadt Kizilcahamam.
Wasser: 50 C. pH Wert 6,52 - 7,6
Zusammensetzung: Natrium, Kalzium, Magnesium, Bikarbonat, Arsen, Kohlendioxid
Anwendung: Trink- und Badekuren
Heilende Wirkung bei: Rheuma, Neuralgien, gynäkologischen Problemen, Verdauungs- sowie Kreislaufbeschwerden
Balikesir, Gönen
Standort: Provinz Balikesir
Wasser: 52 C, pH Wert 7,36
Zusammensetzung: Sulfat, Natrium, Hydrogencarbonat, Kohlendioxid
Anwendung: Trink- und Badekuren
Heilende Wirkung bei: dermatologischen, urologischen und rheumatischen Beschwerden und Erschöpfungszuständen
Bolu, Karacasu
Standort: An der Straße Ankara - Istanbul, 4 km südlich der gleichnamigen Provinzhauptstadt
Wasser: 44 C, pH Wert: 5,82 - 6,32
Zusammensetzung: Kalzium, Schwefel, Bikarbonat
Anwendung: Trink- und Badekuren Heilende Wirkung bei: Rheuma, Neuralgien, gynäkologischen Problemen, Nieren-, Atem- und Kreislaufbeschwerden
Bursa, Oylat
Standort: 27 km südlich der Kreisstadt Inegöl
Wasser: Oylat Hamami 40 C, Sizi 30,5 C, Göz 10 C; pH Werte von 3,04 - 7,26
Zusammensetzung: Schwefel, Bikarbonat, Kalzium, Wasserstoffionen, Eisen
Anwendung: Trinkkuren bei Diurese und Fettsucht, sedative Badekuren
Bursa, Cekirge
Wasser: 47 C - 78 C, pH Wert 6,44 - 6,98
Zusammensetzung: Bikarbonat, Sulfat, Natrium, Kalzium, Magnesium
Anwendung: Trink- und Badekuren Heilende Wirkung bei: rheumatischen, gynäkologischen und dermatologischen Beschwerden und Stoffwechselstörungen
Canakkale, Kestanbol

Standort: 15 km von Ezine, 2 km vom Marmarameer
Wasser: 21 C - 67 C, pH Wert 5,92 - 6,94
Zusammensetzung: Natrium, Kohlendioxid, Kalzium
Anwendung: Inhalations- und Sprühkuren, Schlammbäder
Denizli, Pamukkale und Karahayit
Standort: 20 km nördlich von Denizli
Wasser: 42 C - 56 C, radioaktiv, pH Wert 5,98 - 6,26
Zusammensetzung: Hydrogencarbonat, Sulfat, Kalzium, Kohlendioxid, Eisen
Anwendung: Trink- und Badekuren Heilende Wirkung bei: Herz-, Kreislauf-, Magen-, Darmbeschwerden, Rheumatismus, Stoffwechselerkrankungen, Verkalkungserscheinungen aller Art.

Eskisehir, Sakar
Standort: 33 km nördlich von Eskisehir und Saricakaya
Wasser: 35 C, pH Wert: 7,6
Zusammensetzung: Magnesium, Natrium, Bikarbonat Heilende Wirkung bei: Hauterkrankungen, rheumatischen Beschwerden, Stoffwechselerkrankungen, Prophylaxe gegen Nierensteine

Izmir, Balcova
Standort: 10 km westlich von Izmir; größtes Thermalschwimmbad der Türkei mit modernem Behandlungszentrum
Wasser: 62 C, pH Wert 6,4
Anwendung: Trink- und Badekuren Heilende Wirkung: Schmerzstillend, krampflösend, lindert und heilt rheumatische und gynäkologische Beschwerden

Izmir, Cesme, Sifne, Ilica
Wasser 25 C - 42 C, pH Wert 6,56 - 6,76; Schlammbäder Heilende Wirkung: Linderung und Heilung rheumatischer und gynäkologischer Erkrankungen sowie Stoffwechsel-, Gallen-, Leber- und Pankreasstörungen

Konya, Ilgin
Standort: 88 km von Konya entfernt
Wasser: 42 C; radioaktiv, pH Wert: 7,0
Zusammensetzung: Hydrogenkarbonat, Kalzium, Natrium, Kohlendioxid Heilende Wirkung bei: rheumatischen, gynäkologischen, urologischen sowie herz- und kreislaufbedingten Beschwerden, Schilddrüsenleiden, Störungen des Magen-Darmtraktes und des Stoffwechsels.

Kütahya, Harlek (Ilicaköy)
Standort: 27 km von Kütahya an der Straße nach Eskisehir
Wasser: 25 C - 43 C, pH Wert 6,64 - 6,84
Zusammensetzung: Bikarbonat, Sulfat, Kalzium, Magnesium
Anwendung: Trink- und Badekuren Heilende Wirkung bei: rheumatischen, dermatologischen und urologischen Beschwerden, Erkrankungen der Gallenwege und des Stoffwechsels sowie seelischer Erschöpfungszustand.

Mugla, Sultaniye
Standort: Kreis Köycegiz
Wasser: 32 C - 42 C, pH Wert 6,68 - 6,74
Zusammensetzung: Natrium, Schwefelwasserstoff, Bromid
Anwendung: Trink- und Badekuren Heilende Wirkung: therapeutisch bei rheumatischen, dermatologischen, nervösen, coronaren und gynäkologischen Beschwerden, Erkrankungen der Atemwege, des Nierensystems, der ableitenden Harnwege und des Stoffwechsels sowie zur Rehabilitation.

Sivas, Kangal Balikli
Standort: 17 km nordöstlich von Kangal, Provinz Sivas
Wasser: 36 C, pH Wert: 7,3
Zusammensetzung: Bikarbonat, Kalzium, Magnesium; Fische
Anwendung: Hauterkrankungen (insbes. Schuppenflechte) werden von Fischen gesäubert Heilende Wirkung bei: Hauterkrankungen, Rheuma, Verkalkung, gynäkologischen Beschwerden

Yalova, Yalova Termal
Standort: 11 km südwestlich von Yalova
Wasser: 55C - 60C, pH Wert 6,88 - 7,48
Zusammensetzung: Schwefel, Kohlensäure, Natrium, Kalzium
Anwendung: Trink- und Badekuren Heilende Wirkung bei: rheumatischen, urologischen, gynäkologischen, nervösen und metabolischen Beschwerden, Erschöpfungszuständen und zur Senkung von Cholesterin und Lipoiden.

Blau Reise/Segelyachtreise mit Gulet


Blaue Reise ist die Bezeichnung für einen Segeltörn der ganz besonderen Art - einzigartig und türkeispezifisch. Auf traditionellen Gaffelschonern, den "Gulets", stechen Sie in die türkische See. Wurden sie früher vorwiegend für Fischfang und Transport im Mittelmeer und der Ägäis benutzt, sind sie heute Transportmittel für die Blaue Reise.

Auf den Gulets segeln Sie in der grün-blauen Farbsymphonie entlang der Küsten, entdecken hier eine einsame Bucht mit schönem Badestrand, dort einen herrlichen Landschaftszug mit steil in das Meer abfallenden Berghängen und grünen Hügeln. Der Segeltörn eröffnet dem Besucher eine ganz neue Perspektive der Türkei. Je nach Lust und Laune können Sie die Leinen werfen und einen Zwischenstopp einlegen. Sei es an einem einsamen Badestrand, der weit ab von allem Touristenrummel liegt. Sei es in kleinen Häfen und Küstendörfern, wo Sie einen echten Kulturaustausch mit den gastfreundlichen Einheimischen erfahren. Sei es am ewigen Feuer des Olympos oder anderen Stätten vergangener Kulturen.

Die Gulets gleichen einem komfortablen, schwimmenden Hotel, jedes Zimmer mit Seeblick und zudem eine sich ständig wechselnde Szenerie.

Ausstattung
Die Gulets lassen an Komfort nichts zu wünschen übrig. Vom Design her nostalgisch-romantisch, sind die Schoner mit modernster Technik und einem starken Motor ausgestattet. Die Blaue Reise dauert zwischen sieben und zehn Tagen. Eine Gruppe von 8 bis 12 Reisenden findet, neben der Besatzung, bequem auf dem Boot Platz. Sie können sich alleine, zu zweit, dritt etc. anmelden oder mit Freunden ein ganzes Boot chartern. Die Besatzung kümmert sich sowohl um das leibliche als auch das seelische Wohl der Gäste.v
Wintersport
Weite Teile der Türkei liegen auf der durchschnittlich 1.000 m hohen anatolischen Halbinsel und sind daher bestens für den Schi- und Wintersport geeignet. Das mag im ersten Moment überraschen, da die Türkei als Sommerziel längst einen guten Ruf genießt. Aber auch im Winter können Sie einen tollen Schiurlaub in der Türkei genießen. Parallel zur Schwarzmeerküste verläuft die nordanatolische Gebirgskette (2.587 m - 3.932 m), parallel zur Mittelmeerküste das Taurusgebirge (3 086 m - 4.136 m). Eindrucksvolle erloschene Vulkane säumen die Gerbirgsketten, darunter der 3.917 m hohe Erciyes in Zentralanatolien und der majestätische Büyük Agri Dagi, 5.137 m in Ostanatolien. Die fünf größten Wintersportzentren der Türkei sind nicht nur wegen der günstigen Schneeverhältnisse bekannt, sondern auch für ihre landschaftlich schöne Lage


Das türkische Bad


In der Türkei schon seit dem Mittelalter öffentliche Bade Häuser so genannte Hamams "türkische Bad". Männer und Frauen besuchen in der Regen verschiedene Bäder. In dem von offenen Kabinen umgebenen Baderaum aus Marmor befindet sich im Mittelpunkt der so genannte Göbektasi.

Auf diesem Sockel streckt sich der Badegast mit einem "Pestemal" um die Lenden zum Schwitzen zu bringen, um sich anschließend von einem "Tellak" oder einer "Natir" die alte Haut abrubbeln und sich nachher massieren zu lassen. Die Haut wird durch diesen Vorgang sehr zart und rosa, die Durchblutung wird angeregt und alle alten Hautzellen abgerieben, sodass ein Erneuerungsprozess angestoßen wird.

Diese Prozedur hat nicht nur eine tiefengründliche Reinigung zur Folge, sondern ist auch Kreislauf fördernd. Nach einer vollständigen Bade Prozedur fühlt man sich wie ein Neugeborenes. Die Haut kann freier atmen, da die Hautporen durch die Beseitigung der alten Haut geöffnet wurden.

Neben dem Reinigen und Schwitzen wird in den Hamams viel für die Pflege und Schönheit getan. Männer nutzen das Bad unter anderem für die Rasur und die die Frauen epilieren sich den Körper oder färben sich die Haare. Jeder Besucher des Landes sollte diese Prozedur einmal durchführen. Eines der MUST in der Türkei.

Laizismus


Der Laizismus ist einer der Grundprinizipien der Republik Türkei. Sie ist unter den islamischen Ländern das einzige Land, das in seiner Verfassung dem Laizismus einen Platz einräumt und ihn umsetzt. In der Republikszeit wurden mit der Abschaffung des Kalifats und der Schliessung der Ministerien für Angelegenheiten der Scharia und für religiöse Angelegenheiten am 3. März 1924 und mit den Gesetzen zur Herstellung der Einheit in der Erziehung und in der Justiz weitere wichtige Schritte zur Verwirklichung des Laizismus unternommen. Diesen Schritten folgten die Reform der Kopfbe-deckung, die Schliessung der Sekten und der Derwischorden, die Verschiebung des wöchentlichen Feiertags von Freitag auf Sonntag, die Einführung des lateinischen Alphabets und der modernen Zeitrechnung und weitere Massnahmen. Schliesslich wurde am 5. Februar 1937 mit der Änderung des Gesetzes Nr. 3115 der Laizismus als Verfassungsprinzip im Grundgesetz verankert.

Das Amt für religiöse Angelegenheiten
In der Republik Türkei werden alle religiösen Angelegenheiten vom staatlichen 'Amt für religiöse Angelegenheiten' geleitet. Dieses Amt wurde am 3. März 1924 gegründet und dem Ministerpräsidialamt zugeordnet. Es besteht in seiner heutigen Struktur aus Vertretungen in der Zentrale, in den Provinzen und im Ausland. Die Anstalt hilft mit ihrem Personal von 74.114 Beschäftigten sowohl im Inland als auch im Ausland den türkischen und muslimischen Bürgern ohne Ansicht der Glaubensrichtungen, ihren religiösen Pflichten Folge zu leisten.

Das Amt für religiöse Angelegenheiten veranstaltet diverse nationale und internationale Kongresse. Diese haben den Zweck, die Grundlagen des islamischen Glaubens und die Folgerungen aus der Vernunft und der modernen Wissenschaft aufzuzeigen und auf der Grundlage gesellschaftlicher Bedingungen und Bedürfnisse die religiösen Dienstleistungen weiterzuentwickeln und der Gesellschaft richtiges religiöses Wissen zu vermitteln.

Religionsfreiheit

99% der Bevölkerung der Türkei sind Muslime. Den restlichen 1-prozentigen Teil bilden Juden, orthodoxe, katholische, protestantische und assyrische Christen und Angehörige anderer Religionen. Jeder Bürger hat Religionsfreiheit. Nach der Verfassung darf niemand dazu gezwungen werden, an religiösen Zeremonien oder Predigten teilzu-nehmen oder seinen religiösen Glauben bekannt zu geben. Niemand darf wegen seines Glaubens beschuldigt werden oder an der Ausübung seines Glaubens behindert werden.

Das Religionsverständnis der Türken beruht auf dem Koran. Nach dem Koran ist die Wahl der Religion und des Glaubens eine persönliche Angelegenheit zwischen Gott und Mensch, weshalb niemand zu einer bestimmten Religion gezwungen werden darf. Diese religiöse Lehre führte dazu, dass die Türken über Jahrhunderte eine besondere Toleranz und Gastfreundschaft pflegten. In der Türkei gibt es noch heute 236 Kirchen und 34 Synagogen. Als Ergebnis einer multi-religiösen Gesellschaft kann man in Istanbul in einer Weise, wie sie in anderen Ländern kaum anzutreffen ist, in ver-schiedenen Stadtteilen sehen, dass sich die Gotteshäuser der drei grossen Religionen in unmittelbarer Nachbarschaft befinden.

Kleiderordung in der Türkei


Kleidung
Die meisten Türken sind Muslime, aber die türkische Gesellschaft ist modern eingestellt und aus der Tradition der Gründung heraus herscht ehr ein westlicher Kleidungskodex. Ziehen sie sich also an wie in anderen europäischen Ländern, wie Frankreich , England oder Italien. Etwa 30% der Frauen tragen in der Türkei das "Tesettür" Kopftuch wenn Sie in die öffentlichkeit gehen. Vielleicht sehen Sie auch hier und da eine Frau die am ganzen Körper verhüllt ist, dabei handelt es sich doch zumeist um eine Besucherin aus einem anderen Land.

Bekleidungsregeln
Lockere Sommerbekleidung ist in Ordnung und bei den Temperaturen auch praktisch, Sie sollten jedoch wenn es darum Geht eine Moschee zu betreten vorher bedenken, das es hier auf keinen Fall angebracht ist kurze Hosen oder auch nicht bedeckte Arme zu Zeigen. Frauen müssen ein Kopftuch tragen.

An der türkischen Riviera ist FKK Frei Körper Kultur untersagt. Brustfreies Baden für Frauen ist mitunter problematisch wird aber meist mit einem Kopfschütteln geduldet. Die Blicke der Männerwelt sind Ihnen sicher und auch Fotos der türkischen Presse kommen in diesem Zusammenhang häufig vor.

Formale Kleidung ist in Restaurants angebracht wenn diese sich nicht gerade an der Touristen Promenade befinden. Abends schick und dezent ist immer Gut. Ein Jacket kommt immer Gut an und wer dies nur über den Stuhl hängt wird nicht schief angeschaut. Frauen sollten bedenken das es sich bei Knieen und Ellebogen schon um erotische Reize handeln kann, abhängig von der Gegend und dem Anlass sollte man besser ein wenig weniger freizügig angezogen sein, dann geht man sicher als respektvolle Frau durch die Türkei

Die türkische Frau in der Produktion, in leitenden Positionen und in der Kunst - Emel Dogramaci
Die Rechte der Frau als Menschenrechte sind nach langem, hartem Kampf heute weltweit anerkannt. Dieser Kampf hat in jedem Land naturgemäß andere Dimensionen. Die türkische Frau ist in einer vergleichsweise glücklichen Lage. Denn der Staatsgründer Atatürk persönlich schätzte die Bedeutung der türkischen Frau für die Gesellschaft hoch und wollte ihr zu den Rechten verhelfen, die ihr von ihrem Frausein her zustehen. Atatürk hat aufgrund des ihm eigenen Frauenbildes der türkischen Frau ihren Platz zugewiesen.

Atatürk verwirklichte eine Reihe von Reformen, durch die er eine moderne, demokratische und laizistische Gesellschaft anstelle der osmanischen theokratischen Ordnung schaffen wollte. Im Erziehungsbereich gehört dazu die Schulpflicht für Jungen und Mädchen, die in gemischten Klassen unterrichtet werden.

Die türkische Frau besitzt heute praktisch alle ökonomischen, politischen und sozialen Rechte, und zwar aufgrund von Gesetzen. Man muss sich aber fragen, ob die Frauen (*Anteil an der Bevölkerung nach der Zählung von 1990) von ihren Rechten auch Gebrauch machen. Dabei ergeben sich zwischen den Frauen auf dem Lande und in der Stadt gewisse Unterschiede. Die Stadtfrau hat weitgehend die ökonomische Abhängigkeit erreicht. Dasselbe kann man von der Landfrau schwerlich sagen. Sie ist in dieser Hinsicht stärker vom Mann abhängig.

Soziologische Untersuchungen, die in den Städten angestellt wurden, beschäftigen sich mit den wichtigen Fragen, die sich aus der Rolle der türkischen Frau in der heutigen Gesellschaft ergeben.Die meisten Stadtfrauen, und da besonders die jüngere Generation, sehen sich als mit dem Mann auf gleicher Stufe stehend.

Die türkische Frau in der Produktion


In Artikel 49 der Verfassung des Jahres 1982 wird jedem Staatsbürger, und zwar ohne Unterschied des Geschlechts, das Recht auf Arbeit zugeschrieben. Heute stehen der türkischen Frau alle Sektoren des Arbeitsmarktes offen. Dass die türkische Frau außerhalb des Hauses am Aufbau der Gesellschaft teilnimmt, ist ein Ergebnis der Reformen Atatürks. Aufgrund der Chancengleichheit in der Erziehung haben sich die Frauen erfolgreich in den verschiedensten Berufen beweisen können.

Die türkische Frau hat am sozialen Leben anfangs vor allem als Lehrerin teilgenommen. Dem folgten andere Berufe. Heute tritt die Türkin als Wählerin und Steuerzahlerin in Erscheinung, als Benutzerin von Verkehrsmitteln und als Elternteil eines Schulkindes, vor Gericht als Klägerin, Beklagte und Zeugin, als Verbraucherin aller Arten von Dienstleistungen und aktiv in den verschiedensten gesellschaftlichen Vereinigungen.

Nach dem Ergebnis der letzten Volkszählung sind 44,95% aller Frauen über 12 Jahre erwerbstätig, d.h., etwa die Hälfte der Frauen der Türkei ist an der Produktionskraft des Landes beteiligt. Zwar ist dieser Prozentsatz noch zu gering, doch wird mit der Erhöhung des Ausbildungsniveaus der Anteil der Frauen im Berufsleben zunehmen. Andererseits sind unter den nicht berufstätigen Frauen diverse Hausfrauen, die, obwohl sie eine Ausbildung haben, aus verschiedenen Gründen ihren Beruf nicht ausüben.

Tatsache ist auch, dass mit der sozio-ökonomischen Entwicklung sich die Berufe der Frauen breiter fächern. Die Gliederung nach Berufsgruppen sieht für die heute türkische Frau so aus:

Wissenschaftlerinnen und Technikerinnen
Freischaffende und Selbständige
Leitendes Verwaltungspersonal Handels- und Verkaufspersonal
Unternehmerinnen
Direktoren-, hohe Beamten- und Diplomatenposten
Produktion außerhalb der Landwirtschaft
Landwirtschaft, Viehhaltung und Forstwirtschaft
Die an der Produktion teilnehmenden Frauen arbeiten zu einem großen Prozentsatz in der Land- und Forstwirtschaft und in der Viehhaltung. Aber mit fortschreitender Industrialisierung der Türkei wächst auch der Anteil der Frauen, die außerhalb der Landwirtschaft beschäftigt sind. Die Stadtfrauen, die ein höheres Ausbildungsniveau als die Landfrauen haben, beteiligen sich im Laufe der Zeit in immer größerem Maße an der Produktion. Als ein Beispiel sei hier angeführt, daß 1970 2,6% der Frauen als Wissenschaftlerinnen und Technikerinnen arbeiteten, 1985 aber 4,9%. Und als leitendes Verwaltungspersonal waren es 1970 1,42%, 1985 jedoch schon 3,28%.

Da die Frauen auf dem Lande meistens nur eine Grundschule bzw. Mittelschule besucht haben und in den seltensten Fällen einen Beruf erlernen, kann man diese Frauen am besten fördern, indem man bei ihren Aufgaben in der Landwirtschaft und zu Hause und bei der Erstellung von Kunsthandwerk ansetzt. Ein schönes Beispiel dafür ist, dass seit 1986 bei den 35.061 Volksbildungskursen 80,78% der Teilnehmer Frauen waren.

Die seit 1950 in der Türkei anhaltende Binnenwanderung hatte, ebenso wie die etwas später einsetzende Arbeitsemigration, Auswirkungen auf das Berufsleben der Frauen. Bei den Migrantinnen beobachtet man eine Erhöhung des Ausbildungsniveaus und damit verbundenen den Wunsch, durch Berufstätigkeit zum Familieneinkommen beizutragen.

Seit 1960 gingen auf dem offiziellen Weg etwa 2 Mio. Arbeitskräfte ins Ausland. Derjenige Teil der Arbeiter, der mit Frau und Kind seit 1980 in die Türkei zurückgekehrt ist, erweist sich (nach der Absolvierung von Anpassungskursen) durch die im Ausland erworbenen Fähigkeiten, Sprachkenntnisse und die Lebensauffassung, besonders im Tourismus- und Dienstleistungssektor, als nützlich.

Die türkische Frau in leitenden Positionen
Im allgemeinen hat die berufstätige Städterin eine angesehene Arbeit, meistens beim Staat, was, im Vergleich zu einem Job in der Privatwirtschaft, den Vorteil der durch Gesetz geregelten Arbeitszeit hat, sodass die Frau für den Haushalt mehr Zeit erübrigen kann. Im Hochschulbereich stellen heute die Frauen 32,15% des Lehrkörpers. Außerdem liegt der Anteil der Frauen an den Dienstleistungspositionen der Universitäten, wie z.B. Institutsleitung, Dekanat und Rektorat bei 20%. Diese Frauen treten auch bei internationalen Wissenschaftsveranstaltungen als Rednerinnen und Tagungsvorsitzende in Erscheinung. Außerdem vertreten türkische Frauen ihr Land erfolgreich bei den Vereinten Nationen, im Europarat und ähnlichen Organisationen.

Auch in den Führungspositionen staatlicher Stellen stehen türkische Frauen ganz vorne. Zum Beispiel seien Melahat Ruacan, Semahat Tüzün und Nezahat Güreli genannt, die als Mitglieder ans Revisionsgericht gewählt wurden, sozusagen als Vorhut. Firdevs Mentese, die 1969 als Vorsitzende des Obersten Verwaltungsgerichts eingesetzt wurde, war eine der ersten Juristinnen der Welt, die eine solche Stelle in der hohen Verwaltungsgerichtsbarkeit bekleidete.

Bis in die 70er Jahre waren die genannten Frauen Beispiele für erfolgreiche weibliche Pflichterfüllung. Heute hingegen findet man in allen Führungspositionen einen hohen Frauenanteil. Am politischen Leben hat die türkische Frau seit der Gründung der Republik teilgenommen. Im Jahre 1934 bekam sie die politischen Rechte, und nach den Wahlen von 1935 zogen 18 Frauen als Parlamentsmitglieder in die Nationalversammlung ein. Bis heute haben etwa 100 Frauen im Parlament ihre Pflicht getan, und zwei waren sogar Ministerinnen. In den letzten Jahren hat die Frauenbewegung in der Türkei an Intensität gewonnen. In den Parteien haben Frauen neben ihren Kollegen auch das Amt des stellvertretenden Parteivorsitzenden ausgeübt. Eine Partei hat sogar eine Frauenquote von 25% beschlossen, um die Zahl der weiblichen Abgeordneten zu erhöhen.

Die Türkische Frau in der Kunst
Wie auf allen Gebieten, so hat sich die türkische Frau auch auf dem Feld der Kunst hervorgetan. Die Kunst wird definiert als das, was der kreative Mensch erreicht, wenn er, um Gefühl und Schönheit auszudrücken, verschiedene Methoden anwendet. Im Bereich der Kunst und des Kunsthandwerks hat die türkische Frau in jeder Hinsicht die Kultur des Landes bereichert. An 20 Universitäten (von insgesamt 29) wurden im Studienjahr 1989/1990 in den verschiedensten Kunstrichtungen Ausbildungsmöglichkeiten angeboten, wobei 53,75% der Studierenden weiblich waren.

Als Studiengänge kamen in Frage: Malerei, Bildhauerei, Graphik, Schauspiel und Film, Musik, traditionelles türkisches Handwerk und angewandte Künste. Insgesamt gibt es in der Türkei für weibliche und männliche Studenten gleichermaßen folgende Ausbildungsstätten im künstlerischen Bereich: 3 staatliche Konservatorien, 5 Fakultäten, 15 Abteilungen der Schönen Künste, 2 Ausbildungsabteilungen für weibliches Handwerk, 1 Abteilung für gemischte künstlerische Ausbildung, 1 Abteilung für Musik. In der künstlerischen Ausbildung an den Hochschulen sind 41,41% der Lehrkräfte weiblich.

Um die künstlerische Ausbildung zu verbessern, sind bis zum heutigen Tage diverse Gesetze erlassen worden. Etwa im Jahre 1948 das Gesetz Nr. 5245, das für die beiden "Wunderkinder" Idil Biret und Suna Kan die Voraussetzung zu einer Ausbildung im Ausland schuf. Später im Jahre 1956 räumte das Gesetz Nr. 6660 begabten Studenten aller Kunstrichtungen die Chance ein, im Ausland weiter zu studieren.

Frau und Gesellschaft

In der Türkei verstärken sich die Bemühungen, die darauf abzielen, die Ungleichberechtigung zwischen Frau und Mann aufzuheben. Im juristischen Rahmen ist man bemüht, die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau vollständig festzuschreiben. In diesem Zusammenhang wurden einige gesellschaftliche Mechanismen etabliert und verschiedene Gesetze geändert. Es gibt an den Universitäten inzwischen 14 'Zentren zur Erforschung und Lösung der Probleme der Frauen'. Innerhalb des 'Amtes für Status und Probleme der Frauen' wurde ein Dokumentationszentrum eingerichtet, eine Bibliothek mit Werken von Frauen gegründet und in verschiedenen Projekten eine Zusammenarbeit zwischen Staat und Bürgerinitiativen realisiert.

Die Türkei nahm an vier Welt-Frauenkonferenzen teil und unterschrieb 1985 das Abkommen der Vereinten Nationen zur Verhinderung jeglicher Art von Diskriminierung der Frauen' (CEDAW), welches das einzige internationale verbindliche rechtliche Dokument auf dem Gebiet der Gleichberechtigung von Frau und Mann ist. Ferner nahm die Türkei an der IV. Welt-Frauenkonferenz, die 1995 in Peking zusammentraf, mit einer grossen Delegation teil und akzeptierte ohne jegliche Einwände die auf dieser Konferenz.

Gecekondu

Gecekondu ist die türkische Bezeichnung für eine Marginalsiedlung, also für ein ungeplantes Viertel mit primitiven Unterkünften am Rande einer Großstadt, jedoch nicht für einen Slum. Übersetzt bedeutet es soviel wie nachts hingestellt. Der Begriff geht auf ein (Gewohnheits-)Recht aus osmanischer Zeit zurück: Ein Haus, das über Nacht auf öffentlichem Grund und Boden errichtet worden ist, darf demnach nicht mehr abgerissen werden.

Dies geschieht bis in die Gegenwart. Um ein Haus tatsächlich in einer Nacht errichten zu können, packen in der Regel viele Leute gemeinsam an. Sobald der zunächst noch provisorische Bau steht, wird er in der Regel nach und nach weiter ausgebaut.In vielen Fällen wurden Gecekondus im Laufe der Zeit an die öffentliche Versorgung angeschlossen. Häufig wurden in den letzten Jahren, so in Ankara, auf der Fläche ehemaliger Gecekondus neue Wohnviertel errichtet.

Im türkischen Privatfernsehen werden mitunter heftige Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Bewohnern ganzer Gecekondu-Viertel gezeigt. Weil die Behörden beabsichtigen, Häuser und Siedlungen ohne vorherige Ankündigung räumen und abreißen lassen, rückt die Polizei mit Wasserwerfern und Tränengas an. Dies führt teilweise zu tagelangen Auseinandersetzungen.

Die von den Hethitern als Militärgarnison in der heutigen Hauptstadt der Türkei erbaute Zitadelle von Ankara (Ankara Kalesi) befindet sich auf einem 978 m hohen Hügel, der heute im nördlichen Teil des Stadtzentrums von Ankara liegt. Gerne auch genutzt als Treffpunkt all derer die alte Bauten und Kunst lieben. Man verbindet den Besuch des alten Viertels immer mit dem kulinarischen Genuss und kehrt ein in eines der zahlreichen liebevollen kleinen Restaurants.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Burg von unterschiedlichen Völkern und Reichen genutzt. Als im Jahre 278 v. Chr. die Galateer in Anatolien erschienen, machten sie Ankara zu ihrer Hauptstadt. In dieser Zeit wurde die Zitadelle auf zwei Stadtteile (Innen- und Außenstadt) erweitert. Von den ehemals zwanzig Türmen der Außenstadt sind heute nur noch wenige erhalten. Die Mauern der Innenstadt hingegen sind bis heute gut bewahrt.

Die türkische Großstadt

Die meisten Türkeibesucher landen auf einem der internationalen Flughäfen in Istanbul, Ankara oder Izmir. Alle drei Städte sind geprägt von einer einzigartigen Geschichte und nicht zufällig große Zentren geworden. Seit der Gründung der türkischen Republik nach dem Ersten Weltkrieg entwickelten sie sich zu den designierten Wachstumszentren des sozialen und wirtschaftlichen Lebens.

Außer ihrer Eigenschaft, industrielle und kommerzielle Ballungszentren zu sein, haben sie eine sehr alte Bildungstradition mit hervorragenden Universitäten, Theatern, Konservatorien, Konzertgebäuden und Schulen. Viele der Angehörigen ethnischer und religiöser Minderheiten leben in diesen Städten, bekleiden hohe Ämter in der Staats- oder Privatwirtschaft und tragen zu dem in Kleinasien üblichen bunten Menschenmosaik bei.

Künstler, Schauspieler, Journalisten, Dichter und Schriftsteller hocken in ihren Stammkneipen. Ein Teil der heutigen Jugend erörtert in Kaffeehäusern und Lesehallen Alternativen für die Zukunft des Landes. Die Intellektuellen haben ihre revolutionären Ideen der sechziger Jahre auf die klassische Frage: Was wäre, wenn ? reduziert, die sie nun ausgiebig bei Wein und Wodka diskutieren.
Die übrige Stadtjugend konsumiert die Früchte der Moderne in attraktiven Geschäften und Diskotheken. Die türkischen Intellektuellen, Männer wie Frauen, haben mit ihresgleichen in aller Welt viel gemeinsam. Sie sind zugänglich, tolerant, viel gereist, sprechen mindestens eine Fremdsprache, sind immer bereit über ihre Ansichten zu diskutieren und können Ihnen anregende und fröhliche Partner auf Ihren Reisen sein. Allerdings sollten Sie wissen, daß sie tief im Herzen gemeinsame Werte mit allen türkischen Menschen teilen, wenn es um Familienzusammenhalt, Loyalität dem Land und der Gesellschaft gegenüber, Gastfreundschaft, Fairness und Achtung vor Traditionen geht.

Dem Besucher bieten sich neben vielen Museen und berühmten historischen und natürlichen Sehenswürdigkeiten ein attraktives Nachtleben und viele Einkaufsmöglichkeiten für Silber- und Kupfergegenstände, Goldschmuck und Teppiche an. Das alles in den Schatten stellende Istanbul muß natürlich in diesem Fall separat behandelt werden.

Die großen Städte sind hervorragend geeignet, um alle Fein- und Besonderheiten der türkischen Küche auszuprobieren. Ausgezeichnete Restaurants mit bewährter Tradition stehen Ihnen zu Diensten. Sie sollten aber noch erfahren, daß ein türkisches Essen mit Familie und Freunden locker vier bis fünf Stunden dauern kann. Man schlürft seinen Drink und läßt sich eine reiche Auswahl an kalten Vorspeisen, gefolgt von einem warmen Hauptgericht, munden. Das Tischgespräch beginnt in den meisten Fällen in geradezu übermütiger Stimmung und endet generell mit dem Rezitieren mystischer Verse und Reminiszenzen an die gute alte Zeit.

Merken Sie sich auf jeden Fall den Besuch eines guten Restaurants vor. Sie werden es sicher nicht bereuen. Die Türkische Küche in ihrer Vielfalt, Bekömmlichkeit und Exklusivität ist allenfalls mit der Französischen und der Chinesischen vergleichbar.

Die typische türkische Großstadt besteht aus der Altstadt, der Neustadt, eventuell Trabantenstädten und organisch wachsenden Siedlungen an der Peripherie. Die meisten Besucher bevorzugen die Erforschung der Altstadt, Besichtigung der alten Burg- und Mauerreste, das Bummeln in den engen Gassen, die jede für sich einem Handwerkerstand gewidmet sind oder einer Gilde, den Kupferschmieden, den Hut- und Schuhmachern, den Schneidern, Gewürz- und Werkzeughändlern, Korbmachern und Besenflechtern. Von Belgrad bis Damaskus waren die großen Städte des Osmanischen Reiches verwaltungsmäßig in Stadtviertel eingeteilt, in denen verschiedene Gruppen oft Angehörige ethnischer und religiöser Minderheiten lebten und arbeiteten.

Diese Viertel waren durch städtische Dienstleistungen wie Feuerwehr, Polizei, Verwaltung u.ä. locker miteinander verbunden. Im Zentrum der Altstadt trafen sich früher die Bürger in nächster Nähe der Verwaltungs- und Kulturgebäude sowie der Moscheen, gingen ihrer Tätigkeit nach oder saßen im Kaffeehaus, erfreuten sich der Sicherheit und Freiheit in ihrem Staat und erörterten politische und sonstige Ereignisse.

Kirchen und Synagogen, Moscheen und Missionsschulen findet man heute noch Seite an Seite in den alten Stadtzentren. Die meisten Touristen meiden moderne Stadtviertel mit ihren auf der ganzen Welt gleich aussehenden Hochhäusern, Luxusgeschäften, Pizzerias u.s.w. Die Einführung großer Wohnblocks brachte eine einschneidende Veränderung in das Leben der Türken. Die nachbarschaftlichen Bindungen von Haus zu Haus beschränken sich heute auf die von Wohnung zu Wohnung. Die kleinen ein- bis dreistöckigen, in Gärten gelegenen Häuser mußten großen Wohnsilos Platz machen, in die sich oft zwölf und mehr
Familien einkaufen. Probleme, die aus gemeinsam zu tragenden Heizungs- und Wartungskosten u.ä. entstehen, rufen oft ernste Unstimmigkeiten hervor.
Innerhalb nur dreier Jahrzehnte ist ein äußerst kompliziertes Wohnmodell gespickt mit Gesetzen, Regeln und Verwaltungsmaßnahmen entstanden. Das Leben in den Hausgemeinschaften wurde zum Objekt zahlreicher Sketche und Fernsehserien. Das alte türkische Sprichwort "Bevor du ein Haus kaufst, gewinne den Nachbarn! " ist mehr denn je aktuell.

Zum Teil recht prächtige Hochhäuser, manche mit einem Rasenstückchen davor, säumen die von einer chaotischen Geschäftigkeit Straßen. Machen Sie aber bitte nicht den Fehler, anzunehmen, daß sich das Chaos bis in das private Heim erstreckt. Die türkische Wohnung ist immer tadellos aufgeräumt und sauber (einschließlich der Teenagerzimmer!).

Zusätzlich zu den vielen Einzelhandelsgeschäften in den Erdgeschossen der Wohnhäuser gibt es fast in jedem Stadtviertel einen Wochenmarkt. Sollten Sie auf Ihrem Streifzug durch die Stadt einem solchen begegnen - bitte, nehmen Sie sich etwas Zeit. Gehen Sie über den Basar und lassen Sie sich von dem überbordenden Angebot begeistern. Nach dem Besuch eines türkischen Wochenmarktes wird Ihnen jeder andere wie eine Boutique vorkommen.

Die Bewohner der sich an der Peripherie der großen Städte ausdehnenden über Nacht gebauten Häuser "Gecekondu" sind etwa 60% der gesamten Stadtbevölkerung. Sie sind in der Hoffnung auf eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen vom Lande in die Stadt gezogen. Diese Ansiedlungen dürfen aber keinesfalls mit den Slums in Amerika oder den Barrios in Südafrika verglichen werden, sondern sind die geniale Gründung von Menschen, die in einem Land, das im Rennen um den Eintritt in den Eliteclub der westlichen Industrieländer eine der höchsten Verstädterungsraten der Welt aufweist, versuchen, einen Wohnraum zu finden.

Es handelt sich dabei generell um Großfamilien, von denen oft jedes Mitglied irgendeiner Tätigkeit nachgeht. Obwohl die Siedlungen zum Teil nicht vollständig an das Netz städtischer Dienstleistungen angeschlossen sind, haben sie doch fast alle Strom und die obligatorische Fernsehantenne auf dem Dach. Sie sind nicht von Armut und Hoffnungslosigkeit geprägt, sondern, im Gegenteil, vom Willen zu Aufstieg. Und außerdem liegen sie im Gegensatz zu den modernen Stadthäusern immer noch innerhalb grüner Gärten mit vielen Bäumen.

Lassen Sie mich mit der Feststellung abschließen, daß die türkische Großstadt nach Einbruch der Dunkelheit weitaus sicherer ist als manche andere der westlichen Hemisphäre.

Das türkische Dorf

Entlang der Schnellstraßen an den Hängen der Hügel liegende Dörfer - wie mit dem Pinsel hingetupft und alle mit einer typischen Silhouette und dem zarten Minarett. Genau wie die Stadt reflektiert auch das Dorf den regionalen Charakter. Die Häuser an der Mittelmeerküste sind aus Stein, der die Farbe des Himmels annimmt, wenn die Sonne am Horizont versinkt. In höheren Lagen kommt Fachwerk auf.

Holzkonstruktionen in temperierten Zonen geben den Weg frei für lehmgefülltes Flechtwerk und weiter im Landesinneren für sonnengetrocknete Lehmziegel. Interessante und fremdartige Bauten werden Ihnen auffallen: überkuppelte Zisternen, Rundhäuser, Erdöfen. Die Häuser in den Bergdörfern am Schwarzen Meer liegen weit verstreut, die Dörfer verständigen sich mit grellem Singsang und Gejodel untereinander, das Echo ruft zurück

Die türkischen Nomaden im Süden des Landes erleben das ganze Jahr Frühling: auf den Hochebenen in den Bergen im Sommer bis zum Frühherbst, im Spätherbst und Winter in der Ebene. Ihre schwarzen Zelte können Sie schon in den Museen bewundern, aber auch noch in einem Schutzgebiet in der Nähe von Mugla.

Eine großartige Gelegenheit bietet sich dem Geschichtsbegeisterten mit einem Besuch eines der kleinen Dörfer, die Bursa umgeben, zum Beispiel Cumalikizik, mit vielen gut erhaltenen Gebäuden aus der frühen osmanischen Periode im 13. Jahrhundert. Hier kann man original türkische Häuser mit holzvergitterten Erkerfenstern, mit Wirtschaftsräumen, die in den Innenhof führen, und die Zimmeraufteilung im zweiten Stockwerk sowie das Besiedlungsmodell mit seinem verwickelten Straßennetz untersuchen. Davon abgesehen verfügt ein typisches Dorf über einen Hauptplatz mit einer Moschee, einer Schule, einer Gemischtwarenhandlung und dem obligatorischen Kaffeehaus, einer Domäne der Männer, die hier die Weltpolitik und die Wechselkurse erörtern;

der Dorfbrunnen und seine Umgebung nebst Wohnbereich liegt dagegen fest in weiblicher Hand. Dörfler auf dem Weg von und zu ihren Feldern auf Eseln und Traktoren werden Ihnen begegnen. Entgegen der allgemein verbreiteten Auffassung gehören Kamele nicht zum Tierbestand eines Bauernhofes und werden auch nicht als Transportmittel benutzt. Diejenigen Tiere, die diese Mär immer wieder festigen, stehen im Dienste des Fremdenverkehrs und sind halbe Haustiere.

Der türkische Dorfbewohner, der die moderne Kultur und Kunst in all ihren Zweigen Beeinflusst, konnte über alle Jahrhunderte hinweg seine Besonderheiten wahren. In jeder Region, ja in jeden Dorf ist die Folklore von spezifischen Eigenheiten geprägt, die zahlenmäßig ausgedruckt an die 1500 Nuancen aufweisen und überwiegend die Kräfte der Natur, die Tiere, das Alltagsleben, Einberufungen u.s.w. dramatisieren. Folklore in ihrer angestammten Umgebung zu bewundern, dürfte nicht immer möglich sein. Sie sollten ihr aber zumindest bei regionalen Festen ein Bisschen Zeit einräumen, es lohnt sich.

Das Christentum in Anatolien - Orhan Seyfi Yücetürk

Zum Reichtum des vieltausendjährigen anatolischen Kulturschatzes hat auch das Christentum mit seinen Gaben beigetragen. Nicht nur, dass sich das Christentum in seiner Frühzeit in Anatolien ausbreitete, hier gewann es auch im wesentlichen seine organisatorische Gestalt. Selbst als die muslimischen Türken nach Anatolien eingewandert waren, konnten die Christen mit ihren Kirchen, Klöstern und Gemeinden weiterleben. Denn im heiligen Buch des Islam, dem Koran, wird gesagt, dass alle Offenbarungsreligionen eigentlich aus der gleichen Quelle stammen. Die Anhänger dieser Religionen werden "Leute des Buches" (Ehl-i Kitap) genannt, wodurch ihnen gegenüber anderen Gläubigen eine besondere Wertschätzung zuteil wird.

Der Koran betont an vielen Stellen, daß die Propheten vor Muhammed, also z.B. Noah, Abraham, Isaak, Ismael, Moses, Jesus, an die ja auch die Christen glauben, im Grunde dieselbe Offenbarung erhielten. Der Koran, bzw. der Islam ruft deshalb Juden und Christen zu einem Dialog über die Glaubensgrundsätze und fordert sie auf, zur ursprünglichen Reinheit zurückzukehren. Das schönste Beispiel dafür ist die Einladung, die dem Propheten Muhammed offenbart wurde mit den Worten: "Sag: Ihr Leute der Schrift! Kommt her zu einem Wort des Ausgleichs zwischen uns und euch. Dass wir alle Gott allein dienen und ihm nichts beigesellen; und dass wir uns einander nicht an Gottes Statt zu Herren nehmen." Der Koran bestätigt das Prophetentum Jesu durch die Aussage: "Und Er wird ihn die Schrift, die Weisheit, die Thora und das Evangelium lehren." (3,48) Außerdem werden, wie in den Evangelien, auch im Koran (z.B. 3,49) viele Wunder angeführt, die den Glauben an das Prophetentum Jesu unterstützen sollen.

Als das Christentum in Palästina geboren wurde, wetteiferten im vorderen Orient östlicher Mystizismus, jüdische Messiaserwartung, griechische Philosophie und römische Universalität miteinander. In diesem Umfeld entwickelte sich das Christentum, in dem Jesus die frohe Botschaft vom nahen Reich Gottes und vom Tag der Abrechnung verkündete. Aufgrund dieser Hoffnung sammelten sich um ihn viele aufrichtige und reine Menschen. Doch das Christentum konnte in Palästina, wo es entstanden war, nicht Wurzel schlagen.

Nachdem Jesus gekreuzigt, Stephanus gesteinigt und Jakobus enthauptet worden war, erschien den Gläubigen das Bleiben als recht gefährlich und sie beschlossen, in andere Länder zu gehen, um den neuen Glauben zu verbreiten. Aber nicht nach Rom oder Athen, sondern nach Anatolien machten sich die Jünger in kleineren und größeren Gruppen auf. Sie wählten Antakya (das alte Antiochien), Tarsus und Ephesos. Dorthin wanderte der Lieblingsjünger Johannes aus, dem Jesus am Kreuz seine Mutter Maria anvertraut hatte.

Besonders Antakya spielt in der Geschichte des Christentums eine wichtige Rolle, denn hier war die erste christliche Gemeinde gegründet worden, die mit dem Judentum gebrochen hatte; es war ein großes Missionszentrum entstanden, und schließlich vollzog hier Paulus seine endgültige Bekehrung und Entwicklung.

In Antiochien/Antakya, das wir als Eingangspforte des Christentums nach Anatolien bezeichnen können, wohnten damals zusammen mit den Juden viele Griechen. Lukas schreibt in der Apostelgeschichte, dass einzelne, aus Jerusalem versprengte Jünger nach Antiochien gingen und das Evangelium den dort lebenden Hellenen verkündeten. Der Eifer und das Interesse, das diese der Einladung entgegenbrachten, verblüffte die Jünger sehr, denn sie hatten anfangs nicht an eine Verkündigung bei den Nichtjuden gedacht. Um die neuen Gläubigen von den Juden zu unterscheiden, bekamen sie in Antiochia erstmals den Namen "Christen" (was eine Anspielung auf den "Messias", den Gesalbten, enthält).

Zu der Zeit schloss sich Paulus aus Tarsus den Jüngern an. Zuerst hatte er an der Verfolgung der Jesusjünger teilgenommen. Etwa im Jahre 33 überzeugte ihn eine Vision davon, daß Jesus der Messias sei, und nun wurde er einer der entschiedensten Verteidiger des neuen Glaubens. Er verkündigte mit Nachdruck die Wahrheit, dass alle Menschen gerettet würden durch den Glauben an Jesus, den Gesalbten Gottes, ohne dass die Beschneidung oder die (jüdischen) Religionsvorschriften notwendig seien. Die erste Missionsreise führte ihn (zwischen 45 - 48) nach Zypern und Anatolien. Dabei begleiteten ihn Barnabas und Markus, die Evangelisten. Paulus predigte in Anatolien, im heutigen Antalya, Konya und Nigde und in den Städten Perge, Ikonium, Lystra und Derbe. Dort entstanden neue christliche Gemeinden.

Zwischen 50 und 52 unternahm Paulus, wieder ausgehend von Anatolien, eine zweite Missionsreise zu den Heiden. Mit ihm waren Silas und Thimoteus und anfangs auch noch Lukas und Barnabas. Zuerst besuchte der Apostel die Gemeinden um Nigde und Konya herum. Dann, nachdem er Phrygien und Galatien hinter sich gelassen hatte, ging er nach Thrakien, Makedonien und Griechenland hinüber. Über Ephesos und Jerusalem kehrte er nach Antiochia zurück.

Paulus machte noch eine dritte Missionsreise (53 - 58). Nachdem er wieder die Gemeinden in Galatien und Phrygien besucht hatte, blieb er drei Jahre lang in Ephesos. Dort gab es schon eine christliche Gemeinde, die wahrscheinlich von Johannes begründet worden war. Johannes hielt sich, wie man weiß, im Jahre 48 in Jerusalem auf. Wo er die Zeit zwischen den Jahren 37 und 48 verbracht hatte, ist unbekannt. Man nimmt an, dass er mit Maria nach Ephesos ausgewandert sei, von dort im Jahre 48 nach Jerusalem gereist und im Jahre 67 wieder nach Ephesos zurückgekehrt sei. Paulus musste Ephesos wegen des Aufstandes der Silberschmiede unter Demetrius verlassen, die durch die Ausbreitung des Christentums das Geschäft mit silbernen Artemistempelchen gefährdet sahen. Der Apostel starb im Jahre 67 in Rom durch Enthauptung.
Paulus hat seine religiösen Schriften und Briefe im wesentlichen auf anatolischem Boden verfasst, wie z.B. den ersten Korintherbrief. Auch die Empfänger waren oftmals Gemeinden in Anatolien, wie z.B. die Epheser, denen er aus dem Gefängnis in Rom schrieb. Auch Petrus schrieb seinen ersten Pastoralbrief an die verfolgten Christen in Anatolien.

Johannes, der für die Verbreitung des Christentums eine wichtige Rolle gespielt hat, ist eines natürlichen Todes gestorben. Sein Grab befindet sich in Selcuk bei Ephesos. Über der Grabstätte war zuerst eine bescheidene Kirche errichtet worden, die dann unter Kaiser Justinian durch eine prächtige Basilika ersetzt wurde. Johannes wendet sich in seiner "Geheimen Offenbarung" an die sieben Gemeinden Anatoliens, die er symbolisch als "Sieben Engel, sieben Sterne, sieben Leuchter" bezeichnet. Diese auch "Sieben Kirchen" genannten Gemeinden auf westanatolischem Boden befanden sich in folgenden Städten: Alasehir (Philadelphia), eine Kreisstadt in der Provinz Manisa.

Izmir, mit dem alten Namen Smyrna. Bergama (Pergamon), welches einst die Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs war. Akhisar (Thyateria), ebenfalls ein Städtchen bei Manisa.
Laodikeia, war eine im 3. Jh. v. Chr. gegründete Stadt, sechs Kilometer nördlich vom jetzigen Denizli nahe dem Dorf Eskihisar. Sardes nahe bei Salihli, die alte Hauptstadt des Lydischen Königreiches.
Ephesos (Efes bei Selcuk), in römischer Zeit Hauptstadt der Provinz Asia.

Ein wichtiges weiteres Ereignis für Ephesos war das 3. Ökumenische Konzil im Jahre 431. Die Konzilsväter versammelten sich in der Marienbasilika in der antiken Stadt Ephesos. Ein Beratungspunkt war die Anerkennung Marias als Muttergottes. Die Gegenmeinung des Patriarchen Nestorius von Konstantinopel, Maria sei die Mutter Jesu, nicht Gottes, wurde zurückgewiesen. Schließlich erklärte das Konzil Maria offiziell zur "Gottesgebärin" (Theotakos.). Bis ins 10. Jahrhundert wurden sämtliche Konzilien in Anatolien abgehalten, und zwar in NICEA/Iznik das erste (325) und das siebte (787), in KONSTANTINOPEL/Istanbul das zweite (381), fünfte (553), sechste (680 - 81) und achte (869 - 70), in EPHESOS das dritte (431), in CHALZEDON/Kadiköy das vierte (451). Solche Konzilien gibt es bis in die Gegenwart.

Doch die Grundprinzipien der Kirche und des Christentums wurden in den oben genannten festgelegt. Einige Zeit, ehe die Jünger nach Antakya (Antiochia), dem Einfallstor des Christentums nach Anatolien kamen, hatten dort die Arsakiden die Herrschaft übernommen (58 - 37 v.Chr.). Sie hatten am 28. Mai des Jahres 53 den Tribun Crassus in den Harran-Ebene geschlagen und nicht nur Antakya sondern auch Nordsyrien erobert. Die 20-jährige Arsakidenherrschaft dürfte im Volk von Antakya ethnische Spuren hinterlassen haben. Die auch Parther genannten Arsakiden sind nur die mit einem anderen Namen versehenen Saka oder Skythen vom Horasan-Zweig, den selbst unabhängige westliche Wissenschaftler als "türkischstämmig" identifiziert haben. Die von den Griechen Skythen genannten Saka waren um 680 v.Chr. in großen Gruppen über den Kaukasus nach Aserbeidschan und Ostanatolien gekommen und hatten sich dort angesiedelt. Dem Prinzen Anak aus dem Hause "Suren-Bahlav" der Arsakiden von Horasan wurde im Jahre 252, als sie zwischen dem Berg Ararat und Maku rasteten, ein Sohn geboren, der in Kayseri christlich erzogen wurde und als Mönch den Namen "Gregorios/Grigor" annahm. Der spätere Heilige Gregorius, der auch die Patriarchenwürde erlangte, verbreitete das Christentum in Anatolien mit Erlaubnis des Arsakidenherrschers Tiridat III., nachdem er diesen auf wunderbare Weise aus der Kraft des Evangeliums von einer Krankheit geheilt hatte.

Das Christentum breitete sich auch unter den Türkenstämmen der Avaren, Bulgartürken, Pesenek, Zu, Kuman und Kipcak aus, die vier bis fünf Jahrhunderte eher als die muslimischen Türken vom Balkan und über den Kaukasus nach Anatolien gekommen und dort sesshaft geworden waren. Die späteren Abkömmlinge dieser Stämme vergaßen, sofern sie nicht Muslim wurden, mit der Zeit ihre Herkunft und schlossen sich den Griechen und Armeniern an. Doch die Alltags- und die Gottesdienstsprache, die Personen-, Orts- und Gruppennamen blieben türkisch und wurden auch mit griechischen Buchstaben in türkischer Sprache überliefert. Mag man in der christlichen Literatur auch darüber streiten, wo die Mutter Maria gelebt haben und begraben sein soll, in Anatolien ist unter den muslimischen Türken "Meryem" und unter den christlichen Türken "Maria" ein häufiger Mädchenname.

Es wurde behauptet, Maria hätte in Jerusalem auf dem Berg Zion gewohnt, oder nach anderer Auffassung in Loretto in Italien. Was das Grab betrifft, so werden drei Orte bei Jerusalem erwähnt, nämlich am Bach Kedron zwischen Ölberg und Grabeshügel, in Gethsemane und auf dem Berg Zion, die in Frage kommen. Andererseits vergaß man Maria in der Gegend von Ephesos nicht, selbst als die antike Stadt verlassen wurde und die Bevölkerung sich nach Ayasoluk um die Johanneskirche herum und noch später in das Städtchen Sirince zurückzog. Kinder und Kindeskinder gaben die Überlieferung weiter, dass sie hier gelebt hatte und gestorben war. Bis heute hin feiern die Christen aus der Gegend wie schon immer den 15. August, das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, mit Gottesdiensten in den Bergen bei Efes. Um diesen Glauben zu stärken, hatte Papst Benedict XIV. (1740 - 1758) offiziell erklärt, dass Maria in Ephesos gestorben sei. Obwohl man wusste, dass Jesus seine Mutter Johannes anvertraut hatte, fand man lange Zeit keinen Anhaltspunkt für ihr Haus oder Grab. Dies änderte sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als die stigmatisierte Nonne Katharina Emmerich (1774 - 1824) in ihren Visionen das Haus und die Umgebung bis in die kleinsten Details hinein sah.

Aufgrund ihrer Angaben wurde in der Nähe von Ephesos die Ruine eines Hauses aus dem 6. Jahrhundert entdeckt, dessen Fundamente ins erste nachchristliche Jahrhundert zurückgehen. Dass dies das Haus der Mutter Maria war, erkannte auch der Vatikan, der die Wallfahrt dorthin erlaubte an. Papst Paul VI. besuchte im Jahre 1967 die Johanneskirche und das restaurierte Haus der Maria. Christen wundern sich darüber, dass an diesem Wallfahrtsort auch Muslime beten.

Dies ist leicht erklärt: In der islamischen Welt spricht man von Maria mit Gottesfurcht, Liebe und Verehrung. Die Gebetsnische in der Moschee (mihrab) erinnert an ihre Zelle (die im Koran ebenfalls als "mihrab" bezeichnet wird). Die neunzehnte Sure des Koran trägt den Namen "Meryem". Viele Koranverse sprechen von ihr und von ihrem Sohn Jesus, die beide "vor der Bosheit des gesteinigten Satans" bewahrt sind. Jesus ist ein "Gesandter", seine Mutter eine "Wahrhaftige", aber beide sind doch nur "Menschen, die essen und trinken". Der Koran spricht davon, dass Maria ihre Keuschheit bewahrte und dass sie von Allah ein "Wort" empfing. Dadurch, dass Jesus vaterlos von Maria geboren wurde, hat Allah ein Zeichen seiner Allmacht gesetzt.

Maria war eine Mutter aus überweltlichem Stamm, auserwählt, rein und über alle Frauen erhaben, gläubig, gehorsam, tugendhaft und auf besondere Weise ernährt.

Da Johannes in Ephesos starb, wird auch Maria dort gestorben sein.

Nach dem "Gesetz der Geheimhaltung" verbargen die Christen die sterblichen Überreste der Heiligen und den Ort der Bestattung, sodass damit nicht Reliquienverehrung als eine Art von Götzendienst getrieben werden konnte. Aus diesem Grund hat Johannes wohl Maria heimlich begraben lassen und seine Schüler mussten schwören, den Platz des Grabes nicht zu verraten. Jedes Jahr am Sonntag nach dem 15. August, dem Fest "Mariä Himmelfahrt", findet unter Führung des Izmirer Erzbischofs eine Wallfahrt zum Haus der Maria bei Ephesos in Panayakapulu, d.h., auf dem Berg nahe Selcuk/Izmir, statt.

Tausende von Christen aus aller Welt kommen zu diesem Gottesdienst.


Die Spuren alter Staaten in unseren Traditionen und Gebräuchen - Ismet Zeki Eyüboglu

Die anatolische Kultur lässt sich von ihrer Struktur und Entwicklungslinie her kaum mit der anderer Nationen vergleichen. Seit undenklichen Zeiten schon ist Anatolien eine Brücke zwischen Ost und West. Über diese Brücke sind nicht bloß Menschen gegangen, sondern mit ihnen auch viele Kulturprodukte, die zahllose Spuren und Überreste zurückgelassen haben.

Um die grundlegende Besonderheit Anatoliens zu verstehen, muss man von heute her in die Vergangenheit auf eine ermüdend lange, beschwerliche, dafür aber froh und stolz machende Reise gehen und an bestimmten leuchtenden Haltepunkten der Kultur rasten. Der wichtigste Führer auf dieser langen Reise ist eine wissenschaftliche Vorgehensweise, die sich auf Grabungsergebnisse, ethnologische Funde, auf Traditionen und Gebräuche, die in der anatolischen Volksseele blühen, auf Gewohnheiten und Verhaltensweisen, alltägliche Verrichtungen und nicht zuletzt auch auf Glaubensvorstellungen stützt.

Man kann die anatolische Kultur nur verstehen, wenn man alle diese Dinge im Zusammenhang betrachtet, in Bezug aufeinander, indem dabei eins das andere erhellt. Im Übrigen ist der erfolgreichste Weg der, die Menschen Anatoliens in ihrem Alltagsleben, aus ihren Bräuchen heraus kennen zu lernen.

Eines Tages öffnet sich dann womöglich von einem für primitiv gehaltenen Überrest oder von einem Stück Traditionsgut her eine Tür auf eine bisher unbekannte Entwicklungsstufe der Kultur, und für den Forscher ergibt sich ein ganz neuer Aspekt.

Der Anatolier, der seine Vergangenheit in seinen Traditionen, seinen Alltagsverrichtungen, seinen Verhaltensweisen mit sich trägt, gleicht nicht den Menschen anderer Scholle. Man versteht ihn erst, indem man sein Land kennen lernt und den Wesenskern seines gelebten Lebens in seinen Grundelementen erforscht. Der Name unserer schönen anmutigen Nachbarstochter ist Sibel. Wenn wir ihr nachgehen, ihr folgen, ohne dass sie es bemerkt, dann gelangen wir von heute aus mindestens 7000, 8000 Jahre weit in die Vergangenheit zurück. Dort begegnen wir der Muttergöttin Kybele. Aufgrund einer kleinen Sprachanalyse öffnen sich uns schnell die Türen der achttausendjährigen Vergangenheit.

Sibel ist jung, sie amüsiert sich gerne, geht gerne spazieren, auch ins freie Feld; sie sammelt dort Blumen, möchte ihre Zukunft erfahren. So pflückt sie aus dem Grün, in das sie sich ausgestreckt hat, ein Kleeblatt und fragt das Orakel, indem sie ein Blättchen nach dem anderen ausreisst. Das sieht wie eine harmlose Spielerei aus; und doch sind wir, ohne es zu wissen, im Haus der Muttergöttin Kybele. Der Klee schmückt den Kopfputz der Muttergottheit, gilt insgeheim als glückbringende Pflanze, ist das nährende Kraut, das die Bäuerin ihren Kühen verfüttert in der Hoffnung, dass die Tiere dann mehr Milch geben und fruchtbar sind. Auch trocknet man auf unseren Dörfern den Klee als Winterfutter für die Rinder; eingewickelt in einen Tuchflicken verwahrt man ihn beim Hauseingang, was auch wieder einem geheimen Hinweis auf die Segenswirkung hat.

Woher kommt diese Verehrung der Muttergottheit? Weshalb tritt sie uns, wo auch wir hingehen, in immer anderer Verkleidung entgegen? Dahinter verbirgt sich die im frühgeschichtlichen Anatolien geltende mutterrechtliche Familienstruktur; es ist die Widerspiegelung der Souveränität der Frau in der Gesellschaft. Wohingegen in griechischen und römischen Texten die Frau nicht das Gegenstück des Mannes, sondern ihm nebengeordnet ist, unter seiner Hoheit steht, eine Gespielin des Gottes Zeus. Die Muttergöttin Kybele ist die Quelle der Fülle und Fruchtbarkeit. Deshalb fällt es uns nicht schwer, ihre vollen Hüften und riesigen Brüste als Ausdruck ihres Wesens zu verstehen. In der türkischen Sprache gibt es den Ausdruck toprak-ana (Mutter-Erde), was ebenfalls eine Frucht des alten Glaubens an die Muttergottheit ist. Die Erde ist heilig, verehrungswürdig, Trägerin aller Geheimnisse; das Menschengeschlecht kommt aus ihr und kehrt in sie zurück.

Dieser alte, von Nebelschleiern bedeckte Glaube ließ den Volkssänger Asik Veysel sagen: "Meine treue Braut ist die schwarze Erde". Selbst der Eingottglaube lässt das Menschengeschlecht aus Erde geschaffen sein. Der Naturphilosoph Empedokles kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass eines der vier Grundelemente alles Seienden Erde sein muss, und zwar wegen der fruchtbaren, nährenden, gebärenden Eigenart.

Von der Heiligkeit der Erde ausgehend, machen wir uns auf den Weg nach Ivriz und sehen in den großen Felsen am Flussufer ein Relief eingehauen. Da ist ein männliches Wesen dargestellt mit einer Weizenähre in der einen Hand und einer Weintraube in der anderen. Der Hethiterkönig bringt seiner Gottheit ein Opfer dar. Weizen und Trauben sind auch heute noch heilig wegen ihrer nährenden, Wachstum verleihenden Fülle. Es gibt viele Aussprüche über Trauben und Weizen. In verwandelter Form lebt der alte Glaube unter uns weiter. Sogar auf Grabsteinen sehen wir heute auf den Weinstock bezogene Inschriften und Verzierungen.

Wir alle kennen das rot gefärbte süße Getränk, das der Wöchnerin verabreicht wird; derjenige, der vom Land stammt weiß, daß seine Mutter diesen "Sorbet" getrunken und ihn ihrer Tochter oder Schwiegertochter zu trinken gegeben hat. Mit einer roten Blume, die im Türkischen "Bräutchen" heißt, wird dieses Getränk zubereitet. Es ist die Blume des auf dem Felde von einem wilden Eber getöteten Adonis; aus seinem zur Erde tropfenden Blut entsprangen diese "Adonisröschen". Adonis ist eine syrische Gottheit, die, mit etwas anderen Eigenschaften, im hethitischen Sommergott Telepinu seine Entsprechung hat.

Adonis bzw. Telepinu ist eine Gottheit der Fülle und Fruchtbarkeit. Da man dem Adonisröschen auch potenzsteigernde Kraft zuschreibt, macht man Süßigkeiten daraus, eine süße Paste, die man in der Hochzeitsnacht dem Bräutigam zu essen gibt. Die Wurzel des in der Gegend von Manisa gefeierten "Mesir"-Festes liegt hier. Die bei diesem Fest verteilten "Mesir"-Kaubonbons führen uns zu Adonis und seinem Weggefährten Telepinu zurück. Dass der Bräutigam heutzutage, ehe er ins Brautgemach eintritt, "baklava" (ein süßes Blätterteiggebäck) essen muss, deckt sich ebenfalls damit.

Warum wohl hält man das Schwein für unheilbringend, verflucht es? Da muss man nicht allzu weit ausholen. War es nicht das Schwein, das Adonis getötet hat? In veränderter Form hat diese Sage sogar den späteren Eingottglauben beeinflusst. Die Tradition stammt zweifellos aus dem Süden. Wenn dagegen heutzutage dem Hirsch Verehrung und Liebe entgegengebracht und ihm glückbringende, beschützende Kräfte zugeschrieben werden, müssen wir auf die Hirschgöttin Runda der Hethiter zurückgehen. Bei den Sagen, in denen Adler, Schlangen und andere Wesen vorkommen, so wie sie seit der Seldschukenzeit auf schmückende Reliefs an Medresen, Häusern und Tempeln zu sehen sind, handelt es sich dagegen um Erzeugnisse aus dem produktiven Geist des anatolischen Menschen.

Selbst heute schwören die Kinder, vor allem in ländlichen Gegenden, mit den Worten: "Wenn ich lüge, soll mich die Sonne schlagen!" Tief in der Erinnerung unseres Volkes lebt die Verehrungswürdigkeit der Sonne. Zum Beispiel heißt es ja auch: "In Richtung Sonne spuckt man nicht, pinkelt man nicht, schimpft und flucht man nicht." Das alles stammt aus einer Frühzeit, in der die Sonne eine Gottheit war. Aus vorhethitischer Zeit bzw. von den Hethitern her ist eine Sonnenscheibe "Sittaris" auf uns gekommen. Wenn wir an Hauseingängen, über Türen Verzierungen sehen, die die Sonne reflektieren, ist das auch nichts anderes als ein Hinweis auf die Göttlichkeit der Sonne.

Besonders in der Gegend von Denizli werden ständig "Hahnenkämpfe" durchgeführt. Die Wurzeln dieser Veranstaltung gehen auf die Galater zurück, die diese besondere Tradition nach Anatolien mitgebracht haben. Wir kennen eine Urkunde, in der diejenigen, die die Hähne kämpfen lassen, als "Eroswesen" qualifiziert werden. Von daher gesehen muss der Hahnenkampf ein uralter Brauch in Anatolien sein.

Tiere, insbesondere Bären, tanzen zu lassen, ist auch heute eine verbreitete Sitte, die eine 22 tausendjährige Vergangenheit in diesem Land hat. Zum Beispiel sehen wir auf einem Relief in Tel-Halef zwei Bären, die Lyra und Tamburin schlagen, zusammen mit anderen Tieren, die tanzen. Unter anderem kann man einen Fuchs, einen Esel, einen Schakal und einen Löwen deutlich erkennen. Auch der Hase auf dem Relief verdient Beachtung, weil er noch heute zum Ziehen von Wahrsagebriefchen auf Straßen und Plätzen eingesetzt wird. In den ländlichen Gebieten Anatoliens, besonders dort, wo Ackerbau betrieben wird, haben auch Bräuche im Bezug auf den Mond ihre Aktualität bewahrt. Beim Säen und Pflanzen, Schneiden und Ernten kommt dem Mond und seinen Phasen eine große Bedeutung zu. Die Qualität der Saat wird, so glaubt man, vom zunehmenden oder abnehmenden Mond beeinflusst.

Die einen pflanzen, mähen, ernten, sobald der "junge Mond" (der zunehmende), die anderen, sobald der "alte Mond" (der abnehmende) zu sehen ist. Vollmond ist besonders für die Schönheit wichtig. Außerdem sind auch Personennamen mit Bezug auf Sonne und Mond sehr gebräuchlich. Das ist nicht nur ein schöner Brauch, sondern zweifellos beruht er auf dem Glauben, daß Sonne und Mond heilige Wesenheiten, Gott und Göttin seien.

Wieder in den ländlichen Teilen Anatoliens ist es eine verbreitete Sitte, dass die Frauen sich nach einem Todesfall versammeln und die Totenklage anstimmen. Schon in Homers Werken begegnen wir einem ähnlichen Vorgang. Wie G. Thomson erforscht hat, war die Totenklage in der Frühzeit eine besondere Aufgabe der Frauen. Beispielsweise hielt es die Dreiergruppe aus Hekabe, Andromache und Helena in der "Ilias" für ihre heilige Pflicht, den Totengesang für Hektor zu zelebrieren.

Diese Totenklagen sind dem Stil nach Lyrik. Auch die Bauersfrauen Anatoliens tragen ihre Klagegesänge in poetischer Form vor. Der Mensch Anatoliens ist seit alter Zeit gewohnt, seine Wünsche, Hoffnungen, Sehnsüchte in die Sprache des Gedichts zu fassen. Diese Sitte setzen die Volksdichter, die oft nicht lesen und schreiben können, in den auf bestimmten Versmaßen basierenden Zweiteilern, mancherorts auch Vierzeilern fort. Das verbreiteteste Beispiel dafür ist das sogenannte "Schwarzmeervolkslied", das aus siebensilbigen Vierzeilern besteht.

Das Volkslied hat in Anatolien zwei gute Freunde: Instrumentalmusik und Tanz. Mögen die Instrumente und Melodien auch von Gegend zu Gegend variieren, die Aufführungspraxis ist seit alten Zeiten immer gleich, wie wir durch in die unseren Museen ausgestellten Reliefs wissen. Alle Tänze nämlich, mögen Sie nun ihre örtliche Besonderheit haben und "Bar", "Horon" oder "Löffeltanz" heißen, wurden und werden immer als Lieder mit Instrumentalbegleitung aufgeführt. Dieser Brauch ist genuin anatolisch, auch wenn in anderen Ländern eine ähnliche Anordnung vorkommt.

Wir wissen, daß die Dreiheit von Instrumentalmusik-Gesang-Tanz auch mit dem "Brautzug" kombiniert wurde. Beispielsweise befindet sich in Ankara im "Museum für Anatolische Zivilisationen" auf einem der ausgestellten großen, bauchigen Tongefäße die Schilderung eines Hochzeitszuges. Diese wichtige Quelle sagt, dass das junge Mädchen, also die Braut, in religiöser Hinsicht die Umgebung wechselt, d.h., unter die Hoheit eines anderen göttlichen Wesens übersiedelt. Die Grenzlinien dieser Interpretation wollen wir noch etwas erweitern: In der Frühzeit Anatoliens war die Frau dem Manne gleichgestellt. Im Hause galt unangefochten die Autorität der Mutter. Die Spuren dieses weiblichen Einflusses sehen wir auch heute noch. In ländlichen Gegenden werden die Kinder nach dem Namen ihrer Mutter genannt; die Erwähnung des Vaternamens kam erst mit dem Islam auf, als sich die patriarchalische Familienform durchsetzte. In der anatolischen Frühzeit jedoch galt die matriarchalische Familienstruktur, bei der Mann und Frau gleichberechtigt waren, was wir von den bis heute erhaltenen Felsenreliefs ablesen können.

König und Königin stehen nebeneinander, sind einander ebenbürtig. Auf dem Felsenrelief von Fraktin bei Kayseri steht König Hattusil III. neben Königin Puda-Hupa auf gleicher Ebene, und beide bringen den Gottheiten Opfer dar. Auf den Verträgen der Hethiter mit Ägypten steht der Name der Königin neben dem des Königs. Wenn in der östlichen Schwarzmeerregion der Name eines Kindes erwähnt wird, geht der Name der Mutter voraus: Asiye's Temel oder Emine's Cemal usw. So etwas sagt man nicht zufällig. Als Erklärung dafür: "Sein Vater ist im Krieg gefallen, und seine Mutter hat ihn großgezogen", ist mehr als oberflächlich und außer in Einzelfällen gar nicht zutreffend.

In einigen Gegenden Anatoliens wird den Schwänen ein besonderes Interesse gezeigt und der Schwan gilt als der Vogel der Gebärenden. Die Wurzel dieser, wenn auch nicht sehr verbreiteten Tradition liegt gleichwohl in der Frühzeit Anatoliens. Schwäne sind der Göttin Leto (Leda) zugeordnet. Eines Tages, als Leto von Zeus schwanger wurde und Apollo und Artemis gebar, sangen die Schwäne Lieder, um sie ihre Schmerzen vergessen zu machen.

Hier wollen wir auch das Christentum erwähnen, das immerhin in einem Landstrich nahe Anatoliens entstand. Wie wir wissen, sind in dieser Religion Brot und Wein das Fleisch und Blut Jesu. Brot aus Weizen und Wein aus Trauben waren auch in der Frühzeit Anatoliens heilig und verehrungswürdig. Um zu verstehen, dass hier eine Vorstellung aus dem Polytheismus durch das Sieb der Überzeugungen des Eingottglaubens gefiltert und in eine neue Form gegossen wurde, dazu muss man nicht die Seherin von Delphi sein.

Wir wissen, daß hinter der Heiligkeit der Traube die Dionysosfeste stecken, die - das ist Tatsache - auch in den traubenreichen Gegenden Westanatoliens abgehalten wurden. Apollo und Dionysos zusammen sind auch zweifellos die Begründer der schöpferischen Ereignisse, die man Kunst nennt. Die Dreiheit von Instrumentalmusik-Tanz-Gesang verdanken wir diesen beiden Gottheiten. Der Schwarzmeerische Tanz ""Horon" kommt wahrscheinlich von "choros", wobei die Gestalt sich zwar oberflächlich geändert hat, aber nicht der Wesenskern.

Da wir schon auf der Reise sind, wollen wir auch die "Çapula" genannten Schuhe von der Schwarzmeerküste betrachten mit ihrer hochgeschlagenen Spitze und der dreiecksförmigen Rückseite. Plötzlich fällt uns die Ähnlichkeit mit den Schuhen der Hethiter auf. So wie diese "Çapula" kommt wohl auch die Mütze des Karagöz von der hethitischen Kopfbedeckung her.

Nach unserer Meinung stammen auch die großen, bauchigen Tongefäße, in denen man Getreide und Öl aufbewahrte, ebenso wie die Getreidemühlen aus Anatolien. Der primitive Mörser im Museum von Antalya ist, wann immer er auch entstanden sein mag, ebenfalls eine Erfindung des anatolischen Menschen. Andererseits, wenn Anatolien die Heimat des auf dem Lande noch sehr verbreiteten Henkelkessels und auch des Uratäterkessels, des Phrygerkessels ist, warum können wir dann nicht an Orten, wo die Phryger gewesen sind, Funde ausstellen, die zeigen, welches Erfolgsniveau sie erreicht hatten?

Die von Hesiod in seinem Lehrgedicht "Werke und Tage" erklärten ländliche Bräuche leben und wirken zum großen Teil im heutigen Anatolien weiter. Unter römischer Herrschaft gab es eine zwar in Anatolien entwickelte, aber dort nicht entstandene Hamam"-Tradition. Heute lebt in Anatolien an vielen Orten der Brauch des "Braut-Bades". Nach der Hochzeitsnacht wird die Braut mit den ihr nahestehenden Frauen ins "Hamam" geführt. Das ist ein aus der Frühzeit überkommenes Reinigungsritual.

Die oben aufgereihten Beispiele ließen sich beliebig vermehren, wir könnten noch eindrucksvollere bringen. Geht man von dem uns zur Verfügung stehenden Material aus, ist diese kurze Abhandlung natürlich nicht ausreichend, um die fast zehntausendjährige Geschichte Anatoliens und seiner Menschen in ihrer Gesamtheit zu verstehen und mitzuteilen. Um Anatolien wirklich zu begreifen, muss man reisen und alle Bräuche in ihrer lebendigen Verrichtung sehen. Kurz gesagt, wer Anatolien verstehen will, sollte sich - dies als Denkmethode - wie ein Anatolier verhalten.

Gesamte Text Quelle: Türkische Botschaft, Berlin

Informationen Türkei


Türkei, Tuerkei/Antalya/Adrasan





Adrasan, gehört zum Kreis Kumluca in Antalya und ist 1996 eine Ortschaft geworden. Adrasan besitzt eine interessante Meeresbucht bedeckt mit Tannenbäumen. Hier herrschen entgegen gesetzte Winde vom Land aufs Meer und deshalb konnten in der Vergangenheit die Segelschiffe aufgrund der Windstärke nicht an dieser Meeresbucht anlegen und haben die Zivilisationsspuren in die Olympos, Phaselis, Antalya häfen getragen.

Adrasan kommt vom Griechischen und die Ortschaft ist auch mit ihrem neuen Namen Cavus köy bekannt. Der Boden der Meeresbucht, die sich malerisch an die Beydaglari Berge lehnt, besteht aus Sand und das Meer ist seicht. Die Umgebung ist voll mit interessanten Schönheiten. Für Wassersportfans ist sie eine einzigartige Route. Die Meereswassertemperatur ist hoch und die Saison lang. Das Meer, das besonders hier klar ist und bis zu 29 m. Unterwassersichtweite bietet, sind für wird die Froschmänner und Unterwasserphotographen ausreichende Bedingungen.

Die geschlossene Meeresbucht von Adrasan, besitzt einen breiten und langen Strand. Sie können überall schwimmen. Der Elig Hügel, gehört zum Musa Berg und ist mit ihrer Silhouette eines sitzenden Kamels Aufmerksamkeit erregend. Am Anfang der Meeresbucht befindet sich der Markiz Hügel. Beide Seiten der Adrasan Meeresbucht sind mit Wäldern bedeckt und zeigen wie ästhetisch dieser Ort ist. Für Gäste, die sich für ihre Umgebung interessieren sind die Antikstadt Olympos, der Yanartas im mythologischen Berg die nahesten Ausflugsorte. Andere Ausflugsorte sind Cirali, Kas, Demre, Myra, Patara, Xantos, Phaselis und Antalya.

Die Adrasan Meeresbucht

Eine unbeschreibliche Umgebung, die Sie nie wieder verlassen möchten. Der richtige Platz für Erholung ist Adrasan. Während Antalya eine heiße, stressige Stadt mit vielen Touristen ist, ist Adrasan 100 km von Antalya entfernt, ein ruhiger Ort.

Auf dem Antalya - Kas Weg biegen Sie in Richtung Meer und erreichen nach 22 km Adrasan. Gäste, die ihren Urlaub in Adrasan verbringen, halten sich meistens im Garten, auf der Terrasse und am Strand und Meer von Adrasan auf. Adrasan, gehört zum Kreis Kumluca. Die linke Seite der Bucht, mit einem 2 km langen Strand, wird als Dere Ortschaft bezeichnet. Durch das Quellwasser aus den Tahtali Bergen sind Fische wie Flussbarsche, Meeräsche vorhanden. Auf der rechten Seite der Meeresbucht sind Hotels, Pensionen vorhanden.

Für Gäste, die sich für die Umgebung und Spaziergänge interessieren sind Trekkingplätze vorhanden. Zwischen Mavikent- Gelidonya sieht man die Oturak Meeresbucht mit ihrem Strand, die sogar bei heftigem Meer als ruhige Stelle berühmt ist.

Gäste die sich an der Taucherschule einschreiben, können während des Urlaubs an Taucherkursen teilnehmen. Die täglichen Gruppentauchaktivitäten finden in der Ortschaft Üc adalar, Pirasali Insel und Sulu Insel in 25-30 m. Tiefe statt und die Schüler erhalten am Ende des Kurses Tauchzertifikate.

Außerdem können Sie in Adrasan an Fischfangtouren teilnehmen. Deepfishing, die mit angemessenen Preisen Ganztags- oder Halbtagsfischfangtouren veranstaltet, bietet Ihnen aufregende Stunden während Ihres Urlaubs.

Adrasan ist für Trekking und Freeclimbing-Fans sehr geeignet. Bei den Trekking und Freeclimbingtouren werden Sie die Natur unendlich genießen. Trekking und Climbingplätze sind Sazak Meeresbucht Trekking, Gelidonya Leuchtturm Trekking, Olympos Trekking-Freeclimbing, Musa Berg Freeclimbing.


CHIMAERA (YANARTAS)


Chimaera, seit der Antike bekannt, ist ein Platz der Mystik und Mythen. Ca. 85 km westlich von Antalya, in der Nähe von Cirali, am Weg des Lykischen Wanderweges gelegen, kann man hier über ein Jahrtausende altes Naturwunder staunen.

Die brennenden Steine Yanartas (bedeutet auf türkisch: Yanartas = brennender Stein) Ein kurzer Aufstieg von ca. 20 Minuten auf ca. 250 mtr. Höhe am östlichen Ende von Cirali und schon sind Sie mitten bei den brennenden Steinen. Aus den Spalten des sehr felsigen Bodens brennen an verschiedenen Stellen kleinere Flammen, bis zu 30 cm hoch. Sie brauchen einfach an einer Spalte ein Feuerzeug anzumachen und schon brennt eine weitere Flamme.



OLYMPOS

Olympos ist eine antike Stadt an der Ostküste Lykiens (Kleinasien, Türkei) - heute Deliktas genannt. Sie ist von Antalya rund 72 km entfernt und liegt, wie auch Phaselis, im Nationalpark Olimpos Beydaglari. Einst bedeutende Stadt des Lykischen Bundes, ist historisch nur Weniges greifbar und auch die Ruinen faszinieren mehr durch ihre malerische Lage an einem Bachlauf in Strandnähe




PHASELIS


Zu Füßen des 2575 m hohen Tahtali-Berges (Olympos), 15 km südlich von Kemer liegen die drei natürlichen Häfen des antiken Phaselis, die Grundlage für ein historisches Handelszentrum. Der Anblick des Mount Tahtali vom südlichen Hafen aus ist besonders spektakulär. Die geschützten Kieselstein- und Sandstrände an den Buchten sind wunderbar, und das Wasser hier ist ruhig und sehr sicher für Kinder und junge Schwimmer. Die Ruinen von Äquadukten, Agoras, Bädern, ein Theater, das Hadrians-Tor und eine Akropolis zeigen die historische Bedeutung der Stadt einer einstmals bedeutenden Handelsstadt, von deren Größe noch die Ruinen des Theaters, der Agora, des Aquädutes und der Akropolis zeugen. Ein kleines Museum am Eingang zu Phaselis, wenn man auf dem Landweg kommt, bietet weitere Informationen. Die sandigen Strände bilden einen wunderbaren Flecken zum Faulenzen, Spielen und Träumen. Das friedliche Meer istideal zum Schwimmen.

Das antike Olympos liegt an der Südseite des Tahtali. Das Tal der Stadt ist bewachsen mit Oleander- und Lorbeerbüschen und sowohl auf dem Land- als auch auf dem Seeweg erreichbar. Das Spiel des Lichtes unterstreicht die Schönheit des Bodenmosaiks in einem antiken Bad. Das Tor eines Tempels, erbaut unter Marcus Aurelius Ende des 2. nachchristlichen Jahrhunderts, und das Theater sowie ein Brückenkopf und ein Stück vom Kai aus der hellenischen Zeit, repariert von Römern und Byzantinern, erinnern noch an das Altertum; die Außenmauern und Türme rund um die Bucht stammen schon aus dem Mittelalter.

Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung

Informationen über AFYON



AFYON

Afyon ist ein natürlicher Knotenpunkt der Türkei. Mit ihrer reichen historischen Vergangenheit haben Stadt und Umgebung alle Voraussetzungen für ein Fremdenverkehrszentrum Städte Wer einen Urlaub in der Türkei verbringt, wird garantiert viel sehen und erleben. Nicht nur Küsten und Natur begeistern die Feriengäste, auch die Großstädte, Urlaubsorte und kleinen Dörfer mit ihren Sehenswürdigkeiten haben viel zu bieten. Ob historische Altstädte, moderne Einkaufszentren oder das abwechslungsreiche Nachtleben - hier bleibt kein Wunsch unerfüllt. Lassen Sie sich darüber hinaus gastronomisch verwöhnen, und genießen Sie die herzliche Gastfreundschaft der Türken!

Freizeit und Sport

Viele Heil- und Thermalbäder laden zum Entspannen ein. Sehenswürdigkeiten In den Felsen geschlagene Stufen führen zur 226 m hohen, auf schwärzlichem Gestein erbauten Afyon-Burg. Die Errichtung der Burg geht auf das Jahr 1350 v. Chr. zurück. Sie wurde vom Hethiter-Herrscher Musil als Stützpunkt benutzt. Auch zur späteren Byzantiner- und Seldschukenzeit war die Burg Schauplatz wichtiger Gefechte. Dort wurden u. a. Hinweise auf die Phryger gefunden, z. B. vier große Zisternen und mehrere der Göttin Kybele geweihte Tempel. Zur Zeit des seldschukischen Sultans Alaadin Keykubad wurde die Burg restauriert, ein kleines Gebetshaus und ein Palast hinzugefügt.


Museen

40 Hügelgräber und 20 antike Stätten verschiedener Epochen sind im archäologischen Museum zu bewundern. Im Garten des Museums kann man einige kolossale Statuen, wie die des Herakles und des Kaisers Hadrian, bewundern. Mit Reliefs und Hieroglyphen versehene Stelen (aufgerichtete Felsplatten), die wohl als Türen für Grabkammern dienten, ziehen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich.


Geschichte

Die Besiedlung dieses Gebietes begann 7000 v. Chr. in der Kreidezeit, setzte sich in der Bronzezeit fort und bot in der Neuzeit Hethitern, Phrygern, Römern, Byzantinern, Seldschuken und Osmanen eine Heimat. Im Süden der Stadt wird Mohn angebaut, auf türkisch "Afyon".
Einkaufen

Handgewebte, wollene Kelims und handgeknüpfte Seidenteppiche sind eine Besonderheit der Region und in verschiedenen Geschäften im Stadtzentrum zu haben.
Essen und Trinken

Afyon hat eine breite Palette an traditionellen Spezialgerichten. Verschiedene Suppen und Truthahngerichte, Mohngebäck, Pasteten und Fleischgerichte mit Auberginen sind nur einige Delikatessen, die in den zahlreichen Lokalen angeboten werden. Aus der Vielfalt an süßen Nachspeisen sollten Sie das berühmte "Ekmek kadayif" probieren, ein besonderes Brot, welches mit Zuckersirup übergossen und einem Sahnehäubchen verziert, genossen wird.
Quelle :Informationen



Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information Über ALANYA


Türkei, Tuerkei/Antalya/Alanya



Wer einen Urlaub in der Türkei verbringt, wird garantiert viel sehen und erleben. Nicht nur Küsten und Natur begeistern die Feriengäste, auch die Großstädte, Urlaubsorte und kleinen Dörfer mit ihren Sehenswürdigkeiten haben viel zu bieten. Ob historische Altstädte, moderne Einkaufszentren oder das abwechslungsreiche Nachtleben - hier bleibt kein Wunsch unerfüllt. Lassen Sie sich darüber hinaus gastronomisch verwöhnen, und genießen Sie die herzliche Gastfreundschaft der Türken!

Alanya liegt an der türkischen Südküste. Hinter der auf einer Halbinsel liegenden Stadt erhebt sich der zum Taurus gehörende Akdagi.

Freizeit und Sport
Im Gegensatz zu vielen Urlaubszentren verfügt Alanya nicht nur in der Umgebung, sondern auch direkt im Stadtzentrum über schöne Strände. Das 15 Kilometer östlich von Alanya gelegene Dim-Flusstal ist ein beliebtes Ausflugsziel. Auf dem Fluss sind Kanufahrten möglich. Die Berge Akdagi und Cebelireis bieten gute Voraussetzungen zum Wandern und Bergsteigen, der Akdagi ist zudem offizielles Wintersportzentrum

Sehenswürdigkeiten
Das Wahrzeichen der Stadt ist der achteckige Rote Turm. Die Schiffswerftanlage wurde 1228 unter Seldschukischen Herrschaft angelegt, ebenso die gut erhaltene Festung aus dem 13. Jahrhundert auf dem Burgberg von Alanya. Am Fuße des Burgbergs liegt die Tropfsteinhöhle Damlatas. Auch die Fosforlu-Höhle, die mit einem Boot befahren werden kann, ist sehenswert: Der Phosphorierende Meeresboden lässt das Wasser leuchten.
Die Andizli Moschee von 1227 wird von einem ungewöhnlich hohen Minarett flankiert, die kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen und Türen der Burgmoschee zählen zu den schönsten Beispielen osmanischer Holzbearbeitung. In der näheren Umgebung befinden sich mehrere interessante Ruinenstätten: Leartis (22 Kilometer), Iotape (30 Kilometer) und Cyedra (bei Kargacy) Oder für eine Tagesausflug Aspendos, Side, und Perge.

Museen
Im Roten Turm am Hafen ist ein Ethnographisches Museum untergebracht, das Archäologische Museum umfasst neben der archäologischen auch eine ethnographische Sammlung

Geschichte
Bevor Alanya 1471 an das osmanische Reich fiel, erlebte es viele verschiedene Herrschaften: Nach Pamphylischer, Kilikischer, Hethitischer und Griechischer Besatzung bauten die Römer die durch Kriege und Überfälle zerstörte Stadt wieder auf. Unter den Byzantinern hieß Alanya Kolonores ("Schöner Berg"), unter den Seldschuken Aliye.

Einkaufen
Alanya ist berühmt für seine Textilien aus Seide. Der zarte Stoff wird aus Seidenraupen gewonnen, die in der Umgebung gezüchtet werden.


Einkaufen
Handgewebte, wollene Kelims und handgeknüpfte Seidenteppiche sind eine Besonderheit der Region und in verschiedenen Geschäften im Stadtzentrum zu haben.


Essen und Trinken
Alanya hat eine breite Palette an traditionellen Spezialgerichten. Verschiedene Suppen und Truthahngerichte, Mohngebäck, Pasteten und Fleischgerichte mit Auberginen sind nur einige Delikatessen, die in den zahlreichen Lokalen angeboten werden. Aus der Vielfalt an süßen Nachspeisen sollten Sie das berühmte "Ekmek kadayif" probieren, ein besonderes Brot, welches mit Zuckersirup übergossen und einem Sahnehäubchen verziert, genossen wird.

Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information Über ALTINOLUK und EDREMIT



Die Ägäische Küste zählt zu den schönsten Landschaften der Türkei. Die ruhigen Ferienorte, die der Tourismus noch nicht Fuß gefasst hat, bieten Urlaubsmöglichkeiten für Naturliebhaber, Kulturinteressierte, Sonnenhungrige und Wassersportler. Der Sarimsakli - Strand, zählt zu dem schönsten Stränden der Region. Die bekanntesten Ferien Orten in Balikesir sind Ayvalik, Edremit, Burhaniye, Avsa und Erdek. Ayvalik ist ca.140 km. westlich von Balikesir entfernt.

Bis nach dem ersten Weltkrieg war es von osmanischen Griechen bewohnt. Obwohl die Bevölkerung danach ausgetauscht wurde, haben sie Jahrelang im Frieden zusammen gelebt. Heute sprechen einige der Ortbewohner immer noch etwas Griechisch. Reste aus diesen Zeiten sind noch vorhanden. Die Saatli Camii wurde mit einem Minarett ergänzt. Die Taxiarchenkirche, die nicht in eine Moschee umgewandelt wurde, wurde als museal erhalten und im Jahr 1993 restauriert.
In der Gegend von Ayvalik befinden sich 22 kleine Inseln, die man täglich mit dem Boot erreichen kann. Zu der beliebtesten Beschäftigung der Touristen gehören Bootfahrten am Tag oder am Abend durch das Gewirr der Inseln in der Bucht.
Eine solche Fahrt kostet einschließlich einer Mahlzeit im Durchschnitt etwa 10 €. Man soll wie üblich vorher über den Preis und die Leistungen verhandeln.

Einer der schönsten Treff- und Aussichtspunkte der türkischen Westküste hat einen Namen wie aus dem Märchen. Seytan Sofrasi, auf Deutsch Teufelstisch genant, ist vor allem beim Sonnen Untergang einer der schönsten Orte Balikesir`s.

Zwei Meere aufeinander

Im Grunde treffen an der Bucht von Edremit, zwischen Assos und Ayvalik, zwei Meere aufeinander. Ein Meer von Olivenbäumen und das ägäische Meer. Diese Bucht ist das Zentrum der Olivenriviera, die sich mit unzählbaren silbriggrünen Ölbäumen am Golf von Edremit von der Biga-Halbinseln bis in die Region von Ayvalik erstreckt .Die Provinz Balikesir erzeugt 70% des türkischen Olivenöls. In der Region wird Oliven von Olivenbauern als Gold genant. Nach den Forschungen der Wissenschaftler, hat man festgestellt, dass in der Antike das Leben der Menschen 40 Jahre betrug. Doch in der Adramytteion (Kazdagi) betrug es über 60 Jahre, da sich die Menschen in diesem Gebiet meistens mit Oliven und Olivenöl ernährt hatten.
Nördlich von Edremit steigt sich der Kazdagi auf 1774 m. an, in der Antike Berg Ida genannt. Der erste Schönheitswettbewerb fand hier statt, bei der, der Sohn des Königs Priamos von Troja, unter den Göttinnen Aphrodite, Hera und Athena entschied. An de Bucht von Edremit gibt es mehrere bezaubernde Küstenorte. Akcay und Altinoluk sind die bekanntesten Ortsteile von Edremit.

Hier liegt auch der Kaz Dagi Nationalpark, mit wunderschönen Landschaften und erholsamen Grünflächen. Über dem nördlichen Golf aufragende Gebirgszug bildet eine entscheidende Klimagrenze und verhindert kaltlufteinbraches aus dem Norden.
Im Frühjahr sind hier die Temperaturen höher und die Niederschlagsneigung geringer. Wer die Sommerhitze des Südens nicht verkraftet, soll die Sommermonate am Golf von Edremit verbringen, weil die Olivenriviera bekannt für ihren hohen Sauerstoffgehalt in der Luft ist. Man findet hier ein mildes Klima mit angenehmen Temperaturen.

Kus Cenneti

Manyas Gölü ist bekannt durch seinen Vogelschutzpark. (Kus Cenneti) .Manyas Gölü ist ca.166 km² groß, maximal 8 m. tief. Kuscenneti ist ein Naturbelassenes Überschwemmungsgebiet, welches zur Zeit des Vogelszugs von über 240 Vogelarten besucht wird. Das Schutzgebiet durchschwämmt jährlich über 3 Millionen Vögel. Der als Vogelparadies bezeichnete Naturschutzpark wurde durch den deutschen Hydro- und Zoologen Curt Coswig entdeckt. Curt Coswig bereitete während der Hitler-Zeit die Gründung des Parks vor.
Altes Penderamus, jetzt genannt Bandirma, ist heute nach Istanbul die wichtigste und die zweitgrößte Hafenstadt der Region. Der Feriendorf Avsa ist eine andere Feiertagsinsel, die die großartigen Strände und des freien Wassers sowie den berühmten Weinberge und Weinkeller sich rühmt.
Sindirgi ist die für das Spinnen der großartigen türkischen Teppiche bekannt. Die Wolldecken von Yagcibedir gehören zu dem taxiertesten im Land und wachsen reizender,wenn sie älter werden. Bekannt sind im weiteren Umkreis der Stadt Balikesir die Zahlreichen Thermal und Mineralquellen. Bekannteste Termalanlagen in der Umgebung sind Gönen, Pamukcu, Güre, Balya, Hisarköy und Ilica.


Quelle:

Avrupa Balikesirliler Kültür ve Dayanisma Dernegi


Information über ANKARA


Türkei, Tuerkei/ Hauptsatdt Ankara

Die Hauptstadt der Republik Türkei, (2,9 Mio. Einwohner, 835-1000 Meter ü.d.M.), liegt im Übergangsbereich von Zentralanatolien und dem Südpontus. Die Stadt liegt im anatolischen Hochland und ist von einer hügeligen Berglandschaft umrahmt. Die um das Stadtgebiet angelegten Stauseen dienen neben der Wasserversorgung auch als Naherholungsgebiete.



Freizeit und Sport

Der Altinpark bietet auf 640.000 qm Fläche ein internationales Kultur- und Wissenschaftszentrum, Sporthallen und Sportplätze, mehrere Amphitheater sowie zahlreiche Restaurants. Auch der Atatürk Orman Ciftligi ist eine großzügige Parkanlage. Hier gibt es große Kaffeehäuser, zahlreiche Picknickplätze, ein Schwimmbad in Form des Schwarzen Meeres und den Zoo von Ankara. Im Stadtzentrum befindet sich der Genclik Parki (Jugendpark), eine weitläufige Grünfläche im Stadtzentrum mit Teehäusern, Jahrmarktsattraktionen und einem künstlichen See (Bootsverleih).


Sehenswürdigkeiten
Der Atatürk Bulvari bildet die zentrale Nord-Süd-Achse der Stadt, er verbindet das Herz der Altstadt (Ulus Meydani) mit der modernen Neustadt. An dem 5 Kilometer langen, von Baumreihen gesäumten Boulevard reihen sich Geschäfte, Restaurants und Straßencafés sowie die Oper und die Universität. Über der Altstadt thront die Zitadelle aus dem 7. Jahrhundert auf dem 120 Meter hohen Burgberg, an dessen Südhang sich die älteste Moschee der Stadt befindet, die Arslanhani Camii (13. Jh.). Unterhalb der Burg befinden sich die bedeutendsten antiken Sehenswürdigkeiten Ankaras: Die 15 Meter hohe Julian-Säule, die Ruinen des Augustustempels (10 n. Chr). und die Caracalla-Thermen (3. Jh.). Eine bedeutende Sehenswürdigkeit neueren Datums ist das monumentale Mausoleum Atatürks, das Anit Kabir. Das 1944-1953 erbaute Wahrzeichen des modernen Ankaras ist ein typisches Zeugnis türkischer Architektur.


Museen


Das Museum für Anatolische Zivilisationen (Hethiter-Museum) besitzt mit seiner eindrucksvollen archäologischen Sammlung hethitischer und anatolischer Fundstücke Weltruhm und zählt zu den Höhepunkten eines jeden Ankara-Besuches. Auch das ethnografische Museum und das archäologische Museum lohnen einen Besuch. In Cankaya befindet sich im Park des Regierungssitzes des Staatspräsidenten das ehemalige Wohnhaus Atatürks mit dem Museum Cankaya Atatürk Evi. Der Ankara-Palas beherbergt das Cumhuriyet Müzesi (Museum der Republik). Nördlich hinter der Universität steht auf einer kleinen Anhöhe das Museum für Moderne Kunst mit osmanischen Werken türkischer Maler des 19. und 20. Jahrhunderts.

Geschichte

Die Geschichte Ankaras reicht bis in hethitische Zeit (2000 v. Chr.) zurück. Danach folgten Phasen phrygischer, lydischer sowie persischer Herrschaft. Im 3. Jh. v. Chr. erhielt die Stadt als Kapitale der keltischen Galaten den Namen Ankyra. 25 v. Chr. wurde das heutige Ankara unter Kaiser Augustus zur Hauptstadt der Provinz Galatien. Im Zuge der Entwicklung des Islams wurde die Stadt im 7. und 8. Jh. von persischen und arabischen Einflüssen geprägt. Eine Blütezeit erlebte Ankara, nachdem es 1403 an die Osmanen fiel, die hier bis zum Zusammenbruch des Osmanischen Reiches herrschten. Während des Freiheitskampfes wurde Ankara 1920 zu einem zentralen Stützpunkt und 1923 wegen seiner geopolitischen Lage von Atatürk zur Hauptstadt der neuen Republik Türkei erklärt. Damit setzte eine gewaltige Expansion ein: Städtebauer aus €pa wirkten bei dem planmäßigen Ausbau Ankaras zu einer modernen, z. T. westlich geprägten Metropole mit.

Einkaufen
In der Altstadt rund um den Ulus Meydani werden Schmuck, Lederwaren, Textilien und Teppiche angeboten. Das malerische Basarviertel Ankaras liegt südlich der Hisarparki Cad. In den verwinkelten Gassen, den schmalen Verkaufsstraßen und den weiten Basarhöfen wird von Lebensmitteln über Glas- und Porzellanwaren bis hin zu Unterhaltungselektronik alles verkauft, was das Herz begehrt. An Werktagen findet vor dem Tor der Zitadelle ein Markt für Trockenfrüchte und Gewürze statt. Im Süden Ankaras befindet sich im Stadtviertel Cankaya das moderne Einkaufszentrum Atakule. Die zahlreichen Geschäfte entlang des Atatürk Bulvari bieten u. a. Kleidung €päischer Marken zu günstigen Preisen an.


Essen und Trinken
Rund um die Zitadelle befinden sich viele kleine Restaurants mit stimmungsvoller Atmosphäre, z. T. mit Tanz und Musik. Im Botschaftsviertel Kavaklidere reihen sich Discos und Nachtclubs aneinander, gemütliche Kneipen und Bistros findet man vor allem im Studentenviertel Cebeci und rund um den Kizilay-Platz - das Herzstück eines Viertels, das fast ausnahmslos aus Fischlokalen, Cafés und Biergärten besteht.


Veranstaltungen
Ankara ist das kulturelle Zentrum der Türkei. Theater- , Opern-, Ballettaufführungen türkischer und ausländischer Stücke, zahlreiche Festivals, z. B. das internationale Film-Festival Ankara, das internationale Kunstfestival, das internationale Musikfestival oder die Asien-€pa Kunst-Biennale sind Teil des vielfältigen Angebots.


Klima
In Ankara herrscht ein gemäßigtes Kontinentalklima mit trockenen und warmen Sommern (Tageshöchstwerte um 30 C) und kaltfeuchten Wintern mit seltenen Schneefällen (Tagestiefstwerte um den Gefrierpunkt). Der Jahresniederschlag (344 mm, durchschnittlich 68 Tage) fällt überwiegend im Winterhalbjahr, das Niederschlagsmaximum wird im Frühjahr erreicht.


Anreise
Nach Ankara führen fast alle wichtigen Verkehrsverbindungen des Landes. Flugverbindungen existieren mit allen Provinzstädten und mit internationalen Flughäfen. Die einfache Zugfahrt von Istanbul (667 km) dauert 7,5 Stunden, von Zonguldak (Schwarzmeerküste, 486 km) 11 Stunden, von Izmir (Westtürkei, 824 km) 13,5 Stunden, von Adana (Südtürkei, 674 km) 13,5 Stunden.


Unterkunft
Ankaras Unterkünfte sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Besonders viele Hotels aller Preisklassen befinden sich im Ulus-Viertel. An dem östlich des Zentrums gelegenen Stausee Bayindir Gölü gibt es ebenso Campingmöglichkeiten wie in vielen an Ankara angrenzenden Waldstücken.
Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über ANTALYA


Türkei, Tuerkei/ Antalya

Die Provinzhauptstadt Antalya liegt auf einem schroff ins Meer abfallenden Felsplateau an der türkischen Südküste im Golf von Antalya.
In Antalya kann man alle vier Jahreszeiten genießen: Während an der Küste der Strand zum Sonnenbaden und das klare Meer zum Tauchen einladen, kann man im Skigebiet Saklikent (ca. 50 Kilometer entfernt) Ski fahren. Die Hochebenen des Taurusgebirges sind beliebte Ausflugsziele, hier sind Wanderungen und Bergsteigen möglich. In der Schlucht des Köprülü-Nationalparks werden auf dem Fluss Köprücay die aufregendsten Wildwasserfahrten des ganzen Landes organisiert.

Sehenswürdigkeiten
Von der alten Stadtmauer sind noch Teile erhalten, die den malerischen Hafen und einen Teil Antalyas in Form eines Hufeisens umgeben. Vier Tore gewähren Einlass in die Stadt. Auf dem Kale Kapysy Platz steht ein sehenswerter Uhrturm. Das Innere der alten Burg, Kaleici genannt, bildet heute mit seinen Pensionen, Bars und Basaren den Stadtkern.

Als Wahrzeichen der Stadt gilt das
Yivli-Minarett mit angrenzender Moschee. Das prunkvolle Hadrianus-Tor aus weißem Marmor wurde 130 n. Chr. zu Ehren des Besuchs von Kaiser Hadrian gefertigt und gilt als das schönste Tor Pamphyliens. In der Umgebung sind verschiedene antike Stätten zu besichtigen, darunter Perge (18 Kilometer), Termessos (34 Kilometer), Olimpos (zwischen Kemer und Adrasan) und Phaselis (58 Kilometer). Die Evdir Karawanserei mit ihrem spitzbogigen Portal ist 18 Kilometer von Antalya entfernt und wurde 1210-1219 errichtet.

Museen
Das Archäologische Museum vermittelt einen sehr guten chronologischen Einblick in die Vergangenheit des Gebietes um Antalya.

Geschichte
Der pergamenische König Attalos II. gründete die Stadt unter dem Namen Attalia. Ausgrabungen zufolge haben hier bereits vor 40.000 Jahren Menschen gesiedelt. In ihrer bewegten Geschichte erlebte die Stadt viele verschiedene Herrschaften, darunter Griechen, Römer, Seldschuken, Byzantiner und Osmanen. 1923 wurde Antalya zur Hauptstadt der Provinz Antalya erklärt.

Einkaufen
Antalya ist berühmt für seine Marmeladen, die aus fast allen Obst- und Gemüsesorten hergestellt werden. Beliebt sind auch mit Wurzelfarben kolorierte Teppiche.

Essen und Trinken
Regionale Spezialitäten der Stadt sind Kölle, ein Eintopf aus Kichererbsen, Weizen und Bohnen, sowie Auberginen- und Bergamottenmarmelade.

Veranstaltungen
245 n. Chr. wurde der heilige St. Nikolaus, der in der Legende als Weihnachtsmann weiterlebt, in Patara bei Fethiye geboren. Im Dezember findet in Antalya jedes Jahr ein internationales St.-Nikolaus-Symposium statt.


Klima
In Antalyas herrscht ein typisch mediterranes Klima mit trockenen, heißen Sommern und milden, regnerischen Wintern, weiter im Landesinneren herrscht ein Übergangsklima.


Quelle:
Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



information über ASSOS


Türkei, Tuerkei/Assos Geschichte


Assos ist eine antike Stadt an der Südwestküste der Trojas in der türkischen Provinz Canakkale; die Stadt heißt heute Behramkale Blick auf die Akropolis Der Siedlungsplatz, ein 234 m hoher Felsen aus dunklem Trachyt direkt am Meer, war schon in der Bronzezeit besiedelt. Im 7. Jahrhundert v. Chr. wurde Assos von Methymna auf der benachbarten Insel Lesbos aus gegründet.
Die Stadt war Mitglied im Attisch-Delischen Seebund, spielte aber anscheinend in den griechisch-persischen Konflikten des 5. und 4. Jahrhunderts v. Chr. keine Rolle. Erst im Satrapenaufstand ist sie von Bedeutung, hier verschanzte sich 366 v. Chr. der aufständige Satrap Ariobarzanes. Seit etwa 360 v. Chr. stand es unter Herrschaft des Eubulos und seines Nachfolgers Hermeias.
334 / 241 v. Chr. lag die Stadt im Herrschaftsgebiet Alexander des Großen und der nachfolgenden Seleukiden. 241 / 133 v. Chr. gehörte Assos zum Reich der Attaliden von Pergamon, bevor es Teil des römischen Reiches wurde. In byzantinischer Zeit war Assos Bischofssitz und gehörte zum Thema Aigaion Pelagos. Noch 1306 konnten die Griechen die Festung Assos, die sich nur noch im Bereich der alten Akropolis befand, gegen die Osmanen verteidigen, kurz darauf ging die Siedlung jedoch in deren Besitz über.


Ruinen
Die Stadtmauer ist in ihrer Ausdehnung von 3 km mit Türmen und Toren in großen Teilen noch sehr gut erhalten. Sie entstand in vielen Bauphasen vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis in byzantinische Zeit. Daneben sind Reste einer wohl noch archaischen Stadtmauer sichtbar.


Der dorische Tempel der Athena
Dieser Tempeö wurde an der höchsten Stelle des Stadtberges wurde um 530 / 520 v. Chr. errichtet. Einige der Säulen aus einheimischem Trachyt, die jedoch im Altertum mit weißem Marmorstuck überzogen waren, wurden im Rahmen der archäologischen Forschungen teilweise wieder aufgestellt. Der Athenatempel ist der einzige bekannte archaische Tempel dorischer Ordnung in Kleinasien. Von hier hat man einen guten Blick auf die gegenüberliegende Insel Lesbos.


Osmanische Moschee
Die osmanische Moschee wurde nach der Eroberung der Stadt erbaut. Im Stadtgebiet, an den Hängen zwischen Agora und Meer, sind heute noch erhalten die Agora mit auf zwei Seiten umgebenden Hallen, das Buleuterion, das Gymnasion, das Theater und eine römische Therme. Außerhalb der Stadtmauer liegt eine gut erhaltene Nekropole mit Grabbauten und Sarkophagen.



Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung

Information über AYVALIK


Türkei, Tuerkei/Ayvalik


Wer einen Urlaub in der Türkei verbringt, wird garantiert viel sehen und erleben. Nicht nur Küsten und Natur begeistern die Feriengäste, auch die Großstädte, Urlaubsorte und kleinen Dörfer mit ihren Sehenswürdigkeiten haben viel zu bieten. Ob historische Altstädte, moderne Einkaufszentren oder das abwechslungsreiche Nachtleben - hier bleibt kein Wunsch unerfüllt. Lassen Sie sich darüber hinaus gastronomisch verwöhnen, und genießen Sie die herzliche Gastfreundschaft der Türken!

Die Gründung der Stadt geht auf die Ansiedlung äolischer Stämme zurück, die hier einwanderten. Historiker belegen, dass der Name sich auf Äolia/Aiolia zurückführen lässt. Die Stadt hatte eine bemerkenswerte Geschichte und eine Sonderstellung innerhalb des Osmanischen Reiches. Aufgrund militärischer Erfolge wurde der damals griechischen Bevölkerung gestattet, exklusiv in der Stadt zu siedeln, d. h. außer wenigen osmanischen Beamten war es türkischen Landsleuten nicht erlaubt, hier zu siedeln.


Freizeit und Sport
In Mai 1919 besetzten die Griechen im griechisch-türkischen Krieg Teile der ägaischen Küste. Nach der Niederlage der Griechen im Herbst 1922 gegen die türkische Armee und dem darauffolgenden Bevölkerungsaustausch wurden Griechen aus Ayvalik gegen die Teile der türkischen Minderheiten von den ägaischen Inseln (meist aus Kreta und Lesbos) und aus Nordgriechenland ausgetauscht. Heute wird in Ayvalik, meist auf der Halbinsel Cunda (Ali bey adasi), die zu Ayvalik gehört, teils griechisch gesprochen. Man findet heute in Ayvalik in vielen Restaurants die kretische, griechische und bosnische Küche wieder. In einem kleinen Dorf namens Kücükköy (8 km von Ayvalik) wurden ab 1908 und danach in mehreren Gruppen Flüchtlinge aus Bosnien angesiedelt, die heute noch unter sich bosnisch sprechen.


Museen
In Ayvalik (gr. "Kydonies") gab es bereits im 19. Jahrhundert eine Druckerei, eine Apotheke und es waren verschiedene Konsulate hier ansässig, unter anderem das deutsche, das französische und das holländische Konsulat. Es gab eine Akademie und verschiedene Gymnasien und Berufsschulen. Die noch existierenden Herrenhäuser lassen den damaligen Wohlstand der Stadt erahnen. Aufgrund der Sonderstellung behielt die Stadt die Steuerrechte, und man musste keine Abgaben an das Osmanische Reich zahlen. Noch heute finden sich in der Umgebung der Stadt vielfach Überreste griechischer Gebäude und Klöster, die sich teilweise in einem schlechten Zustand befinden. Viele Vereine in Ayvalik fordern mittlerweile von den örtlichen Behörden die Restaurierung der Klöster und Kirchen, um die Kulturgüter der Stadt zu erhalten.


Geschichte
Die Altstadt von Ayvalik bietet die schönsten Beispiele der neo-klassischen Architektur des Greek Revival. Sehenswert sind besonders die Herrenhäuser an der Küstenstraße. Einige ehemaligen Kirchen werden heute als Moscheen genutzt und sind daher gut erhalten. Damals wie heute lebt ein großer Teil der Bevölkerung vom Olivenanbau. Mit 2.000.000 Olivenbäumen ist hier das größte Olivenanbaugebiet der Türkei. Die verschiedenen Sorten konkurrieren bereits bestens mit Ölen aus der Toskana. Das ägäische Meer hat immer noch ein reiches Fischvorkommen und somit ist die Fischerei weiterhin erhalten geblieben. In den nostalgischen und verwinkelten Gassen findet man immer noch Olivenöl-Seifenhersteller. Insbesondere im Winter, wenn die Oliven geerntet und gepresst werden, riecht es sehr nach Ölivenöl in der Stadt. Jeden Donnerstag findet in Ayvalik ein Basar statt, zu dem auch gerne die Nachbarn aus Lesbos anreisen.


Einkaufen
Handgewebte, wollene Kelims und handgeknüpfte Seidenteppiche sind eine Besonderheit der Region und in verschiedenen Geschäften im Stadtzentrum zu haben.


Essen und Trinken
Afyon hat eine breite Palette an traditionellen Spezialgerichten. Verschiedene Suppen und Truthahngerichte, Mohngebäck, Pasteten und Fleischgerichte mit Auberginen sind nur einige Delikatessen, die in den zahlreichen Lokalen angeboten werden. Aus der Vielfalt an süßen Nachspeisen sollten Sie das berühmte "Ekmek kadayif" probieren, ein besonderes Brot, welches mit Zuckersirup übergossen und einem Sahnehäubchen verziert, genossen wird.


Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über BELEK und GOLF HOTELS



Belek
Ein Paradies für Urlaub am Mittelmeer, eine ziemlich verschiedene Welt mit ihrem eigenartigen Kiefernwald. Die natürliche Schönheit von Belek wurde im Jahr 1984 entdeckt, seitdem ist das Gebiet als das Tourismus Center Belek bekannt. Belek ist ein noch sehr junger Ferienort. Dadurch konnte man die Bebauung sehr vorsichtig planen und stets auf ein harmonisches Zusammenspiel mit der Natur achten.
Anders als in anderen Orten wurde die Bebauung des Ortes genau geplant und die Anzahl der Hotels begrenzt.
Mit seinem herrlichem Goldstrand des Mittelmeers und umlegen mit bewaldeten Bergen der türkischen Riviera ist Belek ein Golfparadies. Das paradiesische Gebiet um Belek herum verfügt über die besten Golfplätze von ganz €pa.
Die erst seit 1992 bestehende Region zeichnet sich durch großzügige und komfortable Hotelanlagen die vom Strand zurückversetzt und harmonisch in die Landschaft gebaut werden. Die kilometerlangen Sandstrände laden ebenso wie das Naturschutzgebiet im Hinterland mit seinen duftenden Pinien und Eukalyptuswäldern zu ausgiebigen Spaziergängen ein.

Das Gebiet Belek liegt 30 km östlich entfernt von Antalya an der türkischen Mittelmeerküste, Es ist ein Gebiet, das in den vergangenen Jahren von dem Ministerium für Tourismus in Zonen aufgeteilt wurde, um das Modell eines geplanten Tourismus von Anziehungskraft und Attraktion zu schaffen, nicht nur für Urlauber unserer Gegenwart, sondern auch für diejenigen des nächsten Milleniums.

Insgesamt gibt es 34 vier und fünf Sterne Hotels und Feriendörfer. Alle sind offiziell als "Erste Klasse" klassifiziert.Im Umfeld gibt es 38 Vier- oder Fünfsterne Hotels, Feriendörfer der Ersten Klasse und 11 Golfplätze. Alle Anlagen sind Anlagen der ersten Klasse mit einem idealen Milieu für Familien und mit vielen Möglichkeiten und Servicen zur Gunsten der Gäste. Alle Anlagen haben Tennisplätze, überdachte und offene Schwimmbäder, voll ausgestattete Gesundheits- und Fitneß Center, Spielplätze.

Die Architekten, die die Golfplätze planten, haben alle Wünsche der Golfspieler vom Anfänger bis zum Profi berücksichtigt. In allen Golfplätzen herrscht der herrliche Duft von Eukalyptus und Tannenbäumen vor. Das Panorama der Taurusberge mit schneebedeckten Gipfeln und der Anblick einer Vielzahl von Seen wird den Golffreunden einen angenehmen Urlaub genießen lassen. mit 300 Sonnentagen im Jahr können Golfspieler fast das ganze Jahr über Golf spielen.

Bars, Restaurants und noch viele andere Ausstattungen. Die erstklassigen Hotels und Feriendörfer sind ideal für familien die gegend ist sehr Familienfreundlich, sie bieten alle eine Reihe von Möglichkeiten und Diensten an, um "Exaktheitliebende" zufriedenzustellen.


Tourismus

Belek hatte schon in der Antike Gäste wie die bekannten Orientreisenden Marco Polo, St. Paulus und Führer der Hellenischen, römischen und byzantinischen Epoche und bietet Touristen und seinen Bewohnern eine unvergleichliche Atmosphäre. Die Architektur, die archäologischen Stätten, die Museen und die Märkte sind die Sehenswürdigkeiten von Belek.

Außer den antiken Städten wie Perge, Aspendos, Side gibt es auch Wasserfälle, Höhlen, Skicenter und viele natürliche Gegenden zu bewundern. Sie können hier die feinsten Gerichte der türkischen Küche genießen oder auch sich in nicht überdachten Diskos amusieren.


Für Golffreunde

Belek, ist für die Freunde des Golfspiels mit seinen 6 verschieden sehr gut angelegten Golfgebieten, die unter den besten Golfplätzen €pas zählen und in nur 6 bis 8 Minuten Entfernung liegen das Golfspiel unter Eukalyptus und Tannenbäumen, mit Panorama zu schönen Seen und den schneebedeckten Gipfeln der Taurus-Berge ein einmaliges und unvergleichliches Erlebnis. Es gibt besonders günstige Eintrittsgebühren und Mitgliedsbedingungen.

Belek ist einer von den wenigen Plaetzen an den Türkischen Küsten wo die Caretta Caretta Schildkröten gerne ihre Eier legen. 574 verschiedene Pflanzenarten, 29 von denen sind als endemisch, in dieser einzigartigen Umgebung eingetragen worden. Belek ist auch ein Vogelparadies, hier können 109 verschiedene Arten von wunderschönen Vögeln, darunter die Tyto Alba, eine Schleier-Eule und das Symbol von Belek, die ganze 12 Monate des Jahres beobachtet werden.

Zahlen und Fakten
*80 bis 150 m Strandbreite
*300 Sonnentag im Jahr
*Wassertemperatur im Durchschnitt +24C
*Luftfeuchtigkeit 55%
*Von Europa aus ca. 3 Flugstunden
*20 Minuten bis Flughafen Antalya
*30 Minuten bis Antalya Stadtzentrum
*Von Antalya aus erreichbar in
5 Autostunden: Kappadokien
3 Autostunden: Pamukkale

Golfen in der Umgebung von Belek


Ganz in der Nähe finden Sie tolle Golfanlagen, die wir folgend beschreiben:

GLORIA VERDE COURSE (9 Loch, 36 par)


Offizielle Eröffnung September 2001
Fläche 450.000 m2
Handicap für Damen 36
Handicap für Herren 28
Green's Ungefähr 650 m2, 28 Bunker and 2 See
Tee's Weiß, Gelb, Rot, jedes Tee ca. 15 m2
Fairways eng und schwer, präzise Eigenschaften der Wiese Green's und Fairway's; Bermuda 7 seet, Putting Green 800 m2., 2 Chipping Pitching Green's, Driving Range - 20.000 m2.
Cart:40

NATIONAL GOLF COURSE (18 Loch, 72 par)


Offizielle Eröffnung 18 November 1994
Fläche 920.000 m2 Tannen und Eukalyptus Wald.
Ausbildungsfeld 9 Loch (Academy)
Handicap Damen 36
Handicap Herren 28
Green's 550 m2.(29)
Tee's Weiss, Gelb, Rot
Steinbecken 6 Deich
Fairway's schwer und gerecht
Bunker's 2.200 m2. (29)
Eigenschaften der Wiese Green's und Fairway'ls Bermuda Wiese 2 Putting Green, Chipping und Pitching Green, Driving Range - 40 bay, Ost West gestreift, Executive Course 300meter lang, Maxfi Co Range balls
Cart 20 Stück

ROBINSON NOBILIS GOLF COURSE (18 Loch, 72 par)


Offizielle Eröffnung 29 Oktober 1998
Fläche 950.000 m2
Ausbildungsfeld 9 Losch (Academy)
Handicap Damen 36
Handicap Herren 28
Green's 560 m2
Tee's Weiss, Gelb,Blau, Rot, Jeder Tee ca.150m2
Steinbecken 7 Stück, 5 davon mit Mebran isoliert, Süsswasser.
Fairway's eng,schwer und praetiös.
Bunker's 16.000 m2. Bermuda und Sand, 63 Stück
Eigenschaften der Wiese Greens agrestis Putting Green 800 m2, Chipping und Pitching Green, Driving Range - 40 Wurfpakure Wiese tees
Cart 40 Stück

TAT GOLF COURSE (27 Loch)


Offizielle Eröffnung 01 September 1997
Fläche 1.300.000 m2 Tanne und Eukalyptus Wald
Ausbildungsfeld 9 Loch (Academy)
Handicap Damen 36
Handicap Herren 28
Green's 600 m2
Tee's weiss,gelb,grün
Steinbecken 8 See
Fairway's eng,schwer und praetiös.
Bunker's 10.500 m2. (70)
Eigenschaften der Wiese i Bermuda, 1Putting Green , 2 Practice Green,1 Pitching Green, Driving Range - 105m x275m 27 Personen
Cart 40

GLORIA GOLF COURSE (18 Loch, 72 Par)


Offizielle Eröffnung September 1995
Fläche 772.000 m2 nah am Meer und Wald
Ausbildungsfeld 9 Loch (Academy)
Handicap Damen 36
Handicap Herren 28
Green's 600 m2
Tee's Weiss, Gelb, Blau, Rot, jeder Tee ca 150m2
Steinbecken 7 Steinbecken
Fairway's Eng und anstrenged, praetiös
Bunker's 16.000 m2. (63)
Eigenschaften der Wiese Green's und Fairway's Bermuda Putting Green- 800 m2. 2 Chipping und Pitching Green, Driving Range - 48 Wurfparkuren,2 Reihen Driving Range
Cart 40 Stück


ANTALYA GOLF COURSE (PASCHA COURSE) (18 Loch, 72 Par)


Offizielle Eröffnung 15 November 2002
Ausbildungsfeld 3 Loch (academy)
Handicap Damen 36
Handicap Herren 28
Green's 560 m2
Tee's Weiss, Gelb, Blau, Rot
Fairway's Anstrengend aber nicht sehr schwierig
Bunker's 16.000 m2 (63)
Eigenschaften der Wiese Green's und Fairway's Bermuda Putting Green- 800 m2, Chipping und Pitching Green, Driving Range - 40 Wurfparkuren mit Wiese und Tees bedeckt , qualifiziertes P.G.A.
Cart 50

ANTALYA GOLF COURSE ( SULTAN COURSE) (18 Loch, 72 Par)


Offizielle Eröffnung September 2003
Ausbildungsfeld 3 Loch (academy)
Handicap Damen 36
Handicap Herren 28
Green's Tee's und Fairway's 419 Bermuda



Information über BODRUM YALIKAVAK TORBA GÜLLÜK



Bodrum
Auf der Halbinsel im Norden des Golfes von Gökova liegt ein singendes, schwingendes Städtchen mit vielen Künstlern und Intellektuellen: Bodrum. Der griechische Gelehrte Homer beschrieb die Landschaft als eine "unendliche Bläue".
Auf einer Landzunge zwischen Ost- und Westhafen bewacht ein mächtiges, mittelalterliches Kastell die Bucht des ehemaligen Halikarnossos. Schneeweiße, blumenübersäte Häuser zieren die Ufer. Die in den Bodrumer Bootswerften hergestellten Boote sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Ob Yachteigner, Pauschaltourist oder Rucksackreisender - in Bodrum fühlen sich Alle wohl.


Freizeit und Sport
Bodrum ist das Zentrum für Bau, Wartung und Reparatur von Yachten - Yachttourismus ist dort eine Haupteinnahmequelle. Bis zu 30 m lange Segelyachten mit modernster Technik werden hier gebaut. Wer die Seeluft mag, geht auf die "Blaue Reise" in die glasklaren Gewässer des Golfs von Gökova, wo man in eine grün-blaue Farbensinfonie eintauchen kann. In Bodrum und Umgebung gibt es zahlreiche, wunderschöne Sandstrände von ursprünglicher Schönheit. Sie sind ideal zum Ausspannen, Fisch essen oder die Flora bewunden.


Sehenswürdigkeiten
Das kulturelle Erbe der Umgebung Bodrums ist faszinierend, sei es das Amphitheater, die Felsengräber oder das Myndos-Tor, das eines der Stadttore von Halikarnassos war. 99 Jahre dauerte der Bau der Burg von Bodrum. Sie hieß ursprünglich St. Peter und wurde von den Rittern des Johanniterordens auf Rhodos im 15. Jahrhundert errichtet. Ein großer Teil des Baumaterials stammte vom Mausoleum des karischen Königs Mausolos, das eines der Sieben Weltwunder der Antike war.


Museen
Das Bodrumer Museum für Unterwasserarchäologie gehört zu den weltweit bedeutendsten seiner Art. Allein die Kollektion von Amphoren aus dem östlichen Mittelmeerraum ist einmalig. Besuchszeiten: täglich außer Montag von 10.00 - 12.00 und von 14.00 - 18.00 Uhr. Das Freilichtmluseum zeigt den Ort, an dem eines der Sieben Weltwunder stand: Das Grabmal für den karischen König Mausolos. Das Wort "Mausoleum" leitet sich davon ab. Leider wurde es bei einem großen Erdbeben zerstört, die Steine wurden später für den Bau der Bodrumer Burg verwendet. Schöne Reliefstücke wanderten im 19. Jahrhundert im Gepäck britischer Ausgräber ins Londoner British Museum.


Geschichte
Zahlreiche Völkerstämme kamen nach Bodrum, da sich von dort aus die Herrschaft über die Ägäis festigen ließ. Vor der Zeitenwende gehörte Bodrum, damals Halikarnassos genannt, zu Karien, einem zwischen Lykien und Ionien gelegenen Königreich. Bodrum stand auch unter der Herrschaft der Perser, Mazedonier, Römer und Byzantiner. Im Mittelalter gewann der Ritterorden der Johanniter in Bodrum die Oberhand, der auch den Bau des Kastells St. Peter durchführte. Halikarnassos und Umgebung brachten bedeutende Persönlichkeiten, wie Herodot und mehrere Künstler, hervor.


Einkaufen
Bodrum ist ein Künstlerstädtchen, dementsprechend reich und originell ist das Angebot. Lederarbeiten, Schmuck, Bilder, Spitzen, Häkelarbeiten, Dekorationsstücke und Antiquitäten werden in den vielen Geschäften und an den Ständen angeboten. An sechs Tagen in der Woche gibt es Obst- und Gemüsemärkte, auf denen auch handgewebte Stoffe angeboten werden.


Essen und Trinken
Probieren Sie mal Köpoglu, eine Vorspeise aus Joghurt. Weitere Highlights für den Gourmet-Gaumen sind gefüllte Kürbisblüten, Bergamotte-Konfitüre und 'ada cay', ein Kräutertee.


Veranstaltungen
Zu jeder Tages- und Nachtzeit kann man in Bodrum ein anderes Vergnügen erleben. Bodrumer Nächte haben durch die Beleuchtung der märchenhaft strahlenden Burg etwas Magisches. Den Innenhafen mit einem vom Jazz bis zur klassisch türkischen Musik reichenden Angebot sollte man erlebt haben!


Klima
Die Winter sind mild, die Sommer heiß und trocken - trotzdem ist die Hitze gut erträglich. Denn im Sommer weht nachmittags immer eine starke Brise, "meltem" genannt.


Anreise
Bodrum ist mit allen größeren Städten des Landes durch regelmäßigen Busverkehr verbunden. Der Busbahnhof liegt im Stadtzentrum,
Schiffsverbindungen: Ein planmäßiger Fährdienst geht ab dem Haupthafen zu den griechischen Inseln Kos und Rhodos sowie nach Datca (Knidos), Didyma und Dalyan. Bodrum Fähren Agentur
Flugverbindung: Der Flughafen Milas ist 30 km vom Bodrumer Stadtzentrum entfernt.


Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über BURSA


Türkei, Tuerkei/ Bursa
Die Provinzhauptstadt Bursa liegt in der Marmararegion am Fuße des Uludag, einem beliebten Wintersportgebiet der Türkei.


Freizeit und Sport
Die Provinz Bursa verfügt am südlichen Marmarameer über insgesamt 135 Kilometer Küste, vor allem in den Kreisstädten Karacabey, Mudanya und Gemlik befinden sich schöne und breite Sandstrände. Das nahe gelegene Uludag-Gebirge zählt zu den besterschlossenen und meistbesuchten Schigebieten der Türkei. Darüber hinaus bietet es gute Bedingungen für die Jagd und für Wanderungen. Das Gölcük-Camp im Uludag Nationalpark bietet Campingmöglichkeiten und Aktivitäten für Jugendliche.


Sehenswürdigkeiten
Die Burg von Bursa wurde im 1. Jahrhundert v. Chr. erbaut. Neben den zahlreichen Tempeln und Moscheen in Bursa (Yyldyrym-Moschee, Yepil-Moschee, Emir Sultan-Moschee, Ulu-Moschee, Hüdavendigar Moschee und Muradiye-Komplex) weisen die französische Kirche aus dem 19. Jahrhundert und die vielen Synagogen (Gerup-Synagoge, Ets Ahayim-Synagoge und Mayor-Synagoge) darauf hin, dass Bursa für viele Kulturen und Religionen Bedeutung besitzt. Hinter der Ulu-Moschee stellt die Emir Han Karawanserei aus dem 14. Jahrhundert eines der ersten Beispiele für osmanische Karawansereien dar. Im Vorort Cekirge befinden sich einige der Thermalquellen, für die Bursa und Umgebung seit dem Altertum berühmt ist.


Museen
Die im Archäologischen Museum ausgestellten Funde entstammen der Zeitspanne von 3000 v. Chr. bis zum Ende der byzantinischen Zeit. Das Gebäude des Atatürk-Museums wurde im 19. Jahrhundert zweistöckig und ausschließlich aus Holz erbaut und ist somit ein schönes Beispiel für die Wohnhausarchitektur des 19. Jahrhunderts. Den Verhandlungen zum 1922 zwischen den Türken und den Griechen geschlossenen Waffenstillstand gedenkt das Mudanya Museum mit historischen Dokumenten und zeitgenössischen Utensilien.


Geschichte
Die Siedlungsgeschichte der Stadt reicht bis in kaltontische Zeit zurück (5000 / 3500 v. Chr.). Nach römischer, byzantinischer und seldschukischer Herrschaft fiel Bursa an die Osmanen. Seit der Gründung der Republik im Oktober 1923 hat sich Bursa zu einem kulturellen, industriellen und landwirtschaftlichen Zentrum entwickelt.


Einkaufen
Die Seide von Bursa ist weltberühmt.


Essen und Trinken
Spezialitäten der Region sind Ynegöl Köftesi, eine Frikadellenart und Kastanienbonbons.


Klima
Das Klima in der Provinz Bursa ist regional unterschiedlich: Der Süden steht mit kühlen Temperaturen unter dem Einfluss des Uludag-Gebirges, der Norden ist vom milden Klima des Marmaragebietes bestimmt.


Anreise
Neben den zwei Flughäfen bietet auch der Fernbusverkehr gute Verbindungen in die meisten großen Städte der Türkei. Über die rund 30 Kilometer entfernten Städte Gemlik und Mudanya ist Bursa auch auf dem Seeweg zu erreichen.

Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über CESME ALACATI



Türkei, Tuerkei/Cesme

Alacati liegt ca. 70 km von Izmir mit Internationalem Flughafen und 15 km südöstlich von cesme entfernt. Wir befinden uns also am Ägäischen Meer. Die Besonderheiten dieses türkischen Dorfes sind die historischen Steinhäuser. Die Häuser sind mit Ponza-Steinen gebaut. Diese Steine sorgen dafür, dass im Sommer die Hitze , im Winter die Kälte nicht ins Haus gelangen.

Nachdem nun vor wenigen Jahren begonnen wurde, die typischen Steinhäuser von Alacati zu restaurieren, haben Lifestyle Magazine und Trendsetter Alacati entdeckt und dafür gesorgt, dass sich einiges verändert.

Dieses Dorf liegt auf der linken Seite vor Cesme und ist eine der ältesten Ansiedlungen des Landkreises. In dem Dorf befinden sich sowohl Steinhäuser in engen Gassen wie auch neue, zweistöckige Ferienhäuser, die von Gärten umgeben sind.

Die Küsten von Alacati bieten türkeiweit die besten Bedingungen zum Surfen und es haben sich dort viele internationale Surf-Schulen niedergelassen. Die ausgedehnten Strände mit ihrem goldgelben Sand fallen langsam in das Meer ab und selbst an den heißesten Tagen im Sommer ist das Wetter dort nicht erdrückend. Von Interesse sind auch die vom Wind geschaffenen Felsformationen. Hotels und Pensionen stehen reichlich zur Auswahl.


Cesme
94 Kilometer westlich von Izmir an der Ägäisküste liegt der Urlaubsort Cesme an der Spitze der gleichnamigen Halbinsel. Die griechische Insel Chios (Sakiz) ist nur 8 Kilometer entfernt

Feinste Sandstrände und die Thermalquellen der Umgebung haben Cesme zu einem beliebten Urlaubszentrum werden lassen. Surfer finden ideale Voraussetzungen: Das Meer ist flach und der sommerliche Landwind sorgt für regelmäßigen Wellengang. Im Süden der Halbinsel bietet ein Jachthafen Anlegeplatz für 150 Schiffe. Zwischen September und Dezember dürfen Wildschweine, Hasen und Rebhühner gejagt werden.


Sehenswürdigkeiten
Ein osmanisches Kastell von 1508, eine zweistöckige Karawanserei von 1528 und viele alte Wohnhäuser zeugen von der langen Geschichte der Stadt. Auf einem Hügel befinden sich die Überreste einer Akropolis. 15 Kilometer nördlich sind auf Kap Kalemburnu die Ruinen der ionischen Stadt Erythrai zu besichtigen, einer Siedlung aus der Zeit um 1000 v. Chr.


Museen
Im osmanischen Kastell ist ein Museum mit archäologischen und ethnografischen Ausstellungsstücken aus der näheren Umgebung untergebracht.


Geschichte
Im Laufe seiner Geschichte stand Cesme, unter dem Namen Cyssus gegründet, unter der Herrschaft der Ionier, der Lykier, der Perser, der Römer, der Byzantiner und schließlich der Osmanen.


Essen und Trinken
Meeresfrüchte wie Oktopus, Muscheln, Goldbrasse und Seebarsch bestimmen die regionale Küche. Weitere Spezialitäten sind Feigenkonfitüre, Mandelmilch und Kumru, ein geröstetes Sandwich. Aus dem Harz des Mastixbaumes, der vor 6.000 Jahren erstmals auf der Cesme-Halbinsel gewachsen sein soll, wird Marmelade und Anisschnaps hergestellt.


Veranstaltungen
Auf dem osmanischen Kastell findet jährlich vom 2. - 5. Juli ein internationaler Schlagerwettbewerb statt.


Klima
Die Sommer im durch das Ägäisklima beherrschten Cesme sind heiß und trocken, die geografische Lage der Halbinsel sorgt für erfrischenden Nordwind.


Anreise
Die Kreisstadt Cesme ist mit dem Bus von Izmir aus gut zu erreichen. Zwischen Cesme und der griechischen Insel Chios verkehren regelmäßig Fähren, auch mit Brindisi und Bari (Italien) gibt es gute Fährverbindungen.

Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über DALYAN


Türkei, Tuerkei/Dalyan Antike Stadt Kaunos

Diese Stadt, die sich an der anderen Seite der Mündung von Ortaca-Dalyan befindet, wurde nach einem Mythos von Kaunos einem der Zwillingskinder von Miletos an der Karya-Lykia Grenze gegründet. Kaonos, die in der antiken Zeit eine Hafenstadt war, liegt heute weit hinter der Küste. Die Felsgrabe am Eingang der Stadt, werden von Besuchern bewundert.
Die 3 km. Lange Stadtmauer, die die Stadt befestigt, die Stoa, Agora, der Brunnen, das Bad, das Theater und die Tempelüberreste zeigen daraufhin, dass Kaunos in der antiken Zeit eine Vollorganisierte Stadt war. Die Stadt, die in der archaischen, klassischen, hellenistischen, römischen und byzantinischen Zeit intensiv besiedelt wurde, wurde im 10. n. Chr. verlassen. Die obere Agora wurde im Mittelalter eine Zeit befestigt verwendet aber diese Siedlung dauerte nicht lange.

Das schönste Naturschutzgebiet der Südägäis mit dem gemütlichen Dorf Dalyan als Zentrum bietet Ihnen mit seinem Delta, das den Köycegiz-See mit dem Mittelmeer verbindet, und seiner Antikstadt Kaunos eine Alternative für einen andersartigen Urlaub. Seen, Flüsse, Berge, ein traumhafter Sandstrand von 7 km Länge, Schlammbäder, Thermalquellen... das alles wartet auf Sie rund um Dalyan. Dalyan ist ein kleiner, schöner Ort ohne die üblichen Touristen- burgen, der sich seinen ursprünglichen Charakter bewahrt hat. Neben dem Fremdenverkehr sind Fischerei und Baumwollanbau die wesentlichen Einnahmequellen der Dalyaner.

Im Ortskern von Dalyan befinden sich zahlreiche Geschäfte aller Art; der traditionelle Samstagsmarkt im Zentrum ist ein Anziehungspunkt für Einheimische, Touristen und in- und auswärtige Händler, die von Gemüse bis zur Bohrmaschine, von Jeans bis zum lebenden Geflügel alles anbieten, was das Herz begehrt.

Auch ist Dalyan mit seinen Entfernungen zum Flughafen Dalaman (nur 30 km ), nach Marmaris ( 85 km ), Fethiye ( 80 km ) oder zum Yachthafen von Göcek ( 40 km ) ein idealer Ausgangspunkt für vielseitige Unternehmungen, u. A. Tlos - Saklikent, 12 Inseln Tour etc.

Dieses Naturschutzgebiet ist ein wichtiger Eiablageplatz für die Riesenwasserschildkröte "caretta caretta", und es kommen dort ca. 150 teilweise sehr seltene Vogelarten vor. Der Respekt vor deren Lebensbedingungen ist Bestandteil unserer "Philosophie".


Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über DATCA



Türkei, Tuerkei/Datca und Datca Halbinsel

Datca ist der Punkt, an dem sich das Ägäische Meer und das Mittelmeer treffen. Eine Seite der Halbinsel Datca, die sich von Mamaris aus 70 km in Richtung Westen erstreckt, blickt auf das Mittelmeer, die andere Seite auf das Ägäische Meer.

Diejenigen, die bis zur äußeren Spitze der Halbinsel gehen, auf der sich die antike Stadt Knidos befindet, sollten sich der aufregenden Tatsache bewußt sein, dass der Binnenhafen in ägäischem Gewässer, der Außenhafen dagegen im Mittelmeer liegt- eine geographische Lage, die Erstaunen hervorruft. Die Halbinsel Datca ist groß.

Sie beginnt bei dem Hafen Bencik, der schmalsten Stelle der Halbinsel, und zieht sich bis nach Knidos. Diese schmale Stelle wirkt auf der Landkarte, als würde sie gleich reißen. Der Hafen Bencik liegt auf der Seite dieser zerbrechlich wirkende Stelle, die zum Golf von Hisarönü blickt. Auf der Seite, die Richtung des Golfes von Gökova liegt, befindet sich Bördübet. Die Entfernung zwischen diesen beiden Orten beträgt nur 800 m.

In der Antike versuchte man, diese schmale Stelle durchbrechen und Datca zu einer Insel machen. Laut dem Vater der Geschichte, Herodot, wollten die Einwohner von Knidos, als die Perser dabei waren, nach Ionien einzudringen, bei dem Ort Balikasiran diese Landenge durchgraben und derart ihre Heimat zu einer Insel machen.

Sie sollen sich sehr bemüht haben, aber die Halbinsel hat sich ihrer Abtrennung vom Festland widersetzt. Es begangen sich überall auf den Körpern dieser Wagemutigen Wunden zu öffnen, vor allem bei denjenigen, die versuchten, die Steine an der schmalen Stelle zu zerschlagen.

Darauf hin verzichteten die Einwohner von Knidos auf dieses Unterfangen.Vielleicht hat dieser Trotz die Erde noch widerständiger gemacht. Ein großer türkischer Dichter, Can Yücel, wurde in Datca begraben und sein Enkel hat gefragt: "Haben Sie meinen Großvater ausgesät?" Der Gelehrte der Geographie, Strabon, soll über Datca gesagt haben: "Gott hat sein Füllen auf die Halbinsel Datca bringen lassen, damit es lang lebe". Das ist kein Wort, das man einfach so dahersagt.

Eine Legende, die man sich in der Region erzählt, bestätigt Strabon: Vor 4 bis 5 Jahrhunderten kamen spanische Piraten auf dem Meer vor Datca vorbei. Sie trafen die Entscheidung, die Leprakranken auf dem Schiff hier ins Meer zu werfen, und näherten sich in dieser Absicht der Bucht Sariliman, an der sie die Kranken dem Tod überließen.

In der sauerstoffreichen Luft von Datca fanden die Kranken jedoch Genesung und ihre Wunden heilten. Sie gründeten an den Ausläufern des Emecik-Berges ein Dorf, lebten dort und wurden zu Kindern dieser Erde. In Emecik erzählt man sich diese Legende jedoch nicht, oder, richtiger gesagt, nicht gerne.

Ob sie wahr ist, ob sie angebracht ist, weiß man nicht, aber es ist eine Tatsache, dass das Klima in Datca die Menschen heilt. Vielleicht auch aus diesem Grund haben die Doren in diesem Gebiet über 50 Siedlungen gegründet. Vor 2 700 Jahren ist die Einwohnerzahl auf der Halbinsel über 70 000 gestiegen. Wenn man bedenkt, dass heutzutage die Einwohnerzahl nicht mal 15 000 erreicht, versteht man, von welch einer außergewöhnlichen Zivilisation die Rede ist.

In den letzten Jahren wurde Datca wieder neu entdeckt. Die jenigen, die vor Menschenmassen, Lärm und Verschmutzung fliehen, kennen Datca als einen Ort, an dem man bis zum Ende seines Lebens bleiben kann. Denken auch Sie nicht, Datca sei im Zuge eines Tagesausfluges abgehandelt.

In der Umgebung von Datca können Sie genau 52 Buchten finden. Eine dieser Buchten, von denen manche nur vom Meer aus zu erreichen sind, kann für einen Tag ausschließlich Ihnen gehören. Bevorzugt man dagegen gut besuchte Strände, kann man sich einen Platz an den insgesamt 13 km langen Sandstränden aussuchen. Sie werden die Schönheit des Meeres an den Stränden und Buchten von Datca und das Wasser in der Reinheit eines Aquariums nie vergessen. Sie können kleine und schöne Hotels finden, mit dem Boot zu den Buchten fahren, die wirkungsvollen Ruinen der antiken Stadt Knidos entdecken und an bunten Abenden in Datca schöne Erinnerungen sammeln.




Stadtrundgang

Der belebteste Punkt in Datca ist der Umkreis um den Yachthafen. Jeden Tag kommen an diesem Hafen zahlreiche Schiffe an. In der Umgebung des Hafens gibt es jede Menge von Einkaufsmöglichkeiten die auch von den Yachten genutzt werden.
In der Gegend um den Hafen sowie in den Straßen, die zur Innenstadt führen, finden Sie gute Restaurants und Bars in allen Variationen. In dem Viertel an der Anlegestelle können Sie auf einen kleinen See treffen, dessen Wasser mit dem Meer verbunden
ist.
Die traditionellen türkischen Steinhäuser in dem Viertel Resadiye, dem alten Zentrum von Datca und 3 km von dem neuen Zentrum entfernt, sind für Interessierte durchaus sehenswert.

Keramikwerkstätten, die im 4. Jahrhundert v.Chr. in Betrieb waren und wo heute die Ausgrabungen noch andauern, können Sie zwischen Eski Datca und dem Dorf Hizirsah besichtigen. Ein Haus, das man "Resadiye Eski Konak" nennt und das sich im Privatbesitz befindet, ist vor allem wegen seiner Wandmalereien im Innern des Hauses und seiner Deckenverzierungen interessant.



Die Umgebung von Datca
Wenn Sie in Datca Urlaub machen sollten Sie es nicht versäumen, Ausflüge in die Umgebung zu machen. Meer, Sand und Sonne sind vortrefflich, aber es ist noch mehr zu sehen. Vom Zentrum in Datca aus verkehren Sammeltaxis zu den Buchten und nach Knidos. Sie können aber auch mit Booten vom Meer aus anreisen.

Verfügen Sie nicht über ein eigenes Fahrzeug, so raten wir Ihnen, an einer der Bootstouren teilzunehmen. Das Meer bei Datca ist voller Fische und die Berge in seiner Umgebung eignen sich zum Jagen. Sie finden aber auch Felsen, von denen aus Sie die Angel werfen können. Ebenso sind die Buchten von Datca ideal zum Surfen.

Und für Begeisterte des Tauchsports lohnt es sich, den Reichtum in der Tiefe des Meeres zu erforschen. Haben Sie einen einheimischen Führer, so können Sie am Ende eines anstrengenden Weges, der über Täler und Anhöhen führt, eine Dattelpalme sehen, dessen Art auf eine 65 Millionen Jahre alte Vergangenheit zurückblickt.
Sie befinden sich an einer der abgelegensten Ecken der Halbinsel. Versuchen Sie jedoch nicht, diesen Ort auf eigene Faust aufzusuchen, denn die Chance, dass Sie ihn finden werden, ist gering und es besteht das Risiko, dass Sie auf wilde Tiere wie Bären und Schweine stoßen könnten, die eventuell gefährlich sind.


Das Dorf Kizlan
Wollen Sie die für die Halbinsel typischen Windmühlen sehen, so sollten Sie in das Dorf Kizlan fahren, das 8 km von Datca entfernt ist. Hier ist die windigste Gegend der gesamten Halbinsel.

Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über DIDIM



Türkei, Tuerkei/Didyma/Apollon Tempel/ Akbük

Didyma liegt 55 km vom Zentrum der Provinz Söke entfernt und ist eine bedeutende heilige Stätte und eines der Apollon- Orakel- Zentren. Der größte und reichste ionische Tempel befindet sich in diesem Gebiet. Der Bau des Didymaion ist sehr weit in die frühen Zeiten zurückzuführen. Der Tempel wurde 494 v. Chr. von Persern die auf Miletos angriffen zerstört. Nach dem Sieg des Alexander den großen über die Perser, wurde der Tempel von neuem gebaut. Die Bauarbeiten, die 300 v. Chr. anfingen, haben Lange Jahre angedauert. Weil die Masse des Tempels sehr großdimensional waren, wurden die Bauarbeiten bis zum 2. Jh. n. Chr. weitergeführt und wurden dennoch nicht ganz abgeschlossen. Die Bauarchitekten waren Paionios aus Ephesos und Daphnes aus Miletos.


Milet-Museum
Das "Milet-Museum", das sich in der antiken Stadt Miletos, 40 Km von der Kreisstadt Söke bei der Provinz Aydin entfernt befindet, wurde in 1973 für Besucher freigegeben. Das Museum besteht aus einem Vorraum mit Becken und einem Saal das sich zu diesem Vorraum öffnet und einem anderem Saal das noch kleiner ist. In diesem Museum werden mykenische Keramik, das in den XV. Jh. v. Chr. datiert wird, sowie werke aus arkaischer, klassischer, hellenistischer, römischer, byzantinischer, seldschukischer und osmanischer Zeit ausgestellt.


Milet
Diese Stadt die, in der Mitte des Jahres 2000 v. Chr. eine bedeutende mykenische Kolonie war, war ein weitaus entwickeltes Kultur- und Handelszentrum. Diese Bedeutung galt auch in der römischen Zeit. In der Zeit der Byzantiner jedoch verlor Milet, mit der Überfüllung des Golfes von Latmos, ihre kommerzielle Bedeutung. Im 18. Jh. wurde Milet durch den Fürstenhaus Mentese in ein türkisches Bezirk umgewandelt und erlebte als die Hauptstadt der Menteseogullari eine ruhmvolle Zeit.

Wenn man die Söke-Milet Strasse entlang fährt, fallen zuerst das Theater und die byzantinische Festung auf. Nach der Besichtigung des Theaters ist es Wert die Karawanserei, Faustima- Bad, Ilyas- Bey Moschee, Serapis- Tempel, Bouleuterion, Heilige Strasse, Ionische Stoa, Nord- Agora, Dehphinion, Hamikah, Hafenmonument, Sankt Michael Kirche, Hereon zu besuchen.



Pryiene
Es liegt in der Nähe des Güllübahce Vorortes, 15 km vom Zentrum der Provinz Söke entfernt. Die nach dem Plan des milesschen berühmten Architekten Hippodamos errichtete Stadt, hat einen hellenistischen Charakter. Pryiene, das unsere Zeit in einem besseren Zustand als die anderen Städte erreicht hat, viel zuerst unter die Herrschaft vom Königtum Pergamon, dann unter die Herrschaft von Rom und Byzanz.
Das Prytaneum, Bouleulerion, Häuser, Athena-Tempel, große Kirche, Theater, Oberes Gymnasion, Ägyptischer Tempel, Heilige Stoa, Agora, Alexander der große Tempel und Heiliges Haus sind wichtige Sehenswürdigkeiten.


Einkaufen
Handgewebte, wollene Kelims und handgeknüpfte Seidenteppiche sind eine Besonderheit der Region und in verschiedenen Geschäften im Stadtzentrum zu haben.



Quelle:
Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über FETHIYE ÖLÜDENIZ HISARÖNÜ



Türkei, Tuerkei, Türkei Fethiye

Das Stadt Fethiye liegt am inselreichen und bewaldeten Golf von Fethiye an der türkischen Mittelmeerküste.
Gedenkt man jedem Ort, eines jeden Meeres mit einer Farbe, so ist die Farbe von Fethiye türkis. Türkis heisst, ein Blau, das in Grün übergeht und dessen Farbton von den türkischen Fayencen stammt. Dieser schönste Ton des Blaus hat sich über das Meer von Ölüdeniz bei Fethiye gelegt.

Am Abend, wenn sich die Zeit des Sonnenuntergangs nähert, wird das Ölüdeniz zu einem Naturwunder und Sie werden ein Türkis zu sehen bekommen, das Sie in keinem anderen Meer je wieder erblicken können. Nennt man diesen Farbton blau - es ist kein Blau; nennt man diesen Farbton grün - es ist kein Grün. Seine Farbe ist, man kann es nur schwer in Worten widergeben, sowohl blau wie grün. Am Besten ist es, Sie fahren hin und betrachten es selbst, Ihr Herz wird stocken.

Dank seinem Yachthafen und den schönen Badestränden der nahen Umgebung zählt Fethiye zu den beliebtesten Urlaubszielen der türkischen Mittelmeerküste. Der Traumstrand an der Lagune Ölüdeniz liegt nur 14 Kilometer entfernt und ist gut mit dem Kleinbus zu erreichen.

3- 4 Kilometer weiter erreicht man Kelebekler Vadisi, das von Bergen umrahmte "Tal der Schmetterlinge". An dem mit Oleandern bewachsenen Sandstrand fällt ein kleiner Wasserfall ins Meer. In Fethiye bieten Tauchschulen Kurse an, der 1975 Meter hohe Berg Babadagy bietet optimale Bedingungen zum Paragliding und auf den Flüssen Esen und Dalaman kann man Wildwasserrafting-Touren buchen.


Strände
Die bekannesten Strände unweit des Stadtzentrums von Fethiye sind die Strände Calis und Karagözler. Der Calis-Strand ist ein schmaler, 5 km langer Sandstrand an der Küstenstraße am Eingang des Golfes. Weil er sehr windig ist, eignet sich dieser Strand hervorragend zum Surfen. Zu dem Strand, 4 km vom Zentrum entfernt, verkehren regelmäßig und häufig Busse und Minibusse. Am Weg und entlang des Strandes reihen sich zahlreiche Hotels. Es gibt dort auch Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten

In der näheren Umgebung von Fethiye gibt es weitere, zahlreiche Strände. Nicht nur in Fethiye oder in der Türkei, in der ganzen Welt genießen die Strände Ölüdeniz Kidrak und Belcegiz an Bekanntheit.


Sehenswürdigkeiten
In der näheren Umgebung der Hafenstadt befinden sich mehrere interessante Ruinenstätten: Xanthos (65 Kilometer entfernt) war das Zentrum des Lykischen Bundes und wurde im 8. Jahrhundert v. Chr. gegründet. Auf der von Ölüdeniz aus zu erreichenden St. Nikolaus-Insel befinden sich Ruinen von Wohnhäusern und einer byzantinischen Kapelle. Die Felsengräber der antiken Stadt Tlos (45 Kilometer entfernt) zählen zu den schönsten Beispielen lykischer Grabbaukunst.


Museen
Im Fethiye-Museum (Öffnungszeiten: täglich außer Montag von 9-18 Uhr) werden archäologische Funde aus der näheren Umgebung zeigt.


Geschichte
Im Altertum lag an der Stelle des heutigen Fethiye die Freistadt Telmessos, die im 5. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde. Im Laufe ihrer Geschichte stand die Stadt u. a. unter persischer, römischer und osmanischer Herrschaft.


Einkaufsmöglichkeiten
Sind Sie in Fethiye und haben Sie eine Unterkunft gefunden, besuchen Sie zuerst das Einkaufsviertel im Zentrum von Fethiye. Sind Sie einmal durch diese lieblichen, engen Gassen mit ihren winzigen schattigen Plätzen gegangen, in denen die Gebäude gut gepflegt und die Bebauung unter Kontrolle gehalten wurde, so werden Sie sich nunmehr als Einheimischer fühlen.

Sie werdenvergessen, dass Sie fremd sind, und es wird das Gefühl in Ihnen aufsteigen, als würden Sie bereits seit Jahren hier leben. Wird es Abend, ändert sich Farbe und Atmosphäre dieses Viertels. Die Zeit der Restaurants und Bars hat nun begonnen. Das Geräusch brutzelnder Fische auf den Grills und ein leichter Anisgeruch durchziehen die Lüfte. Man hat auch die Hitze des Tages hinter sich gelassen und die Frische des Abends hat Einzug erhalten.
Die Umgebung von Fethiye zu entdecken ist keineswegs leicht. Es gibt alles: Geschichte, Kultur, Sandstrände, Wassersport, Windgleiten auf den besten Abhängen der Türkei, die eindruckvollsten Ruinenstätten des Landes, die schönsten Buchten, die beste Küche und zahlreiche Auf dem Basar von Fethiye können handgefertigte Turbanschals, Tragetaschen, Kelims und Beutel aus Ziegenhaar erworben werden.


Klima
In Fethiye herrscht ein typisch mediterranes Klima. Die Sommer sind mit einer Durchschnittstemperatur von 30 Grad heiß und trocken, im milden und regnerischen Winter liegen die durchschnittlichen Temperaturen bei 20 Grad. Die Wassertemperaturen fallen selbst im Winterhalbjahr nicht unter
16 Grad.

Anreise
Der Flughafen Dalaman liegt etwa 50 Kilometer von Fethiye entfernt. Während der Saison existieren gute Verbindungen mit zahlreichen €päischen Flughäfen. Auch auf dem Seeweg ist die Hafenstadt Fethiye gut zu erreichen: Die Kreuzfahrtschiffe der türkischen Schifffahrtsgesellschaft legen auf ihrer sommerlichen Mittelmeerfahrt hier an.



Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über FOCA DIKILI



info: Türkei, Tuerkei, Türkei Foca:

Foca, das antike Phocaia, war Mitglied des Ionischen Städtebundes und ist heute ein modernes Ferienstädtchen mit zwei Buchten. Gute Unterbringungsmöglichkeiten, saubere Badestrände und attraktive Restaurants machen den Ort zu einem anziehenden Urlaubsziel.Sonnenanbeter können auf den felsigen Terrassen der Sirenen-Insel ihrer Lieblingsbeschäftigung in vollendeter Weise nachgehen.


Tagesausflug nach Bergama:
Pergamon, das große Kulturzentrum der Antike, ist bis auf den heutigen Tag eine der schönsten archäologischen Stätten der, Türkei. Über der Stadt liegen die Überreste der Akropolis, einer Bibliothek, eines Theaters, der Tempel des Trajan und Dionysos, des monumentalen Zeus-Altars, des Heiligtums der Demeter und eines Gymnaseions, das sich über drei Terrassen erstreckt.

Das Asclepeion im Südwesten der Unterstadt war dem Gott Äskulap geweiht. Das städtische Museum für Archäologie und Ethnologie und der Serapis-Tempel sollten nicht ausgelassen werden.

Der Serapis-Tempel ist unter den Byzantinern zu einer Basilika umgebaut worden und war eine der Sieben Kirchen der Apokalypse. In Dikili, Bergamas Hafenstadt, legen viele Schiffe mit Besuchern an.

Im On herrscht eine lockere Urlaubsatmosphäre. Die Uferpromenade, ist mit guten Restaurants reich versehen. Eine Pause in Candarli (Pitane) ist empfehlenswert, um die Genueser-Festung eine der am besten erhaltenen des Landes, zu . besichtigen.

Das alte Foca ist mit seinen zweistöckigen Steinhäusern, die sich entlang der Küste reihen, seinen Hotels und Restaurants, seinen Fischerbooten an der Bucht, den kleinen Inseln vor der Küste und mit den schmalen, gepflasterten Gassen eine sehr schöne Stadt.


Die Geschichte von Foca:
Die Geschichte von Focaerstreckt sich über 2 000 Jahre und der alte Name der Stadt lautete "Phokaia". Deren Einwohner waren auf Seefahrt und Handel spezialisiert. Nach der Invasion der Perser verlor die Stadt an Bedeutung und die Einwohner von Phokaia flüchteten aus ihrer Stadt und verteilten sich in der Mittelmeerregion, in der sie neue Städte wie Marsilya gründeten. Ausgrabungen im Zentrum der antiken Stadt dauern derzeit noch an.

Zu den Sehenwürdigkeiten von Foca gehören Steinhäuser, die 7 km außerhalb von Foca liegen, Festungsmauern im Stadtzentrum und Grabmonumente. Zwischen dem alten und neuen Foca findet man schöne Buchten. Zu den Buchten und Inseln der Umgebung werden Bootstouren veranstaltet. Anlaufspunkte sind unter anderem die berühmten Felsen der Sirene, die Inseln Orak und Incir, auf der sich Ruinen, ein Camping- sowie ein Picknickplatz befinden.


Candarli:
Candarli ist ein kleiner Ort an der Küste des gleichnamigen Golfes. Dort stehen Feriensiedlungen, eine Fischerbaracke und eine Festung der Genuesen aus dem 13. Jahrhundert. In Candarli können Sie auch Gegenstände aus Keramik besichtigen, die von Ausgrabungen des antiken Pitane stammen. Vor der Küste liegt eine kleine Insel.


Dikili:
Diese Kreisstadt ist nicht von großer historischer Bedeutung und war Schauplatz eines intensiven Baubooms, im Rahmen dessen zahlreiche Ferienwohungen entstanden. Mit seinem Sandstrand und seinen guten Hotels eignet sich Dikili zum Übernachten, um dann von dort aus Ausflüge in die Umgebung zu machen


Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über GÖCEK


Info: Türkei, Tuerkei, Türkei GÖCEK

Göcek ist eine der schönsten Landschaften in der Türkei und befindet sich am Ende der Taurus-Berge, an der Lykischen Küste des Mittelmeers.

Göcek ist ein wichtiger Halt für Blaue Reisen und bietet mit seinen vorgelagerten Inseln und Buchten einen traumhaften und preiswerten Urlaub für Touristen aus dem In- und Ausland. Um Sie vom 18 km entfernten Flughafen Dalaman nach Göcek zu transportieren, gibt es zahlreiche Transportfirmen, die Sie gleich nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug begrüssen.

Göcek liegt direkt zwischen Fethiye und Dalaman und kann natürlich auch mit PKW erreicht werden. Die wunderschöne Landschaft wird Sie verzaubern.

Göcek hat zahlreiche Buchten und Inseln. Es werden 12-Insel-Bootstouren angeboten, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten. Diese “Blaue Reisen” werden täglich angeboten und dauern etwa 9 Stunden. In den meisten Buchten werden Schwimmpausen eingelegt.

Ausser bei 12-Insel-Bootstouren dabei zu sein, können Sie auch Katamarans, Motorjachten und Segelboote über die sogenannten Yacht-Charter oder Yachting-Firmen mieten. Es gibt zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten in Göcek. In den komfortablen und gemütlichen Hotels werden Sie sich wie zu Hause fühlen.

Im Stadtzentrum gibt es Einkaufsmöglichkeiten wie Migros, Tansas, Bim für Lebensmittel; und ausserdem eine Anzahl von Shops für Kleidung, Geschenkartikel und vieles mehr. Das Essen in einem der Restaurants entlang der Küste wird Ihrem Urlaub eine besondere Bedeutung geben. Das bevorzugte örtliche Gericht in Göcek ist das Fischgericht mit Lagos. Es gibt zahlreiche Fisch- und Kebap-Restaurants und Cafés, die das Menü und die Preislisten vor den Läden präsentieren.

Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über GÖKOVA AKYAKA



Info:Türkei, Tuerkei, Türkei Gökova


Akyaka liegt in der Provinz Mugla, in der südwestlichen Türkei, am östlichen Ende des akyaka-Golfes, zwischen Marmaris, Mugla und Bodrum. Die Einwohnerzahl beträgt im Winter ca.1500, im Sommer fast das Doppelte. Durch seine reizvolle Lage am Ende des akyaka - Golfes, begrenzt im Norden durch den nahezu 1000m hohen Sakartepe, im Süden durch das Feuchtgebiet der akyaka-Ebene ("Himmelsebene") mit ihrem Artenreichtum, vor allem an Wasservögeln, zieht es den Besucher in seinen Bann.

Schon im Altertum besiedelt es finden sich reichlich, wenn auch nicht sehr bedeutende Spuren führte das Dorf Akyaka ein Dasein als Fischerdorf, abseits der Strassen, mit ein wenig Landwirtschaft. In den 70er Jahren wurde Akyaka "entdeckt". Ein spärlicher Tourismus entwickelte sich, hauptsächlich getragen von Einheimischen und Großstädtern, die unberührte Natur und das erfrischende Sommerklima mit der ständigen Seebrise suchten.

Akyaka entwickelte sich zu einem Sommersitz für wohlhabende Feriengäste aus Istanbul, Ankara und Izmir. Der Tourismusboom, der in der Türkei in den 80er Jahren begann und bis heute andauert, ging auch an Akyaka nicht vorüber. Obwohl die überwiegende Zahl der Feriengäste türkisch blieb,nimmt der Anteil an europäischen Touristen zu.

Der Hauptanziehungspunkt für die meisten Besucher ist die Naturschönheit Akyakas, verbunden mit dem Artenreichtum des Feuchtgebiets, wo unter anderem der mittlerweile sehr selten gewordene europäische Fischotter(lutra lutra) anzutreffen ist. Vor allem in den Wintermonaten sind hier Reiherarten, Ibise, Flamingos, und mit etwas Glück selbst Pelikane auf der Durchreise in den Süden zu beobachten


Vom Sakartepe, dem Hausberg Akyakas, fliegen seit einigen Jahren auch Gleitschirmsportler hinunter in die Ebene, der Startplatz ist ausreichend, aber nicht unbedingt für Anfänger geeignet. Sehr bekannt in Feinschmeckerkreisen sind die Fischrestaurants am Ufer des kristallklaren "Kadin Azmak" (Frauenfluss), wo frischgefangener Fisch perfekt zubereitet und serviert wird.



Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über GOLF von HISARÖNÜ/FISCHERDÖRFER


Info:Türkei, Tuerkei, Türkei: Golf von Hisarönü
Die enge und kurvige Straße Marmaris-Datca, die auf einem Abschnitt stark ansteigt, ist mit ihrem Panorama eine landschaftlich sehr schöne Strecke: Auf der einen Seite liegt der Golf von Hisarönü, auf der anderen Seite gibt sie den Blick auf den Golf von Gökova frei. Fahren Sie weiter hinab, werden Sie Gelegenheit haben, zu wunderschönen Buchten zu gelangen.
Biegen Sie am 22. Kilometer auf der Straße nach Datca nach links in die Straße nach Bozburun ab, werden Sie nach einem Kilometer das Dorf Hisarönü erreichen. Hisarönü liegt, etwas ab von der Hauptstraße, am äußersten Ende des gleichnamigen Golfes. Sein Meer fällt nur langsam ab und der Sand hat eine ziegelrote Farbe.

Wollen Sie weit ab von den Menschenmassen in Marmaris einen ruhigen Urlaub verbringen, so gehört Hisarönü zu den in Betracht kommenden Orten. Hisarönü ist bekannt dafür, dass es mit seiner geringen Luftfeuchtigkeit und dem stets wehenden frischen Lüftchen sowie mit seinem sauberen Wasser ein idealer Ort für Menschen mit Rheumatismus und Herzerkrankungen ist.

Auf dem Berg Eren, der zwischen dem Dorf und dem Golf liegt, befindet sich eine Ebene, die man "Pazarlik" oder "Gavur Pazari" nennt. Auf ihr stehen Überreste des alten Tempelstädtchens Kastabos. Die Ruinen stammen von dem Hemithea Tempel. Der Geschichtsschreiber des Altertums, Diodoros aus Sizilien, berichtet, dass man eine Frau namens Molpadia (Sängerin), die von Apollon in diese Region gebracht wurde, unter dem Namen Hemithea (Halbgöttin) verehrte und für sie ein Tempel errichtet wurde, dessen Berühmtheit über lange Zeit Bestand hatte.

Das Städtchen Kastabos gehörte zu der antiken Stadt Baybassos, die 1- 2 km nördlich des Tempels lag. Baybassos kann man auf den Anhöhen und dem Gipfel eines Berges besichtigen, der zwischen der Straße Marmaris-Bozburun und dem Meer liegt. Eine Festung aus dem Mittelalter, die ebenfalls auf diesem Berg steht, ist gut erhalten. Von Hisarönü aus werden Bootstouren in die Umgebung veranstaltet, wobei die Buchten Inbükü (Emel Sayin) und Kartal, die Tavsan-Insel sowie der Hafen Bencik aufgesucht werden.


Der Hafen Bencik
Der Hafen Bencik ist eine der Buchten am Golf von Hisarönü, die bei Yachten am meisten Vorzug genießt. Er bildet zugleich die schmalste Stelle der Halbinsel Datca und auf einer Seite liegt der Golf von Hisarönü, auf seiner anderen Seite der Golf von Gökova. Von dem Hafen Bencik aus können Sie in 20 Minuten zum Eingang der Bördübet-Bucht wandern.

Am Rande des Hafens Bencik befindet sich eine Erholungsanlage der öffentlichen Hand. Ein Weg am Ufer der Bucht führt zu dem etwas entfernt gelegenen 4-Sterne-Hotel Robinson Club Maris. Das Hotel wurde auf einem Hügel gebaut, der sich über dem Hafen und dem Golf von Hisarönü erhebt


Orhaniye, Kizkumu
Die Ortschaft Orhaniye liegt ca. 2,5 km von Turgut entfernt. Hinter Turgut teilt sich die Strasse. Der Weg nach rechts führt nach Orhaniye. Der links abzweigende Weg führt nach Selimiye. Orhaniye ist ein wichtiges touristisches Zentrum an der Küste des Golfes von Hisarönü. Yachten, die den Golf von Hisarönü aufsuchen, übernachten häufig in Orhaniye.

Das satte grün der Pinienwälder, in der Umgebung spiegelt sich im glasklaren Wasser. Die Farbe des Meeres in dieser Bucht hat einen Farbton angenommen, der nur an hier zu finden ist. Es ist fast gespenstig ruhig, beim Schwimmen hören sie nur das Plätschern ihrer eigenen Schwimmzüge.

Unterkunft in Fischerdörfern


Wenn Mann davon ausgeht das die Türkei über 8 tausend km sehr unterschiedlichen küssten streifen hat dann wird man wissen das was diese land für Türkei Liebhaber bietet ist eigentlich viel zu wenig ist hier und dort paar internationale Touristik Zentren wo man maßen weiße betten Burgen und Animationen und alles inklusive Angebote finden kann.

Das ist aber nicht das Türkei was die Türkei Liebhaber oder die Türkei Kenner wissen denn Die Türkei hat nicht nur Bettenburgen wie Alanya, Bodrum oder Marmaris zu bieten, sondern in jeder Ecke des Landes unzählige kleine Ortschaften, weit weg vom Trubel des Massentourismus. Wir haben für Sie einige kleine Dörfer ausgesucht und ermöglichen Ihnen diese kennenzulernen und eine wunderbare Zeit mit viel Ruhe und Natürlichkeit zu geniessen.

Sie werden nicht vor Ihrem Frühstücksbuffet in der gedrängten Schlange stehen, sondern Ihr Frühstück wird Ihnen persönlich von ihren Gastgebern serviert mit einem herzlichen Morgenlächeln inklusive. Sie brauchen hier keine Türkischkenntnisse es genügt einfach zurückzulächeln um diesen Guten-Morgen-Gruß zu erwidern.

Egal wo sie zum zweiten Mal in einen Laden kommen, Sie werden dort bemerkt, als Mensch wahrgenommen und man wird Sie auf eine freundliche unaufdringliche Art fragen wo Sie wohnen, woher sie kommen usw. Denn hier hat jeder noch ein paar Minuten Zeit für einen kleinen kurzen Plausch. Zum Beispiel in Selimiyes einzigem Zeitungskiosk der "Tante Emma Laden" heisst. "Tante Emma" sitzt mit ihrem türkischen Ehemann vor Ihrem Laden und lebt einfach in Selimiye wo sie immer ein paar Zeitungen für unsere deutschen Urlauber parat hat und gerne ein paar Worte auf deutsch wechselt.

Einige unserer Gastgeberfamilien sprechen deutsch doch hier reicht oft auch eine kleine Geste, man wird sie schätzen und gern mit Ihnen auf jegliche Art kommunizieren. In diesen kleinen Ortschaften sind die Menschen genau wie ihre Ortschaften einfach geblieben und das soll auch so bleiben.

Eine nette Familie als ihre Gastgeber haben und tag täglich mit denen zu kommunizieren als Mensch die Menschlichkeiten austauschen Gemeinsamkeiten Endecken über Gott und die Welt reden auch wenn ihnen die sprache fehlt reicht oft eine kleine Gäste für eine angemessene Kommunikation man wird sie schätzen und sie können diesen menschlichen Austausch mit diesen einfachen Menschen in diesen einfachen Ortschaften genießen.

auch unsere Herzens Wunsch ist bis jetzt hat der türkische Staat mit seinen Gesetzen dafür gesorgt und die Gegenden als national park erklärt und dadurch die jegliche größere bau vorhaben mit allen mitteln verhindert und diesen Dörfer wurden dadurch Gott sei dank von maßen Tourismus verschont geblieben.

Und sie werden auch weiterhin verschont bleiben denn: Die Bauvorhaben für touristische Unternehmungen werden sehr streng bewacht aber für die haus bau werden wiederum die milde weg eingeschlagen die einheimische dürfen für sich kleinere anlagen bauen und betreiben durch die erb Verhältnisse so wie so die bau flächen derart zerstückelt es gab fast keine größere bau Grundstücke für ein größere anlagen bauen.

Wenn sie mitten in einem grünen Gegend und mit gesunden natur weit weg von jeglichen trübel einen angenehmen urlaub planen oder eine lange Überwinterung an einem milden Klima am Meer und oder eine lange Aufenthalt in einem ruhigen idyllischen schönen Gegend suchen uns war nicht nur in den Sommer Monaten sondern in ganzen Jahr 365 tage so lange wie sie wollen einziger Bedingung unsere Kontingent und die Kapazität diesen drei Dörfern ist sehr sehr gering und wir haben für den ganzen Jahr so um die 3000 tausend Übernachtungen mehrhaben wir nicht und wollen auch nicht haben.

Was wir wollen diesen Gegenden für die deutschen über 50 zugänglich machen und aus diesen ruhigen idyllischen Gegenden einen kleinen Erholung Paradies für die Menschen schaffen der auf solche urlaub wert legen und wir wollen auch das diese Gegend für die deutschen plus 50 eine beliebte ort wird Gegenden damit diese Gegenden so bleiben denn dadurch ermöglichen wir ihnen einen angenehmen schönen urlaub in einem wirklich hübsches kleines Fischerdorf denn wir machen diesen drei Dörfern für deutsche Urlauber 50+ für das ganzes Jahr zugänglich und sichern als unsere Arbeitsplätze wie auch viele Fischerfamilien deren Existenz und verschonen die natur und die natürliche Vielfalt in diesen Gegenden.

Seien sie herzlich willkommen in

Fischerdorf Turgut
Fischerdorf Orhaniye
Fischerdorf Selimiye
Fischerhort Bozburun

Die Unternehmungen in Fischerdörfern

Die Verkehrsverbindung ist sehr simpel und einfach egal wo sie sind und egal wo sie hin fahren oder welchen Richtung sie fahren wollen es gab reguläre und nicht reguläre kleine Sammelbusse so genannte Dolmus sie stehen am Straßenrand heben ihren hand winken ein mal und das Sammelbus hielt direkt vor ihnen an und sie können einsteigen sie brauchen keine ticket und es wird auch keine gestellt sie überreichen ihren Fahrtgeld an dem Fahrer weiter und können sie ihren fahrt genießen sagen sie ihm wenn sie ausstiegen wollen und fragen sie wo sie auf dem Rückweg wieder einsteigen müssen er wird ihnen die Haltestelle zeigen und sie wieder mitnehmen.

Es gab zwischen Selimiye und Orhaniye einen Wasserfall in einem Tal mit sehr alten bäumen und einen eis kalten Bach dies fliest in dies Tal von einem Felsen zum anderen und von einem kleinen See zum anderen herunter das Tal beherbergt in seinem grünen Bach Ufer und tausende aber tausende rote Schmetterlinge es ist sehr angenehm im warmen wettern durch die eiskalte Wasser waten und an einem von Bauern betriebenen kleinen Kaffe einen gemütlichen türkischen Tee trinken.

Die Gegend ist ein natürliches und bewaldetes bergiges Gegend mit viel Wanderung Möglichkeiten und sie können bei den Fischer boten einen Tagesausflüge machen nach umliegenden buchten und Inseln zb nach einen alten gricheschen kleinen Insel Kloster Ruine oder wenn sie sich für den Angel und fisch fang interessieren nehmen sie teil an einem organisierten oder privat gecharterten Angel Fahrten bei einem Fischer.

Wenn sie Olivenöl Herstellung interessiert dann sie sind hier richtigen ort denn hier wird im Monat Oktober und November in kleinen Format Olivenöl hergestellt fragen sie ihren Gastgeber ob sie zum öl Mühle mitgehen dürfen er wird gerne sie mitnehmen oder für sie eine mitfahrt Gelegenhit bei den Nachbarn oder freunden und verwandten organisieren und ihnen ganze Prozess bei der herstellungs- des Oliven öl zeigen.

Es gab vier mal Wochenmarkt in diesen Dörfern in kleinen Dorf Wochenmärkten können sie frischen Obst und Gemüse kaufen und diese Wochenmärkte finden auch zwei mal in Marmaris statt aber in einen anderen Dimension einen empfehlungswert diese große Markt in Marmaris zu besuchen alles was man sich vorstellen kann von Marken waren bis hin Bauern Kleidern von Petersilie bis zum edel fisch ganz besondere eine schmaus diesen Spektakel für die Foto Liebhaber.

wenn sie sich für das Bootsbau interessieren fahren sie oder wandern sie von ihrem Aufenthalt ort bis zum nach Bozburun hier werden die so genannte Ketch Gulets Holzsegelyachten und andere verschiedene Boots Sorten mit bloßen handarbeit mit traditionellen wissen und Technik hergestellt sie können in einem werft in Bozburun hinein gehen und sich über das bau von segel Yachten informieren viele kleine anlagen haben Kajak und mit diesen kleinen Wasserfahrzeugen sie sind in der lage von bucht zu bucht zu fahren und das ganze Gegend von Wasser aus erkundigen.

Auch Datca ist einen tagest Ausflug wert mit seinem Antikstadt knidos und mit seinem einladenden Restaurants und Promenade bietet diese kleine von einheimischen sehr beliebtes Ortschaft eine kleine Abwechslung auf dem weg nach Datca fahren sie in der mitte des Datca halb Insel und sie haben recht wie links eine schöne und einladende buchten nach dem anderen Ansonsten Die Pamukkale und Ephesus ist auch nicht so weit entfernt für einen tagest Ausflüge mit dem Linien Bussen.

Was sie aber meist in diesen Dörfern finden können ist die ruhe und stille im natur und auch bei den Menschen noch einmal ihre Gastgeber sind kleinere Fischer Familien und die haben gepflegte und saubere anlagen und diese einfacher läute werden sich jegliche mühe geben damit sie zufrieden sind sie setzen alles was ihnen in der tat zur Verfügung steht für ihre Wohlergehen.

Fischerdorf Orhaniye
Wenn sie Von Marmaris Richtung Datca fahren nach 16 km biegen sie nach links Richtung Bozburun auf dem weg nach Bozburun passieren sie zuerst das Fischerdorf Hisarönü mit in seinem Territorium liegendes Golf von Hisarönü mit hunderte kleine idyllischen wunderschönen buchten mit kristallklaren wassern gleichzeitig für Segler eine sehr beliebtes segeln Revier ist nach einen zehn fünfzehnminütigen fahrt erreichen sie die Fischerdorf Orhaniye diese kleine Dorf ist etwas abseits von küssten streifen in einem grünen Mulde umgeben von bergen mit grünen Mischwäldern bebaut weit weg von masse mitten in den Dorf hier haben sie ihre Urlaubs anlage die anlage wird betrieben von einem hier in Orhaniye ansässigen deutschen Familie aus Bayern hat großer Räumlichkeiten Kühlschrank und koch Gelegenheiten einen schönen garten und einen Swimmingpool die Familie sorgt für ihre geästes Wohlergehen und bei ihrer wünschen sehr behilflich und sie stehen ihnen an ihre fragen mit rat und tat zu seite. und mit einem verlangsamten und gemütlichen leben einen leben auch zum lieb haben allerdings man muss einiges austauschen.
Z
bspiel: statt mit stacheln draht Umgezeuntes fünf Sterne beton burgen mit hunderte aber hunderte zimmern und über tausend Gästen Riesen unendlichen recht und links aufgestellten Büffets essen und genauso unendlichen langen schlangen vor dem Büffet essen und sehr viele unterschiedliche Nationen mit genauso viel sehr unterschiedlichen Urlaubs und Verhaltens Kultur und ununterbrochen laufenden Animation Programmen mit in Begleitung von lauten Musik.

Mann Kann an einem idyllischen kleinen überschaubaren Ortschaft urlaub machen wo sie: Eine immer willkommenen gast sein werden In einem kleinen aber gepflegten sauberen mit einem gemütlichen grünen garten oder in einem luftigen anlage wohnen, Tag täglich von ihrer Umwelt von ihrem Gastgeber bis zum Zeitungskiosk Inhaber als Mensch angenommen und registriert werden


Quelle:
Generalkonsulat der Republik "Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über ISTANBUL BOSPHORUS




Info:Türkei, Tuerkei, Türkei, Istanbul

Die Weltstadt mit ca. 12 Millionen Einwohnern liegt am Bosporus, der Meerenge zwischen Marmara-Meer und Schwarzmeer, die €pa und Asien trennt. Istanbul ist somit die einzige Stadt, die auf zwei Kontinenten

Prima entspannen lässt es sich an den ruhigen Marmarastränden. Auf den nahe Istanbul gelegenen Prinzeninseln erwarten den Besucher gepflegte Parks und Wassersportanlagen. Golfplätze befinden sich direkt in Istanbul.


Sehenswürdigkeiten
In Istanbul befinden sich an die 500 Moscheen. Außerdem zahlreiche Kirchen, Klöster, Paläste und Festungsanlagen. Größte Moschee ist die blaue Moschee, die mit ihren 6 Minaretten zum Symbol Istanbuls geworden ist. Einen Höhepunkt der osmanischen Architektur stellt die Süleymaniye- Moschee dar. Imposant auch das Hippodrom, eine Reitbahn aus der byzantinischen Epoche, die 100.000 Zuschauer fasste.


Museen
Erst eine Kirche, später eine Moschee und heute ein Museum - die Hagia Sophia gilt als außergewöhnlicher byzantinischer Bau und als das berühmteste Denkmal Istanbuls. Auch das Kariye- Museum ist eine umgewandelte Moschee. Das nach der Hagia Sophia wichtigste byzantinische Bauwerk Istanbuls ist für seine Mosaiken und Fresken bekannt. Das Museum für türkische und islamische Kunst zeigt sehenswerte Textilien, Teppiche und Holzschnitzereien.


MUSEUM DER HAGIA SOPHIA
Die Hagia Sophia, die aus der Sicht der Architektur, der Pracht, der Größe und der Funktionalität her als erste und letzte ein und einzige Anwendung bezeichnet wird; ist ein Erzeugnis der Ost-West Synthese, dass den osmanischen Moscheen in der Ideebasis Vorbild wurde.

Dieses Werk ist einer der wichtigsten Monumente der Architekturgeschichte der Welt, die immer noch Erhalten geblieben ist. Deswegen hat die Hagia Sophia neben ihrer historischen Vergangenheit, auch mit ihrer Architektur, ihre Mosaiken und der Werke der türkischen Zeit Jahrhunderte lang die Menschheit begeistert.


ISTANBUL - KARIYE- MUSEUM
Das Kariye- Museum befindet sich in Istanbul im Stadtteil Edirnekapi. Die Bedeutung des Wortes "Kariye (Dorf)" lautet im Altgriechischen "außerhalb der Stadt, auf dem Lande". In den Quellen ist von einer, in früher Zeit errichtete Kapelle die Rede, die sich außerhalb der Stadtmauern befunden haben soll. Am Ort dieser Kapelle ließ Justinian die erste Dorf-Kirche errichten.

Der Bau, der mit verschiedenen Zusätzen und Änderung bis auf die Zeit der Komnener gekommen war, gewann an Bedeutung durch die Erweiterung des an den Stadtmauern benachbart gelegenen kaiserlichen Schlosses Blakhernai. Am Ende des 11. Jh. ließ die Schwiegermutter von Kaiser Alexios I., Maria Dukaina, die Kirche von Grund auf neu erbauen. Die auf vier Bögen ruhende Kuppel überdacht den Gebetsraum.


TOPKAPI PALAST-MUSEUM
Der Topkapi Palast, der in Istanbul, der Hauptstadt des Osmanischen Imperiums als Residenzpalast und Wohnsitz der Dynastie diente, wurde gleich nach der Eroberung von Istanbul durch Fatih Sultan Mehmed, im Jahre 1473 gefertigt. Die osmanische Dynastie benutzte den Topkapi Palast bis sie im 19. Jh. in die Paläste von Bogazici überging. Der Palast wurde nach der Proklamation der Republik, am 3 April 1924 durch das Direktive von Atatürk zu einem Museum umgewandelt.

Der Palast, der mit zusätzlichen Gebäuden und Erneuerungen in verschiedenen Epochen durch Befehle von verschiedenen Sultanen eine prachtvolle Dimension und Funktionsmannigfaltigkeit gewann, wurde mit dieser Erscheinung zum Spiegelbild der Konstitutionelle des osmanischen Staates.

Die Pracht und Multieinheitlichkeit, die das Protokoll und die Hierarchie der osmanischen Residenz mit der Zeit errang, spiegelt sich auch in der Architektur des Topkapi Palastes wieder, sogar der Aufschwung und auch der Niedergang des Staates fand seinen künstlerischen Ausdruck in diesem Palast. Dieser Palast ist mit dem Prozess der dramatischen Geschehnisse, die diese große Vergangenheit dekorieren, einer der seltensten Exemplare unter den Weltmuseen, die mit ihren historischen Erlebnissen bis heute erhalten geblieben sind.

Der Erbe von Fatih Sultan Mehmed, der mit Byzanz, welches Istanbul symbolisiert, die Tradition des Imperiums vom Nahenosten übernahm, verursachte im früheren Regierungssystem der Osmanen, die mit der relativ dynamischen und ambulanten Tradition von Asien- Anatolien vertraut war, eine charakteristische Veränderung. Es ist nicht zu übersehen, dass diese Eigenschaft, den Begriff der absoluten Macht des Sultans und seiner Familie bekräftigte und dass die Palastkonstitution, mit dem Gesetzbuch von Fatih (Fatih Kanunnamesi) eine hierarchische Gliederung und Pracht eines Imperiumssystems gewann. Die Elemente dieser grundsätzlichen Veränderung können Phasenweise im Topkapi Palast besichtigt werden können.


Anadoluhisari
Diese, auf sieben Hektar Land errichtete Festung, deren Standort nach ihr benannt ist, wurde als vorderster Posten der Osmanen im Jahre 1395 von Sultan (Yildirim) Beyazid I. erbaut. Diesem Bau wurden in der Zeit des Mehmet der II. (der Eroberer) Hisarpece Lager und einige Wohnanlagen angebaut. Im Jahre 1928 wurden seitens der Stadtverwaltung Kandilli einige kleine Reparaturarbeiten durchgeführt.
Heute befindet sich der Anadoluhisari innerhalb den Verwaltungsgrenzen der Stadtverwaltung Beykoz. In der Festung sind keine beweglichen Kulturgüter vorhanden. Sie ist dem Besucherverkehr nicht freigegeben.


Rumelihisari
Die in den Verwaltungsgrenzen des Stadtteils Sariyer befindliche und der Region seinen Namen gebende Festung dehnt sich auf 30 Hektar (30.000 m2) Land. Sie ist ein prächtiges Monumentalwerk, die gegenüber der Anadoluhisari, an die engste (600 m) und strömungsreichste Stelle des Bosporus erbaut worden ist.
Wenn auch bekannt ist, dass die Region und die Umgebung in der Antike Hermaion benannt wurde, erwähnt der Historiker Dukas nichts hiervon, er gibt den Berghang des Fonea benannten Berges unterhalb der Sostenion (Istinye) als die Stelle der Festung an.


Geschichte
Erste Ansiedlungen im Stadtgebiet des heutigen Istanbuls werden auf ca. 3.000 v. Chr. datiert. Etwa 660 v. Chr. gründeten Griechen hier die Hafen- und Handelsstadt "Byzanz". Im 4. Jh. wurde Byzanz zu Konstantinopolis - Konstantin I. machte die Stadt wegen ihrer strategischen Lage zur neuen Hauptstadt des römischen Reiches.

Im 6. Jh. erlebte die Stadt unter Kaiser Justian ihre Blütezeit. 1453 wurde sie von den Osmanen erobert und als Istanbul zu ihrer Hauptstadt. Während der Herrschaft der Sultane entwickelte sich eine rege Bautätigkeit, die im 19. Jh. durch westliche Architekturstile beeinflusst wurde. 1923 verlor Istanbul den Status der Hauptstadt an Ankara. Die bedeutende Rolle als Welthandelsplatz und Metropole blieb davon unberührt.


Einkaufen
Handgeknüpfter Teppich oder hochkarätiger Juwel gefällig? Im traditionellen Kapali Basar wird jeder fündig. Die labyrinthartige Einkaufswelt in der Altstadt besteht aus 4.000 Geschäften, in denen man stundenlang bummeln kann. Für einen Kleider-Einkauf empfiehlt sich die Fußgängerzone Istiklal Caddesi mit ihren zahlreichen Edel-Boutiquen.


Essen und Trinken
Auch die Küche Istanbuls hat Weltstadtniveau. Geboten wird das ganze Spektrum der osmanisch- türkischen und der internationalen Küche. Passend für jede Gelegenheit: ob Zwischendurch-Imbiss im Fast-Food-Restaurant oder stimmungsvoller Abend im Feinschmeckerlokal.


Veranstaltungen
Istanbul ist ein internationales Kunst- und Kulturzentrum. Im Juni und Juli findet das internationale Kunst und Kultur-Festival statt. Kabaretts, Jazzclubs und Nachtclubs befinden sich hauptsächlich in den Stadtteilen Taksim, Harbiye und in Beyoglu. Für Liebhaber klassischer Kultur gibt es das ganze Jahr über Opern, Ballette und Konzerte.


Klima
Im Sommer herrschen Temperaturen bis 28 Grad, von Dezember bis Februar sind es um die 10 Grad.


Anreise
Am einfachsten reist man per Flugzeug zum internationalen Flughafen Atatürk. Per Auto oder Bus erfolgt die Anreise über die Europastraße E 80 durch Bulgarien. Von allen Großstädten Europas fahren Züge zum historischen Bahnhof Sirkeci im europäischen Teil Istanbuls. Per Schiff kann man die Anreise besonders interessant gestalten, z. B. von der Nordsee durch den Rhein-Donau-Kanal zum Schwarzen Meer und dann durch den Bosporus zu den Yachthäfen Ataköy oder Kalamis.



Quelle:
Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung
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Information über KALKAN



Info: Türkei, Tuerkei, Türkei, Kalkan

Kalkan, ein sympathisches Städtchen am Berghang, das auf eine kleine Bucht blickt. Mit seinen weißgekalkten Häuschen unter Kaskaden von Blumen scheint die Stadt das Sinnbild eines friedlichen Ferienortes zu sein. Schmale Gäßchen flankiert von Souvenuer-Läden und Bistros winden sich zu dem liebenswerten Yachthafen hinab.

Jeden Morgen sammeln die Bootsführer geschäftig Touristen ein, um sie zu den nahe gelegenen Stranden und Buchten zu fahren. Bei Sonnenuntergang und einem Erfrischungsgetränk in einem der vielen Terrassenlokale genießt man das bunte Treiben der einlaufenden Boote.

Der größte Hafen im antiken Lykien war Patara. Der Legende nach sind Apollo und sein Bruder hier Nikolaus aus. Die zahlreichen Ruinen sind sehr interessant, besonders ein dreibogiges Ehrentor des Modestus und das teilweise zu sehende Theater aus dem zweiten nachchristlichen Jahrhundert. Aber Patara wird auch von Strandliebhabern geschätzt: 22 km reiner weißer Sandstrand (Blaue Flagge) soweit das Auge reicht - dürften ein handfester Grund dafür sein, daß hier sämtliche Wassersportarten ausgiebig gepflegt werden, wobei Ihnen das Gefühl vermittelt wird, sich an einem Privatstrand aufzuhalten.


Xanthos
Die alte lykische Hauptstadt Xanthos, das heutige Kinik, liegt 18 km nördlich von Patara. Theater, Harpiyengrab, Nereiden-Monument, Agora, Inschriftensäulen aus lykischer, römischer und byzantinischer Zeit Verleihern dem Ort eine besondere Note.

In Letoon, dem etwa 6 km entfernten Hauptheiligtum der Lyker, erwarten den forschenden Besucher die Tempelruinen der ihm aus der Mythologie vertrauten Göttertrias Leto, Apollo und Artemis. Kalkan ist die "abgespeckte" Variante von Kas. Das kleine Hafenstädtchen ähnelt auf dem ersten Blick sehr stark dem großen Bruder. Bei genauerer Betrachtung fallen jedoch einige kleinere oder größere Unterschiede ins Auge. So ist Kalkan z.B. deutlich teurer als Kas, man hat sich auf die zahlreichen Luxusjachten, die Kalkan ansteuern ensprechend eingestellt.

Wohl will man auch "ein gewisses Klientell" von Kalkan fernhalten. Wie auch in Kas werden sie nach großen Betonbunkern vergeblich suchen. Wer direkt am Hafen dinierern will, sollte sich (sofern Geld eine Rolle spielt) unbedingt vorher nach den Preisen erkundigen um unliebsame Überrachungen zu vermeiden.
Echter, fairer und vor allem günstiger geht es hingegen in den zahlreichen verwinkelten Gässlein in Kalkan zu. Essen und Service leiden darunter nicht. Wer länger in Kalkan verweilt, kommt natürlich auch auf seine Kosten. Zwar ist das Städtchen umgeben von vielen malerischen Buchten, einer bezaubernden Grotte und kleineren Stränden (z.B. Kaputas), die meisten Gäste kommen jedoch ob des quirrligen Nachtlebens nach Kalkan. hier ist sicherlich für jedem etwas dabei.



Quelle:
Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über KAPADOKIEN ÜRGÜP GÖREME



Info: Türkei, Tuerkei, Türkei: Das Kapadokien UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe Göreme-Kappadokien liegt im Zentrum eines Gebietes ehemals intensiver vulkanischer Tätigkeit. Kappadokien heißt der Landstrich zwischen dem Taurusgebirge im Süden, Aksaray im Westen, Malatya im Osten und dem Schwarzen Meer im Norden. Durch Vulkanausbrüche wurde das Land von zahlreichen Tuffschichten unterschiedlicher Dicke und Festigkeit überlagert. Wind- und Wasser formten die kegel- und pyramidenhaften Steinformationen, die so genannten "Feenkamine" oder "Feenberge".

Die in die Felsen eingemeißelten, traditionellen Wohnungen und Kirchen sind die Attraktion in Kappadokien. Das einzige architektonische Material der Region ist Stein, der aufgrund der vulkanischen Besonderheiten gut zu bearbeiten ist. So entwickelte sich die Steinbearbeitung zur architektonischen Tradition. Viele der Steinhäuser wurden als Kirchen und Klöster genutzt. Manche Hohlräume sind mit Wandmalereien, teilweise noch aus byzantinischer Zeit, verziert. Die Sommer in Göreme sind heiß und trocken, die Winter kalt und niederschlagsreich.

Große, kegelförmige Felsen prägen die Landschaft von Kappadokien. Hinter diesen märchenhaften "Feenbergen" liegt das Herz der Landschaft: Göreme. Die erste Siedlung der Umgebung wird auf die römische Zeit datiert. Die Wohnhöhlen und Kirchen, die in die Felsen eingemeißelt wurden, tragen die Mystik ihrer Geschichte bis zum heutigen Tag.


Göreme
Göreme liegt 15 km östlich von Nevsehir. Alle Sehenswürdigkeiten von Kappadokien können von Nevsehir aus mit Bussen und Taxen erreicht werden.

Die ersten Wohnstätten wurden etwa 4000 v. Chr. in die Felsen gehöhlt. Die frühen Christen sowie später die Byzantiner haben Felsenklöster und -kapellen in die Tuffkegel gehauen, die mit herrlichen Fresken geschmückt sind. Ausgangspunkt für eine Kappadokientour ist das lebendige Touristenzentrum Ürgüp.

Genau in der Mitte der Landstraße von Ürgüp nach Avanos liegt das Pembe Tal. Durch Vulkanausbrüche wurde das Land von zahlreichen Tuffschichten unterschiedlicher Dicke und Festigkeit überlagert. Das Regenwasser, das ins Tal geschwemmt wurde, wusch das Gestein aus. Zusammen mit dem Wind schuf die Natur die so genannten "Pilzfelsen".

Manche Felsen sehen sogar wie Kamele oder Kaninchen aus ein Anblick, der sich lohnt! Die Festung Ortahisar ist 1 km entfernt. Die 50m hohe Felsenfestung ist schon von der Hauptstraße aus zu sehen. Wenn man auf der Landstraße Ürgüp-Kayseri nach 8,5 km rechts abbiegt und weitere 8 km fährt, erreicht man das Dorf Yesilöz köyü.

Hier steht die St.Theodor-Kirche (heute heißt sie Tagar-Kirche), die in T-Form gebaut wurde. Sie ist unter den kappadokischen Kirchen einzigartig. Die gut geschützte Kirche wurde durch drei Künstler in verschiedenen Zeiten verziert. Die Gemälde zeigen die frohe Botschaft, die Geburt Jesu, die Propheten, die Jünger, Jesus am Kreuz sowie die Engel Gabriel und Michael.


Freilichtmluseum Göreme
Eine Felsniederlassung 2 km östlich der Provinzstadt Göreme, 13 km von Nevsehir entfernt wird als das eigentliche Museum betrachtet. Göreme weist vom 4. Jh. n. Chr. bis zum 13. Jh. n. Chr. ein sehr verbreitetes Klosterleben auf. Fast in jedem Felsblock befinden sich Kirchen, Kapellen, Essens- und Wohnräumlichkeiten.

Die Kirchen wurden auf zwei verschiedene Arten bemalt. Die eine Art besteht darin, dass die Felsoberfläche geglättet und dann bemalt wurde.

Die zweite Art besteht in der Freskentechnik auf dem Fels. Die Themen dieser Bilder stellen gewöhnlich Szenen aus dem Leben Christi dar und stimmen mit den großen liturgischen Festen überein (Weihnachten, Ostern und Pfingsten). Im Freilichtmluseum Göreme befinden sich außerdem ein Frauen- und Männerkloster, die St. Basil Kapelle, die Elmali Kirche, Kirche der Hl. Barbara, Yilanli Kirche, Karanlik Kirche, carikli Kirche und Tokali Kirche.


Die unterirdische Stadt Kaymakli
Sie liegt in der Landstadt Kaymakli, 20 km von Nevsehir entfernt. Sie besteht aus 8 Stockwerken, wobei der erste Stock in der Periode der Hettiter erbaut wurde. In der römischen und byzantinischen Periode wurde das Gebiet ausgehöhlt und erweitert wie sie in ihrem jetzigen Zustand zu sehen ist. Heute sind vier Stockwerke beleuchtet und für die Besucher zugängig.

Diese in Tuffgestein ausgehöhlte Stadt besaß alle Notwendigkeiten, um sich hierher zurückzuziehen. Die engen Korridore verbinden die Räume und Salons, es existieren Weindepots, Wasserbehälter, Küche und Speisedepots, Belüftungsschächte, eine Kirche sowie Schiebesteine, um die Türen bei Bedrohung von außen zu verschließen.


Die unterirdische Stadt und Kirche Tatlarin
Diese unterirdische Stadt liegt im Bezirk Nevsehir, 10 km von der Kreisstadt Acigöl entfernt im Städchen Tatlarin an der Wand des als "Kale" bezeichneten Hügels. Die vorhandene Kirche besteht aus zwei Nefs (in die Wand eingehöhlter Halbbogen), zwei Abszissen und einem Gewölbe, ihre Narthex (Vorhalle) ist zerstört. Die ziemlich gut erhaltenen Fresken sind durch Bänder voneinander getrennt. Sie sind auf grauem Grund mit violetten, senffarbigen und roten Farben gemalen.

Die im Jahre 1991 für Besucher zugänglich gemachte Stadt weist große Räumlichkeiten auf. Aufgrund dieser Räumlichkeiten, ihrem Nahrungsmitteldepot und der Vielzahl von Kirchen erinnert sie an ein Klosterkomplex oder Garnisonsquartier. Die Stadt verbreitet sich über ein ziemlich breites Gebiet, allerdings konnte bisher nur ein kleiner Teil davon frei gegeben werden; zwei Stockwerke sind zu besichtigen. Ihre größte Besonderheit im Vergleich zu den anderen unterirdischen Städten liegt im Vorhandensein einer Toilette


Quelle:
Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über KAS DEMRE



Info:Türkei, Tuerkei, Türkei, Das idyllische Hafenstädtchen Kas

Das malerische Städtchen Kas (ca. 8000 Einwohner) mit seinem romantischen Hafen liegt umschlossen von grünen Bergen am Fuße des Taurusgebirges an der geschichtsträchtigen lykischen Küste, die sich von Fethiye bis Antalya erstreckt und zu den schönsten Abschnitten der türkischen Südküste zählt. Trotz sehr guter touristischer Infrastruktur hat Kas seinen einzigartigen Charme nicht verloren und verzaubert durch sein malerisches Stadtbild und die landschaftlich reizvolle Umgebung. Unter der Sonne genießen.

In Kas verbinden sich auf wundervolle Weise unberührteNatur, Historie und Urlaubsspaß. Auch wenn das ehemalige Fischerdorf heute fast ausschließlich vom Tourismus lebt, ist Kas vom großen Touristenrummel verschont geblieben und konnte sich dadurch seine ursprüngliche Atmosphäre bewahren.


Reisen in die ferne Vergangenheit
Das heutige Kas entwickelte sich in hellenistischer Zeit unter dem Namen Antiphellos und war unter den Römern die führende Stadt der Region. Die Lykier, die zu den ältesten Völkern Anatoliens zählen, haben in Kas zahlreiche historische Spuren hinterlassen, die von einer großen Vergangenheit zeugen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind ein gut erhaltener 3m hoher Sarkophag mitten im Ortskern, Reste der ehemaligen Stadtmauer, kunstvoll verzierte Felsgräber sowie ein sehr gut erhaltenes Amphitheater, das einen herrlichen Blick über das glitzernde Meer auf die Halbinsel von Kas und die vorgelagerte griechische Insel Kastellorizo (Meis) bietet.


Der Wochenmarkt in Kas
Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch des Bazars - eine Art Wochenmarkt, der jeden Freitag in Kas stattfindet. Hier gibtes alles, was das Herz begehrt: Obst, Gemüse, Gewürze, Kleidung, Lederwaren oder Souvenirs. Schnell taucht man in das bunte Treiben ein und lässt sich von der reichen Vielfalt des Angebotes und den exotischen Gerüchen zu so manchen Handel verführen.


Abtauchen und Entspannen
Auch unter Wasser hat Kas so einiges zu bieten. Aufgrund der unvergleichlichen Unterwasserwelt der lykischen Küste mit ihren bizarren Felsformationen, reichen Fischbeständen und antiken Relikten gilt Kas als wahres Taucherparadies. Die unbeschreibliche Faszination dieser Tauchgründe versprechen Abenteuer und Fun und machen das Tauchen in Kas zu einem einmaligen Erlebnis.

An mehr als 25 Tauchplätzen sorgen Riffe, Steilwände, Höhlen, antike Amphoren, Wracks und eine reiche Artenvielfalt für Abwechslung und Tauchspaß pur. Bei Sichtweiten von bis zu 40m tummeln sich riesige Zackis, Barrakudaschwärme, Bernsteinmakrelen und Rochen im kristallklarem Wasser. Mit etwas Glück trifft man sogar auf Delphine, Robben oder Schildkröten.


Demre/Kale
In Demre (Kale), dem alten Myra, 25 km westlich von Finike schauen viele prächtige Felsengräber auf das großartige Theater hinab. Im 4. Jahrhundert war St. Nikolaus Bischof in dieser Stadt, wo er auch starb. Die Knochen des Heiligen sind von mittelalterlichen Handelsreisenden geraubt worden und werden seitdem als Reliquien in Bari (Italien) verehrt. Jedes Jahr im Dezember ziehen die St. Nikolaus-Gedenkfeiern viele Touristen an, die ihre Weihnachtsferien an der sonnigen Küste des alten Lykiens verbringen.


Cayagzi
Cayagzi, der alte Hafen von Andriace im Westen von Demre, verfügt über einen schönen Strand zum Schwimmen und Sonnenbaden.


Kekova/Ücagiz/Kale
Die Insel Kekova ist eine knappe Bootsstunde von Dalyanagazi entfernt. Kekova heißt auch eine ganze Sammlung kleiner Inselchen, Buchten und antiker Stätten.

Diese Buchten bilden zu jeder Jahreszeit natürliche Häfen, die sich bei Yachtseglern großer Beliebtheit erfreuen. Am Nordufer der Kekova lnsel ist das antike Apollonia nach einem schweren Erdbeben im glasklaren Wasser versunken. Vom Kaleköy-Kastell (Simena) aus wird dem Betrachter ein herrlicher Blick auf die vielen Buchten, Inseln und Meeresarme geboten. Westlich von Kekova liegt das an drei Seiten von Bergen umgebene Kas, dessen freundliche (und geschäftstüchtige) Fischer Sie in einem "Wassertaxi" zu einer der schönen Buchten fahren, in deren klaren Gewässern man hervorragend schwimmen und tauchen kann. Vom antiken Antiphellos, wie Kas einst hieß, zeugen nur noch die lykischen Felsengräber und einige Sarkophage, aber der Zauber des Städtchens ist erhalten geblieben. Es ist ein wahres Vergnügen, durch die Straßen zu schlendern und das bunte Angebot von türkischen Handarbeiten, Lederwaren, Kupfer- und Silbersachen, Baumwollkleidung und Teppichen zu begutachten, über die blumengeschmückte Strandpromenade zu bummeln oder sich im Schatten von Palmen auszuruhen.

Die Bars, Cafes und Restaurants von Kas bieten jede Menge türkische Spezialitäten und ein beachtliches Nachtleben. Die Berge, die die Stadt wie eine Theaterkulisse umgeben, gewährleisten eine interessante Alternative in Bezug auf die Aufteilung der Urlaubsfreuden.

Man kann über die bewaldeten Hügel wandern und verlassene Dörfer und alte Ruinen aufsuchen. Der Energiegeladene wird sich vielleicht aufmachen, um den höchsten Gipfel des Kizlar Sivrisi (3086 m) zu besteigen oder ersteinmal den zweithöchsten mit 3030 m auf dem Akdag. Entlang der abwechslungsreichen Straße vor Kalkan liegt Kaputas mit einem sehr schönen Strand, an dessen Ende die Türkishöhle, die türkische "Blaue Grotte", auf Sie wartet.

Danach erreichen Sie Kalkan, ein sympathisches Städtchen am Berghang, das auf eine kleine Bucht blickt. Mit seinen weißgekalkten Häuschen unter Kaskaden von Blumen scheint die Stadt das Sinnbild eines friedlichen Ferienortes zu sein. Schmale Gäßchen flankiert von Souvenuer-Läden und Bistros winden sich zu dem liebenswerten Yachthafen hinab.

Jeden Morgen sammeln die Bootsführer geschäftig Touristen ein, um sie zu den nahe gelegenen Stranden und Buchten zu fahren. Bei Sonnenuntergang und einem Erfrischungsgetränk in einem der vielen Terrassenlokale genießt man das bunte Treiben der einlaufenden Boote.

Der größte Hafen im antiken Lykien war Patara. Der Legende nach sind Apollo und sein Bruder hier geboren. Die etwas konkretere Geschichtsschreibung weist Patara als den Geburtsort des Heiligen Nikolaus aus.
Die zahlreichen Ruinen sind sehr interessant, besonders ein dreibogiges Ehrentor des Modestus und das teilweise zu sehende Theater aus dem zweiten nachchristlichen Jahrhundert.
Aber Patara wird auch von Strandliebhabern geschätzt: 22 km reiner weißer Sandstrand (Blaue Flagge) soweit das Auge reicht dürften ein handfester Grund dafür sein, daß hier sämtliche Wassersportarten ausgiebig gepflegt werden, wobei Ihnen das Gefühl vermittelt wird, sich an einem Privatstrand aufzuhalten.

Die alte lykische Hauptstadt Xanthos, das heutige Kinik, liegt 18 km nördlich von Patara. Theater, Harpiyengrab, Nereiden-Monument, Agora, Inschriftensäulen aus lykischer, römischer und byzantinischer Zeit Verleihern dem Ort eine besondere Note. In Letoon, dem etwa 6 km entfernten Hauptheiligtum der Lyker, erwarten den forschenden Besucher die Tempelruinen der ihm aus der Mythologie vertrauten Göttertrias Leto, Apollo und Artemis.


Quelle:
Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information KEMER CAMYUVA TEKIROVA


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Info: Türkei, Tuerkei, Türkei Kemer

Das aufstrebende Ferienzentrum Kemer liegt an der türkischen Mittelmeerküste und ist mit seinen Yachthäfen und antiken Stätten ein wichtiges Touristenzentrum

Von Kemer aus werden täglich organisierte Touren mit dem Jeep ins Taurusgebirge angeboten, auch Reiten, Fahrradtouren und Ausflüge mit der Yacht sind möglich. Die von Tannenbäumen gesäumten Strände vor der Bergkulisse des Taurusgebirges laden zum Schwimmen und Sonnenbaden ein.

An der Küste ragen die Taurusberge auf, und der ganze Küstenstreifen vom Konyaalti-Strand bis zur Kirlangic-Halbinsel ist als Bey Daglari (Olympos)-Nationalpark geschütztes Gebiet. Die Halbinsel ist seit der vorgeschichtlichen Zeit besiedelt, wie Siedlungsspuren bei Beldibi bewiesen.

Die 42 km von Antalya nach Kemer legt man in einer überwältigenden Berglandschaft zurück. Ein bestens ausgerüsteter Yachthafen deckt jeden Bedarf der Mannschaften und ihrer Boote. Die Kemer Strände sind mit der Blauen Flagge der Europäischen Union ausgezeichnet. Ein Einkaufs-bummel ist, abgesehen von der Qual der Wahl, ob des breit gefächerten Angebotes ein echtes Vergnügen. Die Strandpromenade nördlich des Yachthafens fällt in Terrassen ab, über die man die Cafes und Geschäfte betritt.

Im Yörükler (Nomaden)-Park kann man den ihre traditionellen Handwerkskünste ausübenden Nomaden zusehen, entlang der Bucht bestehen beste Unterhaltungs- und Sportmöglichkeiten Kiziltepe, Göynük (Blaue Flagge) und Beldibi (Blaue Flagge) nördlich von Kemer sowie Camyuva und Tekirova (Blaue Flagge) im Süden sind weitere Fremdenverkehrszentren voller touristischer Attraktionen und Aktivitäten und alle im Wald gelegen.


Phaselis
Zu Füßen des 2575 m hohen Tahtali-Berges (Olympos), 15 km südlich von Kemer liegen die drei natürlichen Häfen des antiken Phaselis, einer einstmals bedeutenden Handelsstadt, von deren Größe noch die Ruinen des Theaters, der Agora, des Aquädutes und der Akropolis zeugen. Ein kleines Museum am Eingang zu Phaselis, wenn man auf dem Landweg kommt, bietet weitere Informationen. Die sandigen Strände bilden einen wunderbaren Flecken zum Faulenzen, Spielen und Träumen. Das friedliche Meer ist ideal zum Schwimmen.


Olympos
Das antike Olympos liegt an der Südseite des Tahtali. Das Tal der Stadt ist bewachsen mit Oleander- und Lorbeerbüschen und sowohl auf dem Land- als auch auf dem Seeweg erreichbar. Das Spiel des Lichtes unterstreicht die Schönheit des Bodenmosaiks in einem antiken Bad. Das Tor eines Tempels, erbaut unter Marcus Aurelius Ende des 2. nachchristlichen Jahrhunderts, und das Theater sowie ein Brückenkopf und ein Stück vom Kai aus der hellenischen Zeit, repariert von Römern und Byzantinern, erinnern noch an das Altertum; die Außenmauern und Türme rund um die Bucht stammen schon aus dem Mittelalter.


Cirali/Chimera
Folgt man der Landstraße weiter in Richtung Kumluca erreicht man die Überreste der antiken Stadt Olimpos. Hier trifft man auf die "brennenden Steine" von Chimera: Aus den Steinen strömende Gase speisen mehrere kleine Flammen. Die Felsengrotte Beldibi, in der prähistorische Zeugnisse gefunden wurden, ist 27 Kilometer von Antalya entfernt.


Klima
In Kemer herrscht ein typisch mediterranes Klima mit einem heißen und trockenen Sommer. Der Winter zeichnet sich durch warme Temperaturen und eine hohe Regenwahrscheinlichkeit aus.


Anreise
Kemer liegt an einer landschaftlich reizvollen Küstenstraße und ist auch über den Seeweg gut zu erreichen. Der Flughafen von Antalya ist etwa eine Stunde entfernt, Busse verkehren im 10-Minuten Takt zwischen Kemer und Antalya.
Quelle:
Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über KONYA MEVLANA


Info: Türkei, Tuerkei, Türkei Konya
Konya, das römische Iconium, war die Hauptstadt der Seldschuktürken im 12. bis 13. Jh. und eines der großen Kulturzentren Anatoliens. Als Konya künstlerisch, politisch und kulturell im Zenit stand, gründete Mevlana Celaleddin Rumi den Sufi-Orden der "Tanzenden Derwische". Das mit leuchtend-grünen Kacheln verkleidete Mevlana-Mausoleum ist Konyas berühmtester Bau.


Das ehemalige Derwischkloster gleich neben dem Mausoleum dient heute als Museum und ist Mevlanas Handschriften und Exponaten aus dem Bereich der Mystik gewidmet. Alljährlich in der ersten Dezemberhälfte Wird eine Mevlana-Gedenkzeremonie abgehalten. 'Sema', die in Trance durchgeführten Drehungen der Männer in ihrer weiten, weißen Kleidung, hinterlässt einen tiefen Eindruck. Die alte Burg über der Stadt und die unter Alaeddin Keykubat im jahre 1220 erbaute Alaeddin-Moschee bestimmen die Silhouette Konyas. An der einen Seite der Moschee stehen noch Überreste des seldschukischen Palastes.


Karatay-Medresse
Die Karatay-Medresse, heute Museum, weist die klaren, leuchtenden Kacheln der Seldschuken auf. Auf der anderen Seite der Moschee ist die Minareli-Medresse von 1258 mit ihrem wunderschönen Portal sehenswert. Weitere Werke der Seldschuken sind die Sircali-Medresse und der Sahip Ata-Komplex.


Das archäologische Museum
Das archäologische Museum Konyas ist sehr interessant. Die naturgeschichtliche und ethnographische Sammlung im Koyunoglu-Museum ist mannigfaltig. Innerhalb des Museenkomplexes steht das restaurierte Izzettin Koyunoglu-Haus.


Sille
In Sille, 10 km nördlich von Konya, befinden sich die Hagia Eleni, eine Kirche und einige Felsenkapellen mit Fresken aus der byzantinischen Zeit. Im Nordwesten liegt Aksehir, der Wirkungsort des landesweit bekannten Humoristen Nasrettin Hoca (13. Jh.); das Grabmal des türkischen Till Eulenspiegel befindet sich in der Stadt. Die Ulu-Moschee und das Altinkale-Mescidi stammen aus dem 13. Jh. Das Sahip Ata-Grabmal wurde als Stadtmuseum umgerichtet.


KONYA - MEVLANA-MUSEUM
Der Standort von Mevlanas Derwisch-Kloster, das heute als Museum genutzt wird, wurde, als es noch ein Rosengarten des seldschukischen Palastes war, vom Sultan Alâeddin Keykubad dem Sultânü'l-Ulema Bâhaeddin Veled, Vater von Mevlana, geschenkt. Als Sultânü'l-Ulema am 12 Januar 1231 verstarb, wurde er an seiner heutigen Stelle im Mausoleum (Türbe) bestattet. Diese Bestattung ist die erste im Rosengarten.

Wenn auch nach dem Tod des Sultânü'l-Ulema einige ihm nahe stehenden sich an Mevlana wandten und mitteilten, sie wollen über dem Grab seines Vaters ein Mausoleum errichten, so lehnte Mevlana diese Bitte mit den Worten: "Gibt es denn ein besseres Mausoleum als den Himmel" ab. Allerdings, als er selbst am 17 Dezember 1273 starb, hat der Sohn Mevlanas, Sultan Veled, den Wunsch derjenigen, die auf dem Grab von Mevlana ein Mausoleum errichten wollten entsprochen.

Das "Kubbe-i Hadra" (grüne Kuppel) genanntes Mausoleum, auf vier dicke Säulen errichtet, wurde für 130.000 seldschukische Drachmen dem Architekten Tebrizli Bedrettin in Auftrag gegeben. Ab diesem Datum fanden die Bauarbeiten nie ein Ende, die Arbeiten dauerten bis zum Ende des 19. Jh.s in Teilabschnitten fort.

Das Kloster, der Derwischorden und das Mausoleum wurde im Jahre 1926 unter dem Namen "Konya Âsâr-i Âtîka Museum" als Museum dem Dienst aufgenommen. Im Jahre 1954 wurde die Ausstellung und Ordnung des Museums erneut durchgesehen und der Name des Museums wurde in "Mevlana Museum" umgeändert.

Direkt unter der "Grünen Kuppel" befinden sich die Gräber Mevlanas und seines Sohnes Sultan Veled. Die Doppelgewölbte Grabschutzplatte auf den Gräbern hat im Jahre 1565 Sultan Süleyman der Prächtige anfertigen lassen. Das auf den Grabschutzplatten befindliche Gold- und Silberbestickte Decke ließ im Jahre 1894 Sultan Abdülhamid der II. anfertigen.

Die hölzerne Grabschutzplatte, von der behauptet wird, dass "der Vater sich aufgerichtet hat, als der Sohn kam" ist ein seldschukischer Meisterwerk, das im Jahre 1274 für Mevlana gebaut wurde. Als Süleyman der Prächtige im Jahre 1565 eine neue Marmorplatte anfertigen ließ, wurde die hölzerne Schutzplatte hier entfernt und auf dem Grab des Vaters von Mevlana gelegt, der keine Schutzplatte hatte.


Quelle:
Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung
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Information über KUSADASI GÜMÜLDÜR SELCUK GÜZELCAMLI



Info : Türkei, Tuerkei, Türkei, Kusadasi


Die Geschichte von Kusadasi: Kusadasi bedeutet "Vogel Insel" Sie ist vom Flughafen Izmir nur 75 km entfernt und hat mit dem benachbarten Griechenland und sonstiger Länder des Mittelmeers Verbindungen über das Meer und ist, Dank dem Marina mit kompletten Dienstleistungen, ein Treffpunkt der yächte.
Von Fünf-Sternen Hotels bis zu Pensionen mit einer Kapazitaet von dreissig Tausend Betten bietet sie einen zeitgenössischen Komfort.

Neben dem Sommerferien, hat sie auch für Kongresse und Konferenzen in jeder Jahreszeit ein geeignetes Klima und entsprechende Möglichkeiten. Sie ist ein häufig zu besuchender Ort für die Touren in diesem Gebiet.

Es sind keine genauen Kentnisse über die Erstgründung der Stadt bekannt. Manche Forsher sagen, dass sie von Ionern gegründet wurde. Die Altstadt liegt heutzutage in dem Teil zwischen der Hükümet Caddesi und Ta are Caddesi (Camii Kebir und Dag Viertel) Auf dem Hügel der von den zum Teil noch erhaltenen Festungsmauern umgebener Altstadt befand sich der Burg.

Das sich am Ende der Tayyareci Caddesi im guten Zustand hefindende Tor ist das Südtor. Der sich auf der Landstrasse nach Söke befindende Turm war auch eins der Burgtoren. In diesem Teil der Stadt können wir noch die häuser und architektonische Eigenschaften der alten Besiedlung besichtigen. Die als Symbcol der Stadt angenommene und das Origin des Namens bildende Güvercinada (Taubeninsel) ist heutzutage keine tatsächliche Insel mehr.

Die Insel, auf der sich eine gut erhaltene Burg befindet, wurde waehrend dem Hafenbau, um ein Wellenbrecher zu bilden, mit dem Festland verbunden. In dem im Jahre 1934 gebauten Burg von Güvercinada befindet sich aucll ein museum, in den etnographicehe Kunststücke ausgestellt werden.

Das wichtigste islamische Kunsttück ist die-sich im Zentrum befindende Öküz Mehmet Pasa (Burg) Moschee. Sie können schöne Mustern der osmanischen Holzarbeiten in alten Moscheen besichtigen. Andere Beispiele der osmanischen Architechtur sind Türkmen, Iki Oluklu und Îbrahim Aga Moscheen . Die im gleichen Zeitraum wie die Burgmoschee gebaute Öküz Mehmet Pasa Karawanserei ist in einem sehr gut erhaltenen Zustand. Sie ist mit ihrem geräumigeri und kühlen Innenhof eins der schönsten Beispiele der Osmanischen Karawansereis und dient heutzutage als Hotel.


Kusadasi fing als kleines Fischerdorf an und hat in einen populären, lebhaften Erholungsort umgewandelt, wenn seinen Weltbesuchern und nobler Jachthafen, durch Kreuzfahrtzwischenlagen frequentiert sind, auf einer Zwischenstation während ihrer Spielräume um die Kugel.

Es hat seinen eigenen sandigen Strand, aber ist die berühmten goldenen Sande des Dame-Strandes nicht weit entfernt. In den Abenden hastet das wunderliche, authentische alte Viertel mit Geschäften und Basaren, zusammen mit unbekümmerten Stäben und Gaststätten entlang der Ufergegendpromenade, aber, wenn Sie etwas ein bisschen der lebhaftere Blick wünschen, der nicht weiter ist als „Stab-Straße“… Kusadasi auch sitzt ideal nah an einer der größten archäologischen Fundstätten in der Welt, „Ephesus“, außerdem die Baumwolschloß Terrassen von Pamukkale.

Quelle:
Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über KÜTAHYA


Info: Türkei, Tuerkei, Kütahya
Die Stadt Kütahya verwirklicht mit ihrer entwickelnder Industrie, reichhaltigen irdischen- und unterirdischen Quellen, mit ihrer Universität, Thermal- Quellen, Handarbeiten und ihrer Geschichte ein wichtiger Tourismus potenzielle.

Die Universitätsstadt im Landesinneren ist mit ihren Thermalbädern, den unterirdischen Quellen und ihren antiken Stätten ein wichtiges Touristenzentrum in Anatolien In Kütahya werden Fliesen, Porzellan und Keramik hergestellt. Ihren Ruhm erlangten sie in der gesamten Welt durch einzigartige Farbenpracht der Verzierungen und die unendlich scheinende Vielfalt der Motive. Dazu findet auch jedes Jahr im Sommer eine nationale Messe statt, auf der die neuesten Ideen der kreativen Porzellanmaler vorgestellt werden.
Touristisch interessant ist die Stadt durch mehrere mit €päischem Standard geführte Kureinrichtungen und die alten Holzhäuser, die in verschiedenen Baustilen noch recht gut erhalten sind.

Südlich von Kütahya lädt der Berg Murat zu Wanderungen und Trekkingtouren ein. Erholung verspricht auch das 5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernte Wäldchen Camlica, weitere 13 Kilometer westlich bietet der See am Enne Staudamm mit seinem reichen Fischbestand ideale Voraussetzungen zum Angeln. Außerdem befinden sich in Kütahya zahlreiche Thermalquellen und -bäder.


Sehenswürdigkeiten
Die Kütahya-Burg wurde in der Antike auf dem Hisar-Hügel errichtet und ist bis heute mit ihren zwei Brunnen und zwei Moscheen gut erhalten. Im Zentrum von Kütahya befinden sich die Cinili-Moschee, die Ulu-Moschee und die Dönenler-Moschee sowie zwei Bedesten (Marktplätze). Zu beiden Seiten des Flusses Penkalas liegen die Ruinen der antiken Stadt Aizanoi. Sehenswert sind hier insbesondere der Zeus-Tempel, das Stadion, das Mozaikli Bad mit schönem Mosaikboden und das Macellum: In diesem Gebäude aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. war im Jahr 301 die weltweit erste Börse untergebracht; die Inschriften zur Festlegung einheitlicher Verkaufspreise sind teilweise noch heute erkennbar.


Museen
Neben der Ulu-Moschee befindet sich das Archäologische Museum, im Cini-Museum werden Kacheln ausgestellt und das Museum im Kossuth-Haus ist dem ungarischen Nationalheld Lajos Kossuth gewidmet.


Geschichte
Um 3000 v. Chr. siedelten die Frigen an der Stelle des heutigen Kütahya, später stand die Stadt unter römischer, byzantinischer, germanischer und osmanischer Herrschaft.


Einkaufen
Besonders beliebte Souvenirs aus Kütahya sind Gegenstände aus den traditionell gefertigten Kacheln.


Klima
Das warme und regnerische Übergangsklima von Kütahya wird durch das Klima der Ägäis, des Marmaragebietes und Inneranatoliens bestimmt.


Anreise
Kütahya ist mit dem Auto, dem Fernbus oder der Bahn gut zu erreichen. Der Bahnhof und die Busstation liegen im Stadtzentrum.


Quelle:
Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über MARMARIS


Info :Türkei, Tuerkei, Türkei MARMARIS Marmaris welches südwestlich von Anatolien liegt, befindet sich in einem Küstengebiet zwischen dem Ägäischen- und dem Mittelmeer. Marmaris ist umringt von Bergen und Buchten. Die Küstenstreifen bilden einen natürlichen Hafen, welches die Stadt auch zu einem wichtigen Tourismusgebiet macht.

TÜRKISCHES BAD (HAMAM):
Das türkische Bad, gehört zu den seltenen Vergnügen auf der Welt, die Sie in Marmaris auch erfahren können. Eine vorzügliche Atmosphäre, die Ihren Körper erfrischt und Ihre Seele erweicht. Der tellak kümmert sich um Sie, wenn Sie auf dem gobektasi (Bauchstein) relaxen, wird Ihnen eine gute Rubbel- und Seifenmassage gegeben. KUMLUBÜK
Kumlubük gehört zur Provinz Mugla und ist 26 Kilometer von Marmaris entfernt. Man kann Kumlubük von der Landstrasse oder von der Küste erreichen. Amos ist von Kumlubük aus eine halbe Stunde entfernt und zählte im Altertum zu den bedeutenden Städten, aber heute ist so gut wie nichts mehr von der Stadt erhalten. Auf der einen Seite sehen Sie eine kleine, mit Kieselsteinen bedeckte Bucht, die man unter dem Namen Hisar Burnu kennt, auf der anderen Seite stehen auf einer schmalen und langen ebenen Stelle auf einem Hügel, der sich entlang der Küste von Kumlubük ausdehnt, ein Theater und Stadtmauern. Was das Nekropol der antiken Stadt betrifft, liegt es in Richtung der Anhöhen einer kleinen Bucht im Norden. Aber mehr als von den Ruinen, werden Sie von dem Ausblick beeindruckt sein, der sich zu Ihren Füßen eröffnet.


Quelle:
Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über PAMUKKALE DENIZLI



Info:Türkei, Tuerkei, Türkei,: Pamukkale und die antike Stadt Hierapolis

Hierapolis (Heilige Stadt) war eine antike griechische Stadt in der Landschaft Phrygien in Kleinasien (heute Türkei, am Berg oberhalb von Pamukkale), gelegen am Rand des Lykos-Tals an der Straße im Hermos-Tal von Sardeis nach Apameia in Phrygien. Der Ort war schon im Altertum berühmt für die warmen Quellen, deren Wasser beim Verdunsten weiße Kalksinterterrassen entstehen lässt. Das Wasser diente zur Färbung von Wolle: Weberei und Textilhandel bildeten die Grundlagen des Reichtums der Stadt.

Auch wenn die Stadt, wie ein mutmaßlich alter Kybelekult zeigt, wohl schon früher bestand, stammen die ältesten Zeugnisse aus dem 3. Jahrhundert v. Chr., als sie durch Antiochos II. neu gegründet wurde, ebenso wie ihre Nachbarstadt Laodikeia am Lykos. Ältere Siedlungsspuren sind durch Travertinschichten überdeckt. Durch Erdbeben wurde die Stadt 17 n. Chr. zerstört, danach aber in erweiterter Gestalt wiederaufgebaut.

Im ersten und zweiten Jahrhundert entstanden Thermalbäder, Brunnen, Theater und Tempel. Aus dieser Zeit stammen auch die zahlreichen Sarkophage und Gräber in der Umgebung (Nekropole). Alle Bauten überstanden die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Türken und Byzantinern, bis sie 1334 durch ein Erdbeben vollkommen zerstört wurden. Der Kirchenvater Papias von Hierapolis war hier im zweiten Jahrhundert Bischof.

Sehenswürdigkeiten, Theater aus der Zeit Hadrians, die Agora das Nymphaeum, Stadttore, gepflasterte Hauptstraße, Tempelbauten, römischen Bäder (die zum Teil in frühchristlicher Zeit zu religiösen Gebäuden umgebaut wurden) die Nekropole, Die Nekropole Mehr als 1200 Gräber liegen vor dem Nordtor von Hierapolis und gehören zu dem größten antiken Friedhof in Kleinasien. Hausförmige Sarkophage sind dort zu finden, tempelförmige Totenhäuser und Tumulusgräber, in deren Innerem sich oft eine Grabkammer mit Bänken befindet. Zahlreiche Inschriften geben Auskunft über die Toten. 2000 Jahre und Erdbeben haben an den Gräbern ihre Spuren hinterlassen.


Quelle:
Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über SARIGERME



Info:Türkei, Tuerkei, Türkei: Der Ort Sarigerme:
16 km südlich vom Flughafen Dalaman liegt Sarigerme eingebettet in eine wildromantische Landschaft mit traumhaften Buchten und einem goldgelben Dünenstrand. Die naturbelassene Umgebung mit Baumwollfeldern, pinienbewachsenen Hügeln und malerischen Bergdörfern eignet sich hervorragend für ruhige, idyllische Ferien.

Kein Baum durfte für die wenigen Hotels, geopfert werden. Auf der Straße zum Strand befinden sich rechts und links des Weges noch Überreste der Stadtmauer von Phisilis. Weitere Zeugen dieser antiken Stadt, deren Geschichte bis ins 3. Jh. v. Chr. zurückreicht, sind innerhalb des Ferienortes und auf der vorgelagerten "Baba-Insel", die zu früheren Zeiten wohl mit dem Festland verbunden war, zu finden.

Abwechslung bieten die kleinen Bauerndöfer Sarigerme Köyü, das frühere Osmaniye und Ortaca sowie ein paar kleine Restaurants und Geschäfte. Obwohl Sarigerme längst kein Geheimtipp mehr ist, haben sich hier ohne den Anschein von Rückständigkeit, Traditionen und viel Ursprüngliches im Gegensatz zu anderen großen Tourismusgebieten erhalten.

Kühe und Ziegenherden die durchs Dorf auf ihre Weideplätze getrieben werden. Storchennester auf der Mosche, Frauen, die vollständig bekleidet im Meer baden, gehören hier zum täglichen Erscheinungsbild. Hier vergessen Sie die Hektik des Alltags. Nur wenige Autos stören die Natur und die sehr gastfreundliche Bevölkerung hat immer Zeit für ein "Schwätzchen".

Die Bucht von Sarigerme ist bei allen Yachtreisenden beliebt. Mit kleinen lnseln gesprenkelt und von vielen Einbuchtungen gekurvt ist sie von unwiderstehlicher Schönheit. Die Ruinen von Arymaxa erheben sich an, der Südspitze der Bucht. Der Club Marina-Yachthafen von Sarigerme gehört zu den landschaftlich schönsten der Türkei. Gegenüber auf der Tersane(Werft)-Insel erblickt man byzantinische Ruinen und die Überreste einer osmanischen Werftanlage.



Quelle: Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über SIDE MANAVGAT TITREYEN GÖL



Info Türkei, Tuerkei, Türkei, Side

Auf der südlichen Hälfte des antiken Side liegt das Ende des 19. Jahrhunderts gegründete Fischerdorf Selimiye, das in den 1970er Jahren als Badeort entdeckt wurde und seitdem wie viele Orte an der Türkischen Riviera einen noch andauernden touristischen Aufschwung erlebt. Der Ort Selimiye überbaut den südlichen Teil des antiken Side und bildet heute das Zentrum von Side. Beiderseits der Halbinsel liegen Sandstrände und dahinter zahlreiche Hotels für Urlaubsgäste.
Zu den bestbekannten antiken Städten der Türkei gehört Side, eine Hafenstadt, deren Name Granatapfel bedeutet, der auch die alten Münzen der Stadt geschmückt hat. Der attraktive Ferienort lockt mit seinen alten Ruinen, zwei schönen Sandstränden, vielen Einkaufs- und Unterbringungsmöglichkeiten Scharen von Besuchern an.

Viele Cafes und Restaurants, alle mit Blick auf das Meer, laden ein. Eine reiche Auswahl türkischer Handarbeiten, besonders Lederkleidung und Goldschmuck, lockt zum Zugreifen. Das prachtvolle Theater, auf Bogen überwölbten Säulen erbaut, ist das größte der Region und das einzige der Türkei, das nicht an einem Hang gebaut wurde. Baudenkmäler wie die Agora, das Nymphäum und der Apollotempel direkt am Meer begeistern jeden Besucher. Das römische Bad, heute Museum, beherbergt eine der reichsten archäologischen Sammlungen der Türkei.

Östlich von Side liegen in dichte Nadelwälder eingebettet die Ferienoasen Sorgun, Titreyengöl (Blaue Flagge) und Kizilagac bekannt für herrliche Sandstrände und kristallklares Wasser. Westlich von Side bieten die Urlaubszentren Kumköy und Colakli (Kamelya - Blaue Flagge) Sonne, Meer und beste Unterkunftsmöglichkeiten in nächster Nähe antiker Ruinen. 15 km nördlich von Side liegen erholsame Ausflugsorte und Wanderwege sowie die Theater-, Mausoleum, - Agora-, Bad-, Tempel- und Kirchenruinen des pamphylischen Seleucia, dem heutigen Bucaksihlar damals wie heute ein kühles Refugium in den heißen Sommermonaten.

55 km nördlich von Manavgat und 12 km südöstlich von der Kreisstadt Aydinkent (Ibradi) an der Straße nach Ürünlü an den Westhängen des Manavgat- Flußtales liegt der Altinbesik Magarasi-Nationalpark mit unterirdischen Seen und Flüssen, die in den Manavgat einmünden. Einige Höhlenwände sind aus weißem Marmor und bieten einen märchenhaften Anblick. Am Fluß Alara steht die im 13. Jh. unter Seldschukensultan Alaeddin Keykubat erbaute Alarahan-Karawanserei. Die 1231 von den Seldschuken restaurierte Festung Alara auf dem nahegelegenen Hügel gibt einen schönen Rundblick auf die Umgebung frei.

Das flach abfallende Meer eignet sich hervorragend für Schnorchler. Eine besondere Attraktion ist hier das Beobachten der zahlreichen Meeresschildkröten in der Nähe des Strandes.


Antikes Side
Side war der grösste Hafen des antiken pamphilischen Reiches.Die Stadt liegt auf einer Halbinsel,die etwa 1 km lang und 400 m breit ist.Side wurde im 7.Jhd.V.Chr.von Griechen aus Kyme im westlichen Anatolien besiedelt.Die Kymer übernahmen bald die Sprache der Einheimischen,den sogenannten sidetischen Dialekt.In dieser Sprache bedeutet Side " Granatapfel ".Der Granatapfel galt als Symbol für die Fruchtbarkeit.Obwohl von den Griechen besiedelt,befand sich die Stadt in den folgenden Jahrhunderten unter nichtgriechiescher Herrschaft.Zunaechst kamen Lyder,nach dem Untergang Lydiens im Jahre 547 v.Chr.die Perser.Waehrend dieser Zeit war Side halb autonom,so dass die Stadt eigene Münzen praegen durfte.

Zu Beginn des Feldzuges Alexanders des Grossen im Jahre 334 v.Chr.wurde die Stadt eingenommen.Nach dem Tode Alexanders wurde Side von verschiedenen Herrschern ,zuerst von Ptolemaios aus Esagypten ca.100 Jahre lang,danach ab 218 v.Chr.von Seleukiden regiert,bis Side in einem nach Seekrieg geschlossenen Friedensvertrag in Apameia den Pergamenern überlassen wurde.Aber die Pergamener konnten im östlichen Teil Pamphiliens keine Herrschaft aufbauen und deswegen gründete Attalos der II.,Kaiser von Pergamon eine zweite Hafenstadt,deren Name Attaleia (spaeter Antalya) war.

Im 2.Jh.V.Chr. konnte sich Side von der Vorherrschaft des Kaiser Attalos befrein und sich zu einem unabhaengigen,wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum entwickeln.Sides Bedeutung als Zentrum im östlichen Mittelmeer wird damit belegt,dass der syrische Kaiser Antiochos der VII. in seiner Jugend zur Erziehung nach Side geschickt wurde.Im ersten Jahrhundert v.Chr. kam Side unter die Herrschaft von Piraten.

Sie wurde zu einem Stützpunkt für die Seeraeuber und Side hatte den grössten Sklavenmarkt des gesamten Mittelmeeres.Die Einwohner von Side profitierten von dem lukrativen Geschaeft , handelten sich aber auch einen schlechten Ruf in der Region ein.Der Römische Konsul Servilius Isouricus saeuberte Side im Jahre 78 v.Chr. von den Piraten und bezog sie in das römische Reich ein.Unter römischer Herrschaft erreichte die Stadt ihre Blütezeit,aus dieser Zeit stammen auch die meisten heute noch erhaltenen Bauwerke.

Im 2.und 3.Jh. erlebte Side noch einmal einen Aufschwung und hatte Handelsbeziehungen im gesamten Mittelmeer und bis nach Eagypten.Über den Seeweg importierte Waren wurden von Side aus auf dem Landweg nach Zentralanatolien geliefert.Sides Bedeutung als Handelszentrum laesst sich erahnen durch weit über hundert Geschaeften in den Haupt und Nebenstrassen.Aber auch der Sklavenhandel war weiter eine beliebte Einnahmequelle. Römische Dokumente aus dieser Zeit belegen,dass Sklaven hauptsaechlich aus Afrika nach Side gebracht wurden.


In Aspendos steht das besterhaltene antike Theater der Welt, das 15.000 Besuchern Platz bietet. Heute finden hier wieder Aufführungen und Konzerte statt. Galerien, die Bühnenverzierungen und die Akustik zeugen von dem hohen Stand der antiken Architektur.

In der Nähe des Theaters stehen die Überreste einer Basilika, der Agora und einem der längsten Aquädukte Anatoliens. Nordöstlich von Antalya führt die landschaftlich sehr schöne Straße vorbei an Tasagil und Beskonak zum Köprülü Kanyon Nationalpark. Die serpentinenreiche Straße windet sich über Bergbäche und durch dichte, unberührt scheinende Wälder. Oft genügt eine nur leichte Drehung des Lenkrades, um die schöne Aussicht, die man gerade genießt, in eine noch schönere zu verwandeln.

Der 92 km von Antalya entfernt gelegene Park ist eigentlich ein tiefes Tal voll wilder Schönheit mit einer reichen Flora und Fauna. Der Canyon erstreckt sich über 14 km entlang mit dem Köprü und ist an manchen Stellen bis zu 400 m tief. An Ruheplätzen stehen Fischrestaurants. Die Oluk-Brücke und die Bügrüm-Brücke über dem Kocadere zeugen von dem hohen Stand römischer Ingenieurskunst.

Vom Nationalpark aus hat man zwei Ausflugsmöglichkeiten, eine zu der alten Stadt Selge und die andere in die Dedegöl-Berge, deren gleichnamiger höchster Gipfel stolze 2992 m erreicht. Nach Altinkaya, dem pisidischen Selge nordwestlich des Köprülü Kanyon-Nationalparks, führt eine kurvenreiche Bergstraße. Gut erhaltene Stadtmauern, Türme, Zisternen, zwei Tempel für Zeus und Artemis, die Agora, Stadion, das in den Fels eingehauene, Theater, Gymnaseion und eine Nekropole blieben von dieser in 950 m ü.M. gelegenen Stadt, die mit Antalya eine historisch belegte Handelsverbindung gepflegt hat, der sie hohen Wohlstand zu verdanken hatte.


Manavgat Wasserfall:
Obwohl die Wasserfälle von Manavgat nicht sehr hoch sind, ergießt sich das Wasser mit großer Kraft milchigschaumig über die Felsen. Daneben laden schattige Teegärten und Restaurants zu einer erfrischenden Rast in ein, die man umso mehr genießen wird, desto länger man sich der anstrengenden Besichtigungstour unterworfen hat.

Auf dem Manavgat-Fluß kann man schöne Bootsfahrten machen und die Umgebung weiterer forschen.

Quelle:
Generalkonsulat der Republik Türkei, Kultur- und Informationsabteilung



Information über Wandern

Die Türkei mit ihren Hochgebirgen, Hochplateaus, Hochebenen, dichten Wäldern, einer reichen Flora und Fauna bietet Bergwanderern und Bergsteigern vielfältige Möglichkeiten, die reizvolle Landschaft zu Fuß zu erkunden. Die bekanntesten Berge der Türkei liegen in der Schwarzmeerregion, im Taurusgebirge, in Zentral-, Nord- und Südostanatolien. Ehrwürdige Gipfel, die jedes Bergsteigerherz höher schlagen lassen, sind im inneranatolischen Bergmassiv der Berg Erciyes (2.917 m), der Agri (5.137 m), der Süphan (4.058 m), der Hasan (3.263 m) und der Nemrut (3.050 m), die allesamt erloschene Vulkane sind. In der Gebirgszone von Südostanatolien liegen der Taurus bzw. Beydag (3.086 m), die Bolkar (3.524 m), der Hakkari Cilo (Gletscher) und der Nur (Amanos).

In der Abgeschiedenheit friedlich schlummernder Dörfer und wildromantischer Felsengärten sind Nomaden, Ziegen- und Schafherden nicht selten ihre einzigen Begleiter. Faszinierend sind die Ausblicke von den Hochplateaus auf schneebedeckte Gipfel.

Agri, Ostanatolien

Der größte und höchste Berg der Türkei ist der Agri (5.165 m.ü.M.) in Ostanatolien. Er ist nicht nur wegen seiner geologischen Beschaffenheit, sondern hauptsächlich wegen der Legenden, die ihn umgeben, auch im Ausland berühmt. Das Gestein besteht bis in 4.000 m aus Basalt, zeigt jedoch in den noch höheren Lagen mit seinem Andesit-Lavagestein die typischen Charakteristika eines Vulkans. Über dem Gipfel liegt eine Gletscherdecke. An der östlichen Seite des Berges liegt die Serdarbulak Alm, auf 3.896 m der kleine Agri. Der gigantische Berg mit seinen Weiden, die sich bis zur Schneegrenze hinaufziehen, seinen Gletschern und interessanten Gesteinsformationen fasziniert seine Besucher jedesmal aufs Neue. Von Juli bis September ist die beste Zeit für eine Besteigung. Dafür ist eine Genehmigung erforderlich.

Beydaglar, Antalya

Im westlichen Taurusgebirge verläuft die Beydaglar Gebirgskette parallel zum Golf von Antalya. Der Kizlar ist mit 3.069 m der höchste Gipfel. Von hoch oben bietet sich ein fantastischer Blick auf das Mittelmeer und Antalya. Wer morgens auf etwas Schlaf verzichtet, kann einen phantastischen Sonnenaufgang beobachten. Die Gebirgskette ist nicht nur im Sommer beliebtes Ziel für Bergtouristen, sondern auch im Winter. Auch Fallschirmspringen ist möglich. An einem klaren Tag ist die Aussicht von berauschender Schönheit.

Erciyes, Mittelanatolien

Der erloschene, 3.916 m hohe Vulkan mit seinen stets mit Schnee bedeckten Gipfeln ist der höchste Berg Mittelanatoliens und Wahrzeichen der Stadt Kayseri. Seine Lava bedeckte vor Tausenden von Jahren die Ebenen und Täler und festigte sich hinterher zu einem weichen Tuffstein, aus dem durch Erosion interessante Felsformationen entstanden, wie zum Beispiel die berühmten Feenkamine in Kappadokien. Der Berg bietet sich nicht nur zum Wandern an, sondern auch für den Wintersport. Am östlichen Hang liegt auf einer Höhe von 2.100 bis 2.900 m die Tekir Alm, das bekannte Wintersportgebiet. Wer auf dem Gipfel steht, kann ganz Kappadokien bis zu den Taurusbergen überblicken. Die günstigste Zeit für eine Bergbesteigung liegt zwischen Mai und Oktober.

Bolkar, Taurus

Die Bolkar-Berge im mittleren Taurusgebirge gelten als türkische Ausläufer der Alpen. Sie verlaufen parallel zur anatolischen Südküste. Der Medetsiz ist mit 3.524 m der höchste Gipfel. Wer die Bolkar-Berge erwandern möchte, sollte sein Lager in Meydan aufschlagen, oder an dem 45 min südwestlich entfernten Karagl-See, der sich in 2.650 m Höhe befindet. Im Juni können Sie die gelben Wasserblumen bewundern, mit denen der ganze See bedeckt ist. Die günstigste Zeit für Bergbesteigungen ist von Mai bis August.

Aladaglari, Östlicher Taurus

54.524 Hektar der Gebirgskette Aladaglar, die sich zwischen Kayseri, Nigde und Adana hinzieht, wurden 1995 wegen ihrer vielfältigen Flora und Fauna zum Nationalpark erklärt. Wer hoch hinaus will, kann einen der drei über 3.700 m hohen Gipfel der Bergkette besteigen. Aber auch schon in 3.000 m Höhe gibt es mehrere Gipfel, die zahlreiche Seen umrahmen. Jahreszeitlich günstig sind die Monate Juni bis September. Die Anreise erfolgt über Nigde, Camardi und Cukurbag.

Rize Kackar, Schwarzes Meer

Die Kackar-Gebirgskette mit ihren höchsten Gipfeln Altiparmak (3.480 m), Kavran (3.932 m) und Verenik (3.710 m) zieht sich mit ihren Gletschern, blauen Seen, dichten Wäldern und wilden Bächen zwischen den Städten Rize und Hopa an der Schwarzmeerküste hin. Vom Süden her leicht zu besteigen, zieht der Gebirgszug jährlich Hunderte von Bergsteigern an. Bei klarem Wetter können Sie das wunderbare Panorama der Berge bewundern. Wer sie vom Norden her besteigen möchte, sollte ein erfahrener Bergsteiger sein. Beim Abstieg können Sie auf der Ayder Alm übernachten und die dortigen Thermalbäder besuchen. Im Sommer sind die Monate August und September, im Winter die Monate Februar und März günstig für einen Anstieg.

Süphan, Van-See, Ostanatolien

Der Süphan erhebt sich nördlich des Van-Sees in Ostanatolien zwischen Adilcevaz, Ercis und Patnos. Mit 4.058 m ist der erloschene Vulkan der dritthöchste Gipfel Anatoliens. Sein Berg ist stets mit einer Eiskruste bedeckt. Während des Aufstiegs von Osten bildet der Van-See ein tolles Panorama. Juni, Juli, August und September sind für die Besteigung am günstigsten.

Information über BLAU REISE

Die abwechslungsreiche türkische Küste ist mit ihren unzähligen Buchten, Inseln und antiken Ruinenstätten für einen Yacht- und Segeltörn wie gemacht. Durch den Bosporus und das Marmarameer gelangen Segler in die Ägäis und an das Mittelmeer. Der Blick vom Boot auf das blaue Meer, abgelegene Strände und die herrliche Landschaft ist unvergleichlich. Der Anker kann jede Nacht in einer anderen Bucht,einem anderen Golf oder einem anderen Küstenabschnitt ausgeworfen werden. Yachthäfen säumen die gesamte Küste zwischen Istanbul und Antalya. Hier können Sie anlegen, Proviant auffrischen, Ihre Yacht überholen lassen, shoppen, Sehenswürdigkeiten besichtigen, Nightlife erleben u.v.m. Die bekanntesten und bestens ausgerüsteten Yachthäfen der Türkei liegen in Izmir, Kusadasi, Bodrum, Datca, Bozburun, Marmaris, Göcek, Fethiye, Kalkan, Kas, Finike, Kemer und Antalya. Von den Flughäfen Antalya, Dalaman, Izmir und Istanbul bestehen Transfers zu den Yachthäfen
D"Blaue Reise" ist die Bezeichnung für einen Segeltörn der ganz besonderen Art – einzigartig und türkeispezifisch. Auf traditionellen Gaffelschonern, den “Gulets”, stechen Sie in die türkische See. Wurden sie früher vorwiegend für Fischfang und Transport im Mittelmeer und der Ägäis benutzt, sind sie heute Transportmittel für die Blaue Reise.

Auf den Gulets segeln Sie in der grün-blauen Farbsymphonie entlang der Küsten, entdecken hier eine einsame Bucht mit schönem Badestrand, dort einen herrlichen Landschaftszug mit steil in das Meer abfallenden Berghängen und grünen Hügeln. Der Segeltörn eröffnet dem Besucher eine ganz neue Perspektive der Türkei. Je nach Lust und Laune können Sie die Leinen werfen und einen Zwischenstopp einlegen.
Sei es an einem einsamen Badestrand, der weit ab von allem Touristenrummel liegt. Sei es in kleinen Häfen und Küstendörfern, wo Sie einen echten Kulturaustausch mit den gastfreundlichen Einheimischen erfahren. Sei es am ewigen Feuer des Olympos oder anderen Stätten vergangener Kulturen.

Die Gulets gleichen einem komfortablen, schwimmenden Hotel, jedes Zimmer mit Seeblick undzudem eine sich ständig wechselnde Szenerie.

Die abwechslungsreiche türkische Küste ist mit ihren unzähligen Buchten, Inseln und antiken Ruinenstätten für einen Yacht- und Segeltörn wie gemacht. Durch den Bosporus und das Marmarameer gelangen Segler in die Ägäis und an das Mittelmeer. Der Blick vom Boot auf das blaue Meer, abgelegene Strände und die herrliche Landschaft ist unvergleichlich. Der Anker kann jede Nacht in einer anderen Bucht, einem anderen Golf oder einem anderen Küstenabschnitt ausgeworfen werden.

Yachthäfen säumen die gesamte Küste zwischen Istanbul und Antalya. Hier können Sie anlegen, Proviant auffrischen, Ihre Yacht überholen lassen, shoppen, Sehenswürdigkeiten besichtigen, Nightlife erleben u.v.m. Die bekanntesten und bestens ausgerüsteten Yachthäfen der Türkei liegen in Izmir, Kusadasi, Bodrum, Datca, Bozburun, Marmaris, Göcek, Fethiye, Kalkan, Kas, Finike, Kemer und Antalya. Von den Flughäfen Antalya, Dalaman, Izmir und Istanbul bestehen Transfers zu den Yachthäfen.

Ausstattung
Die Gulets lassen an Komfort nichts zu wünschen übrig. Vom Design her nostalgisch-romantisch, sind die Schoner mit modernster Technik und einem starken Motor ausgestattet. Die Blaue Reise dauert zwischen sieben und zehn Tagen. Eine Gruppe von 8 bis 12 Reisenden findet, neben der Besatzung, bequem auf dem Boot Platz. Sie können sich alleine, zu zweit, dritt etc. anmelden oder mit Freunden ein ganzes Boot chartern. Die Besatzung kümmert sich sowohl um das leibliche als auch das seelische Wohl der Gäste.


Informationen über AKTIVE URLAUB


Aktivurlaub Die natürlichen Gegebenheiten machen die Türkei zu einem Land mit vielfältigen Möglichkeiten zum Aktivurlaub. Tausende von Kilometern Küste bieten Badespaß in, am und unter Wasser. In aller Abgeschiedenheit im zentralen Hochland schlägt das Herz eines jeden Naturfans, Wanderers oder Mountainbikers höher. Von den Gipfeln des Landes können Freunde des Luftsports ihrem Hobby frönen. Golf-Fans zieht es nach Belek, das türkische Golfer-Dorado.

Wassersport Wildwassersport Reiten Fallschirmspringen Unterwassersport Wandern, Bergsteigen Flugsport
Wassersport
Yacht- und Segeltörns Die abwechslungsreiche türkische Küste ist mit ihren unzähligen Buchten, Inseln und antiken Ruinenstätten für einen Yacht- und Segeltörn wie gemacht. Durch den Bosporus und das Marmarameer gelangen Segler in die Ägäis und an das Mittelmeer. Der Blick vom Boot auf das blaue Meer, abgelegene Strände und die herrliche Landschaft ist unvergleichlich. Der Anker kann jede Nacht in einer anderen Bucht, einem anderen Golf oder einem anderen Küstenabschnitt ausgeworfen werden. Yachthäfen säumen die gesamte Küste zwischen Istanbul und Antalya. Hier können Sie anlegen, Proviant auffrischen, Ihre Yacht überholen lassen, shoppen, Sehenswürdigkeiten besichtigen, Nightlife erleben u.v.m. Die bekanntesten und bestens ausgerüsteten Yachthäfen der Türkei liegen in Izmir, Kusadasi, Bodrum, Datca, Bozburun, Marmaris, Göcek, Fethiye, Kalkan, Kas, Finike, Kemer und Antalya. Von den Flughäfen Antalya, Dalaman, Izmir und Istanbul bestehen Transfers zu den Yachthäfen.

Unterwassersport Das Tauchvergnügen ist ungetrübt, das Lernen gefahrlos. Kristallklares Wasser, angenehme Temperaturen, steile Unterwasserhänge, spannende Tunnels, eine reiche Unterwasser-Flora und Fauna, Zeugnisse vergangener Jahrhunderte in Form von Ruinen und Schiffswracks – die Taucherparadiese vor der türkischen Küste werden selbst den Vorstellungen anspruchsvoller Taucher gerecht. Die besten Tauchreviere liegen entlang der Ägäis- und Mittelmeer-Küste bei Antalya, Balikesir, Mugla und Canakkale. Zahlreiche Tauchbasen finden Sie vor Ort.

Antalya Besonders empfohlen sei das Gebiet vor Antalya/Kemer. Das Wrack der versunkenen “Paris” liegt in 33 m Tiefe vor dem Hafen und ist eine Pflichtübung für jeden Hobbytaucher. Die Inseln vor Tekirova bieten Unterwasserschluchten und Höhlen, in denen sich Manatafische und – je nach Jahreszeit – Orkinos, Robben und Delfine tummeln. Für erfahrene Taucher, die die Herausforderung suchen, sind die Gewässer um Kalkal ideal. Eine starke Strömung, Felswandtauchen, ein Schiffswrack und eine reichlich gesegnete Unterwasserwelt lassen das Herz des abenteuerlustigen Tauchers höher schlagen.

Balikesir Auf dem Meeresboden vor Balikesir soll – einer Legende nach – die Stadt Atlantis schlummern. Zwar hat sie noch niemand entdeckt, das Tauchrevier rund um Ayvalik ist trotzdem ein einmaliges, sehenswertes Unterwasserabenteuer. Beliebte Ausgangspunkte sind die Grüne Insel, die Yuvarlak Insel und die Kerbela Steine.

Mugla In den Gewässern vor Datca, Marmaris und Bodrum tummeln sich eine Vielzahl an bunten Fischen, Delfinen, Seehunden ... 52 Ausgangspunkte alleine in Marmaris und diverse Ruinen unter Wasser ergötzen jedes Taucherherz. Die Bodrumer Burg beherbergt außerdem ein sehenswertes Unterwasser-Museum.

Canakkale Saros, bei Canakkale, erweckt das Interesse der Taucher nicht nur, weil es unweit von Istanbul liegt. In den Tiefen der Dardanellen liegen jede Menge Wracks und andere antike Überreste.

Wildwassersport top Die mit Naturressourcen reich gesegnete Türkei bietet auf ihren zahlreichen Flüssen hervorragende Gelegenheiten für den Wildwassersport (Rafting, Kanu, Rudern). Um diesen Sport auszuüben, empfiehlt es sich, sich mit einem Anbieter vor Ort in Verbindung zu setzen. Das Zubehör wird gestellt: Ein Helm ist Pflicht, Schuhe, Schwimmwesten und Brillenschnuren für Brillenträger werden empfohlen.

Coruh Die Provinz Artvin, die der Fluss Coruh unter anderem durchquert, besteht zum größten Teil aus schroffen Felsen und unwegsamen Gebirgsketten. Der Coruh windet sich durch diese Gebirgslandschaft, um schließlich in das Schwarze Meer zu münden. Die gesamte Länge, gemessen von der Quelle bis zu seiner Mündung, beträgt ca. 466 km. Der Fluss gilt als einer der reißendsten Ströme der Welt. Er kann von Bayburt aus in vier Etappen bezwungen werden: Bayburt – Ispir –Yusufeli - Artvin. Die beste Zeit ist Mai bis August.

Altiparmak Der Fluss Altiparmak, ebenfalls in der Provinz Artvin, entspringt in den Kackar Bergen, und mündet 2 km von der Ortschaft Yusufeli entfernt in den Coruh. Wildwassersportler finden hier einen einzigartigen Parcours durch ein wildromantisches, von steilen Bergen umgebenes Tal. In die Flussebene kann man entweder über Artvin oder über Erzurum gelangen. Der Bezirk Deftise in der Ortschaft Sarigöl ist als Ausgangspunkt für den Parcours am günstigsten. Die Strecke von hier bis zur Flussmündung in den Coruh beträgt 22 km. Der Schwierigkeitsgrad des Parcours liegt zwischen 3 und 4. Die beste Zeit ist Mai bis August.

Köprücay Der Köprücay entspringt im Taurus und führt durch wunderschöne Schluchten, bevor er in der Nähe von Antalya ins Mittelmeer mündet. Der Fluss, der durch unterirdische Zuflüsse an Volumen gewinnt, bietet einen der schönsten Parcours in der Türkei.

Manavgat Der Manavgat entspringt an den östlichen Hängen des Taurus und ist ca. 90 km lang. Bevor er sich in die Ebene ergießt, fließt er über harte Konglomerat-Platten, bildet in der Ortschaft Manavgat einen Wasserfall und durchquert die Ebene, um dann ins Mittelmeer zu münden.

Anamur Der Anamur beginnt als unterirdischer Fluss am Fuße der Taurusberge in den Bergen Catalyatak, Yellice und Kizcagiz und setzt sich dann 35 km bis zu seiner Mündung ins Mittelmeer fort. Der Fluss verbindet sich während seines Laufes mit weiteren Flüssen und erreicht danach ein stattliches Flussbett.

Göksu

Der wichtigste Fluss der Provinz Icel ist der Göksu, der sich aus zwei, in den Taurusbergen entstehenden Armen bildet. Der 260 km lange Fluss bildet zwischen den Städtchen Tasucu und Silifke ein Delta und mündet schließlich ins Mittelmeer. Zwischen den zuletzt genannten Städten liegen die Akgöl- und Paradeniz-Lagunen.

Dalaman Zwischen Marmaris und Fethiye liegt der Dalaman. In den Kocas Bergen nahe der Ortschaft Dirmil entsprungen, hat er eine Länge von 229 km. Die die Almen des Taurusgebirges Göktepe und Yaylacik durchquerenden kleinen Bäche speisen den Bach Dalaman, bevor er sich in enge und tiefe Täler ergießt und 8 km südlich von Ortaca ins Mittelmeer mündet. Das mit natürlichen Kreidefelsen ausgestattete Flussbett lässt das Wasser jederzeit klar und türkisfarben bis hellblau erscheinen. Durch die vielen Fremdenverkehrszentren in der Mittelmeer- und Ägäis-Region ist der Fluss bekannt und ein beliebtes Ziel für Wildwassersportler.

Wandern, Bergsteigen top Die Türkei mit ihren Hochgebirgen, Hochplateaus, Hochebenen, dichten Wäldern, einer reichen Flora und Fauna bietet Bergwanderern und Bergsteigern vielfältige Möglichkeiten, die reizvolle Landschaft zu Fuß zu erkunden. Die bekanntesten Berge der Türkei liegen in der Schwarzmeerregion, im Taurusgebirge, in Zentral-, Nord- und Südostanatolien. Ehrwürdige Gipfel, die jedes Bergsteigerherz höher schlagen lassen, sind im inneranatolischen Bergmassiv der Berg Erciyes (2.917 m), der Agri (5.137 m), der Süphan (4.058 m), der Hasan (3.263 m) und der Nemrut (3.050 m), die allesamt erloschene Vulkane sind. In der Gebirgszone von Südostanatolien liegen der Taurus bzw. Beydag (3.086 m), die Bolkar (3.524 m), der Hakkari Cilo (Gletscher) und der Nur (Amanos). In der Abgeschiedenheit friedlich schlummernder Dörfer und wildromantischer Felsengärten sind Nomaden, Ziegen- und Schafherden nicht selten ihre einzigen Begleiter. Faszinierend sind die Ausblicke von den Hochplateaus auf schneebedeckte Gipfel.

Agri, Ostanatolien Der größte und höchste Berg der Türkei ist der Agri (5.165 m.ü.M.) in Ostanatolien. Er ist nicht nur wegen seiner geologischen Beschaffenheit, sondern hauptsächlich wegen der Legenden, die ihn umgeben, auch im Ausland berühmt. Das Gestein besteht bis in 4.000 m aus Basalt, zeigt jedoch in den noch höheren Lagen mit seinem Andesit-Lavagestein die typischen Charakteristika eines Vulkans. Über dem Gipfel liegt eine Gletscherdecke. An der östlichen Seite des Berges liegt die Serdarbulak Alm, auf 3.896 m der kleine Agri. Der gigantische Berg mit seinen Weiden, die sich bis zur Schneegrenze hinaufziehen, seinen Gletschern und interessanten Gesteinsformationen fasziniert seine Besucher jedesmal aufs Neue. Von Juli bis September ist die beste Zeit für eine Besteigung. Dafür ist eine Genehmigung erforderlich.

Beyadaglar, Antalya Im westlichen Taurusgebirge verläuft die Beydaglar Gebirgskette parallel zum Golf von Antalya. Der Kizlar ist mit 3.069 m der höchste Gipfel. Von hoch oben bietet sich ein fantastischer Blick auf das Mittelmeer und Antalya. Wer morgens auf etwas Schlaf verzichtet, kann einen phantastischen Sonnenaufgang beobachten. Die Gebirgskette ist nicht nur im Sommer beliebtes Ziel für Bergtouristen, sondern auch im Winter. Auch Fallschirmspringen ist möglich. An einem klaren Tag ist die Aussicht von berauschender Schönheit.

Erciyes, Mittelanatolien Der erloschene, 3.916 m hohe Vulkan mit seinen stets mit Schnee bedeckten Gipfeln ist der höchste Berg Mittelanatoliens und Wahrzeichen der Stadt Kayseri. Seine Lava bedeckte vor Tausenden von Jahren die Ebenen und Täler und festigte sich hinterher zu einem weichen Tuffstein, aus dem durch Erosion interessante Felsformationen entstanden, wie zum Beispiel die berühmten Feenkamine in Kappadokien. Der Berg bietet sich nicht nur zum Wandern an, sondern auch für den Wintersport. Am östlichen Hang liegt auf einer Höhe von 2.100 bis 2.900 m die Tekir Alm, das bekannte Wintersportgebiet. Wer auf dem Gipfel steht, kann ganz Kappadokien bis zu den Taurusbergen überblicken. Die günstigste Zeit für eine Bergbesteigung liegt zwischen Mai und Oktober.

Bolkar, Taurus Die Bolkar-Berge im mittleren Taurusgebirge gelten als türkische Ausläufer der Alpen. Sie verlaufen parallel zur anatolischen Südküste. Der Medetsiz ist mit 3.524 m der höchste Gipfel. Wer die Bolkar-Berge erwandern möchte, sollte sein Lager in Meydan aufschlagen, oder an dem 45 min südwestlich entfernten Karagl-See, der sich in 2.650 m Höhe befindet. Im Juni können Sie die gelben Wasserblumen bewundern, mit denen der ganze See bedeckt ist. Die günstigste Zeit für Bergbesteigungen ist von Mai bis August.

Aladaglari, Östlicher Taurus 54.524 Hektar der Gebirgskette Aladaglar, die sich zwischen Kayseri, Nigde und Adana hinzieht, wurden 1995 wegen ihrer vielfältigen Flora und Fauna zum Nationalpark erklärt. Wer hoch hinaus will, kann einen der drei über 3.700 m hohen Gipfel der Bergkette besteigen. Aber auch schon in 3.000 m Höhe gibt es mehrere Gipfel, die zahlreiche Seen umrahmen. Jahreszeitlich günstig sind die Monate Juni bis September. Die Anreise erfolgt über Nigde, Camardi und Cukurbag.

Rize Kackar, Schwarzes Meer Die Kackar-Gebirgskette mit ihren höchsten Gipfeln Altiparmak (3.480 m), Kavran (3.932 m) und Verenik (3.710 m) zieht sich mit ihren Gletschern, blauen Seen, dichten Wäldern und wilden Bächen zwischen den Städten Rize und Hopa an der Schwarzmeerküste hin. Vom Süden her leicht zu besteigen, zieht der Gebirgszug jährlich Hunderte von Bergsteigern an. Bei klarem Wetter können Sie das wunderbare Panorama der Berge bewundern. Wer sie vom Norden her besteigen möchte, sollte ein erfahrener Bergsteiger sein. Beim Abstieg können Sie auf der Ayder Alm übernachten und die dortigen Thermalbäder besuchen. Im Sommer sind die Monate August und September, im Winter die Monate Februar und März günstig für einen Anstieg.

Süphan, Van-See, Ostanatolien Der Süphan erhebt sich nördlich des Van-Sees in Ostanatolien zwischen Adilcevaz, Ercis und Patnos. Mit 4.058 m ist der erloschene Vulkan der dritthöchste Gipfel Anatoliens. Sein Berg ist stets mit einer Eiskruste bedeckt. Während des Aufstiegs von Osten bildet der Van-See ein tolles Panorama. Juni, Juli, August und September sind für die Besteigung am günstigsten.

Reiten Das Glück der Erde liegt bekanntlich auf dem Rücken der Pferde. Das ist den Türken schon lange bekannt. Die Verbundenheit mit den Tieren hat in der Türkei eine lange Tradition. Kappadokien heißt übersetzt nichts anderes als “Land der Pferde”. Ideale Reitgebiete mit herrlichen Wäldern und weiten Fluren finden Sie in den bei Kastamonu und Bartin gelegenen Orten Daday, Arac, Eflani, Safranbolu, Ulus und Devrek. Möglichkeiten zum Reiten bieten außerdem alle großen Ferienzentren wie in Marmaris, Kemer, Antalya, Side und Cesme.

Flugsport Sie wollen hoch hinaus? Dann sind Fallschirmspringen, Drachenfliegen oder eine Heißluftballon-Fahrt das Richtige. Keine andere Gelegenheit bietet einen solchen Ausblick auf die türkischen Landstriche.

Fallschirmspringen Babadagi, Fethiye Besonders beliebt ist das Fallschirmspringen vom 1.980 m hohen Babadagi bei Fethiye. Traumhaft ist der Blick aus der Luft auf die unzähligen Buchten, darunter Ölü Deniz, die am meisten fotografierte Bucht der Türkei. Eine einmalige Landschaft, Sonnenschein satt, das kristallklare Meer und das vielfältige Angebot an sportlichen Aktivitäten ziehen jedes Jahr Tausende von sportbegeisterten Touristen hierher. Beste Flug- und Wetterbedingungen für das Fallschirmspringen herrschen von April bis Oktober.

Denizli, Pamukkale Vom Berg Cökelen bei Denizli, 21 km von Pamukkale entfernt, sind das ganze Jahr über Fallschirmflüge möglich. Von mehreren Hügeln, auch Übungshügeln, kann abgehoben werden.

Abant Die Abant Berge, 34 km von Bolu und 25 km vom Abant-See entfernt, weisen mehrere Startpisten zum Fallschirmfliegen auf. Bevorzugt wird die Örencik-Alm. Der Abant-See mit seiner vielfältigen Flora ist Picknickplatz und Ausflugsort, der gute Möglichkeiten zum Sporttreiben bietet.

Egirdir Der Egirdir-See, 60 km von Isparta entfernt, ist von Hügeln umgeben, die sich zum Fallschirmspringen eignen. Der Flieger-Club der Süleyman Demirel Universität in Isparta bietet an den Hügeln auch Übungsflüge an.

Kayseri Auf dem Berg Ali Dagi, 15 km von Kayseri entfernt, führt der private Fliegerclub der Erciyes Universität an den Wochenenden Übungsflüge durch. Neben Fallschirmfliegern kommen Trekker, Mountainbiker und Wintersportler in die Provinz Kayseri. Weltbekannt und touristisch sehr gut erschlossen ist das in der Nähe gelegene Kappadokien.

Eskisehir 15 km von Eskisehir entfernt befinden sich die Ausbildungsstätten der Türkischen Luftfahrt, die hier Kurse anbieten. Die nördlichen Berghänge mit ihren von Norden wehenden Winden sind besonders im Sommer ein ideales Terrain für Fallschirmspringer.

Heißluftballonfahrten Im 18. Jahrhundert startete der erste Fesselballon. Was damals als alternatives Flug- und Reisemittel diente, erfreut sich heute bei Sportlern großer Beliebtheit. Auch in der Türkei werden Ballonfahrten seit Jahren als Sport betrieben und für touristische Ausflüge genutzt.



Kaplan Türkei Reisen
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